Redeangst – wenn die Aufmerksamkeit anderer Menschen zur Qual wird

In der Psychologie wird Redeangst als leichte Form von Sozialangst gewertet. Eine extreme Ausprägung von Redeangst („krankhafte“ Form) wird als Logophobie bezeichnet. Diese Angst ist gekennzeichnet durch ein konsequentes Vermeidungsverhalten von Situationen, in denen vor Gruppen gesprochen werden muss.

Ungefähr 30 Prozent der Bevölkerung stehen nicht gern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer Menschen. Die meisten von ihnen würden liebend gern gelassen vor Gruppen stehen und ihre Redeangst überwinden.

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viel Spaß Sie ertragen können, wenn Sie im Mittelpunkt stehen?

 


Fällt es Ihnen schwer, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von anderen Menschen zu stehen?

Können Sie Aufmerksamkeit nicht ertragen?

Reagiert Ihr Körper mit Symptomen, wenn Sie im Mittelpunkt stehen?

Haben Sie vor Ihrem Vortrag oder Ihrer Präsentation schlaflose Nächte?

Gehen Sie Präsentationen aus dem Weg?

Schränkt Sie Ihre Angst, im Mittelpunkt zu stehen, in Ihrer beruflichen/geschäftlichen Entwicklung ein?

Sagen Sie in Meetings nichts, obwohl Sie es gern würden?

Haben Sie bereits mit dem Gedanken gespielt, wegen Ihrer Redeangst den Beruf zu wechseln?

Die Lösung

Wenn Sie gelassen vor einer Gruppe stehen möchten, ist es nützlich, dass Ihr Körper lernt, wie er Aufmerksamkeit ertragen kann. (Gleiches gilt für Meetings.)

Vor einer Gruppe können Sie der Aufmerksamkeit nicht entfliehen. Sie sind ihr sozusagen ausgeliefert. Deshalb muss Ihr Körper lernen, mit Aufmerksamkeit umzugehen. Besser noch: Ihr Körper kann lernen, Aufmerksamkeit zu genießen.

Ihr Nutzen

Sie erhalten einfaches, leicht verständliches Wissen.

Sie brauchen keine dutzende von Büchern lesen.

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Mein Coaching wird individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst.

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Ich betreue Sie solange, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Mein Angebot

Die Fähigkeit, Aufmerksamkeit von anderen Menschen auszuhalten, kann jeder entwickeln.

Auch Sie!

Die Fähigkeit, Aufmerksamkeit zu ertragen, steckt bereits in Ihnen. Sie haben sie bislang nur noch nicht entdeckt, aktiviert und trainiert.

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In dem kostenlosen Gespräch zeige ich Ihnen, auf welche Art und Weise und mit welchen Methoden Ihr Körper lernen kann, Aufmerksamkeit zu ertragen.

Und wir können gemeinsam herausfinden, wie ich Sie dabei unterstützen kann.

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Uwe Hampel

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Redeangst überwinden - Gelassen und sicher präsentieren


Wie Redeangst entsteht

Die Angst, sich vor Gruppen zu präsentieren ist eine unbegründete Angst. Im Grunde weiß man, dass von der Menschengruppe keine Gefahr für Leib und Leben droht. Trotzdem reagiert der Körper mit Angstsymptomen. Der Verstand denkt: Du brauchst keine Angst vor der Gruppe zu haben und kannst gelassen bleiben. Trotzdem zeigt der Körper Angstsymptome.

Das bedeutet, bei Redeangst handelt es sich häufig um einen Konflikt zwischen dem Verstand (Neocortex) und den Emotionen (Gefühle entstehen im limbischen Gehirn und werden durch den Körper ausgedrückt (Emotion)).

Redeangst wird auch oft durch Gedankenmuster erzeugt. Negative Glaubensätze der eigenen Leistung, Abwertungen auf der Identitäts-Ebene oder die Bewertung, wie man beim Publikum ankommen wird, spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Redeangst.

Folgende Meta-Gedankenmuster sind, meist unbewusst, in Gehirnen verankert:

  • die Situation wird als unangenehm und bedrohlich bewertet
  • die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten werden abgewertet
  • es werden gedankliche Horrorszenarien produziert
  • abwertende Glaubenssätze lenken von der eigentlichen Aufgabe der Präsentation oder des Vortrags ab
  • für das eigene Versagen wird bereits im Vorfeld ein „Drehbuch“ geschrieben.

Wo Redeangst entsteht

Durch das Gefühl der Bedrohung (Angst) setzt das sympathische System des vegetativen Nervensystems vermehrt die Botenstoffe Noradrenalin und Adrenalin frei. Die Reaktions- und Leistungsbereitschaft ist stark erhöht. Der Körper ist bereit zu kämpfen oder zu fliehen.

Allerdings können wir in sozialen Umgebungen aber nicht einfach weglaufen oder zuschlagen.

Deshalb kann es zu einer Überkonzentration der genannten Botenstoffe kommen, denn sie können nicht schnell genug abgebaut werden. Es kommt ja zu keinerlei körperlicher Tätigkeit.

So muss der Körper reagieren mit:

  • erhöhtem Puls und Blutdruck
  • Erröten
  • Schwitzen
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Anspannung der Körpermuskulatur
  • Veränderung der Gedächtnis- und Wahrnehmungsfunktionen.

Warum Redeangst entsteht

Aus meiner Sichtweise ist Redeangst die Angst vor Nähe. Von Redeangst Betroffene können das Gefühl der Aufmerksamkeit von anderen Menschen nicht aushalten, weil es ihnen nicht vertraut ist. Im Grunde genommen aber sind sie sich selbst gegenüber nicht nahe und nicht aufmerksam genug,

Warum?

Weil ihnen in der Kindheit nicht gezeigt wurde, wie das geht.


Sprechangst, Redeangst und Kommunikationsangst richtig unterscheiden

Als Sprechangst werden die Ängste bezeichnet, die beim Sprechen vor und mit anderen Personen entstehen.

Man unterscheidet zwischen Redeangst und Kommunikationsangst:

  • Bei der Redeangst steht der öffentliche Charakter des Sprechens im Vordergrund. Der Leistungsaspekt und die Möglichkeit der Bewertung des Sprechers durch die Zuhörer spielen eine Rolle.
  • Bei der Kommunikationsangst ist das Sprechen in sozialen Interaktionen generell verknüpft mit Befürchtungen des Versagens

Menschen, die unter Sprechangst bzw. Redeangst leiden, haben Schwierigkeiten wenn Sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von anderen Menschen stehen. Man könnte auch sagen, die Betroffenen können Aufmerksamkeit nicht aushalten. Ein Vortrag, eine Präsentation oder ein Referat zu halten ist für sie die wahre Hölle. Vor (vielen) Menschen zu stehen und angeschaut zu werden erzeugt in ihnen Angst. Und die Angst davor (Angst vor der Angst) kann sich sogar bis zu einer Panik steigern.

Und es braucht nicht einmal ein großer Auftritt sein. Sprechangst kann sich auch bei Meetings, in der Schule und bei Telefongesprächen bemerkbar machen. Die Angst kann sogar bei einem Gespräch unter Freunden entstehen oder auch im Familienkreis können Betroffene Schwierigkeiten haben

Bei der Sprechangst geht es nicht darum, was einer sagt, sondern wie er sich dabei fühlt.

 

Lampenfieber vs. Redeangst

Lampenfieber wird auch manchmal mit Redeangst gleichgesetzt. Diese beiden Begriffe haben allerdings eine unterschiedliche Bedeutung. Lampenfieber ist in einem normalen Maß nämlich eine natürliche körperliche Anspannung/Aufregung vor einem (großen) Auftritt. Lampenfieber gehört daher eher in den künstlerischen Kontext, wenn es um einen Bühnenauftritt geht.

Ausprägung von Redeangst

Die Angst zu reden kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Sie kann sich als leichte bis starke körperliche Anspannung mit entsprechenden Symptomen bemerkbar machen. Sie kann aber auch als panikartige Sozialangst auftreten.

Häufige negative Erfahrungen mit der Angst vor Menschen zu sprechen, können einen sozialen Rückzug verstärken und die Entwicklung einer pathologischen Sozialen Phobie begünstigen. Eine krankhafte Angst vor dem Sprechen wird dann als Logophobie einem spezifischen Subtyp zugeordnet.

Alle Formen sozialer Ängste haben einen gemeinsamen Nenner: Betroffene können Nähe und Aufmerksamkeit von anderen Menschen nicht ertragen, weil ihre Gehirne es bislang nicht trainiert haben.

Was nicht bedeutet, dass sie es nicht nachholen können.

 

Redeangst Ursachen

Emotional besetzte Erlebnisse in der Kindheit und Jugend prägen jeden Menschen. Deshalb entsteht der Nährboden für Redeangst oder Sprechangst meist in der Kindheit. Die Angst vor Ablehnung wichtiger Bezugspersonen gehört zu den Urängsten der Menschheit.  Sie kann in der Kindheit des Individuums ein (unbewusstes) Verhaltensmuster entstehen lassen, das ein Leben lang bestehen bleibt. Eventuell ein misslungenes Referat in der Schule, bei dem man ausgelacht wurde. Oder bei einer ähnlichen Situation gab es Kritik von einer Bezugsperson (Lehrer). Vermeidungsverhalten verstärkt dann die Angst und endet in einem Teufelskreis, den die Betroffenen oftmals ohne Hilfe nicht durchbrechen können.

Redeangst Ursachen auf den Grund zu gehen ist aus meiner Sicht nicht nötig. Wenn man die Ursachen für seine Redeangst kennt, bedeutet das ja nicht, dass man nun Gelassen vor der Gruppe stehen kann.

Redeangst oder Sprechangst kann sich aber auch durch bestimmte Meta-Muster der Grundpersönlichkeit einer Person entwickeln. Übertriebene Strukturiertheit oder Perfektionismus können dazu beitragen, die Aufmerksamkeit von einer Menschengruppe nicht aushalten zu können. Aber auch Menschen mit wenig Selbstbewusstsein können eine Redeangst entwickeln. Ebenso ist Introvertiertheit ein Nährboden für die Entstehung von Angst vor Gruppen zu sprechen.

Redeangst Symptome

Bei Redeangst können folgende Symptome auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Beschwerden in Magen und Darm
  • Nackenverspannungen
  • müde und matt
  • Schwitzen
  • Zittern der Hände
  • Tunnelblick
  • Erröten
  • Blutdruck steigt an
  • Herzrasen
  • Atmung wird schneller und flacher
  • Schwindelgefühle
  • Harndrang
  • Schluckbeschwerden (Kloß im Hals)
  • Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken
  • Blackout
  • zittrige Stimme, stottern
  • fahrige, ungelenke Bewegungen
  • ein Gefühl, wie in Trance zu sein
  • hektische Flecken auf der Haut
  • starke innere Unruhe
  • Anspannung
  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen

 


Die psychologische Definition von Sprechangst

Sprechängste sind erlernte, flüchtig oder andauernd auftretende Befürchtungen und sorgen, gefühlsmäßige oder körperliche Reaktionen auf vorgestellte oder tatsächlich zu vollziehende „Leistungen“ (vortragen, vorsprechen, rezitieren, vorsingen, sich vorstellen, diskutieren usw.) vor einem imaginären oder realen Publikum. (Kriebel 2014)

 

Redeangst – weiterführende Links

Redeangst überwinden und gelassen im Mittelpunkt stehen
Coaching bei Redeangst
Redeangst Medikamente
Redeangst überwinden Buch
Redeangst bewältigen und authentisch vor der Gruppe stehen
Redeangst Therapie
Redeangst Test
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