Redeangst überwinden und gelassen im Mittelpunkt stehen

Redeangst ist für sehr viel mehr Menschen ein Problem, als die meisten Betroffenen denken. Ungefähr 30 Prozent aller Menschen haben Schwierigkeiten, wenn sie öffentlich reden (müssen/möchten). Die meisten von ihnen würden liebend gern ihre Redeangst überwinden und gelassen vor der Gruppe stehen. Gewertet wird Redeangst in der Psychologie als leichte Form von Sozialangst.

Eine extreme Ausprägung von Redeangst/Sprechangst („krankhafte“ Form) wird als Logophobie bezeichnet. Sie ist gekennzeichnet durch ein konsequentes Vermeidungsverhalten von Situationen, in denen öffentlich gesprochen werden muss.

 

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Uwe Hampel

 

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Redeangst überwinden - Gelassen und sicher präsentieren


Redeangst überwinden to go

Coaching bei Redeangst: In meinem Coaching bei Redeangst vertrete ich prozessorientierte und systemische Ansätze, sowie Grundannahmen aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP). Das Coaching passt sich an meinen Klienten an. Mein Klient braucht sich nicht, wie es bei vielen Seminar-Angeboten der Fall ist, an die Methode anzupassen. Für mich ist jeder Klient einzigartig, deshalb fließt das subjektive Erleben meines Klienten in das Redeangst Coaching mit ein.

Redeangst bewältigen: Wenn Sie Ihre Redeangst bewältigen möchten, müssen Sie lernen, wie Sie gelassen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von anderen Menschen stehen können. Im Grunde genommen fällt es Ihnen schwer, anderen Menschen Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen. Weil Ihnen die Emotion, die dabei entsteht nicht vertraut ist, haben Sie Angst davor. Anders ausgedrückt: Sie haben keine Angst zu reden (ohne der Anwesenheit anderer Menschen würde es Ihnen ohne Schwierigkeiten gelingen), sondern Angst vor dem Gefühl, das entsteht, wenn Sie im Mittelpunkt stehen.

Redeangst Therapie: Redeangst ist weder eine Krankheit noch eine patologische psychische Störung. In diesem Kontext von einer Redeangst Therapie zu sprechen, ist aus meiner Sicht nicht passend. In meinem Coaching bei Redeangst therapiere ich meine Klienten nicht, sondern unterstütze sie dabei, Aufmerksamkeit von anderen Menschen gelassen auszuhalten.

Redeangst Medikamente: Ich rate davon ab, gegen Redeangst Medikamente zu nehmen. Betablocker, Antidepressiva, spezielle Anxiolytika oder Benzodiazepine bekämpfen die Symptome, lösen aber nicht den inneren Konflikt, der die Ursache für eine Redeangst ist. Eine medikamentöse Behandlung ist auf die Normalisierung gestörter Funktionen im Gehirn ausgerichtet. Dabei geht es um eine Verschiebung der Botenstoffe (Neurotransmitter). Das Serotonin ist z.B. ein wichtiger Botenstoff. Hierfür werden die Medikamentengruppen Antidepressiva, spezielle Anxiolytika sowie die Benzodiazepine zur Behandlung eingesetzt.

Redehemmung: Eine Redehemmung muss nicht zwangsläufig mit einer Redeangst gleichgestellt werden. Bei einer Redehemmung ist die Symptomatik genau zu betrachten und zu differenzieren. Ebenfalls sollten die Redesituationen, bei denen die Blockade auftritt detailliert beschrieben werden, um der Redehemmung auf den Grund zu gehen.

Logophobie überwinden: Bei der Logophobie handelt es sich um eine psychogene Redestörung, die den normalen Redefluss beeinträchtigt und kann als eigenständiges Störungsbild auftreten. Aber auch als Zusatzstörung bei verschiedenen Sprach-, Sprech-, Rede- und Stimmstörungen. Besonders betroffen sind Menschen, die Stottern oder unter Mutismus leiden. Die Stärke und Persistenz dieser Angst erscheint dem Beobachter – und oftmals dem Betroffenen selbst – als unangemessen in Bezug auf mögliche, mit dem Reiz verbundene Schädigungen (phobische Qualität).

Die phobische Grundkomponente bei Logophobie ist eine dauerhafte stark unangemessene Angst in Sprechsituationen, in denen keine reale Gefahr oder Bedrohung besteht. Die Angst führt zu einer Vermeidung von Situationen (Vermeidungsverhalten), in denen Betroffene der Aufmerksamkeit anderer Menschen ausgeliefert sind. Dadurch wird es ihnen unmöglich, eigene Wünsche und Bedürfnisse anderen Menschen mitzuteilen. Logophobie sollte immer von  qualifizierten Therapeuten/Therapeutinnen behandelt werden.

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Redeangst überwinden -„authentisch sein“ ist das Gegenteil von „Redeangst haben“

Redeangst überwinden – Auszug aus dem Buch: Redeangst überwinden, Uwe Hampel, Humboldt Verlag.

So entstand die Redeangst von Dr. Wüstenfeld

Bei einer internen Projekt-Präsentation sollten die Teammitglieder den Entwicklungsstand ihrer jeweiligen Bereiche vorstellen. Dr. Wüstenfeld war als letzter eingeplant. Er sollte eine Abschlusspräsentation über seine Forschungserkenntnisse durchführen. Die letzten beiden Wochen hatte er durchgearbeitet und er fühlte sich an dem Tag überhaupt nicht gut. Aber ein echter Mann muss das aushalten, dachte er. Wie immer, wenn es ihm körperlich nicht so gut ging. Was in letzter Zeit häufiger vorkam. Die letzte Nacht hatte er kaum geschlafen und die meiste Zeit wach im Bett gelegen und gegrübelt. Als Dr. Freddy Wüstenfeld mit seiner Präsentation an der Reihe war, bekam er in dem Augenblick, als er aufstand, um nach vorn zum Beamer zu gehen, eine Panikattacke. Sein Herz raste, kalter Schweiß bildete sich auf seiner Stirn und seine Hände fingen an zu zittern. Er konnte seine Umgebung nur noch wie durch einen Tunnel blickend wahrnehmen. Kurz bevor er die Leinwand erreichte, musste er sich bei einem Kollegen abstützen: Black out. Eine Hauptsicherung in seinem Gehirn löste das Notfallprogramm aus. Der Betriebsarzt wurde geholt und für Dr. Wüstenfeld war für heute Feierabend. Eine Woche Zwangsurlaub, von seinem Hausarzt verordnet, mit der Empfehlung, die Ruhephase auf sechs Wochen zu verlängern. Die Diagnose seines Arztes lautete: chronisches Erschöpfungssyndrom.

Nach diesem Erlebnis entwickelte Dr. Wüstenfeld in vergleichbaren Präsentations-Situationen dieselben körperlichen Symptome wie bei seiner Abschlusspräsentation, als bei ihm die „Hauptsicherung“ das Notfallprogramm ausgelöst hatte. Die körperlichen Symptome wurden stärker und Dr. Wüstenfeld fing an, sich vor ihnen zu fürchten. Und dann bekam er Angst davor, dass die Angst kommen könnte. Schließlich ist er ja ein echter Kerl. Und echte Kerle haben doch keine Angst, nicht wahr?

Bei Dr. Freddy Wüstenfeld entstand jetzt eine Redeangst-Symptomatik. Hervorgerufen wurde sie durch das Erlebnis während seiner Abschlusspräsentation. Allerdings war der wesentliche Punkt das Erschöpfungssyndrom, das durch das Unterdrücken eines Bedürfnisses entstanden ist.

Lernen Sie auch die andere Version von Dr. Freddy Wüstenfeld kennen.

Dr. Wüstenfeld hat Redespaß

Freddy Wüstenfeld hatte diese bahnbrechende Idee mit viel Potenzial für das gesamte Unternehmen, aber auch mit positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft. Er wollte unbedingt den Durchbruch schaffen. Freddy wusste ganz genau, dass die Zeit für die erste Stufe des Projektes viel zu kurz bemessen war. Am Anfang bekam er nicht genug Unterstützung und bemerkte, dass er es alleine niemals schaffen würde. Sein Körper gab ihm eindeutige Signale, die er immer sehr ernst nahm. Es ging mit dem Projekt nicht so schnell voran, wie er es dem Vorstand damals versprochen hatte. Sehr oft besprach er die Situation mit seiner Ehefrau. Das tat er immer, weil er wusste, dass er solche Dinge nicht alleine mit sich selbst ausmachen sollte. Er überzeugte den Vorstand, dass er ohne zusätzliche Manpower das Zeitfenster nicht einhalten konnte und bekam die nötigen Mittel dazu genehmigt. In dem Firmenprojekt „Intrinsische Motivation“ lernte er, wie er sich selbst motivieren und begeistern kann. Denn Begeisterung kann er nur transportieren, wenn er selbst von dem, was er tut, überzeugt und begeistert ist. Nur wenn er seine Botschaft auf allen Sinneskanälen kongruent kommuniziert, wenn seine Körpersprache und seine Mimik mit dem, was er sagt, übereinstimmen, kann er authentisch begeistern. Wenn er wirklich selbst an das glaubt, was er in seiner Botschaft unverschlüsselt kommuniziert, überträgt sich seine authentische Begeisterung auf andere Menschen. Und mit seinem emotionalen Auftritt ist ihm dies auch gelungen.

Mehr über Dr. Freddy Wüstenfeld erfahren Sie in meinem Buch:
Redeangst überwinden – gelassen und sicher präsentieren, Uwe Hampel (2018). Hannover: Humboldt Verlag


Das Gegenteil von Redeangst

Im Kern geht es bei Freud und bei C.G. Jung (beide sind sozusagen die Urväter der Psychoanalyse) um innere Abspaltungen von Persönlichkeitsanteilen, inneren Konflikten zwischen Instanzen, Verdrängungen und Abwehrmechanismen.

Diese inneren Konflikte erzeugen Selbstbewertungen (ICH bewerte MICH) und sie sind dem Individuum nicht bewusst, denn sie sind als Muster im Unbewussten abgespeichert.

In der praktischen Arbeit mit meinen Klienten im Kontext Redeangst (und auch bei fast allen neurotischen Störungen) habe ich beobachtet, dass es tatsächlich einen unbewussten Konflikt zwischen dem Verstand und den Emotion/Gefühlen geht.

Der Verstand sagt, dass man eigentlich keine Angst vor einer Gruppe von Menschen haben muss. Trotzdem reagiert der Körper mit Angstsymptomen.

Der innere Konflikt kann mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Anders ausgedrückt: Zwei Teile der Persönlichkeit arbeiten nicht kongruent zusammen. Man könnte auch sagen, die beiden Anteile sind nicht synchronisiert.

Bei meinen Klienten, die unter Redeangst leiden, stehen vereinfacht ausgedrückt, Denken und Fühlen (bei Freud heißt es ÜBER-ICH und ES) in einem Konflikt.

Werden die beiden Anteile synchronisiert, was das Ziel meines Coachings ist, löst sich die Redeangst auf.

Anders ausgedrückt: Wenn der Verstand und die Emotionen eine Einheit bilden, können Sie Ihre Redeangst überwinden.

Wird ein innerer Konflikt aufgelöst, wird ein Mensch authentisch. Das Gegenteil von Redeangst ist demnach (vereinfacht ausgedrückt) Authentizität.

Redeangst überwinden oder wie Gelassenheit vor Gruppen entsteht

Kritisch sich selbst gegenüber zu sein, ist kein Fehler. Das ist nützlich, damit wir uns stetig verbessern und unser Verhalten reflektieren. Doch oftmals haben Menschen Überzeugungen und Annahmen über sich selbst, die sie daran hindern, ihr wahres Potential zu entfalten.

Meist haben diese (meist unbewussten) Glaubenssätze ihren Ursprung in früheren, schlechten Erfahrungen oder einfach nur in Aussagen von Bezugspersonen, die man als wahr angenommen und verinnerlicht hat. Die destruktiven Annahmen über uns selbst vermindern unser Selbstbewusstsein und erschweren es, gelassen vor Menschen zu reden.

Will man einen Vortrag vor Publikum halten, brauchen Sie als Redner möglichst ein gutes Gefühl, nicht wahr? Denn ein gutes Gefühl ist das Gegenteil von Angst.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was genau ist zu tun, damit Sie ein gutes Gefühl vor der Gruppe bzw. vor Ihrem Publikum bekommen?

Gelingen wird Ihnen das zunächst nur, wenn Sie Gedanken über sich haben, die in Ihnen gute Gefühle entstehen lassen. Klingt logisch und eigentlich ist es eine Banalität und nicht wirklich etwas Neues.

Also, machen Sie sich Gedanken über sich selbst, die Ihnen gute Gefühle machen. Denn Sie brauchen eine wichtige Fähigkeit, um gelassen vor Menschen stehen zu können. Sie müssen die Fähigkeit beherrschen, Aufmerksamkeit von Menschen ertragen zu können. Anders ausgedrückt: Sie müssen Nähe von Menschen ertragen. Das bedeutet natürlich auch, dass Sie selbst auch Menschen nahe sein können.

Und einem Menschen müssen Sie unbedingt nahe sein können: sich selbst.

Das wiederum geht nur mit Gedanken, die Sie nicht dazu bringen, zu sich selbst nicht aufmerksam zu sein.

Anders ausgedrückt: Wenn Sie Ihre Redeangst überwinden möchten, müssen Sie unbedingt mit Ihren Gedanken aufmerksam zu sich selbst sein.


Redeangst können Sie nicht mit dem Verstand überwinden

Nachhaltiges Lernen geschieht durch positive Gefühle, davon ist der Neurobiologe Prof. Hüther ist überzeugt.

Effizientes Lernen kann nur durch eine Aktivierung von Emotionen gelingen.

Theoretisches Lernen und langweilige Theorie können sich nicht langfristig in unserem Gehirn festsetzen und eingefahrene (unbewusste) Redeangst-Muster durch hilfreichere authentische Muster „überschreiben“ oder ersetzen.

Deswegen ist es auch wenig hilfreich, sich theoretisch mit Präsentationstechniken oder Tipps und Tricks auseinanderzusetzen. Dies mündet meist lediglich darin, dass man vor der Gruppe gekünstelt und inkongruent wirkt.

Man möchte Selbstsicherheit ausstrahlen, zeigt aber durch Körpersprache und Mimik das genaue Gegenteil.

Wird das Lernen allerdings mit positiven Emotionen verknüpft, wird das neue Wissen tiefer und langfristiger, im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut“ gehen. Dann können Sie wirklich authentisch werden und gelassen vor der Gruppe stehen. Wenn Sie Ihre Redeangst überwinden möchten, müssen neue Muster in Ihrem Gehirn angelegt werden, die durch konstruktive, emotionale Aktivierung entstehen.


Mit dieser Fähigkeit können Sie Redeangst besiegen

Wenn Sie Ihre Redeangst besiegen wollen, ist eine Fähigkeit sehr nützlich: Sie müssen Aufmerksamkeit aushalten, weil Sie ihr vor der Gruppe nicht entkommen können. Wenn Sie vor Menschen stehen und reden, geht es nur um Sie. Sie stehen im Mittelpunkt des Geschehens, nicht die Rede. Wenn Sie vor Menschen sprechen, sind Sie der Aufmerksamkeit der Anwesenden sozusagen ausgeliefert.

Aber wie lernt man die Fähigkeit „Aufmerksamkeit aushalten“?

Eigentlich geht es um Authentizität. Wenn Sie authentisch sind, fällt es Ihnen nicht schwer, von anderen Menschen Aufmerksamkeit zu erhalten. Es macht Ihnen nichts aus, wenn sich Menschen Ihnen zuwenden.

In einem 100-prozentigen authentischen Zustand (der kommt allerdings nur selten vor und Sie brauchen ihn auch nicht anstreben) könnten Sie vor der gesamten Weltbevölkerung stehen. Und Sie hätten sogar Spaß dabei oder würden es zumindest spannend finden, dass Ihnen die Welt zuhört.

Wenn Sie zu einhundert Prozent authentisch sind, sind Sie im Flow. Diesen Zustand können Sie aber nicht auf Dauer halten. Deshalb begnügen wir uns ruhig mit etwas weniger als einhundert Prozent.

Die Fähigkeit „Aufmerksamkeit auszuhalten“ können Sie mit mentalen Übungen trainieren. Das bedeutet, Sie trainieren diese Fähigkeit mit Ihrer Vorstellungskraft und laden Ihr Gehirn dazu ein, etwas Neues zu lernen: sich authentisch fühlen zu können.

Gehirne sind wenig kooperativ! So tricksen Sie Ihr Gehirn aus!

Da der Neocortex, der Teil, wo das Denken stattfindet, nicht wirklich kooperativ ist, müssen wir einen kleinen Trick anwenden und ihn überlisten. Der Trick besteht darin, dass Sie sich beim Lernen mit einem anderen Teil Ihres Gehirnes verbinden, mit dem limbischen Gehirn. Das limbische Gehirn ist unter anderem für Emotionen zuständig.

Nur gibt es ein kleines Problem: Das limbische Gehirn kann nichts mit Wörtern anfangen.

Deshalb bringen kluge Ratschläge, die von einem anderen Neocortex oder vom eigenen kommen, Menschen mit Redeangst eher selten wirklich weiter. Zufällige „Heilungen“ durch Ratschläge können natürlich durchaus vorkommen.

Sprechen Sie limbisch

Das limbische Gehirn spricht seine eigene Sprache. Und diese Sprache werden Sie in den mentalen Übungen verwenden. Sie ist nicht direkt, sondern indirekt. Anders ausgedrückt: Die mentalen Übungen erzeugen auf eine indirekte Art und Weise etwas, das Ihnen dabei hilft, Neues zu lernen.

Und das „überzeugt“ dann den Neocortex. So braucht er keine Angst vor der Aufmerksamkeit anderer Menschen im limbischen System erzeugen.

Das limbische Gehirn „spricht“ (indirekt) mit dem Neocortex und sagt ihm so etwas wie: “Alles ist gut, genauso wie es ist.“ Das geschieht nur eben nicht direkt.

Wie bereits erwähnt, kommuniziert das limbische System nicht in Worte. Es drückt sich über den Körper aus. Das limbische Gehirn antwortet in Form von „Gelassenheit vor Menschengruppen“. Das möchten Sie doch, nicht wahr?

Das limbische Gehirn ist dafür verantwortlich, dass Sie Redeangst empfinden können, weil es einen direkten Zugang zu Ihrem Körper hat. Und der Befehl dazu kommt vom Neocortex, Ihrem Verstand.

Der Neocortex ist der Angst-Anstifter und das limbische Gehirn macht sie dann spürbar.

Wenn Sie zukünftig das limbische Gehirn „sprechen“ lassen, können Sie Gelassenheit vor der Gruppe empfinden. Möglicherweise werden Sie sogar Spaß bei Ihren Reden entwickeln. Wer weiß schon, was die Zukunft so alles zu bieten hat, nicht wahr?

Die mentalen Übungen für mehr Gelassenheit finden Sie hier:

Gelassen vor der Gruppe stehen


Identität erzeugt Gelassenheit vor der Gruppe

Die Karriereleiter nach oben zu klettern hält viele Herausforderungen bereit. Eine davon ist es, sich selbst sicher und kompetent zu präsentieren und vor Gruppen eloquent sprechen zu können. An diesem Punkt scheitern jedoch viele – ansonsten erfolgreiche – Menschen. Soll man Reden oder Präsentationen halten, stoßen viele an die Grenzen ihrer Selbstsicherheit. Lampenfieber und Sprechangst sind weit verbreitet und haben ihren Ursprung oft in der inneren Überzeugung, sowieso zu versagen und sich lächerlich zu machen. Die Angst vor Vorträgen führt dazu, dass Sie sich selbst blockieren. Doch Reden halten kann gelernt werden und das Wissen über die eigene Identität hilft Ihnen dabei, authentisch zu werden.

Selbstbewusstsein stärken durch das Annehmen der eigenen Identität

Um Sprechangst überwinden zu können, müssen Sie zunächst Ihre inneren, destruktiven Denkmuster freilegen und in konstruktive Überzeugungen umwandeln. Denn wer Schlimmes erwartet, wird genau das erhalten. Gemeinsam analysieren wir Ihre Stärken und Schwächen, damit wir gezielt an Ihren Erwartungshaltungen und Fähigkeiten arbeiten können. So lernen Sie sich besser kennen und beginnen, sich selbst zu akzeptieren. Das Wissen und das Spüren der eigenen Identität wird Ihnen helfen, ganz entspannt und gelassen vor einer Gruppe Präsentationen zu halten. Um das zu erreichen, wende ich die PPR-Methode an. Sie teilt Menschen grob in zwei Typen ein: die Politiker und die Professoren. Politiker lieben es, rhetorische Feinheiten und Kniffe anzuwenden und kommunizieren auf einer emotionalen Ebene. Professoren hingegen fokussieren sich auf die Weitergabe von Informationen und bewegen sich auf rein argumentativer Ebene. Gemeinsam finden wir heraus, welchem Sprechtypus sie entsprechen. Damit können wir Ihre Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln und die Ressourcen freilegen, die in Ihnen schlummern. Sie lernen exakt die rhetorischen Methoden, die Ihrem Charakter entsprechen.

Frei reden durch selbstbewusstes Auftreten

Es kann erlernt werden, sicher und kompetent vor und in Gruppen zu reden. Dafür braucht es lediglich den Glauben an sich selbst, der durch das Annehmen der eigenen Identität entsteht, und jene rhetorischen Werkzeuge, mit denen Sie sich authentisch und wohl fühlen. In meinem Coaching werden Sie Ihre Angst vor Präsentationen verlieren und selbstbewusstes Auftreten lernen. Vereinbaren Sie einfach ein kostenloses Beratungsgespräch und überzeugen Sie sich selbst!

Selbstbewusstes Auftreten, sicher und kompetent vor Gruppen zu sprechen kann gelernt werden. Dafür braucht es den Glauben an sich selbst, der durch das Spüren der eigenen Identität entsteht. Wenn Sie sich sich authentisch fühlen, sind Sie sich selbst bewusst.


 

Redeangst bye-bye: Selbstsicheres Auftreten kann man lernen – allerdings nicht theoretisch

Sie träumen davon, endlich so sicher und selbstbewusst zu wirken, wie andere Menschen – Doch immer, wenn Sie etwas präsentieren oder vor Publikum frei reden müssen, treten Ihnen die Schweißperlen auf die Stirn, Hände und Stimme fangen zu Zittern an und Sie suchen vergeblich nach den richtigen Worten? Krankhaftes Lampenfieber und Redeangst sind oft die Resultate von negativen, unbewussten Selbstbewertungen. Sie werden nicht nur von mangelndem Selbstbewusstsein genährt, sondern verursachen es auch. Doch aus diesem Teufelskreis gibt es einen Ausweg.

Wenn Redeangst zur psychischen Belastung wird

Sie sollen Reden halten, bei einem Vorstellungsgespräch brillieren oder bei einer Verabredung beeindrucken, doch Ihre Redeangst sorgt dafür, dass Sie in den Tagen davor Alpträume bekommen, nervös sind und sich auf nichts konzentrieren können? Diese Angst vor Präsentationen und selbstsicherem, freiem Sprechen kommt meist von unbewussten Glaubenssätzen. Sie glauben, etwas nicht zu können, weil Sie vielleicht in der Vergangenheit eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Sie malen sich Katastrophenszenarien aus: Sie machen sich lächerlich, können die Erwartungen nicht erfüllen, Fragen nicht beantworten oder werden ausgelacht. Das führt dazu, dass Sie noch nervöser werden und schließlich wirklich genau das erleben, was Sie erwartet haben. Das muss aber nicht sein, denn man kann an seinen Glaubenssätzen arbeiten und dadurch sein Selbstbewusstsein stärken und seine Redeangst überwinden.

Selbstbewusstsein stärken durch die Auflösung negativer Glaubenssätze

Es gibt viele Ratschläge und Tipps, wie man sein Auftreten positiv verändern und seine Vortragsangst überwinden kann. Doch solange man selbst nicht von sich überzeugt ist, wirken diese Maßnahmen gekünstelt. Damit erreicht man dann das genaue Gegenteil von dem, was man beabsichtigt hat: Die eigene Unsicherheit wird nur umso ersichtlicher. Echte Selbstsicherheit erreicht man, wenn man sich sowohl seiner Stärken, als auch seiner Schwächen bewusst ist und offen dazu stehen kann. Selbstbewusstsein heißt, seine eigene Identität zu finden, anzuerkennen und wertzuschätzen. So kann man sich von seinen Ängsten und negativen Glaubenssätzen lösen.

Merke: Gehirne brauchen immer Alternativen zu den Gedanken, die sie nicht mehr denken sollen.

Mein 7-Punkte-Programm unterstützt Sie, Ihre hinderlichen Denkprozesse aufspüren und in konstruktive Gedanken „umzuprogrammieren“. Sie bringen Ihre positiven Seiten zum Vorschein und stärken damit das „Selbst-bewusst-sein“.


Ohne Redeangst vor Publikum frei sprechen und sich selbst bewusst sein durch ein Spüren der eigenen Identität

Bei vielen Menschen ruft bereits der Gedanke, frei vor einem Publikum präsentieren zu müssen, Angstzustände und Lampenfieber hervor. Dies äußert sich in verschiedensten Symptomen und reicht von Übelkeit bis hin zu Herzrasen und damit verbundenen Kreislaufproblemen. Die weit verbreitete Redeangst sollte aufgelöst werden, wenn man, je nach Position, häufig vor einem Publikum Reden halten muss.

Vor Publikum frei sprechen – mit bewusster Identität kein schweres Unterfangen

Die wichtigste Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Präsentation und eine freie Rede ist eine gute Vorbereitung. Hierbei ist vor allem die Erstellung eines Konzepts von wesentlicher Bedeutung, in dem Sie die Zielgruppe festlegen und den Inhalt bzw. die Botschaft diesbezüglich anpassen. Darüber hinaus ist es besonders empfehlenswert, den Text dahingehend zusammenzufassen, dass die wichtigsten Stichworte auf entsprechende Karten niedergeschrieben werden können. Und Sie sollten sich unbedingt Ihrer Identität bewusst sein (sich selbst bewusst und authentisch sein), wenn Sie gelassen vor ein Publikum treten möchten und Redespaß genießen möchten.

Beim Vorbereiten auf eine freie Rede üben Sie auch, ihre Emotionen zu spüren.

Bei Fertigstellung des Konzepts können Sie bereits mit dem Üben der Präsentation beginnen. Dies ermöglicht wichtige Erkenntnisse über die Länge der Rede und hilft vor allem mit den Stichwortkarten umzugehen und aus diesen sinnvolle Sätze zu bauen. Am besten geht man die Präsentation mehrmals vor dem Spiegel durch und nutzt die in allen Smartphones vorhandene Tonaufnahme, um die Aussprache bestimmter Wörter oder den Stimmwechsel im Zuge der Präsentation zu trainieren.

Ohne Redeangst frei sprechen

Ist die Vorbereitung gemeistert und Sie sich Ihrer Identität auf der „Bühne“ bewusst sind, steht einer erfolgreichen Präsentation mit freier Rede eigentlich nichts mehr im Weg. Eine Vielzahl an Menschen leidet jedoch unter schwerwiegender Nervosität und den damit verbundenen Redeangst-Symptomen.

Starkes Lampenfieber kann auch erfahrene Musiker betreffen. Selbst Schauspieler leiden oftmals daran, können damit aber besser umgehen und den Stress in positive Energie und eine erhöhte Leistungsbereitschaft umwandeln. Versuchen Sie sich auf Ihre Stärken zu besinnen und holen Sie sich Ihre Identität ins Bewusstsein, denn die Vorbereitung war gelungen und der Stichwortzettel ist stets zur Hand. Die Strategie am Tag der Präsentation lautet: Selbstbewusstsein stärken durch ein bewusstes Spüren der eigenen Identität. Damit können Sie mit einem guten Gefühl vor Publikum frei sprechen. Mehr über mein 7-Punkte-Programm für mehr Gelassenheit vor Gruppen erfahren Sie hier.


Authentisch und selbstbewusst durch eine Gedanken- Gefühls-Balance

Mit geeigneten mentalen Übungen können Sie destruktive Selbstbewertungen und negative Denkprozesse, die zu inkongruentem Verhalten und letztendlich zu Redeangst führen, auflösen.

Besonders im Berufsleben stehen Sie oft vor der Aufgabe, sich selbst präsentieren zu müssen oder vor Gruppen frei reden zu müssen.

Wer erfolgreich sein will, muss andere Menschen von seinen Visionen überzeugen und mitreißen können.

Selbstverständlich hängt es stark vom Inhalt einer Präsentation ab, als wie kompetent man wahrgenommen wird. Dennoch sind andere Faktoren viel stärker maßgeblich dafür, ob die Präsentation überhaupt wahr- und Sie ernst genommen werden: Es ist wichtig, dass man vor der Gruppe authentisch und selbstsicher ist. Die Aufmerksamkeit der Zuhörer wird sonst lediglich auf die Unsicherheit des Vortragenden gelenkt.

Für authentisches Vortragen braucht es eine Balance zwischen Gedanken, Gefühlen und Handeln. Sonst läuft man Gefahr, als inkongruent wahrgenommen zu werden und man erhält eine schlechte Kritik für sein Auftreten.

Schlechten Erfahrungen bei Vorträgen und Präsentationen verstärken Redenagst und erzeugen so eine destruktive Abwärtsspirale.

Die Angst vor Vorträgen kann also nur abgelegt werden, wenn man mit sich und seinen Gefühlen im Einklang ist – authentisch eben.

Wenn Sie authentisch sein möchten, müssen Sie Inkongruenzen auflösen

Sind Gefühle und Handeln nicht miteinander in Einklang, nimmt das Umfeld dies als Widerspruch wahr. Sie selbst natürlich auch.

Man kennt das aus dem Alltag: Jemand antwortet positiv auf die Frage nach seiner Befindlichkeit. Der Gesichtsausdruck und der Tonfall des Befragten sagen aber etwas anderes. Dies nennt man Inkongruenz.

Die Angst vor Gruppen erzeugt ebenfalls einen solchen Widerspruch, wenn Sie versuchen, trotz der verspürten Unsicherheit und Nervosität ruhig und selbstbewusst zu wirken.

Ihre verbale Kommunikation stimmt nicht mit Ihrer nonverbalen überein und wirkt verwirrend und künstlich auf die Teilnehmer.

Um diese inneren Widersprüche aufzulösen, muss man der Angst ( nicht den Ursprüngen) auf den Grund gehen. Meist ist die Angst auf vergangene Erlebnisse zurück zu führen, durch die destruktive Annahmen, Selbstbewertungen und Abwertungen des eigenen Ich`s entstanden sind.

Wenn man beispielsweise erwartet, „wieder einmal“ zu versagen oder sich lächerlich zu machen, handelt man unbewusst auch genau so, dass diese Erwartung eintrifft.

Wenn Sie die inneren Mechanismen und Denkmuster verstehen, die Ihr Handeln beeinflussen, können Sie eine positive Veränderung in Gang setzen und Ihre Redeangst überwinden.

Durch eine bewusste Selbstreflexion und das Annehmen der eigenen Persönlichkeit können Sie Ihr Selbst-bewusst-sein stärken und lernen, mutig nach Ihren Gefühlen zu handeln. So kann eine Gedanken- Gefühls-Balance entstehen. Sie wirken authentisch und kongruent.

Mit den richtigen Methoden Authentisch und sich-selbst-bewusst werden

In meinem Coaching lernen Sie nicht nur oberflächliche Präsentationstechniken. Diese sind zwar durchaus nützlich, aber helfen allein für sich noch nicht dabei, Redeangst zu überwinden und sich-selbst-bewusst zu werden.

Wir identifizieren destruktive Selbstannahmen und Denkprozesse, die zu inkongruentem Verhalten führen. Dabei fokussieren wir uns auf die Denkprozesse und Denkmuster, nicht auf deren Ursache.

So lernen Sie sich selbst besser kennen. Denn, sich selbst zu verstehen bedeutet auch, seine Schwächen leichter zu akzeptieren und sich auf seine Stärken zu fokussieren.

In der Praxis bewährte Methoden und Techniken unterstützen Sie dabei, unbewusste Denkmuster in konstruktive Selbstannahmen umzudeuten. Dadurch können wir das negative Gefühl des „Müssens“ in ein positives Gefühl des „Dürfens“ verwandeln. Denn es kann auch Spaß machen, vor Publikum zu sprechen.

Dazu müssen aber Gefühle, Gedanken und Handlungen in Balance sein.


Genießen Sie Ihre Vorträge und Präsentationen – ohne Redeangst

Vorträge und Präsentationen dürfen selbstverständlich auch Spaß machen. Wenn man seine Ressourcen aktiviert und sich seiner Identität bewusst ist, werden Verstand, Gefühl und Verhalten synchronisiert.

Der Wecker klingelt und holt mich ab, aus einer entspannten erholsamen Nacht. Nach einem Moment der Orientierung, weiß ich, warum er heute etwas früher klingelt als sonst. Ich will mir zur Feier des Tages einen Orangensaft selber auspressen und mein Frühstück in aller Ruhe und Vorfreude genießen.

Denn heute ist der große Tag. Ich darf endlich meinen Vortrag halten, den ich so sorgsam vorbereitet habe und freue mich darauf, mich meinen Kollegen mitzuteilen, ihnen quasi zu erzählen, was mich so lange beschäftigt hat. Ich darf ihnen meine Ideen, Vorschläge und Lösungen präsentieren, die ich entwickelt habe und werde nun endlich ihre Anerkennung erhalten.

Der Chef hatte mir freie Hand gelassen, wie ich meinen Vortrag gestalte und präsentiere. Das hat mir geholfen, mein Selbstbewusstsein zu stärken, da ich mich mit dem Thema und wie ich es angehe nun gut identifizieren kann. So werde ich über die Gedanken, die mir so am Herzen liegen, frei und selbstbewusst reden können.

Zumal ich schon bei der Vorbereitung ein paar Tipps meines Coaches umgesetzt und z. B. darauf geachtet habe, Konjunktive und verneinende Formulierungen zu vermeiden. Mit seiner Hilfe habe ich auch gelernt, meine Emotionen, meine Begeisterung, meine Kraft und mein Engagement zu zeigen. Ich weiß, wer ich bin und was ich kann und es macht mir nun sogar Spaß, das bei einer Rede vor Publikum zu zeigen. Ich kann meine Vorträge und Präsentationen seit dem Redeangst-Coaching endlich genießen. Sozusagen Redespaß statt Redeangst.

Also mache ich mich, nachdem ich mein Frühstück genossen habe, auf, um meinen Vortrag mindestens genauso zu genießen.

Als ich im Konferenzsaal ankomme, sind auch meine Kollegen schon da; der Chef kommt etwas zu spät, ein wichtiger Anruf hat ihn aufgehalten. Also habe ich noch einen kleinen Moment, um meine Vorfreude zu genießen. Das bisschen Lampenfieber nutzt mir eher, als dass es mir schadet. Es ist fast wie Hirndoping, setzt meine Energie frei und trägt dazu bei, mich konzentrieren und fokussieren zu können.

Der Chef ist nun da, ich bin bereit, es kann losgehen.


Redeangst überwinden und authentisch vor der Gruppe stehen

Authentisch zu sein ist nicht nur im Berufsleben vorteilhaft, auch im privaten Bereich unterstützt es uns dabei, ein zufriedenstellendes und glückliches Leben zu führen. Wer authentisch ist, handelt nach seinen persönlichen Werten, Überzeugungen und Gefühlen. Die Voraussetzung dafür: wir müssen uns zunächst „selbst bewusst sein“. Wenn wir uns selbst bewusst sind, können wir einen Zugang zu unserer emotionalen Intelligenz finden.

Anders ausgedrückt: Selbstbewusstsein ist aus meiner Sichtweise Voraussetzung für das Zulassen unserer emotionalen Intelligenz. Emotionale Intelligenz ist wiederum notwendig, um authentisch zu sein.

Wer davon überzeugt ist, dass er so wie er ist, gut ist, kann offen zu sich selbst zu sein. Wenn es auch auf den ersten Blick ganz natürlich klingt, fällt es doch vielen Menschen oftmals sehr schwer, einen Zugang zu sich selbst (zu der eigenen emotionalen Intelligenz) zu finden – eben authentisch und echt zu sein.

Aus meiner Sicht ist Authentizität ein Zustand, den wir erreichen können, wenn wir ein Gleichgewicht zwischen kognitiver und emotionaler Intelligenz finden.

Im Laufe unserer Erziehung haben wir trainiert, uns anzupassen und unsere inneren Werte und Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Sicherheit zu verbergen. Anders ausgedrückt: Wir haben uns daran gewöhnt, unsere Grundbedürfnisse zu unterdrücken.

Kinder sind authentisch. Sie handeln von Natur aus so, wie sie sich fühlen und artikulieren ganz offen, was sie gut finden oder nicht mögen.

Können Sie das auch noch?

Sätze wie: „Sei nicht so…“ oder „Das sagt/tut man nicht.“ haben viele Menschen in ihrer Kindheit häufig gehört. Sie führen dazu, weil der Wunsch nach Akzeptanz und Zugehörigkeit zu wichtigen Bezugspersonen in uns allen innewohnt, diese Aussagen zu glauben. Auf diese Art und Weise verlernen wir, uns unserem Charakter entsprechend authentisch zu verhalten. Wir verlieren sozusagen unsere Authentizität und damit den Zugang zu unserer emotionalen Intelligenz.

Dieser Prozess ist umkehrbar. Es ist möglich unsere ursprüngliche Authentizität zurück zu erlangen, weil wir sie, sinngemäß, gar nicht verlieren können.

Das, was wir verlernen, ist, sie zu aktivieren. Anders ausgedrückt: Sie ist uns nicht mehr bewusst, weil wir gelernt haben, sie zu unterdrücken.

Das ständige Unterdrücken unserer Werte und Überzeugungen lässt eine Mauer wachsen (wie einst in Berlin), zwischen kognitiver und emotionaler Intelligenz.

Erst nach dem Mauerfall konnte sich Berlin voll und ganz weiterentwickeln und in einem neuen Glanz erstrahlen.

Selbstbewusstsein – Kongruenz – Authentizität

Wer authentisch werden will, muss sich seine inneren Kommunikationsprozesse und Bewertungen bewusst machen (sich selbst bewusst werden).

Zuschreibungen, die wir uns aufgrund vergangener Erfahrungen selbst auferlegen oder auch von außen auferlegt bekommen, formen mit der Zeit unser Selbstbild. Ein negatives abwertendes Selbstbild verhindert nicht nur, dass wir persönlich wachsen und uns entwickeln, sondern untergräbt auch unser Selbstbewusstsein. Wir verdrängen uns quasi selbst aus unserem Bewusstsein.

Dieser Prozess scheint eine Schutzfunktion der Natur zu sein. Nach dem Motto: Wenn du dich selbst nicht magst, dann muss dir das nicht auch noch ständig (selbst) bewusst sein.

Wenn wir uns dieser Glaubenssätze bewusst werden, können wir sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen und in konstruktive Annahmen über uns selbst umwandeln.

Durch einen klaren Blick auf uns selbst wird es möglich, unseren eigentlichen Charakter mit all seinen Stärken und Schwächen wahrzunehmen.

In einem weiteren Schritt können wir trainieren, zu unseren Überzeugungen, Werten und unseren Gefühlen zu stehen. Im Grunde genommen trainieren wir auf diese Art und Weise den Zugang zu unserer emotionalen Intelligenz. Das geht allerdings nicht theoretisch, sondern nur praktisch.

(Die Mauer fällt und Berlin darf wieder eine authentische Stadt werden.)

Dieser Prozess (der Mauerfall) stärkt unser Selbstbewusstsein und lässt uns kongruent auftreten und kommunizieren.

Kongruenz beschreibt die Harmonie zwischen den Botschaften, die wir auf den unterschiedlichen Sinneskanälen und Kommunikationsebenen senden.

Wir kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern auch mit unserem Körper und unserer Tonalität.

Sind wir nicht authentisch, kommen beim Empfänger unserer Kommunikation widersprüchliche Botschaften an, was dazu führen kann, dass wir im Extremfall als unehrlich oder unsympathisch wahrgenommen werden.

Schaffen wir es jedoch, kongruent und authentisch zu sein, werden andere Menschen uns möglicherweise positiver wahrnehmen.

Authentizität, Selbstbewusstsein, Identität und emotionale Intelligenz sind eng miteinander verknüpft.

Erleben Sie, wie Sie authentisch werden

„Authentisch sein“ können wir, genau wie Autofahren, nicht theoretisch lernen. Wir müssen es tun.

In meinem Coaching werde ich Ihnen diese Zusammenhänge und Prozesse leicht verständlich und nachvollziehbar aufzeigen. Durch zirkuläre Fragen können Sie Ihre Annahmen über sich selbst identifizieren und ihrem Wahrheitsgehalt selbst auf den Grund gehen.

Sie erleben sich dadurch ganz neu und werden beginnen, Ihren Fokus auf Ihre Stärken zu legen.

Mentale Übungen und Techniken unterstützen Sie dabei, sich selbst bewusst zu werden. So wird es Ihnen möglich, ein ganz neues Bild von sich zu bekommen.

Durch konkrete Beispiele werden sie hautnah erleben, was kongruente Kommunikation ausmacht und den Unterschied zwischen authentischem und gekünsteltem Verhalten kennenlernen.

Einfache Tools helfen Ihnen dabei, das Gelernte in den Alltag zu transferieren und auf allen Kommunikationskanälen authentische Botschaften zu senden.

Wagen Sie den Schritt und erleben Sie sich selbst – authentisch!


Reden halten kann auch Spaß machen

Reden halten bedeutet nicht, Zahlen, Daten und Fakten zu liefern. Zeigen Sie Emotionen und Ihre Begeisterung. Damit setzen Sie bei den Zuhörern ungeahnte Kräfte frei.

Es ist so weit, Ihre Idee steht, zumindest in der Theorie. Alles ist durchdacht, alle Für und Wider abgewogen, Chancen und Risiken abgeklopft. Passende Lieferanten sind gefunden, notwendige Potenziale überprüft und bereitgestellt. Sie brennen für Ihr Projekt.

Was noch fehlt, ist die Bereitstellung der finanziellen Mittel, das „Go“ der Geschäftsleitung.

Wie gelingt es Ihnen am besten, diese zu erhalten? Wie erlangen Sie die Aufmerksamkeit der Entscheidungsträger wohl am ehesten? Wie können Sie gleichzeitig informieren und den Funken überspringen lassen?

Heißt es nun, Zahlen, Daten, Fakten zu vermitteln, Tabellen, Statistiken, Berechnungen und Prognosen aneinanderzureihen? Diese sind unbestreitbar wichtig für die Entscheidungsfindung. Um sie sachlich zu vermitteln, würde es sicherlich reichen, Ihre Präsentation auszudrucken und an den versammelten Vorstand auszuteilen. Da sind sie, die Ergebnisse Ihrer Arbeit, schwarz auf weiß.

Sie sehen es geradezu schon vor sich, wie das Informationsmaterial auf den Schreibtischen landet, zur Kenntnis genommen, ob seines Umfangs seufzend auf später verschoben wird, und nach und nach unter den üblichen Papierbergen verschwindet.

Nein! Dann doch besser eine Rede halten.

Reden zu halten ist allerdings nicht Ihr Ding. Eine Rede zu halten, haben Sie nicht gelernt. Eine Rede zu halten, ist ungewohnt und schwierig. Sie haben Redeangst?

Wie Sie Ihre Vorgesetzten am einfachsten erreichen und überzeugen? Mit einer Rede

Die Antwort lautet: Zeigen Sie Ihre Emotionen; Ihre Begeisterung, Ihre Kraft und Ihr Engagement. Eine Rede halten bedeutet nicht, ausschließlich Fakten zu liefern. Eine Rede halten bedeutet neben Inhalten auch Gefühle zu transportieren, Ihre Gefühle. Auf diese Art und Weise kann es auch Spaß machen, eine Rede zu halten.


Redeangst Test

Die Grenze zwischen Aufregung und Redeangst vor Gruppen ist nicht klar definiert.

Redeangst erzeugt eine Blockade. Aufregung kann uns motivieren und aktivieren, weil es um eine Herausforderung geht, an der wir wachsen können.

Beantworten Sie Fragen offen und ehrlich mit „ja“ oder „nein“.

  • Machen Sie sich Bilder von Situationen, in denen Sie vor einer Gruppe stehen und sich dabei schlecht fühlen?
  • Machen Sie sich Bilder von Situationen, in denen Sie vor einer Gruppe stehen und bei den Teilnehmern nicht gut ankommen?
  • Haben Sie bereits Schwierigkeiten bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen oder Vorträge?
  • Haben Sie bereits Angst, wenn Sie bloß an einen Auftritt vor einer Gruppe denken?
  • Steigert sich die Angst von Tag zu Tag vor Ihrer Präsentation oder Ihrem Vortrag?
  • Neigen Sie zu Perfektionismus?
  • Erwarten Sie von sich selbst, dass bei Ihren Auftritten vor Gruppen niemand eine Schwäche an Ihnen bemerken darf?
  • Wollen Sie immer bei allen Menschen gut ankommen?
  • Nehmen Sie vor Ihren Auftritten Medikamente?
  • Trinken Sie vor Ihren Auftritten Alkohol?
  • Haben Sie Schwierigkeiten Konflikt-Gespräche zu führen?
  • Haben Sie Schwierigkeiten damit, anderen Menschen Ihre Wünsche und echten Bedürfnisse mitzuteilen?
  • Können Sie vor einer Gruppe keine klaren Gedanken denken?
  • Fällt es Ihnen schwer, vor der Gruppe entspannt und locker zu bleiben?
  • Fällt es Ihnen schwer, Aufmerksamkeit von Menschen zu ertragen?
  • Haben Sie Probleme damit, im Mittelpunkt zu stehen?
  • Haben Sie Schwierigkeiten damit, sich selbst nahe zu sein?
  • Vermeiden Sie es, Präsentationen durchzuführen, auch wenn es für Ihre berufliche Weiterentwicklung nachteilig ist?
  • Haben Sie bereits Ihre berufliche Karriere aufgegeben, weil Sie nicht vor Gruppen stehen können?
  • Reagiert Ihr Körper mit unterschiedlichen Symptomen, die nicht zu übersehen sind, wenn Sie vor einer Gruppe stehen?
  • Haben Sie bereits Präsentationen mehrmals abgesagt?
  • Verstärkt sich Ihre Angst, sich vor Gruppen zu stellen?
  • Sprechen Sie vor der Gruppe schneller als sonst?
  • Vermeiden Sie es, Teilnehmer der Gruppe, vor der Sie stehen, anzuschauen?

Haben Sie viele dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet? Falls ja, kann es sich um eine Redeangst handeln.

 

Redeangst überwinden Hypnose

Sie können dieses Problem mit den richtigen Ansätzen auch in einem Hypnose-Coaching auflösen. Letztlich ist die Lösung recht einfach, wenn an dem einschränkenden Prozess gearbeitet wird. Da Redeangst und Lampenfieber nicht auf der bewussten Ebene entsteht, braucht man dort auch nicht anzusetzen. Der Beginn vom Ende ist hier wie bei vielen Dingen, es muss zunächst erkannt werden, welcher unbewusste Prozess eine Blockade erzeugt. Dann kann sie mit Hilfe von Ressourcen aufgelöst werden und schon bald steigt der Spaßfaktor bei Reden, Vorträgen oder Präsentationen. Klicken Sie auf den folgenden Link, wenn Sie Redeangst mit Hypnose überwinden möchten.

Redeangst überwinden Seminar

Ich habe aus der Praxis heraus ein 7-Punkte-Programm entwickelt, mit dem Sie Ihre versteckte Fähigkeit „Aufmerksamkeit auszuhalten“ weiterentwickeln und trainieren können.

In meinem 7-Punkte-Programm für mehr Gelassenheit vor der Gruppe geht es im Kern darum, Ihren eigenen authentischen Stil ausfindig zu machen. Dieser setzt sich aus Ihrer Persönlichkeit, Ihren Stärken und Ihrem Redner-Typus zusammen. Auf welche Ressourcen sie dabei zurückgreifen können, ist selbstverständlich sehr individuell.

Das 7-Punkte-Programm biete ich als Skype Seminar an.

Damit Sie sich ein Bild davon machen können, wie ich Ihnen bei dieser Entwicklung behilflich sein kann, können Sie mich kostenlos auf Herz und Nieren testen. Vereinbaren Sie dazu einfach einen unverbindlichen Beratungstermin, in dem Sie mich und meine Methoden kennenlernen können!

Redeangst überwinden – weiterführende Links

Was ist Lampenfieber?
Redeangst Kurzzeit-Coaching
Sind Menschen vor der Kamera sie selbst?