Nie wieder Stress mit der Ehefrau – nichts ist unmöglich

Paare gehen Ehen aus unterschiedlichen Gründen ein, aber die Zuneigung füreinander ist immer ausschlaggebend für die Entscheidung. Fast jeder Mensch wünscht sich eine harmonische und glückliche Beziehung, in der die Partner füreinander da sind und sich eine Stütze im Leben sind. Doch viele Ehen scheitern schon nach wenigen Jahren. Der Grund dafür ist meist eine schlechte Kommunikation. Kleine Probleme werden der Harmonie zuliebe nicht angesprochen und können sich dadurch zu echten Krisen auswachsen. Streits stehen dann auf der Tagesordnung und irgendwann ist der Frust so groß geworden, dass die Liebe daran zerbricht. Um nie wieder Stress mit der Ehefrau zu haben, sollten Sie also einerseits lernen, was ihre Frau sich wirklich wünscht und andererseits einige Kommunikationstechniken beherrschen! Denn eine glückliche Beziehung braucht eine offene und ehrliche Kommunikation.

Stress und Streit mit der Ehefrau vermeiden

Vielleicht haben Sie in Ihrer Ehe schon häufig diese Vorwürfe gehört: „Du verstehst mich einfach nicht!“, „Du hörst mir nicht zu!“ oder „Du denkst immer nur an dich!“. Das sind ganz typische Symptome für eine schlechte Kommunikation in der Beziehung. Frauen und Männer haben zwar viele Gemeinsamkeiten, aber die Art und Weise zu kommunizieren gehört nicht dazu. Beide haben zum Beispiel das Bedürfnis nach Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Doch wofür sie dies erhalten möchten, unterscheidet sich. Um in der Kommunikation mit Ihrer Frau erfolgreich zu sein, müssen Sie also zuerst Ihre Metabedürfnisse kennen!

Die unterschiedlichen Meta-Bedürfnisse von Mann und Frau

Sie als Mann ziehen Ihr Selbstbewusstsein vorrangig aus den Dingen, die sie erreicht haben. Sie möchten für Ihre Handlungen wertgeschätzt werden. Männer legen hier den Fokus auf das Tun. Frauen hingegen möchten für Ihr Dasein als Frau geschätzt werden. Dazu gehört nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Eigenschaften als Frau: Sie zieht ihr Selbstbewusstsein draus, anmutig, gefühlvoll, zärtlich, liebevoll und aufopfernd zu sein.

Ein weiterer Unterschied besteht in der generellen Ausrichtung und dem allgemeinen Fokus. Als Mann möchten Sie der Beste sein, sich in Wettkämpfen beweisen und sich als der Stärkste durchsetzen. Sie legen also Ihren Fokus auf sich selbst. Frauen hingegen ziehen viel Zufriedenheit aus dem Dasein für andere Menschen. Sie freuen sich für und mit ihren Mitmenschen, beweisen Mitgefühl und möchten, dass es allen ihnen Nahestehenden gut geht. Dafür opfern sie sich auf und geben sehr viel. Frauen legen ihren allgemeinen Fokus also auf ihr Umfeld und möchten dafür anerkannt werden.

Der dritte große Unterschied in den Bedürfnissen von Männern und Frauen bezieht sich auf die Beziehung selbst. Männer sind häufig schon zufrieden, wenn sie eine Frau „haben“. Die bloße Tatsache, eine Beziehung zu haben, reicht schon aus um glücklich zu sein. Frauen haben hier höhere Ansprüche: Sie möchten ein „Wir-Gefühl“ spüren, also mit ihrem Partner eine Einheit sein. Erst wenn sie das Gefühl hat, in das Leben ihres Mannes eingebunden zu sein und umgekehrt, ist sie mit der Beziehung zufrieden.

Meta-Bedürfnisse in der Kommunikation wahrnehmen

Im Gespräch mit Ihrer Frau werden Sie diese Bedürfnisse allerdings nur selten oder gar nicht direkt ausgesprochen hören. Denn einerseits sind sie den Frauen selbst oft gar nicht bewusst, andererseits wünschen sie sich von Ihnen als Mann, dass Sie diese Dinge „erspüren“. So kommt es in Gesprächen oft zu Missverständnissen, weil Sie als Mann die Worte zwischen den Zeilen nicht erkennen und dann nicht darauf eingehen können.

Die gute Nachricht ist: Mit der richtigen Kommunikationstechnik können Sie diese Situationen entschärfen und Stress mit Ihrer Ehefrau vermeiden.

Ein Beispiel:

Sie kommen von der Arbeit nach Hause und Ihre Frau kommt sie begrüßen. Sie merken, dass sie etwas erwartet, doch sie sagt nichts. Ihre Frau sieht sie einfach nur erwartungsvoll an. Dann merken Sie, dass Ihre Haare etwas kürzer sind und Sie sagen: „Oh, warst du beim Frisör?“ Sie bejaht und blickt sie weiterhin erwartungsvoll an. Was möchte Ihre Frau also von Ihnen? Sie möchte natürlich Wertschätzung für ihr Dasein als Frau – sie will also hören, wie toll sie mit der neuen Frisur aussieht. Indem Sie diesem Bedürfnis nachkommen, machen Sie Ihre Frau glücklich.

Ein weiteres Beispiel: Sie sitzen gut gelaunt mit Ihrer Ehefrau beim Abendessen und unterhalten sich. Sie erzählen stolz, dass Ihr neues Projekt vom Chef viel höher gelobt wurde als das Ihres Kollegen Peter. Sie erwarten sich von Ihrer Frau ein „toll gemacht“ oder „gratuliere“ zu hören, stattdessen sagt sie: „Wer ist Peter und warum hast du noch nie von ihm erzählt?“ Natürlich sind Sie enttäuscht, statt Anerkennung einen Vorwurf zu hören. Doch Ihre Frau will Ihnen damit sagen, dass sie gerne Teil von ihrem Leben wäre und dazu gehört auch zu wissen, mit wem Sie den Tag verbringen oder zusammenarbeiten, mit wem Sie sich über was unterhalten haben und was Sie beschäftigt. Dadurch empfindet sie das „Wir-Gefühl“. Um einen Streit in dieser Situation zu vermeiden, entschuldigen Sie sich dafür, dass Sie noch nie von Peter erzählt haben und holen dies nach. Dadurch fühlt Ihre Frau sich wahrgenommen und einbezogen.

Wenn Sie über die Meta-Bedürfnisse Ihrer Frau Bescheid wissen und die richtigen Kommunikationstechniken gelernt haben, wird es Ihnen bald leichter fallen, solche Situationen ohne Stress zu bewältigen! Denn dann erkennen Sie sofort, worum es Ihrer Frau gerade geht und können mit der passenden Antwort Stress abwenden.

Dank Wissen und geheimer Kommunikationstechniken nie wieder Stress mit der Ehefrau

Frauen zu verstehen ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Mit den richtigen Kommunikationstechniken werden Sie heikle Gesprächssituationen nicht nur ohne Streit meistern, sondern Ihre Frau auch glücklich machen. Sie können lernen, die Bedürfnisse Ihrer Frau zu erkennen und sie zu befriedigen! Sie werden überrascht sein, wie ein paar der richtigen Worte Ihre Beziehung wieder harmonisch und stressfrei machen!