EHE RETTEN to go | Beziehungscoach beantwortet deine Fragen

Erschreckend für jede Partnerschaft: Generell ist ein Trend zur kurzlebigen Beziehung zu beobachten. Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Dabei ist ein Leben ohne Beziehungsstress simpel und einfach. Aber wie lässt sich eine Ehe retten?

Ehekrisen sind immer Kommunikationskrisen.
Keiner sagt was er/sie will.

Sie sagt ihm nicht konkret was sie möchte!

Er fragt sie nicht konkret was sie sich wünscht!

Die Art und Weise dieser Kommunikation führt eine Ehe immer ins Chaos!

Merke: Ehen werden geschieden, weil Frau und Mann nicht sagen, was genau sie sich wünschen.

Stattdessen werden bewusst oder unbewusst Forderungen an den Anderen gestellt. Zum Beispiel: „Du bist dafür verantwortlich, dass ich glücklich bin.“

Auch wenn „Mann“ nichts sagt oder sie es nicht zu sagen wagt – was sie möchte. Es ist und bleibt Kommunikation.

Auf den Punkt gebracht: Ehekrisen entstehen, weil Mann und Frau nicht klar und deutlich dem Partner/der Partnerin ihre Wünsche und Bedürfnisse mitteilen.

Aber: Nicht die Paare sind krank, sondern die Kommunikation ist ungesund.

Ehe retten oder nicht? Ob man eine Ehe retten oder lieber auf eine Scheidung hinarbeiten sollte, ist eine Frage, die so einige Eheleute lange beschäftigen kann und zukünftig auch weiter beschäftigen wird.

Die Lösung für die meisten Beziehungsprobleme: die eigenen Wünsche und Bedürfnisse kommunizieren und die des Partners/der Partnerin erfragen. Letzteres am besten täglich.

Ich habe eine Kommunikationsmethode entwickelt, mit der sie Ihre Ehekrise überwinden können, weil sie genau diese Schwierigkeiten in der ehelichen Kommunikation an der Wurzel packt und Lösungsansätze für beide Ehe-Partner bereitstellt: SMARRRTE KOMMUNIKATION! 


Eherettung to go

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Wie kann ich meine Ehe retten?
Die Frage stellen sich viele Ehepartner, denn in Deutschland wird jede zweite Ehe wieder geschieden. Eheprobleme sind immer Kommunikationsprobleme. Am schnellsten können Sie eine Ehekrise überwinden, wenn Sie in einem Ehecoaching die Kommunikationsprobleme in Ihrer Ehe auflösen. Oftmals ist dies sogar die einzige Chance, um die Ehe weiter fortzuführen. Wie kann ich meine Ehe retten?

Ehe-retten-Tipps
Tipps, die Ihre Ehe retten können, gibt es leider nicht wirklich. Weil zwischenmenschliche Beziehungen komplexe Systeme sind, können Tipps zwar gut gemeint sein. Sie können ihre Wirksamkeit allerdings selten entfalten, weil sie entweder falsch verstanden oder gar nicht umgesetzt werden. Ehe-retten-Tipps

Ehe retten oder nicht?
Soll ich meine Ehe retten oder nicht? Eine Frage, die man allein oft nicht beantworten kann. Um Klarheit zu gewinnen, kann ein Ehe Coaching sehr hilfreich sein. Ehe retten oder nicht?

Eheprobleme Beratung
Wenn Sie Eheprobleme haben, kann eine Beratung durch einen Experten/Expertin für Beziehungsthemen  sehr hilfreich sein. In den allermeisten Fällen schleichen sich in menschlichen Beziehungen nach einiger Zeit Kommunikationsprobleme ein. Gespräche werden nur noch oberflächlich geführt und die die eigenen Gefühle sind dabei ausgeklammert. Wie eine Pflanze, braucht auch eine Beziehung Pflege, damit sie sich gut entwickeln kann. Jedes Ehepaar sollte das richtige Maß für die Beziehung finden. In unserer Zusammenarbeit helfe ich Ihnen, vor allem die Kommunikationsmuster der Geschlechter zu lernen und in der Ehe anzuwenden, anstatt ausschließlich an Problemen zu arbeiten. Eheprobleme Beratung

Hilfe bei Eheproblemen
Eine externe Hilfe bei Eheproblemen kann ihre Wirksamkeit nur entfalten, wenn beide Ehepartner bereit sind, die eigene Kommunikation zu optimieren. Beide Ehepartner müssen lernen, klar und deutlich über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen. Die Lösung für die meisten Beziehungsprobleme (siehe oben): die eigenen Wünsche und Bedürfnisse kommunizieren und die des Partners/der Partnerin erfragen. Letzteres am besten täglich.

Wie rette ich meine Ehe?
Auf die Frage „wie rette ich meine Ehe“ kann ich als Beziehungscoach eine konkrete Antwort geben: „Mit Smarrrter Kommunikation, eine von mir entwickelte Kommunikationsmethode, werden Sie nie wieder Stress in der Partnerschaft haben und Ihre Ehekrise bewältigen. Wie rette ich meine Ehe?

Eheprobleme lösen
Es ist kein Geheimnis, dass in jeder Ehe Krisen existieren und sich hin und wieder Probleme ergeben. Wenn zwei Menschen ihren Alltag miteinander verbringen, kann es zu Missverständnissen, Ärger und Meinungsverschiedenheiten kommen. Manche Schwierigkeiten entpuppen sich als kleine Ungereimtheiten und rangieren in der Kategorie „unbedeutend“, aber andere Probleme entwickeln sich zu schwerwiegenden Hürden, die die Partner an der Beziehung zweifeln lassen. Eheprobleme sind immer Kommunikationsprobleme. Wenn ein Ehepaar seine Eheprobleme lösen möchte, muss es seine Kommunikationsprobleme lösen. Eheprobleme lösen

Ehekrise
Für viele Menschen ist die Ehe ein festes Bindeglied zwischen den Partnern, das ein Leben lang halten soll. Sie verbinden damit ein erfülltes und vor allem zufriedenes Leben. Doch trotz aller Harmonie und einem respektvollen Umgang, verlieren sich viele Paare im Laufe der Jahre aus den Augen, vergessen das Wesentliche und entfernen sich immer mehr voneinander. Häufig können sie sich gar nicht erklären, warum es dazu gekommen ist, wie sie sich gegenseitig unglücklich machen und die Ehe in einer Krise steckt. Meine Aufgabe als Beziehungscoach besteht darin, Gespräche mit beiden Partnern zu führen, um herauszufinden, worin die eigentlichen Probleme liegen, die zu einer Ehekrise geführt haben. Ehekrise

Ehekrise überwinden
Eine zufriedene und andauernde Partnerschaft zu leben, klingt einfacher als es ist. Geschätzt drei Viertel aller Beziehungen misslingen, da es keine ehrlichen Gespräche über Wünsche, Einstellungen, Vorhaben, Bedürfnisse usw. mehr zwischen den Partnern gibt. Aber wie lässt sich eine Ehekrise überwinden? Die Königsregel lautet: Offene und vertrauensvolle Kommunikation ist das A & O jeder Zweisamkeit! Die meisten Probleme in der Ehe können durch eine aufgeschlossene Konversation entschärft, bewältigt und überwunden werden. Eine Partnerschaft zu führen bedeutet tägliche Arbeit, auch wenn sich das merkwürdig anhört. Ehekrise überwinden

Ehecoaching | Mehr Spaß in der Ehe mit spannenden Kommunikationsmethoden
Streit trotz Liebe – so entwickeln Sie mehr Verständnis für Ihren Partner: Menschliche Beziehungen sind komplex, das gilt insbesondere für Liebesbeziehungen. Die Partner erwarten sich verschiedene Dinge voneinander, sind aber oft nicht in der Lage, diese Wünsche angemessen zu kommunizieren. Stattdessen werden Vorwürfe gemacht, Forderungen gestellt oder es wird schlicht und einfach irgendwann gar nicht mehr miteinander gesprochen. Das liegt einerseits daran, dass Menschen ihre eigenen Bedürfnisse selbst nicht richtig kennen, andererseits an der Art und Weise, wie diese kommuniziert werden. Ehecoaching

Beziehungscoach
Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen Beziehungen. Je gesünder und stabiler diese sind, desto erfüllter und zufriedener leben wir unser Leben. Viele Ursachen für unser Handeln liegen im Unbewussten, viele unserer Reaktionen werden von dort ganz impulsiv gesteuert. Ein Blick dorthin lohnt sich also. Denn wer sich selbst versteht, ist auch in der Lage seinen Partner besser zu verstehen und kann entsprechend auf ihn eingehen. Eine Grundvoraussetzung für ein harmonisches Miteinander. Nutzen Sie umfassendes Profi Know-how für Problemfelder zwischen Mann und Frau und machen ihre Beziehung einfach glücklicher und zufriedener! Beziehungscoach

Ständig Streit in der Ehe
Zank und Auseinandersetzungen an der Tagesordnung? Manchem kommt es so vor, als hätte er unentwegt Zwist und schlechte Stimmung in der Partnerschaft, als würde der Wunsch nach Harmonie, Glück und Unbeschwertheit ein steter Traum bleiben.
Streit ist Bestandteil jeder Beziehung! – sagt der Volksmund.
Aber wo Unstimmigkeiten und Reibereien sind, ist wenig Zuneigung und keine innige Verbundenheit! – sagen andere Stimmen.
Eine Streitsituation ist eine unerfreuliche Szene – verbunden mit unguten Emotionen … noch dazu, wenn man nach einer kontroversen Diskussion und heftigen Wortgefechten ohne Lösung oder Regelung auseinander geht. Ein ausgewogenes Gefühl hat man erst, wann man sich geeinigt und versöhnt hat. Ist das Streitthema geklärt und die Partner sind mit den Absprachen bzw. Aussprachen im Reinen, wird eine ausgeglichene Situation eintreten.
Ständig Streit in der Ehe

Nie wieder Stress mit der Ehefrau – jetzt geheime Kommunikationstechniken lernen
Paare gehen Ehen aus unterschiedlichen Gründen ein, aber die Zuneigung füreinander ist immer ausschlaggebend für die Entscheidung. Fast jeder Mensch wünscht sich eine harmonische und glückliche Beziehung, in der die Partner füreinander da sind und sich eine Stütze im Leben sind. Doch viele Ehen scheitern schon nach wenigen Jahren. Der Grund dafür ist meist eine schlechte Kommunikation. Kleine Probleme werden der Harmonie zuliebe nicht angesprochen und können sich dadurch zu echten Krisen entwickeln. Streits stehen dann auf der Tagesordnung und irgendwann ist der Frust so groß geworden, dass die Liebe daran zerbricht. Um nie wieder Stress mit der Ehefrau zu haben, sollten Sie also einerseits lernen, was ihre Frau sich wirklich wünscht und andererseits einige Kommunikationstechniken beherrschen! Denn eine glückliche Beziehung braucht eine offene und ehrliche Kommunikation.
Nie wieder Stress mit der Ehefrau

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Ehe retten nach Trennung
Wenn Sie sich bereits von Ihrem Partner getrennt haben, sind Ihnen Ihre Eheprobleme vermutlich schon über den Kopf gewachsen. Wahrscheinlich haben Sie diesen Schritt getan, weil Sie keinen Ausweg mehr wussten, nicht mehr miteinander reden konnten und nicht mehr wussten, wo Sie überhaupt ansetzen sollen. Dass Sie nun aber auf meiner Seite gelandet sind zeigt, dass Sie mit der Situation nicht glücklich sind. Sie möchten Ihre Ehe retten – auch wenn es so aussieht, als wäre es schon zu spät. Doch allein Ihr Wunsch, zu Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin zurückzukehren, ist ein Hoffnungsfunke und der erste Schritt in eine glückliche, gemeinsame Zukunft! Ehe retten nach Trennung

Ehe retten mit Kind
Kinder können eine wertvolle Bereicherung für eine Beziehung sein. Sie verleihen dem Leben Sinn und der Ehe eine Aufgabe, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Dennoch scheitern viele Beziehungen an dieser Herausforderung: Alltagsstress, unterschiedliche Erziehungsstile und falsche Kommunikationsmuster machen das eigentlich schöne Erlebnis der Elternschaft schnell zu einer Belastung. Ehe retten mit Kind

Ehe retten nach Auszug
Gemeinsames Wohnen hat viele Vorteile, kann aber auch zu einer Belastung werden, wenn die Kommunikation zwischen den Eheleuten nicht stimmt. Denn Zusammenwohnen bedeutet auch, den Alltag miteinander zu verbringen und den Partner sehr intim kennenzulernen. Mit der Zeit ist man vielleicht von manchen Eigenheiten des Partners genervt und irgendwann steht man vor einem Berg an Kleinigkeiten, die einen schlicht zur Weißglut treiben.
Ehe retten nach Auszug

Ehe retten nach Vertrauensbruch
Jede gute Beziehung steht auf einem Fundament aus Vertrauen. Immerhin öffnet man dem Partner sein Innerstes und lässt ihn sehr nahe an sich heran. Man teilt seine Sorgen, Wünsche und Hoffnungen miteinander. Das ist einerseits das wundervolle an Beziehungen, andererseits macht es einen auch angreifbar und verletzlich. Deswegen ist gegenseitiges Vertrauen so wichtig! Doch was soll man tun, wenn ein Partner dieses Vertrauen verletzt hat? Oft steht man dann vor der Frage, ob man verzeihen und sich möglicherweise erneut einer Verletzung aussetzen soll, oder ob man besser einen Schlussstrich zieht. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den anderen „nur“ bei kleinen Lügen erwischt hat, oder sogar beim Fremdgehen. Ist das Vertrauen einmal zerrüttet, schleichen sich Argwohn, Misstrauen und Distanz in die Beziehung ein. Kann man eine solche Ehe retten?
Ehe retten nach Vertrauensbruch

Ehe retten für Männer – was Frauen wirklich wollen

Viele Männer denken, dass Frauen ohnehin nicht zu verstehen sind. Doch das ist ein Irrtum, man muss sich nur einmal mit der Weiblichkeit an seiner Seite beschäftigen, dann ist das gar nicht so schwer. Hat man(n) einmal verstanden wie Frauen ticken, und was bei Männern anders ist, braucht es nur ein bisschen Verständnis, um miteinander wirklich gut klarzukommen. Wenn man den anderen nicht vor den Kopf stoßen möchte, sollte man einfach ein wenig sensibel darauf schauen wie er reagiert, dann geht das von ganz allein.
Ehe retten für Männer – was Frauen wirklich wollen

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Ehe retten kurz und knapp: die Geheimnisse der meisten Ehekrisen

Wie kann ich meine Ehe retten? Wahrscheinlich sind Sie auf dieser Seite „gelandet“, weil Sie nach einer Lösung für ein Problem suchen?

Oder möglicherweise suchen Sie eine Antwort auf die Frage: „Ehe retten oder nicht?“

Es könnte aber auch sein, dass Sie sich bereits die Frage stellen: „Ist meine Ehe überhaupt noch zu retten?“

Auf all Ihre Fragen gibt es  Antworten.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen oder mit der Ehe-Rettung beginnen wollen, lade ich Sie ein, etwas mehr über Ehekrisen von mir zu erfahren. Denn schließlich wollen Sie bei der Rettungsaktion keine Fehler machen, nicht wahr?

Rein in die Ehekrise

Eine glückliche Ehe ist für viele Menschen die Voraussetzung für ein zufriedenes und erfülltes Leben. Als Ehecoach betreue ich regelmäßig Paare, die ihren Wunsch nach Harmonie in der Partnerschaft hegen und pflegen.
Trotzdem driften sie auseinander und wissen nicht, wie die Eherise überwinden können. Sie machen sich gegenseitig unglücklich ohne genau zu wissen wie und möchten ihre Ehekrise lösen. Im Gespräch stellt sich dann häufig heraus, dass die Probleme jeweils beim Anderen gesehen werden. Forderungen werden an den Partner/die Partnerin gestellt und nicht an sich selbst.

Gegenseitigen Schuldzuweisungen sind ein ausschlaggebender Grund dafür, dass viele Ehepaare nicht mehr allein den Weg aus dem Dschungel von Verletzungen, Enttäuschungen und Frustrationen herausfinden. Um eine abgestürzte Ehe zu retten, fängt jeder Ehepartner zunächst bei sich selbst mit einer Verhaltensänderung an.

Ein Ehepartner kann den anderen Ehepartner nicht dazu zwingen, sich oder sein Verhalten in der Beziehung zu verändern. Selbst wenn sie das Gefühl haben, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin sich falsch verhält, müssen das Einsehen und der Wunsch zur Veränderung von ihm oder ihr selbst herauskommen.

Aber es gehören immer zwei zu einer Ehe. Und niemand ist perfekt. Was Sie selbst tun können, ist sich drei Fragen zu stellen und diese ehrlich zu beantworten.

Suchen Sie dabei die Gründe bei sich selbst und widerstehen Sie der Versuchung, Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Vorhaltungen zu machen. Damit treiben Sie Ihr Gegenüber an die Wand und zwingen ihn oder sie, sich zu verteidigen. Sie würden ihm oder ihr suggerieren, dass es allein an ihm oder ihr liegt, dass die Ehe am Ende ist. Wie rettet man seine Ehe – drei einfache Fragen

Beantworten Sie die Fragen unbedingt schriftlich:

  1. Was genau habe ich zu der Ehekrise beigetragen?
  2. Was könnte ich tun, damit es eine Traum-Ehe wird?
  3. Was genau hält mich davon ab, die Antworten auf die Frage 2 jetzt sofort umzusetzen?

Denken Sie zurück und versuchen sich daran zu erinnern, wann Sie zuletzt richtig glücklich in Ihrer Ehe waren.

  • Was genau hat sich seitdem geändert?
  • Haben Sie möglicherweise, bedingt durch den Alltagsstress zu wenige schöne Dinge miteinander unternommen?
  • Haben Sie begonnen, sich als selbstverständlich zu erachten?
  • Konnten Sie plötzlich nicht mehr miteinander reden?
  • Haben sich die Lebensumstände verändert?
  • Haben Sie Ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Partners oder Ihrer Partnerin gestellt?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Ihre Ehe in eine Krise geraten kann. Meistens ist es auch nicht nur eine Sache, sondern gleich ein ganzer Blumenstrauß von Dingen, die sich unbewusst durch die Hintertür in Ihr Liebesleben eingeschlichen haben.

  1. Suchen Sie die Gründe, die Sie in diese Situation gebracht haben.
  2. Beurteilen Sie ihr eigenes Verhalten, das vielleicht dazu beigetragen hat, dass Sie nun vor der Aufgabe stehen, die Ehe retten zu müssen.

 

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine Ehekrise. Häufig sind es (unbewusste) Verhaltensmuster, die immer wieder zu Streitereien führen. Es können sogar Kleinigkeiten sein, die sich wiederholen (Muster) und dadurch zum Hauptgrund für die Entstehung von Eheproblemen werden. Diese Konflikte führen dann mit der Zeit in eine Ehekrise.

Ich habe in meinen Eheberatungen beobachtet, dass die Meta-Muster der Grundpersönlichkeit häufig primär verantwortlich für Ehekrisen sind. Das trifft dann zu, wenn sich die Ehepartner in ihrer Grundpersönlichkeit unterscheiden.

Dabei geht es oft um diese Themen:

  1. Lebensstil
  2. Ordnung
  3. Finanzen
  4. Zuverlässigkeit

Die Gründe für Ehekrisen werden natürlich auch auf den 3 Ebenen der Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann sichtbar:

  1. Der Wunsch nach Wahrnehmung (Wesen vs. Schaffen)
  2. Das Wir-Gefühl – das Gefühl in einer Beziehung zu leben ist für Frauen existenziell (Wir vs. Ich)
  3. Das Geben und Nehmen (Andere vs. Ich)

Differenzen und Konflikte lassen sich nicht einfach lösen, nur weil sie von den Ehepartnern angesprochen werden.

Die Art und Weise wie die Ehepartner kommunizieren ist dabei extrem wichtig.

Wenn einer der Ehepartner seine Unzufriedenheit auf den anderen Ehepartner überträgt, verhärten sich die Fronten. Das Finden einer gemeinsamen Lösung wird fast unmöglich, wenn in der Kommunikation die sachliche Ebene mit der persönlichen Ebene vermischt wird.

So werden die Eheprobleme mit der Zeit ernster, bis sich schließlich aus ihnen eine schwere Ehekrise entwickelt und die Ehepartner deshalb die Ehe beenden wollen.


Raus aus der Ehekrise – Ehe-Crash verhindern

Was genau muss anders sein, damit Ihre Ehe eine Traum-Ehe wird?

Die Beantwortung dieser Frage setzt voraus, dass Sie eine genaue Vorstellung davon haben, wie Ihre Traum-Ehe aussehen sollte.

Bauen Sie keine Märchenschlösser! Selbst wenn Sie das Glück haben und Ihren Traum-Prinzen oder Ihre Traum-Prinzessin gefunden haben: Beziehungen selbst mit optimalen Partnern sind immer eine Herausforderung.

Mann und Frau sind unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen, die es nötig machen, stets aufeinander einzugehen und Kompromisse zu schließen, die beide glücklich machen.

Versuchen Sie Ihre Traum-Ehe unter realistischen Gesichtspunkten zu definieren. Dann gleichen Sie dieses Bild mit ihrer tatsächlichen Ehe ab. Was fehlt, was ist anders? Können Sie durch ihr Verhalten etwas dazu beitragen, diesen Traum wahr werden zu lassen?

Wenn die Ehe-Konflikte so hartnäckig festgefahren sind, dass jedes Wort bloß zu weiterem Streit führt und man trotz aller guten Absichten einfach kein Licht am Ende des Tunnels sehen kann, ist es nützlich, sich wertfreie und objektive Unterstützung von außen zu holen.

Die Einsicht, dass man es als Paar nicht mehr schaffen wird, die Ehe retten zu können, ist der erste und wichtigste Schritt in eine glückliche Zukunft. Als erfahrener Beziehungscoach kenne ich die Kommunikationsmuster, die in Beziehungen und Ehen für das Leid verantwortlich sind. Das ist ein großer Vorteil, denn ich kann Ihnen dabei helfen, ihre Wünsche und Bedürfnisse klar und verständlich zu kommunizieren. So lernen Sie, Ihren Partner oder Ihre Partnerin richtig zu interpretieren und Missverständnisse, die häufig zu Streit und Abkühlung der Gefühle beitragen, aufzulösen.

Um Ihre Ehe retten zu können, müssen beide Partner bereit sein, selbst zu wachsen und ein Verständnis für die meist unbewussten Bedürfnisse des anderen zu entwickeln. Dabei ist es unumgänglich sein eigenes Verhalten zu reflektieren und eigene Fehler zu erkennen. Das ist nicht nur ein wichtiger Schritt, um sich selbst weiter zu entwickeln, sondern signalisiert auch Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin, dass Sie die Gründe der Ehekrise nicht nur bei ihr oder ihm suchen. Das wiederum erhöht auch bei ihm oder ihr die Bereitschaft, Fehler einzugestehen und sich anders zu verhalten.

Eine erfüllte und liebevolle Ehe beinhaltet:

  • Vertrauen
  • Gemeinsamkeiten
  • Nähe
  • Respekt
  • Wahrnehmung
  • Wir-Gefühle (Für Frauen hat in einer Ehe das Wir-Gefühl die höchste Priorität.)
  • Balance im Geben-Nehmen

Eine Ehe erfordert permanente Arbeit, die niemals aufhört. Und genau das ist ja der Reiz einer Beziehung zwischen Frau und Mann. Und möglicherweise sogar der Sinn des Lebens?

Kommunikation ist dabei von zentraler Bedeutung. Wenn Sie sich häufig mit Ihrem Ehepartner offen und ehrlich austauschen, können Sie glücklich sein und werden sich in Ihrer Beziehung wohlfühlen, weil dieser Vorgang emotionale Nähe erzeugt.

Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie zunächst beginnen, offen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Anders ausgedrückt, Sie müssen zunächst Nähe zu sich selbst aufbauen.

Nur wenn Sie wissen, wie Sie selbst glücklich werden, kann Ihr Partner Sie glücklich machen. Und glücklich wird man, wenn man lernt, sich selbst nahe zu sein.

Auch wenn Sie nicht glücklich sind, dürfen Sie dies Ihrem Ehepartner mitteilen und ihn/sie dazu einladen, gemeinsam eine Lösung für Ihr Unglücklichsein zu finden.

Bedingung für eine Traum-Ehe

Männer und Frauen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Und das ist auch gut so.

Eine harmonische Ehe entsteht, wenn die Meta-Bedürfnisse beider Partner befriedigt werden. Anders ausgedrückt: Wenn jeder Ehepartner die Verantwortung dafür übernimmt, die Meta-Bedürfnisse des jeweils anderen Ehepartners zu befriedigen, entsteht Harmonie in der Ehe. Und das hat IMMER etwas mit Kommunikation zu tun.


Wenn aus einfachen Eheproblemen eine Ehekrise wird

Es gibt Probleme, die sich von ganz allein lösen, wenn man nur lange genug abwartet. Doch diese Probleme sind eher selten und meistens ist deren Lösung nur wenig zufriedenstellend. Gerade bei Beziehungen und Ehen kommt es häufig vor, dass Probleme totgeschwiegen oder auch totgeredet werden – beides führt zu einer Situation, die sich oft nur schwer wieder in Wohlgefallen auflösen lässt. Denn wenn aus scheinbar einfachen Problemen Krisen entstehen, ist meistens schon viel Porzellan zerschlagen worden. Doch es gibt Wege, mit denen Sie Ihre Ehekrise bewältigen können.

Eine Ehe erfordert beständiges Arbeiten

André Maurois hat es sehr treffend formuliert: „Die Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muß.“ Jede Beziehung wird von den kleinen Interaktionen des Alltags geprägt, denen man meistens nur wenig Bedeutung beimisst. Dennoch wirken sie sich kontinuierlich darauf aus, wie man den Partner wahrnimmt und welche Gefühle man ihm entgegenbringt. Kleine Alltagsprobleme, die nicht zeitnah und vollständig aufgelöst werden, verursachen trotz ihrer geringen Größe negative Emotionen. Über die Zeit kann sich so enormer Frust anhäufen, der wiederum für noch mehr kleine Probleme sorgt. Irgendwann steht man dann vor einem Berg an Schwierigkeiten, den man weder durchschauen noch auflösen kann. Unbearbeitete, negative Gefühle dringen häufig von ganz allein wieder an die Oberfläche. Dann werden aus Kleinigkeiten schnell Dramen, von denen niemand mehr so richtig versteht, worum es eigentlich geht. Diese „Stellvertreterkriege“ führen in einen Teufelskreis, wenn das Ehepaar nicht bewusst mit diesen Mechanismen umgeht. Wie kann man dieser Abwärtsspirale entkommen und erfolgreich seine Ehe retten? Die Antwort ist so einfach, wie ihre Umsetzung herausfordernd ist: wertschätzende Kommunikation.

Mit Verständnis und Wertschätzung die Ehe retten

Männer und Frauen sind sich in vielen Aspekten ähnlich, doch auch in vielen anderen ganz unterschiedlich. Erst wenn beide Partner die Metabedürfnisse des anderen verstehen und respektieren, wird wertschätzende Kommunikation möglich. Dann kann hinter die vermeintlich „kleinen“ Probleme geblickt und verstanden werden, worum es einem selbst und dem Partner eigentlich geht. Durch eine solche verständnisvolle Gesprächsatmosphäre wird es auch einfacher, die Gründe für die Ehekrise zu durchschauen und Kommunikations- und Handlungsmuster zu entwickeln, die eine Wiederholung der Situation verhindern. In meinem Ehe-Coaching kann ich Sie mithilfe der FMMB-Methode dabei unterstützen, den unübersichtlichen Berg an negativen Gefühlen und Problemen zu durchleuchten. Ich gebe Ihnen das Werkzeug an die Hand, wertschätzend zu kommunizieren und die Bedürfnisse Ihres Partners zu verstehen. Denn erst dann wird es möglich, eine stabile und glückliche Ehe zu führen.


Ehe am Ende – jede 2. Ehe ist betroffen

Während Sie als 20jährige/r das Gefühl hatten, alle Welt heiratet, werden Sie im Alter von 35 Jahren oder älter denken, jeder lässt sich wieder scheiden. Doch dieses Phänomen ist nicht nur ein Gefühl, es entspricht den Fakten: Nur jede zweite Ehe bleibt in Deutschland (Scheidungsrate 2012 in Deutschland:  46,2%) erhalten. Aber man kann eine Ehe retten. Dazu sollten sich die Paare aber rechtzeitig um Unterstützung von außen bemühen und nicht erst, wenn es zu spät und die Ehe am Ende angekommen ist.

Männer und Frauen sprechen zwei unterschiedliche Sprachen und senden Signale auf verschiedenen Kanälen. Die Männer verstehen die Frauen nicht – Die Frauen verstehen die Männer nicht. Schnell können Missverständnisse, Verletzungen und Frust entstehen.

Aus einem Kommunikationsproblem wird schnell eine ernsthafte Ehekrise.

Das bedeutet: Nicht die Paare erzeugen den Stress in einer Beziehung, sondern (unbewusste) Kommunikationsmuster.

Diese Muster können natürlich verändert werden.

Zunächst müssen sie den Paaren allerdings bewusst sein. Sonst treiben die unbewussten Stress-Erzeuger weiter ihr Spiel mit ihnen.


Wie kann ich meine Ehe retten?

In einer Ehe-Krise ist es vor allem eines wichtig: Kommunikation zwischen den Partnern! Solange jeder der Eheleute den Willen hat, eine glückliche Beziehung zu führen und diese wieder herzustellen, können Sie mit den richtigen Kommunikationsmethoden Ihre Ehe retten.

Sind die Fronten schon recht verhärtet und jedes Gespräch endet in einer Spirale der gegenseitigen Vorwürfe und Verletzungen, ist es ratsam, sich Unterstützung von einem Experten zu suchen.


Ehen halten länger – meldet der Spiegel

Scheidungen erfolgten zu 51,3 Prozent auf Initiative der Frau. Lediglich in 40,9 Prozent der Fälle beantragten die Männer die Scheidung, in den übrigen Fällen wurde der Antrag gemeinsam gestellt.

Ehepaare in Deutschland scheinen immer besser miteinander auszukommen. Die Zahl der Scheidungen ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ehe-und-scheidung-in-deutschland-weniger-paare-trennen-sich-a-1157132.html

Wieso Tipps, die die Ehe retten sollen, selten funktionieren

Wenn man danach recherchiert, wie man seine Ehe retten kann, findet man in kurzer Zeit viele Tipps und gut gemeinte Ratschläge. Doch oft muss man feststellen, dass die Umsetzung misslingt. Es finden sich allgemeine Grundsätze und Ratschläge, die sich aber schwer in den Alltag integrieren lassen. Beispielsweise liest man oft, dass Kommunikation das Wichtigste in einer Partnerschaft oder Ehe ist und dass man auf die Wünsche und Bedürfnisse seines Partners eingehen sollte. Menschen leben jedoch nach Gewohnheiten und entwickeln Muster, die schwer zu durchbrechen sind. Ein gut gemeinter Tipp oder Ratschlag ohne konkrete Umsetzungsmöglichkeit oder Handlungsanweisung ist damit wenig hilfreich. Zudem gehen allgemeine Tipps und Ratschläge zu wenig auf die individuelle Beziehung zwischen zwei Menschen ein und können daher nicht dort ansetzen, wo das Problem zwischen den Partnern, bzw. im Ehe-System wirklich liegt.

Kleine Schritte führen zum Erfolg

Wer seine Ehe retten möchte, der sollte sich zunächst darüber bewusst sein, dass Rom nicht an einem Tag errichtet wurde und Menschen sich nicht von heute auf morgen vollständig ändern (können, weil sie nicht wissen wie das geht). Das gilt ebenso für die Paardynamik. Eine gesunde und glückliche Ehe bedeutet schließlich stete Arbeit an sich selbst. Daher ist es wichtig, nicht einfach nur einen Grundsatz zur Kenntnis zu nehmen oder aufzustellen. Viel bedeutsamer ist es, sich selbst und die eigenen Verhaltensmuster (aber welche?) in kleinen Schritten zu verändern. Wer von jetzt auf gleich ein anderer Mensch werden möchte, der macht sich selbst etwas vor und läuft vor allem Gefahr, schnell keine Energie mehr zu haben und in genau die alten Verhaltensmuster zurückzufallen. Der dadurch entstehende Streit ist dann möglicherweise noch viel gravierender als es die Situation zuvor war. Der Effekt ist mit dem Fall vergleichbar, in dem jemand in kurzer Zeit viel abnehmen möchte und aus diesem Grund beschließt, nur noch ganz wenig zu essen und zu hungern. Dieses Konzept kann auf Dauer nicht funktionieren und es bedarf vielmehr einer gründlichen Planung, Ernährungsumstellung und Umsetzung in kleinen Schritten. Nur auf diese Weise kann man sich an neue Muster gewöhnen und langsam Gewohnheiten entwickeln, die in Fleisch und Blut übergehen. Ein Tipp darf niemals als Fremdkörper aufgefasst werden, der auf Biegen und Brechen sowie ohne darüber nachzudenken sofort umgesetzt werden soll. Auf lange Sicht entsteht dadurch nur noch mehr Frust und man führt sich das eigene Scheitern vor Augen.

Pauschalisierungen sind nicht hilfreich

Oft scheitert eine gute Umsetzung von Ratschlägen und Tipps für Menschen, die ihre Ehe retten wollen, auch daran, dass sie zu wenig konkret sind und nicht auf die individuelle Situation eingehen. Jede Ehe oder Partnerschaft hat schließlich eigene Stärken und Schwächen und ist einzigartig. Auch, wenn es bestimmte, oft wiederkehrende Muster und Verhaltensweisen gibt, die zu Streit und Krisen führen, gibt es in jeder Ehe unterschiedliche problematische und unproblematische Themen. Die persönlichen Streitthemen hängen schließlich zu einem nicht unerheblichen Teil von der Biographie und den Erfahrungen des individuellen Menschen ab. Jedes Paar hat verschiedene Punkte, in denen die Harmonie zwischen den Partnern gestört ist. Daher ist es wichtig, diese Probleme klar zu identifizieren und genau dort anzusetzen, wo diese liegen. Das Problem sollte immer an der Wurzel gepackt werden. Oft entsteht ein Streit über vermeintliche Kleinigkeiten. Bei genauerem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass das Grundproblem viel tiefer liegt und es sich nur um den Tropfen gehandelt hat, der das Fass zum Überlaufen brachte. Daher ist es wichtig, Tipps nicht nur pauschal zu verinnerlichen und ohne konkreten Bezug zur eigenen Paardynamik anzuwenden. Nur, wer die eigenen Kommunikationsmuster und die Probleme in der Beziehung kennt, wer bereit ist, kleine Schritte zu gehen und sich durch Schaffen von Gewohnheiten dauerhaft ändern möchte, der hat Erfolg und kann seine Ehe retten.

 

So retten Sie Ihre Ehe? 20 Sofort-Maßnahmen mit konkreten Handlungsanweisungen

Diese Checkliste ist ein Schritt-für-Schritt-Plan um eingefahrene Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue Gewohnheiten in Ihrer Ehe zu etablieren.

Betrachten Sie die nachfolgenden Punkte nicht als Ratschläge oder Tipps. Vielmehr ist die 20-Punkte-Liste die Grundausstattung für jede Beziehung. Wenn Sie mit der Handlungsanweisung nicht zurechtkommen, rufen Sie mich gern jederzeit an.

1.) Lernen Sie den Partner/die Partnerin neu zu schätzen

Nach einigen Jahren Ehe passiert es schnell, dass man im Alltag verlernt, dem Partner/der Partnerin seine Wertschätzung zu zeigen. Hat man sich beim Kennenlernen noch angestrengt und um den anderen geworben, nimmt man die Beziehung nach einiger Zeit oft als selbstverständlich wahr. Kleine Aufmerksamkeiten, Gesten der Wertschätzung und Komplimente sind daher wichtig, um die Ehe neu zu beleben.

2.) Holen Sie die Körperlichkeit zurück

Zärtlichkeiten und Körperlichkeit sind wichtige Elemente einer zufriedenen und gesunden Ehe. Kuscheln lässt ein angenehmes Gefühl von Nähe entstehen und stärkt die Paarbindung.

3.) Entdecken Sie die Erotik neu

Die Sexualität unterscheidet eine Beziehung zwischen zwei Partnern von einer rein platonischen Freundschaft. Beide Partner sollten sich stets bemühen, die Leidenschaft wie am Anfang der Beziehung aufrecht zu erhalten. Dazu gehört es auch, sich attraktiv für den anderen zu machen und ihn/sie einmal zu überraschen. Gehen Sie auf die Wünsche des anderen ein.

4.) Richtig zuhören lernen

Für eine Ehe ist es besonders fatal, wenn sich beide Partner nach einiger Zeit auseinanderentwickeln und sich das Gefühl durch die Hintertür einschleicht, nur noch nebeneinander her zu leben. Tägliche Gespräche über Bedürfnisse, Wünsche, Ängste und Sorgen, darüber, wie der Tag war und was man heute als wichtig empfunden hat, wirken Wunder für Ihre Ehe. Sie halten die Verbindung zwischen dem Paar aufrecht und erzeugen Nähe.

5.) Keine Einsamkeit in der Ehe entstehen lassen

Wenn nicht wertschätzend kommuniziert wird, entsteht ein Gefühl von Einsamkeit – mit und neben dem anderen. Einsamkeit zu zweit belastet viele Menschen mehr als Einsamkeit allein. Wichtig ist es daher, auch nach einem stressigen Tag noch auf den anderen einzugehen und sich nicht in sich selbst zu verkapseln. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Partnerin/den Partner. Es lohnt sich. Garantiert.

6.) Den Partner akzeptieren, wie er ist

In einer Ehe möchte man das Gefühl haben, sich nicht verstellen zu müssen. Man möchte so sein, wie man ist: echt und authentisch. Genau das sollte man auch seiner besseren Hälfte vermitteln. Wer das Gefühl hat, ständig kritisiert zu werden, wird schnell unzufrieden. Das führt dann meistens in eine Ehekrise. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man ihn mit – und vielleicht auch genau wegen – seiner Macken und Besonderheiten liebt.

7.) Vergleiche sind verboten

Jeder Mensch möchte das Gefühl haben, einzigartig zu sein. Einzigartig für sich und für seinen Partner zu sein. Deshalb belastet es die Ehe, wenn von einem oder von beiden Partnern unangebrachte Vergleiche aufgestellt werden. Keine Frau möchte hören, welche Kollegin des Partners eine tolle sportliche Figur hat und dass Sport auch nicht schlecht für sie wäre. Kein Mann möchte von seiner Partnerin das Gefühl vermittelt bekommen, andere Männer hätten mehr erreicht und bessere Ergebnisse in einer Sache erzielt als er.

8.) Teamgeist zeigen

Als Paar ist man ein Team. Das sollten sich beide stets vergegenwärtigen. Um eine Ehe zu retten, ist es daher nicht nur wichtig, dem anderen Interesse an dem, was er tut zu signalisieren. Wichtig ist es auch, als Team an einem Strang zu ziehen und die individuellen Ziele zu gemeinsamen zu machen.

9.) Zeit füreinander haben

Im Alltag steht oft der Stress auf Platz 1 in der Hitliste des Lebens. Die Zeit füreinander gleitet dann auf Platz 25 in der Rangliste ab. Da eine gesunde Partnerschaft ein wichtiges Element für ein glückliches Leben ist, sollte man sich auch bewusst um sie kümmern, nicht wahr?

10.) Teamgeist auch im Haushalt

Ehekrisen entstehen nicht selten durch die ungeklärte Frage, wer im Haushalt für welche Aufgabe die Verantwortung hat. Um eine Ehe zu retten, ist es wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man gerne Verantwortung für Aufgaben übernimmt und dies dann auch ihm/ihr zuliebe tut.

11.) Nie das Dating verlernen

Romantische Dates halten eine Beziehung lebendig und sorgen für das Knistern zwischen den Partnern. Frauen mögen das besonders gern. Daher ist es für eine Ehe extrem hilfreich, im Alltagsstress das romantische Dating nie zu verlernen, weil Frauen Romantik lieben.

12.) Der Eifersucht entgegenwirken

Eifersucht ist ein häufiger Grund für Ehekrisen. Eifersucht vergiftet die Paarbeziehung. Eifersucht zeigt mangelndes Vertrauen auf. Sie möchten Ihre Ehe retten? Dann zeigen Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin, dass Sie ihm/ihr vertrauen. Und dass er/sie auch Ihnen vertrauen darf.

13.) Nie mit einer Trennung drohen

Besonders giftig kann es für eine Ehe sein, wenn ein Partner bei einem Streit mit einer Scheidung droht. Als Paar ist man ein Team und sollte sich daher auch so verhalten.

14.) Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft

Es braucht nichts Großes zu sein, das dem anderen eine Freude macht. Auf dem Nachhauseweg einen Strauß Blumen mitzubringen, zeigt der Frau, dass man sie liebt und wertschätzt.

15.) Niemals nachtragen

Wer seine Ehe retten möchte, sollte nach einem Streit verziehen können und die Partnerschaft nicht nach Jahren noch mit der Vergangenheit befüllen.

16.) Um sich selbst kümmern

Eine gesunde Ehe setzt voraus, mit sich selbst zufrieden zu sein. Erst wenn Sie wissen, wie Sie glücklich werden, kann Ihr Partner Sie glücklich machen.

17.) Lachen

Gemeinsam zu lachen und herumzualbern hält eine Ehe lebendig. Aus diesem Grund sollten Sie das Lachen nie verlernen.

18.) Probleme identifizieren

Wenn eine Ehe in der Krise steckt, liegt dies oft daran, dass die Kommunikation auf mehreren Ebenen nicht harmonisch verläuft. Streitigkeiten entstehen dann oft über vermeintliche Banalitäten, weil die eigentlichen Probleme viel tiefer liegen und nicht geklärt werden.

19.) Ehrlichkeit

Vertrauen ist der Grundstein einer Beziehung und basiert auf Ehrlichkeit. Aufrichtig und ehrlich zu sein kann eine Ehe retten.

20.) Sich nicht verstellen

Eine gesunde Ehe basiert darauf, dass man sich beim anderen vollkommen angenommen und zuhause fühlen darf. Daher sollte man sich, vor dem anderen nie verstellen oder verbiegen müssen, um dessen Ansprüchen zu genügen.


Ehe retten – Eine nützliche Grundannahme

Jedes menschliche Verhalten hat eine positive Absicht und einen Kontext, in dem es nützlich ist.

Sie können davon ausgehen, dass Ihr Partner/Ihre Partnerin nicht über eine geeignete Strategie verfügt, Ihnen zu sagen, welche positive Absicht genau hinter seinem/Ihrem  Verhalten steckt:

  • dass er/sie eigentlich Geborgenheit sucht und gleichzeitig Angst davor hat
  • dass er/sie eigentlich Liebe braucht aber Angst vor Zuneigung hat und Angst davor hat, Liebe zu geben
  • dass er/sie Nähe haben möchte, aber Nähe nicht aushalten kann.

Sie könnten Ihren Partner/Ihre Partnerin dabei unterstützen, Nähe zuzulassen.

Eine Beziehung muss nicht von Anfang an perfekt sein, sondern sollte für beide Partner zu einem wundervollen Weg werden, der jeden Tag zu neuen Entdeckungen und positiven Überraschungen führen darf.

Wenn Sie mit Ihrem Ehepartner/Ihrer Ehepartnerin wirklich glücklich sein möchten, gibt es noch sehr viel mehr zu berücksichtigen.

Wenn Ihre Ehe in einer Krise steckt, können Sie die folgenden Regeln auswendig lernen und anwenden.

Wenn Sie Ihre Ehe retten möchten, nehmen Sie sich jede einzelne Grundregel für ein Beziehungsgespräch vor und diskutieren gemeinsam darüber.

Das erste Gespräch kann das Verständnis für die Welt, in der Ihr Partner/Ihre Partnerin lebt, bereits dramatisch verändern.

Wünschen Sie sich, dass Sie von Menschen umgeben sind, die an Ihrem Glück und Wohlergehen interessiert sind und selbst einen positiven Anteil daran haben möchten.

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Ehe retten – 6 universelle Regeln

Für eine harmonische und glückliche Ehe gibt es taktische und strategische Elemente. Die ersten Elemente wirken kurzfristig, die zweiten langfristig.

Wenn Sie diese Elemente verändern, verändert sich zwangsläufig die Qualität Ihrer Ehe.

Ich zeige Ihnen, welche Elemente für Ihre Ehe nützlich sind. Und Sie lernen, wie Sie diese Elemente für eine glückliche Ehe optimieren können.

Sie wenden das Gelernte natürlich nur an, wenn Sie eine glückliche Ehe führen möchten oder aber Ihre Ehe retten wollen.

Auch das persönliche Wohlbefinden kennt eine taktische und eine strategische Komponente.

Haben Sie gerade ein schlechtes Gefühl, können Sie sofort etwas dagegen tun. Wandeln Sie Ihr schlechtes Gefühl in ein positives Gefühl um.

Das wäre kurzfristiges, also taktisches Verhalten.

Wenn Sie aber in ganz bestimmten Situationen immer wieder die gleichen negativen Gefühle haben und das sogar ständig vorkommt, dann geht es um strategische Elemente, die dafür verantwortlich sind.

Und solche Elemente können nur langfristig verändert werden.

In Ihrer Ehe ist es ebenso.

Bei Schwierigkeiten in einer Ehe gibt taktische und strategische Komponenten, mit denen die Partnerschaft optimiert werden kann.

In diesem Zusammenhang kommt das Paretoprinzip zum Tragen.

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel genannt, besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.

Das Einhalten einiger Grundprinzipien kann ausreichen, um Ihre Beziehung wieder in Harmonie zu bringen oder Ihre Ehe zu retten.

Ein nützliches strategisches Grundprinzip

Wenn das, was Sie tun nicht das zum Ergebnis hat was Sie sich vorstellen, suchen Sie sich jemand Anderen.

Viele Menschen leben lieber jahrelang in einer trostlosen und leidvollen Ehe, als nach diesem Grundprinzip zu handeln.

In vielen Gesprächen, die ich geführt habe und in denen es um Beziehungsprobleme geht, werden sehr oft gute Gründe für eine Ehekrise aufgeführt. Die vielen Gründe haben dann meistens eine gemeinsame Ursache, die etwas mit dem Beziehungspartner zu tun hat. Und so verschieden die Gründe in den Gesprächen auch sind, es wird immer das gleiche gefordert: Der Andere soll sich ändern.

Aber warum sollte er/sie das tun?

Stelle ich in meinen Beziehungsberatungen diese Frage, haben die Forderungssteller keine plausible Antwort parat.

Daraus ergibt sich die erste taktische Regel für Ihre Ehe.

Ehe retten – Regel 1: Sie sind für Ihre Ehe verantwortlich

Beziehungen/Ehen sind komplexe Systeme. Die Interaktionen in einem System werden von allen beteiligten Partnern gesteuert und erzeugt. Deshalb haben in einem Ehe-System immer alle beteiligten Partner ihren Anteil an den Eheproblemen.

Ein Sprichwort sagt: „Der Hehler ist genauso schlecht wie der Stehler.“

Wenn Sie meinen, dass ausschließlich Ihr Partner/Ihre Partnerin für die Ehekrise verantwortlich ist, dann ist Ihr Glaube schlicht und einfach ein Irrglaube.

Was wäre, wenn Sie auf die „Angebote“ Ihres Partners/Ihrer Partnerin nicht eingehen würden!

Zum Streiten gehören immer zwei? Das sagt zumindest ein Sprichwort.

Mal angenommen, Sie würden für das Verhalten Ihres Gegenübers allein die Verantwortung tragen? Was genau müssten Sie in diesem Fall an Ihrem Verhalten verändern?

In einer Ehe ist nicht nur der individuelle Zustand der einzelnen Ehepartner wichtig, vielmehr sind es die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen Ihnen.

Jedes Verhalten eines Partners ist gleichzeitig Ursache und Wirkung des Verhaltens des anderen Partners (Zirkularität). Deshalb ist es wenig hilfreich, bestimmte „Charaktereigenschaften“ zu definieren und zu behaupten, ein Partner „sei“ so. Das „Sosein“ sollte als Teil eines Wechselwirkungsprozesses verstanden werden. Also als eine Interaktion in ihrem systemischen Sinnzusammenhang.

Ehe retten – Regel 2: Veränderungen bei Eheproblemen

Jede Veränderung in einer Ehe muss von Ihnen selbst ausgehen.

Andere Menschen ohne deren Einwilligung verändern zu wollen, ist unmöglich. Es wäre auch unethisch, weil es Manipulation ist.

Sie können jedoch durch eine Änderung in Ihrem Verhalten das ganze gruppendynamische System Ihrer Ehe verändern.

Merke: Verändert ein Element eines Beziehungsgeflechtes sein Verhalten, müssen alle anderen Elemente darauf reagieren und ihr Verhalten anpassen.

Ehe retten – Regel 3: Eine perfekte Beziehung braucht Freiraum

Eine glückliche Ehe funktioniert auf der Basis von Angeboten. Nicht auf der Basis von Forderungen.

Ein Beispiel: Mal angenommen, Sie lieben klassische Musik. Ihr Partner kann damit nichts anfangen und wird nervös, wenn er Bach oder Beethoven hören muss. Vielmehr hat er eine Vorliebe für Techno-Musik. Sie machen diese Rhythmen aggressiv. Müssen nun beide Opfer füreinander bringen? Natürlich nicht. Sie suchen sich jemanden, der gerne Klassik hört und der Konzertbesuch wird zu einem echten Erlebnis.

Ein zweites Beispiel: Sie gehen gern zu Kunstausstellungen, weil Sie Kunst lieben. Ihr Partner kann mit Kunst nichts anfangen. Er liebt Mode und lässt sich gern in Modehäuser inspirieren.

Suchen Sie sich also einen Kunstliebhaber und Sie können sich mit ihm austauschen.

Man sollte natürlich darauf achten, dass es in einer Partnerschaft eine ausreichend große Schnittmenge an Interessen gibt. Sonst wird die Ehe fade und langweilig.

Wo die Regel beginnt, ist damit beschrieben. Wo endet Sie?

Das können Sie mit Flexibilität selbst bestimmen. Besser noch: Beide Eheleute bestimmen es.

Zur Optimierung einer Beziehung gibt es eine ungeschriebene Regel: Soziale Kontakte außerhalb einer Beziehung sind nötig. Immer nur zu zweit zu Hause zu sitzen tut jedem Partner nicht gut und der Beziehung ebenfalls nicht.

Eine „Beziehung als Angebot leben“ kann mit Kleinigkeiten beginnen: Geschirrspüler, Mülleimer, Waschmaschine usw..

Wenn es damit klappt, können Sie Ihren Aktionsradius erweitern. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Partner damit einverstanden ist. Darüber zu sprechen, erfordert ein großes Fingerspitzengefühl.

Ehe retten – Regel 4: Sache und Emotion trennen

Bei verbalen Auseinandersetzungen ist es sehr hilfreich, die sachliche Ebene und die emotionale Ebene zu trennen.

In der Theorie ist diese Grundregel einfacher als in der Praxis.

Pawlow hat mit seinem Hundeexperiment wissenschaftlich bewiesen, wie der Hund einem Muster folgen kann. In der Verhaltenstherapie wird dies als Konditionierung bezeichnet.

Bei uns Menschen ist es ähnlich. Der freie Wille ist überhaupt nicht so frei, wie wir es gerne hätten.

Die Erkenntnisse von Pawlow werden in der Wirtschaft, Werbung und im Verkauf genutzt.

In einer Ehe bilden sich (meist unbewusst) Verhaltensmuster. Das gleiche Verhalten im gleichen Kontext tritt fast zwanghaft immer wieder auf. Man nennt das dann situative Verhaltenskonditionierung.

Der wissenschaftliche Name für „Streit in der Ehe um immer das gleiche Thema“ ist Verhaltenskonditionierung.

Kennen wir das nicht alle? Sie haben sich fest vorgenommen, sich von Ihrem Partner nicht mehr aus der Fassung bringen zu lassen. Und Trotzdem passiert genau dies dann, obwohl Sie aufgepasst haben und sich selbst davor gewarnt haben?

Das macht die Konditionierung mit Ihnen. „Schuld daran“ ist die Konditionierung natürlich nicht. Das wäre lediglich nur eine Ausrede für Sie.

Ehe retten – Regel 5: Gehen Sie lösungsorientiert vor

Es kann bei Auseinandersetzungen sehr nützlich sein, lösungsorientiert und konkret vorzugehen.

Lösungsorientiert bedeutet: Man arbeitet gemeinsam mit dem Partner auf eine von beiden akzeptierte Lösung hin.

Das Gegenteil davon bedeutet problemorientiert.

Genau dort landen die Gespräche häufig, wenn ein Paar seine Ehe retten möchte.

Fragen Sie sich und den Partner/die Partnerin: Was genau muss sich bei uns verändern, damit wir diese Herausforderung bewältigen können?

Wenn die Vorschläge zu einer Lösung, die Ihre Person betreffen, auch von Ihnen kommen und wenn die Vorschläge des Partners von ihm oder ihr kommen, sind Sie beide bereits auf dem richtigen Weg.

Oftmals wird der Partner aufgefordert sich zu verändern. Das verletzt mehrere in diesem Artikel aufgeführte Grundregeln und ist deshalb nicht lösungsorientiert.

Wichtig sind bei der Zielsetzung nur Zahlen, Daten und Fakten.

Emotionen (meist kombiniert mit negativen Schuldvorwürfen) können Sie getrost weglassen, weil sie zu nichts führen.

Stellen Sie nicht gleich die Basis Ihrer Ehe in Frage. Bei einem Beziehungsgespräch darf das Vertrauen in das Funktionieren Ihrer Ehe vorhanden bleiben.

Im Gespräch geht es um Herausforderungen und um die Optimierung Ihrer Ehe. Nicht gleich um das Fortführen der Ehe selbst.

Ehe retten – Regel 6: Bei einem Konflikt hilft Abstand

Bereits der gesunde Menschenverstand kennt diese Grundregel: Abstand hilft.

Nach jeder Auseinandersetzung ist es sehr nützlich, die Argumente nochmals zu überdenken. Lassen Sie sie ein paar Tage sacken. Betrachten Sie das Gespräch wertneutral und überdenken Sie es.

Sie sollten mindestens eine Nacht darüber schlafen und Ihre Gedanken aus dem Gespräch auf eine positive Art mit in Ihre Träume nehmen. So kann Ihr Gehirn das Erlebte verarbeiten.

Beide Partner haben dadurch auch die Möglichkeit, Entscheidungen erst nach reiflicher Überlegung zu treffen.

Entscheidungen nur mit guten (besser sehr guten) Gefühlen zu treffen, ist eine extrem gut funktionierende Strategie.

Schlechte Gefühle generieren schlechte Entscheidungen.

Hinweis: Wenn es Ihnen nicht gelingt in einen positiven Zustand zu kommen, hilft Abstand. Gehen Sie an einen Ort, wo Sie Ablenkung finden und mit Abstand darüber nachdenken können.


 

Deshalb sind manche Ehepaare so glücklich…

Glücklich zu sein definieren viele Menschen darüber, ob sie eine harmonische Ehe führen. Allerdings scheint das nur Wenigen zu gelingen, denn immer mehr Ehen werden laut Statistik wieder geschieden. Die Frage nach dem Rezept für eine glückliche Beziehung wird aus diesem Grund immer häufiger gestellt.

Gibt es eine allgemeingültige Antwort?

Für die Unterschiede in der Kommunikation und im Verhalten der Geschlechter ist ein gegenseitiges Verständnis der Partner sehr nützlich.

Denn sonst wird sehr oft aneinander vorbeigeredet. Dadurch entstehen die meisten Probleme, die sich dann durchaus verselbstständigen – bis hin zum Scheitern der Ehe.

Drei Ebenen der Meta-Kommunikation zwischen Mann und Frau sind für eine harmonische Ehe verantwortlich.

Sowohl das gesprochene Wort als auch unsere Handlungen können auf (Meta)-Ebenen basieren, die vielen Menschen meist nicht bewusst sind. Diese drei Ebenen bilden den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Allen gemeinsam ist, dass sie einer positiven Absicht folgen, also „gut gemeint“ sind, und ein Urteil wie „richtig“ oder „falsch“ hier nicht angebracht ist.

Die erste Ebene – Tun und Sein

Beide Partner möchten wahrgenommen und geschätzt werden. Während ein Mann sich über seine Taten definiert, ist es bei der Frau eher ihr Wesen, wofür sie geliebt werden möchte. In einer harmonischen Ehe geht jeder Beziehungspartner auf die Bedürfnisse des Anderen ein: sie nimmt sein „Tun“ wahr, er ihr „Wesen“.

Die zweite Ebene – Ich und Andere

Auch diese Ebene ist bei den Geschlechtern unterschiedlich ausgeprägt. Frauen haben die Gabe, sich darüber freuen zu können, wenn es anderen gutgeht und kommunizieren das auch. Männer freuen sich darüber, wenn ihnen etwas gelingt, wenn sie Erfolg haben. ER ist also eher ich-bezogen, während SIE eher auf Andere fokussiert ist.

Die dritte Ebene – Haben und Wir

Der Partnerschaft an sich kann eine unterschiedliche Bedeutung beigemessen werden. Männer sind oftmals zufrieden damit, eine Frau zu haben. Frauen wollen mehr, nämlich ein Wir-Gefühl fühlen und glücklich sein. Dazu gehört, am Leben ihres Partners teilzuhaben.

Gerade hier liegt sehr häufig der Grund für Missverständnisse, weil er Dinge „verschweigt“, die ihm nicht wichtig sind, sie diese aber sehr wohl wissen will.

Verständnis entwickeln und eine harmonische Ehe führen

Das „aneinander vorbeireden“ in einer Ehe führt nicht selten zu großen Problemen und damit zur Scheidung.

Um besser aufeinander einzugehen, ist es hilfreich, den anderen zu verstehen und seine/ihre Bedürfnisse nach Wahrnehmung zu kennen. Das Ziel in einer Ehe sollte aus meiner Sichtweise sein: Geben und Nehmen im Gleichgewicht halten.


Wenn Sie als Mann Ihre Ehe retten wollen

Wenn Sie als Mann Ihre Ehe retten möchten, sollten Sie zunächst wissen, was Ihre Frau von Ihnen möchte. In diesem Beitrag können Sie es herausfinden.

Was Frauen wollen – ein offener Brief an Männer.

Hallo lieber Mann!

Du möchtest wissen, was ich mir als Frau von dir wünsche und mich glücklich machen?

Du musst verstehen: Meine Bedürfnisse sind ein wenig anders als deine.

Eigentlich brauchst du keine großen Dinge für mich machen.

Ich wünsche mir von dir Verständnis dafür, dass wir (Mann und Frau) unterschiedlich sind.

Ich möchte von dir das Gefühl geschenkt bekommen, dass ich genauso viel Wert bin wie du.

Bitte bewerte mich nicht dafür, dass meine Erwartungen an dich anders sind als deine Erwartungen an mich. Ich bin eine Frau. Genau das magst du doch an mir, nicht wahr?

Schenke mir das Gefühl, ein ganz besonderer Mensch für dich zu sein, weil ich nicht selbstverständlich da sein möchte.

Darum wünsche ich mir von dir Aufmerksamkeit.

Wenn ich dir etwas sagen möchte, ist es ein großes Bedürfnis von mir, dass du mir zuhörst. Denn das gibt mir das Gefühl von Sicherheit, weil ich weiß, dass du mich als Frau wirklich wahrnimmst. Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis und auch für mich sehr wichtig.

Du kannst aus meinen Worten viel über mich und meine Bedürfnisse erfahren. Du brauchst nur auf die Zwischentöne zu achten.

Ich gebe dir ständig Hinweise, wie du mich als Frau glücklich machen kannst! Manche Dinge sagen wir Frauen nicht direkt. Genau darum ist das Zuhören für uns beide sehr wertvoll.

Ich liebe Überraschungen. Unerwartete Gesten, die mir beweisen, dass du mich magst, gefallen mir besonders. Ich fühle mich dann als Frau wahrgenommen. Nur Männer können uns Frauen dieses Gefühl schenken. Deshalb liebe ich dich ja.

Merke: Ihre Frau möchte von Ihnen als weibliches Wesen wahrgenommen werden.

Ich möchte das Gefühl haben, dass wir ein Team sind. Das Wir-Gefühl schenkst du mir, wenn ich an deinem Leben teilhaben darf.

In diesem Zusammenhang ist natürlich auch wichtig, dass du an meinem Leben teilnimmst. Wenn wir als Paar zusammenarbeiten, machst du mich damit zu einer glücklichen Ehefrau. Das wirst du niemals bereuen. Garantiert.

Wie das gehst, fragst du dich jetzt bestimmt? Am Leben des Anderen teilnehmen und den Anderen am eigenen Leben teilnehmen lassen, ist eigentlich ganz einfach.

Erzähle mir von deinen Gedanken und davon, was dich bewegt und was in dir vorgeht. Erzähle mir auch von den Dingen, die du tagsüber erlebst. Dadurch bekomme ich das Gefühl, dass du mich an deinem Leben teilhaben lässt und mir nichts verheimlichst. Dann kann ich mich sicher und aufgehoben bei dir fühlen.

Merke: Ihre Ehefrau möchte an Ihrem Leben teilhaben.

Ich möchte natürlich auch, dass du Interesse an meinem Leben hast. Frag mich einfach, was mich bewegt und was ich heute erlebt habe. Dann höre einfach nur zu, was ich dir erzähle!

Ich möchte uns gern als Team fühlen und wünsche mir, dass wir auch wie ein Team handeln. Ich freue mich, wenn wir wichtige und unwichtige Entscheidungen gemeinsam treffen.

Merke: Ihre Ehefrau möchte das Gefühl haben, in einer echten Partnerschaft/Beziehung (Wir-Gefühl) zu leben.

Ganz besonders brauche ich dich, wenn es mir mal nicht ganz so gut geht. Ich wünsche mir dann, dass du einfach nur für mich da bist.

Freue dich auch, wenn es mir gut geht.

Als mein Ehemann stehst Du mir sehr nahe. Enttäusche mich niemals in diesem Zusammenhang. Das tut mir weh. Denn genau an dieser Stelle bin ich sehr verletzlich.

Du möchtest mir doch nicht weh tun, nicht wahr?

Natürlich ist das Schlafzimmer für mich genauso wichtig, wie für dich. Nur eben auf eine andere Art und Weise.

Wenn du mich dort glücklich machen willst, brauchst du kein Hochleistungssportler zu sein. Das steht beim Sex für mich und die meisten Frauen nicht im Vordergrund.

Mein Wunsch ist es, dass du beim Sex auf mich eingehst. Dass wir uns nahe sind. Lass uns intime Momente erleben und extrem viel Spaß dabei haben. Du möchtest doch Spaß im Bett mit mir, nicht wahr?

Merke: Ihre Ehefrau möchte, dass Sie auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Wenn ich mal keine Lust haben sollte, akzeptiere das bitte und dränge mich nicht zum Sex.

In der Sexualität sind Frauen komplizierter als Männer. Ich kann daran nichts ändern.

Frauen brauchen einen freien Kopf. Nur so können sie am Sex Spaß haben.

Und wenn mein Kopf frei ist und du auf meine Bedürfnisse eingehst, kann es sein, dass ich gar nicht genug von dem Spaß haben kann.

Du kannst dazu beitragen, dass ich den Alltag vergesse und mich in Stimmung bringen. Ich wünsche mir allerdings von dir, dass du dabei behutsam und sensibel vorgehst. Denn genau dadurch komme ich ja in Stimmung. Verstehst du, was ich meine?

Denke bitte auch daran, dass ich Bedürfnisse habe. Genau wie du.

Wenn du auf sie eingehst, verbringe ich gerne Zeit mit dir im Schlafzimmer. Du wirst dein Engagement nicht bereuen. Garantiert. Probiere es einfach aus und lass dich mal überraschen, was dann alles so passieren kann.

Oftmals sind Frauen kompliziert und schwierig.

Wir können uns gelegentlich selbst nicht ganz verstehen. Aber ist das nicht auch besonders reizvoll für dich?

Frauen leben in einem Körper, der seinen eigenen Zyklus hat.

Unsere Emotionen werden von unserem Körper gesteuert. Manchmal sogar extrem.

Wir können nichts dagegen tun. Gegen unsere Emotionen sind wir machtlos.

Wir sind uns dann quasi selbst ausgeliefert.

Auch du bist dir als Mann selbst ausgeliefert, wenn es um deinen Sexualtrieb geht.

In meinen besonderen Zeiten wünsche ich mir nur von dir, dass du einfach nur für mich da bist. Mehr nicht.

Sei bitte nicht böse, wenn ich mal launisch bin. Ich habe es in dieser Zeit sehr schwer. Als mein starker, liebevoller Ehemann kannst du diese Phase für mich erträglicher machen: Zeig mir, dass du mich trotzdem liebst.

Mich glücklich zu machen und zu verstehen, was ich möchte, ist gar nicht so schwierig, nicht wahr?

Du brauchst nur Verständnis für meine Bedürfnisse. Und manchmal brauchst du die Gelassenheit, es einfach so zu akzeptieren, wie es ist, wenn du etwas nicht nachvollziehen kannst.

Wenn du mich in solchen Fällen nicht bewertest, bist du der perfekte Ehemann.

Ich meine natürlich: Dann bist du mein perfekter Ehemann.

Ich bin gerne für dich da und möchte dich auch glücklich machen. Schließlich sind wir ein Ehe-Team, nicht wahr?


Erfolgreich mit der Ehefrau kommunizieren

Vielen Männern ist die Art und Weise der Kommunikation von Frauen ein Rätsel. Das wirkt sich nicht nur bei der Suche nach einer passenden Partnerin aus, sondern auch in bestehenden Beziehungen. Denn wer nicht miteinander reden kann, wer aneinander vorbei redet und sich nicht verständlich machen kann, wird sich mit der Zeit auseinander leben. Um eine glückliche Beziehung oder Ehe leben zu können, muss man sich der Unterschiede zwischen Männern und Frauen bewusst werden. Vor allem auch im Hinblick darauf, was an weiblicher Kommunikation anders ist als an männlicher und wie Mann mit diesen Unterschieden konstruktiv umgehen kann. Die FMMB-Methode liefert einen alltagstauglichen und leicht umsetzbaren Ansatz!

Bedürfnisse – gleich und trotzdem anders

Um konstruktiv mit Frauen zu kommunizieren, ist es nicht nötig, eine „Fremdsprache“ zu lernen. Es genügt, sich mit den unterschiedlichen Bedürfnissen von Frauen und Männern auseinanderzusetzen und Verständnis dafür zu entwickeln. Die Frau-Mann-Meta-Bedürfnis-Methode (FMMB) identifiziert vor allem drei wichtige Aspekte, die auch in der Kommunikation relevant sind:

„Sein“ und „Machen“

Jeder Mensch – ob weiblich oder männlich – hat das Bedürfnis nach Wahrnehmung. Wir wünschen uns Anerkennung und Aufmerksamkeit. Doch während Männer dies hauptsächlich über ihre Leistungen zu erreichen versuchen, möchten Frauen für ihr Frau-Sein anerkannt werden. Sie möchten für ihr Wesen und ihre Eigenschaften geschätzt werden. In der Kommunikation macht sich das so bemerkbar: Männer berichten häufig stolz von ihren Leistungen, also davon, was sie gemacht und geschafft haben und möchten dafür auch gelobt werden. Die Frau hingegen möchte, dass ihr Partner ihre neue Frisur oder ein tolles Outfit an ihr bemerkt. Oder sie erzählt stolz, was sie für andere getan hat und möchte Anerkennung dafür, wie aufopfernd und liebevoll sie ist.

„Ich“ und „Andere“

Ein weiterer großer Unterschied in den Bedürfnissen bezieht sich auf die grundlegende Ausrichtung nach „Ich“ und „Andere“. Frauen möchten evolutionär bedingt für andere da sein und identifizieren sich auch über das Glück von anderen Menschen in ihrem Umfeld. Sie kümmern sich gerne um ihre Liebsten und ziehen daraus auch ihre Zufriedenheit. Die männliche Herangehensweise ist tendenziell mehr auf das „Ich“ fokussiert. Männer möchten die besten sein und gewinnen, wobei die Gefühle der anderen – also die der Verlierer – keine oder kaum Relevanz haben. In der Kommunikation drückt sich das natürlich auch aus. Frauen sprechen häufig über andere Menschen, aber damit indirekt auch über sich selbst. Sie freuen sich z.B. darüber, dass die Nachbarin jetzt durch einen Kontakt, den sie gelegt hat, endlich einen neuen Job gefunden hat. Als Mann sollte man hier lernen, die Zwischentöne herauszuhören und immer im Kopf zu behalten, dass die Frau sich sehr stark über das Glück von anderen identifiziert.

„Wir“ und „Haben“

Dieser Unterschied – bzw. das fehlende Verständnis für diesen Unterschied – ist ein häufiger Grund für Trennungen. Er beschreibt die grundsätzliche Herangehensweise an eine Beziehung: Männer sind bereits zufrieden, wenn sie eine Frau „haben“, während Frauen sich mit ihrem Partner ein „Wir-Gefühl“ wünschen. Das kann zum Beispiel über schöne, gemeinsame Tätigkeiten oder einen tollen Urlaub zu zweit entstehen, doch auch im Alltag ist es für die Frau sehr wichtig, sich als Team fühlen zu können. Das versucht sie in der Regel über Kommunikation herzustellen. Sie spricht über ihren Tag, teilt unwichtig erscheinende Details mit dem Partner und erwartet sich das auch von ihm. Denn dadurch will sie ihren Alltag mit dem Partner teilen und auch an seinem Alltag teilhaben!

Was bedeutet das nun für die Kommunikation mit Frauen im Allgemeinen?

Frauen haben ein stark nach Außen geprägtes Selbstverständnis: sie möchten Anerkennung für ihr Frau-Sein, für ihre Aufopferungs- und Hilfsbereitschaft für andere und sie möchten ein „Wir-Gefühl“ in der Beziehung spüren. All diese Bedürfnisse kann der Mann durch aufmerksames Zuhören und die Einordnung des Gesagten in diese drei Meta-Bedürfnisse erfüllen.

Als Mann sollten Sie nicht der Versuchung erliegen, das „Geplapper“ der Frau als irrelevant abzustempeln. Denn sie versucht damit lediglich, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Das sind dieselben Bedürfnisse, die auch Sie als Mann haben – nur eben in anderer Kleidung. Männer sind außerdem sehr lösungsorientiert. Das ist eine tolle Eigenschaft, die jedoch meistens in der Kommunikation mit Frauen absolut fehl am Platze ist. Wenn eine Frau von einem Problem redet, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie einen guten Rat erhalten möchte. Sie will vielleicht nur ihre Gedanken teilen und Verständnis für ihre Gefühle bekommen. Halten Sie sich also mit Ratschlägen zurück, sofern Sie nicht explizit danach gefragt werden!

Tipps für die eigene Ehe

Die Kommunikation mit der eigenen (Ehe-)Frau läuft natürlich nach demselben Muster ab, wie die Kommunikation mit anderen Frauen. Wenn Sie diese drei simplen Tipps befolgen, können Sie die Bedürfnisse Ihrer Frau befriedigen und eine harmonische und glückliche Beziehung führen:

Hören Sie zu!

Achten Sie auf die Zwischentöne. Was will Sie eigentlich mit dem Erzählten ausdrücken? Möchte Sie ihren Alltag mit Ihnen teilen, oder will sie vielleicht Anerkennung für ihr Frausein? Sparen Sie sich gute Ratschläge, sofern Sie nicht direkt danach gefragt werden. Versuchen Sie lieber, das Gesagte einem der Meta-Bedürfnisse zuzuordnen und entsprechend darauf zu reagieren.

Erzählen Sie!

Ihre Frau interessiert sich für Ihren Alltag. Sie kann nicht immer an Ihrer Seite sein, möchte aber wissen, was ihren Partner beschäftigt und bewegt, was er im Büro erlebt hat, wer die Kollegen sind und worüber er sich geärgert oder gefreut hat. Das erzeugt das für sie so wichtige „Wir-Gefühl“. Also erzählen Sie – gerne im Detail und gerne auch Dinge, die Sie eigentlich für irrelevant halten!

Geben Sie Anerkennung!

Wie oben beschrieben wünschen sich Frauen Anerkennung für ihr Wesen, für ihr Dasein als Frau. Warten Sie mit Ihrem Lob nicht darauf, dass die Frau etwas in Ihren Augen Tolles macht (wobei sie natürlich auch hier nicht mit Lob geizen sollten), sondern machen Sie ihr Komplimente für Ihr Wesen. Loben Sie sie für ihre hingebungsvolle Art, für ihre Sanftmütigkeit oder auch dafür, dass sie sich auch nach Jahren noch schick für sie macht!

Mit Frauen reden: der Schlüssel zu guten Beziehungen

Wenn Sie verstanden haben, warum Frauen so kommunizieren, wie sie kommunizieren, wird es Ihnen leichter fallen, entsprechend darauf zu reagieren. Dann können Sie Ihrer Frau die Wertschätzung entgegenbringen, die sie braucht und dann wird auch Ihre Beziehung harmonisch und liebevoll verlaufen.


 

Der Umgang mit Ihrem Beziehungs-Konto – Soll und Haben = Geben und Nehmen

Der Versuch einer Beschreibung des „Geben und Nehmens“ und die möglichen Auswirkungen in einer Beziehung zwischen Frau und Mann.

Möglicherweise wird sie dafür sorgen, eine Orientierung im Meer der Beziehungen zu finden.

Im besten Falle werden Sie vielleicht Ihre Ansichten und sogar Ihr Verhalten ändern.

Zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, ist altruistisch.

Dies ist eine gute Eigenschaft. Das behaupten jedenfalls die Bibel und die Gesellschaft.

Was sagen Sie?

Wieviel sind Sie bereit, zu geben, ohne selbst etwas zu bekommen?

Wie wirkt es sich auf Ihre Gefühle aus, wenn sogenannte „Blutsauger“ gar nicht genug kriegen können von Ihrer Großzügigkeit? Wie genau gehen Sie mit Ihren Emotionen um, wenn Sie von denen emotional „ausgesaugt“ werden?

Erwarten Sie dafür irgendwann eine Gegenleistung? Möglicherweise morgen oder übermorgen? In einer Woche? In einem Monat? In einem Jahr?

Es sollte doch auch hin und wieder einfach mal um Sie gehen. Erhalten Sie dann Ihren wohlverdienten Lohn?

Oder Ist Ihnen der Lohn dafür nicht wichtig? Sind Sie einfach nur großzügig, vielleicht sogar selbstlos, und geben wann immer sie es wollen?

Die gesellschaftliche Idee der Gegenseitigkeit

Die gesellschaftliche Idee der Gegenseitigkeit besteht darin, dass wir versuchen, das, was uns andere Menschen gegeben haben, aus Dankbarkeit zurückzugeben.

Diese Erklärung reicht bis in die Vorzeit zurück: Der Ur-Mensch musste zum Überleben teilen: Essen, Werkzeuge, Wissen und die Höhle. Sogar Sex musste er teilen. Das Überleben der Sippe war nur durch Solidarität möglich. Jeder Einzelne hat solidarisch das Überleben in der Gemeinschaft gesichert.

Bis heute ist diese lebensnotwendige Sozialeigenschaft in unserem Gehirn als Meta-Muster (im Unbewussten) abgespeichert.

Wir besitzen einen angeborenen Sinn für das, was wir anderen geben, und für das, was wir selbst von anderen bekommen.

In Ihrem Unterbewusstsein wird eine Art virtuelles Konto geführt, auf dem Geben und Nehmen verbucht werden – genau wie auf Ihrem Bankkonto.

Die sozialen Schulden kommen ins Soll. Das soziale Guthaben kommt auf die Habenseite.

In unserer heutigen modernen Zeiten gibt es leider eine Menge Menschen, die keine Schwierigkeiten damit, ihren sozialen Dispo-Kredit auf dem eigenen Konto maßlos zu überzeihen.

Das Konto wird eben einfach überzogen. Sie denken absolut nicht daran, den Kredit einmal zurückzuzahlen.

Das nennt man Egoismus. Ich würde es Egomanie nennen.

Wie bereits erwähnt, hat unser Gehirn einen Sinn dafür, wenn wir mehr nehmen als geben. Jedes Individuum möchte aus ganz bestimmten Gründen auch etwas zurückgeben.

Andere nutzen diese Sensibilität in Bezug auf moralische Schulden manchmal hemmungslos aus. Das klingt dann ungefähr so: „Ich tue für dich etwas, damit du dich verpflichtet fühlst, etwas für mich zu machen.“ So entsteht eine künstliche Leistung auf Gegenseitigkeit. Jemand hilft Ihnen, damit Sie ihm einen Gefallen schulden.

Die Krishna-Jünger schlagen großen Profit daraus, dass sie solch eine Strategie fahren. Sie schenken Ihnen auf der Straße Blumen und behaupten, dass sie Geld für ihre Stiftung sammeln. Und dieses Geschenk sorgt dafür, dass Sie sich verpflichtet fühlen, etwas zu spenden. Zumal es ja obendrein auch noch für einen guten Zweck ist. Ob das Geld dann dort ankommt, wo es ankommen soll, werden Sie allerdings nie erfahren.

Geben Sie, ohne eine Gegenleistung zu erwarten?

Die allermeisten Menschen sagen direkt, ohne zu zögern, „ja“. Die Wahrheit ist aber, dass sie immer erwarten, etwas zurückzubekommen.

Das soll nicht heißen, dass Menschen direkt auf ein Geschenk warten, und ebenso wenig muss es etwas Materielles sein.

Sobald wir etwas Gutes tun, sind wir stolz darauf. Dem Anderen etwas zu geben, erzeugt so also ein gutes Gefühl.

Eventuell warten Sie ja nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, um dem Anderen direkt aufzählen zu können, was Sie für ihn oder sie bereits alles getan haben.

Vielleicht hoffen Sie auch darauf, von etwas Höherem für Ihr Geben belohnt zu werden. Sobald sich die Tore zum Himmel für Sie öffnen, werden Sie endlich den verdienten Lohn bekommen. Auf diese Art und Weise werden Gläubige zu willigen Untertanen.

Ist reiner Altruismus überhaupt möglich?

Nein, reines Geben ist nicht möglich. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, über einen vermehrten Sinn am Geben nachzudenken.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit guten Gefühlen?

Wie wäre es, wenn Sie sich um die Menschen in Ihrem Umfeld kümmern? So könnten Sie sehr viel einfacher mit dem Geben beginnen. Üben Sie sich im Geben von guten Gefühlen. Zum Beispiel in der Form ehrlich gemeinter Komplimente oder Ausdruck Ihres Mitgefühls. Das ist eine vorzügliche Möglichkeit, sich in Altruismus zu üben.

Es genügen wirklich simple Handlungen. Ihr Beziehungs-Alltag ist voller kleiner Möglichkeiten, den Altruismus umzusetzen.

Wer in der Lage und bereit ist, anderen gute Gefühle zu bereiten, verändert unmerklich seine Umgebung und legt damit den Grundstein für die Welt, in der er leben möchte.

So sollte es gemacht werden, weil es auf diese Art und Weise gut funktioniert. Nicht anders herum.

Viel Spaß und gute Gefühle beim Ausprobieren in Ihrer Beziehung!


Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen – oder doch?

Der Spruch ist alt und wird gern benutzt, wenn Wolken am Ehehimmel aufziehen: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen. Frauen sind gefühlsgelenkt und haben Verständnis, hören gut zu und kümmern sich um Haus und Wohnung – Männer sind das Gegenteil. Während die Frauen angeblich von der Venus stammen, sind Männer vom Mars. Doch in Wirklichkeit möchte niemand das andere Geschlecht missen – ganz im Gegenteil. Zusammen sind sie das ideale Ganze, sieht man mal von den einen oder anderen Streitereien ab.

Man denke an das Yin-Yang, den Zusammenhang von zwei scheinbar gegensätzlichen Teilen. Ähnlich ist es in einer Beziehung zwischen Mann und Frau. Gibt es Ärger und es scheint gerade einmal wieder so gar nichts zusammenpassen zu wollen, dann sollte man sich einfach aufraffen zusammen zu reden. Denn das hilft fast immer. Sehen Sie Ihren Partner als perfekte Ergänzung zu sich selbst, dann wird eine glückliche Beziehung kein Traum bleiben.

Die FMMB-Methode (Menschliche Kommunikation zwischen Mann und Frau)

Diese Methode besagt, dass die beiden Geschlechter zwar Gemeinsamkeiten haben, aber auch drei Unterschiede deutlich werden, die über ihre Eigendefinition und ihre Bedürfnisse einiges aussagen.

Punkt 1: Er tut, sie ist

Oder, anders gesagt: er definiert sich über das, was er tut und schafft, sie viel eher über das, was sie darstellt und ist. Männer streben nach Erfolgen, die sich häufig mit dem Beruf oder dem was sie tun verknüpfen. Sie kämpfen damit um Anerkennung. Entsprechend sind Männer gern bereit darüber zu sprechen, was sie geleistet haben und gerade Tolles tun.

Auch Frauen wollen gelobt werden, doch sie definieren sich weniger über die Ergebnisse ihrer Arbeit, als vielmehr das, was sie sind: schön, klug … Sie sprechen über sich und ihre Vorzüge, um dann dafür die gewünschte Wertschätzung zu erfahren.

Ergebnis: beide wollen anerkannt und gelobt werden. Doch er für das, was er tut, sie für ihre Weiblichkeit und Schönheit.

Häufig führt dies zu Missstimmungen, weil sowohl das Eine als auch das Andere als Selbstverständlich hingenommen wird. Die Frauen sollten also daran denken, ihre Partner für das zu loben, was sie vollbringen und die Herren sollten nie aufhören, ihre Frauen so schön und besonders zu finden wie am Anfang ihrer Liebe, und ihr das vor allem auch zu sagen.

Punkt 2: Wichtig ist man selbst – wichtig sind andere

Männer kreisen um sich selbst und sehen sich im Mittelpunkt. Dies tun sie oft nicht absichtlich, sondern ganz unbewusst. Sein Selbstwertgefühl leidet, wenn er sich nicht als den Besten sehen kann. Und das möchte er nicht nur für sich, sondern auch für seine Frau. Deshalb sollte diese ihm das nicht verübeln, auch wenn es ihr mitunter gehörig auf die Nerven fällt.

Das wiederum ist kein Wunder, sind doch die weiblichen Teile der Gesellschaft so ganz anders gestrickt. Sie sind dann glücklich, wenn es anderen gut geht. Sie sorgen sich um andere und wollen, dass es allen gut geht. Mitfühlend und versorgend im besten Sinne sind sie der Mittelpunkt, der alles zusammenhält. Das wiederum versteht ein Mann häufig nicht, da ihm diese Art des Mit-leidens abgeht.

Hier sollten sich beide ebenfalls keine Vorwürfe machen. Denn wenn er immer sein Bestes gibt und sie sich um die Familie kümmert, sind sie das perfekte Gespann. Beides ist nötig, um einen sorglosen und glücklichen Alltag verleben zu können. Gibt es aber in dieser Waage ein Ungleichgewicht, sollte man versuchen, die Rolle des Partners mit zu erfüllen. Das kann für eine gewisse Zeit nötig werden, sollte aber nicht zur Gewohnheit werden. Probleme in einer Partnerschaft, die hieraus entstehen, löst man am besten mit einem Gespräch, in dem beide zeigen, dass sie Verständnis für den anderen haben.

Punkt 3: ER und SIE = WIR??

Während es häufig in Erzählungen vorkommt, dass eine Frau von einer Beziehung sprach, in der sie eine Zukunft sah, spricht der dazugehörige Mann von einer „Bekanntschaft“, einer „flüchtigen Liebelei“ oder gar einem „One-Night-Stand“. Dass das eine Frau zutiefst verletzten kann ist nachvollziehbar, doch gar nicht immer böse gemeint vom männlichen Geschlecht.

Der Stellenwert, der eine Beziehung beigemessen wird, ist höchst unterschiedlich. Ist man sich dessen nicht bewusst, führt dies oft zu großen Problemen. Männer haben geringere Ansprüche an eine Partnerschaft – sie geben sich damit zufrieden, eine Partnerin zu haben. Frauen legen Wert auf das „Wir“ und dass die Beziehung gut funktioniert. Sie legt Wert auf gemeinsame Entscheidungen und gemeinsame Gespräche über Probleme. Sie möchte auch eine lange Beziehung nicht im Alltagstrott führen, sondern Zeit mit dem Partner verbringen. Frauen möchten ein gemeinsames Leben, wozu auch gehört, dass sie am Leben ihres Partners teilhaben. Dies verwehrt er ihr oft unbewusst und erzählt nichts von seinem Alltag, was sie wiederum kränkt.

Was er unter Umständen als „Kontrolle“ ansieht, kann sie gar nicht so sehen, denn sie möchte lediglich in sein Leben eingebunden werden und daran teilhaben. Männer sollten sich darüber klar sein, dass es für die Frauen wichtig ist, dass auch Details erzählt werden. Sie hingegen sollte es nicht als „böse Absicht“ sehen, wenn er wiedermal was verschwiegen hat, was er für völlig irrelevant hielt.

Fazit:

Die genannten Unterschiede führen nicht selten zu Problemen in Beziehungen. Doch das muss nicht sein, wenn beide bereit sind sich darüber klar zu werden, dass der Partner anders tickt. Ein Schritt auf den anderen und seine charakterlichen Gegebenheiten zu hilft oft schon. Wenn ein Mann seiner Frau zuhört, wie sie von ihrem Berufsalltag erzählt, ist das für SIE ein schönes Gefühl, und wenn ER ihr erzählt, was er mit seinem Kollegen auf dem Heimweg besprochen hat, freut SIE sich darüber, an seinem Leben teilzuhaben.


Ehe retten mit Beziehungscoach

Wie kann man eine Ehe retten, denken Sie nun?

Ein erster Schritt: Sich in die Lage des Partners zu versetzen, seine Worte in einem anderen Kontext zu sehen, seine Wirklichkeit durch seine Brille zu betrachten und seine Grundbedürfnisse zu kennen: Dies sind Möglichkeiten, um ein Paar wieder zu einem funktionierenden Dialog zu führen und kann die Beziehung/die Ehe retten.

Einen Beziehungscoach sollten Sie zu Rate ziehen, wenn Sie spüren, dass Sie sich bei Ihren Gesprächen im Kreis drehen. Das Hinzuziehen einer externen Person kann angespannte Situationen entspannen und Ihre Ehe retten. Der Coach wird Ihnen eine Atmosphäre bieten, die es ermöglicht, ein lösungsorientiertes Gespräch zu führen. Jeder der Partner bekommt die Möglichkeit, auszureden und erhält den gleichen Anteil an Aufmerksamkeit. Im Ehe-Coaching lernen Sie, wertschätzend, auf Augenhöhe und respektvoll miteinander zu reden und mit der FMMB-Methode auf die Grundbedürfnisse des jeweils anderen Partners einzugehen.

Nutzen Sie diese Chance, kann das möglicherweise Ihre Ehe retten. Informieren Sie sich unverbindlich über die FMMB-Methode, wenn Sie Ihre Beziehung retten wollen. Finden Sie als Ehepaar oder in Ihrer Partnerschaft wieder zurück zu den Wurzeln Ihrer Liebe. Ich helfe Ihnen dabei.

Die meisten Beziehungen scheitern durch Probleme an der Kommunikations-Schnittstelle zwischen Frau und Mann. Aus diesem Grund kann es für eine harmonische Beziehung sehr nützlich sein, die Meta-Sprache der Geschlechter zu lernen.


Ehe retten – Fragen und Antworten

Ehe retten Sprüche
Die Suche nach diesen Begriffen im Internet kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sucht man nach Sprüchen für die Eherettung? Macht einer der Partner dauernd Sprüche? Oder sind es Ehe-retten-Sprüche wonach gesucht wird?

Ehe aus – was nun?
Wenn die Ehe aus ist, dann ist es an der Zeit, eine Regelung für die Zeit nach der Ehe zu finden. Suchen Sie gemeinsam nach Wegen, wie die Trennung ablaufen wird. Klären Sie alle organisatorischen Fragen Schritt für Schritt.

Ehekrisen bewältigen
In einer Ehekrise ist eigentlich die Kommunikation in einer Krise. Reden Sie miteinander ohne Forderungen an den Partner/die Partnerin zu stellen. Kommunizieren Sie in Ich-Botschaften. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kommunikation aus der Krise kommt – dann wir die Ehe ihr folgen.

So retten Sie Ihre Ehe
Ehekrisen sind immer Kommunikationskrisen.
Keiner sagt was er/sie will. Sie sagt ihm nicht konkret was sie möchte! Er fragt sie nicht konkret was sie sich wünscht! Die Art und Weise dieser Kommunikation führt eine Ehe immer ins Chaos! Merke: Ehen werden geschieden, weil Frau und Mann nicht sagen, was genau sie sich wünschen. Stattdessen werden bewusst oder unbewusst Forderungen an den Anderen gestellt. Zum Beispiel: „Du bist dafür verantwortlich, dass ich glücklich bin.“ Auch wenn „Mann“ nichts sagt oder sie es nicht zu sagen wagt – was sie möchte. Es ist und bleibt Kommunikation. Auf den Punkt gebracht: Ehekrisen entstehen, weil Mann und Frau nicht klar und deutlich dem Partner/der Partnerin ihre Wünsche und Bedürfnisse mitteilen.

Aber: Nicht die Paare sind krank, sondern die Kommunikation ist ungesund.

Die Lösung für die meisten Beziehungsprobleme: die eigenen Wünsche und Bedürfnisse kommunizieren und die des Partners/der Partnerin erfragen. Letzteres am besten täglich.

Probleme in der Ehe
Unterschiedliche Meinungen sind völlig normal und auch gut so. Probleme müssen daraus nicht entstehen – geht man lösungsorientiert in der Kommunikation vor. Oftmals werden allerdings die inhaltliche Ebene mit der Beziehungsebene verwechselt. Diese ungesunde Kommunikation führt dann häufig zu Problemen in der Ehe.

Eheprobleme was tun?
Trennen Sie in Ihrer Kommunikation die inhaltliche Ebene von der Beziehungsebene und gehen Sie lösungsorientiert vor. Stellen Sie keine Forderungen an den Partner/die Partnerin. Machen Sie stattdessen Angebote, wie man ein Problem aus Ihrer Sichtweise lösen könnte.

Ist meine Ehe noch zu retten?
Ob Ihre Ehe noch zu retten ist, hängt sehr stark davon ab, ob beide Partner offen über ihre eigenen Wünsche sprechen können, ohne Forderungen an den den Anderen zu stellen. Diese Kommunikationstechnik ist aus meiner Sichtweise eine Grundvoraussetzung dafür, wenn man eine kaputte Ehe retten möchte.

Ehe retten, wenn Gefühle weg sind
Wenn die Gefühle in der Ehe nicht mehr vorhanden sind, sollte man sie wieder zu Leben erwecken. Mache Sie dazu eine Liste von 50 Dingen, die Ihnen wichtig sind, damit Sie wieder Gefühle für den Partner/die Partnerin entwickeln können. Dann geben Sie die Liste dem Partner/der Partnerin und bitten ihn/sie jeden Tag einen Ihrer Wünsche zu erfüllen. Nach 50 Tagen sollten also alle Wünsche erfüllt sein.

Beziehung in der Sackgasse
Ist die Beziehung in einer Sackgasse hilft eine wertschätzende Kommunikation über die eigenen Wünsche. Sagen offen und ehrlich wieso Ihnen bestimmte Dinge wichtig sind. Geben Sie dem Partner/der Partnerin die Chance Ihre Wünsche auch erfüllen zu können.

Was tun bei Eheproblemen?
Reden Sie Miteinander. Fragen Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner nach ihren/seinen Wünschen. Sagen Sie Ihre konkrete Wünsche in Ich-Botschaften ohne Forderungen zu stellen. Sagen Sie klar und deutlich, was Sie möchten.

Wann ist eine Ehe nicht mehr zu retten?
Wenn beide Partner den festen Entschluss getroffen haben: Es ist sinnvoll, dass wir in Zukunft getrennte Wegen gehen. Oder wenn eine lösungsorientierte Kommunikation nicht mehr möglich ist, weil jedes Gespräch in einem Streit endet. Wenn beide keine Lösungen für ihre Meinungsverschiedenheiten finden, ist ein Zusammensein für beide unerträglich.

Ehekrise – keine Gefühle mehr
Wenn die Gefühle für den Partner/die Partnerin nicht mehr da sind, ist es hilfreich, einen kompletten Neuanfang zu wagen. Fangen Sie ganz neu an. Machen Sie dabei aber nicht die gleichen Fehler, die Sie bereits in der Vergangenheit gemacht haben. Klären Sie diesmal ganz genau ab, welche Erwartungen Sie an den Partner/die Partnerin haben. Halten Sie alles schriftlich fest. Sicher ist sicher.

Wie rette ich meine Ehe nach 20 Jahren?
Auch nach zwanzig Ehejahren können die Ehepartner ihre Kommunikation noch optimieren und den Weg zu einer harmonischen Beziehung finden. Sagen Sie Ihrer Partnerin/Ihrem Partner was Sie sich wünschen. Und Fragen Sie ihn/Sie nach seinen/ihren Wünschen und Bedürfnissen. Stellen Sie sich täglich gegenseitig die Frage: „Was kann ich heute tun, um dein Leben zu bereichern?“

Was ist eine platonische Ehe?
Die platonische Liebe stützt sich auf die Theorien und Definitionen der Liebe von Platon. Sie wird seit der Renaissance so genannt. Weltweit gibt es viele Befürworter. Eine platonische Ehe oder Beziehung klammert die sinnlichen und sexuellen Aspekte in der Partnerschaft aus und fokussiert sich auf die geistige und seelische Basis der Beziehung. Sie ist sozusagen eine Beziehung ohne Sexleben.

Wie kann man eine Ehe retten?
Aus meiner Sicht sind Ehekrisen immer Kommunikationskrisen.
In den vielen Jahren meiner Tätigkeit als Beziehungscoach habe ich zahlreiche Ehepaare kennenlernen dürfen. So unterschiedlich die Ehepartner waren, so unterschiedlich waren auch ihre Ehen und natürlich auch die Krisen, die sie meistern mussten. Dennoch gab es bei allen eine grundlegende Gemeinsamkeit: Ihre Probleme hatten alle den Ursprung einer mangelhaften Kommunikation. Männer und Frauen kommunizieren völlig unterschiedlich. Ein wesentliches Problem: den meisten Ehemännern fällt es sehr schwer zu spüren, was sich ihre Ehefrauen wirklich von ihnen wünschen. Wenn Sie Ihre Ehe retten möchten, lernen Sie, die Meta-Bedürfnisse und Wünsche der Ehe-Partnerin/des Ehe-Partners zu erkennen und darauf einzugehen.

Lernen Sie aber auch, sich Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse bewusst zu machen, sie angemessen zu kommunizieren, ohne dabei Forderungen zu stellen.

Nach Ehekrise wieder glücklich
Jedes Ehepaar kann nach einer Ehekrise wieder glücklich werden. Wenn beide Partner lernen, wie sie ihre Meta-Bedürfnisse und Wünsche offen kommunizieren, ohne dabei Forderungen zu stellen. Merke: Ehekrisen sind immer Kommunikationskrisen.

Ist die Ehe noch zu retten?
Solange beide Ehepartner bereit sind, miteinander die Krise zu meistern, ist eigentlich jede Ehe zu retten. Die Ehe-Partner müssen lernen, mit emotionaler Intelligenz die Bedürfnisse des jeweiligen anderen Partners zu erkennen und angemessen damit umzugehen.

Eingefahrene Beziehung retten
Entdecken Sie den Partner/die Partnerin auf eine neue Art und Weise mit Ihrer eigenen emotionalen Intelligenz. Wenn Sie angemessen mit den Bedürfnissen Ihrer Lebenspartnerin/Ihres Lebenspartners umgehen, holen Sie sich das Paradies zurück.

Kann ein Beziehungscoach auch kostenlos arbeiten?
Auch ein Beziehungscoach braucht, genau wie Sie, Geld, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Sie möchten doch bestimmt von Ihrem Arbeitgeber für Ihre geleistete Arbeitszeit entlohnt werden, nicht wahr? Das Erstgespräch mit mir ist immer kostenlos, damit Sie mich zunächst kennen lernen können. Klicken Sie einfach auf diesen Link und fordern ein erstes kostenloses Gespräch an.


Ehe retten – weiterführende Links:

Eifersucht
Eifersucht bekämpfen

Scheidungsrate 2012 in Deutschland
Paartherapie
Ehescheidung

Beziehungsratgeber für Männer

Nie wieder Stress mit der Ehefrau – jetzt geheime Kommunikationstechniken lernen

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