Lampenfieber überwinden – Tipps für Ihre Präsentation oder Ihren Auftritt

Egal, ob Musiker, Schauspieler, Politiker, Vorstandsmitglied oder auch bei Prüfungen – die meisten Leute, die vor Publikum auftreten kennen es: das Lampenfieber.

Es kann sich auf sehr unterschiedliche Arten äußern, dazu gehören zum Beispiel schnellere Atmung, häufige Toilettengänge, Schweißausbrüche, Zittern, trockener Mund und vieles mehr.

Doch was ist Lampenfieber eigentlich? Was macht es mit uns, und wie kann man Lampenfieber überwinden?

Lampenfieber – die Angst vor dem Säbelzahntiger

Lampenfieber wird als belastend empfunden, doch es ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Stresssituationen. Auftritte aller Art sind in gewisser Weise bedrohliche Situationen. Und auf solche wurde unser Körper evolutionstechnisch gut vorbereitet, denn er unterstützte uns schon damals bei der Jagd und bei Angriffen.

Doch von allen menschlichen Ängsten liegen die Redeangst und die Angst, vor Publikum aufzutreten unangefochten an erster Stelle. Doch warum ist ein Auftritt eine so große Stresssituation?

Menschen, die unter Lampenfieber leiden, fürchten die Beurteilung ihrer Leistung durch das Publikum. Niemand möchte gerne ausgelacht werden und sich blamieren, doch je geringer das Selbstbewusstsein, desto größer die Angst vor dem Publikum. Das Ziel eines jeden Menschen besteht darin, Anerkennung und Wertschätzung für seinen Auftritt, für sein Tun zu bekommen. Steht man im Rampenlicht, hat man das Gefühl, komplett durchleuchtet zu werden, sodass jeder unsere Schwächen und geheimsten Ängste erkennen kann. Niemand möchte gerne vor Publikum seine Unsicherheiten und Fehler darbieten und sich so selbst bloßstellen. Doch je mehr man von sich selbst verbergen möchte, desto größer ist der Druck, der auf einem lastet, und umso größer ist auch die Angst, sein Gesicht zu verlieren. Doch was kann man nun tun, um das Lampenfieber im Zaum zu halten?

Lampenfieber überwinden lernen

Der erste Schritt dazu ist es, sich das Lampenfieber einzugestehen und vor allem zu akzeptieren. Es ist in Ordnung, auch mal Angst zu haben, und es hat sogar Vorteile. Der Adrenalinstoß, den man dadurch bekommt, erhöht die Aufmerksamkeit und die Konzentration, und der Körper wird dadurch zu einer gesteigerten Leistung angeregt.

Versuchen Sie, Ihr Lampenfieber besser kennenzulernen. Wann ist es am stärksten? Bei welchem Publikum ist es besonders präsent? Welche Gedanken und Gefühle bringt es in mir hervor? Was genau löst den Stress bei mir aus? Wovor habe ich am meisten Angst?

Negative Gedanken sollten in positive umgewandelt werden. Anstatt zu sagen, dass man etwas nicht kann, oder dass man sich bestimmt verreden/verspielen wird, ersetzt man es durch Gedanken, wie: „Ich präsentiere mich so gut ich kann“, oder „Ich werde mein Bestes geben“. Niemand ist ein Versager, nur weil er sich versprochen oder verspielt hat. Fehler sind menschlich und gehören dazu. Achten Sie bewusst auf Ihre Gedanken. Schnell geschieht es, dass man sich selbst als Verlierer oder Angsthase bezeichnet. Stattdessen sollten Sie sich klarmachen, wie mutig es ist, sich vor das Publikum zu stellen und sich zu präsentieren.

Unterstützen Sie Ihren Körper, indem Sie etwas Liebevolles für ihn tun. Quälen Sie ihn vor dem Auftritt nicht mit unnötigen Aufputsch- oder Beruhigungsmitteln, gönnen Sie ihm genug Pausen und Entspannungsphasen und helfen Sie ihm durch bewusste Atemübungen den Herzschlag zu beruhigen. Auch Sport hilft, Stresshormone abzubauen. Ursprünglich war Lampenfieber eine natürliche Reaktion für Angriff und Flucht, der die Menschen dazu brachte, sich reflexartig zu bewegen. Dieses Prinzip funktioniert auch heute noch. Dabei genügt es schon, wenn man vor dem Auftritt einen flotten Spaziergang unternimmt oder einige Treppen steigt, um die Anspannung in den Muskeln zu lösen.

Für viele Menschen ist auch eine Meditation hilfreich. Sie kann helfen, den Körper zu entspannen und die inneren Ressourcen zu aktivieren.

Routine hilft, sich selbstsicherer zu fühlen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Präsentationen vor Publikum zu üben. Mit der Routine kommt auch die Selbstsicherheit, wodurch die Nervosität vor jedem Auftritt weniger wird.

Gute Vorbereitung ist die Basis einer guten Präsentation. Für diese Phase sollte man auf jeden Fall genügend Zeit einplanen. Erstellen Sie sich einen Plan, um alle Vorbereitungen genau im Blick zu haben. Lassen Sie auch genug Spielraum, um eventuelle Fehler noch in Ruhe korrigieren zu können.

Auch direkt vor dem Auftritt sollte Hektik vermieden werden. Besser rechtzeitig am Ort des Geschehens eintreffen und sich in Ruhe auf das kommende Ereignis vorbereiten.

Und vergessen Sie nicht: etwas Lampenfieber darf schon sein. Es gibt uns jene Energie, die man benötigt, um den Auftritt erfolgreich zu machen!

Wenn Sie mit diesen Ratschlägen Ihr Lampenfieber nicht überwinden können, könnte ein Lampenfieber-Coaching für mehr Redespaß nützlich sein. Mit der PPR-Methode können Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken.

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