EHE RETTEN | Wo, wie, warum Ehekrisen entstehen und wie Sie sie überwinden können

Wie kann ich meine Ehe retten? Wahrscheinlich sind Sie auf dieser Seite „gelandet“, weil Sie nach einer Lösung für ein Problem suchen?

Oder möglicherweise suchen Sie eine Antwort auf die Frage: „Ehe retten oder nicht?“

Es könnte aber auch sein, dass Sie sich bereits die Frage stellen: „Ist meine Ehe überhaupt noch zu retten?“

Auf all Ihre Fragen gibt es  Antworten.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen oder mit einer Rettungsaktion beginnen wollen, lade ich Sie ein, etwas mehr über Ehekrisen von mir zu erfahren. Denn schließlich wollen Sie bei der Rettungsaktion keine Fehler machen, nicht wahr?

Ehekrisen sind immer Kommunikationskrisen – Punkt!

Sie möchten als Mann Ihre Ehe retten?

Wieso?

Weil Sie Ihre Frau nicht endgültig verlieren wollen?

Weil die Familie nicht zerbrechen soll?

Weil die Kinder nicht……?

Weil sonst alles den Bach runtergeht?

Weil Scheidungen nur viel Geld kosten?

Oder…….?

Möchten sie die Fähigkeit „Meine-Ehe-retten“ lernen und etwas können, was 99 Prozent aller Männer niemals können werden?

Wenn Sie als Mann Ihre Ehe retten wollen, MÜSSEN Sie lernen, wie „Mann“ erfolgreich mit der Ehefrau kommuniziert!

Möchten Sie erfahren, wie das geht?

Nein? – Vergessen Sie Ihre Ehe.
(Klingt hart, ist aber die Realität.)

Ja? – Lassen Sie uns reden.

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Ehe retten für Männer kurz und knapp

Die Geheimnisse der meisten Ehekrisen

 

Rein in die Krise

Eine glückliche Ehe ist für viele Menschen die Voraussetzung für ein zufriedenes und erfülltes Leben. Als Beziehungscoach betreue ich regelmäßig Paare, die ihren Wunsch nach Harmonie in der Partnerschaft hegen und pflegen. Trotzdem driften sie auseinander und wissen nicht, wie sie aus der Ehekrise wieder herausfinden. Sie machen sich gegenseitig unglücklich ohne genau zu wissen wie und möchten ihre Ehekrise bewältigen. Im Gespräch stellt sich dann häufig heraus, dass die Probleme jeweils beim Anderen gesehen werden. Forderungen werden an den Partner/die Partnerin gestellt und nicht an sich selbst.

Gegenseitigen Schuldzuweisungen sind ein ausschlaggebender Grund dafür, dass viele Ehepaare nicht mehr allein den Weg aus dem Dschungel von Verletzungen, Enttäuschungen und Frustrationen herausfinden. Um eine abgestürzte Ehe zu retten, fängt jeder Ehepartner zunächst bei sich selbst mit einer Verhaltensänderung an.

Ein Ehepartner kann den anderen Ehepartner nicht dazu zwingen, sich oder sein Verhalten in der Beziehung zu verändern. Selbst wenn sie das Gefühl haben, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin sich falsch verhält, müssen das Einsehen und der Wunsch zur Veränderung von ihm oder ihr selbst herauskommen.

Aber es gehören immer zwei zu einer Ehe. Und niemand ist perfekt. Was Sie selbst tun können, ist sich drei Fragen zu stellen und diese ehrlich zu beantworten.

Suchen Sie dabei die Gründe bei sich selbst und widerstehen Sie der Versuchung, Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Vorhaltungen zu machen. Damit treiben Sie Ihr Gegenüber an die Wand und zwingen ihn oder sie, sich zu verteidigen. Sie würden ihm oder ihr suggerieren, dass es allein an ihm oder ihr liegt, dass die Ehe am Ende ist.

Drei einfache Fragen

Beantworten Sie die Fragen unbedingt schriftlich:

  1. Was genau habe ich zu der Ehekrise beigetragen?
  2. Was könnte ich tun, damit es eine Traum-Ehe wird?
  3. Was genau hält mich davon ab, die Antworten auf die Frage 2 jetzt sofort umzusetzen?

 

Denken Sie zurück und versuchen sich daran zu erinnern, wann Sie zuletzt richtig glücklich in Ihrer Ehe waren.

  • Was genau hat sich seitdem geändert?
  • Haben Sie möglicherweise, bedingt durch den Alltagsstress zu wenige schöne Dinge miteinander unternommen?
  • Haben Sie begonnen, sich als selbstverständlich zu erachten?
  • Konnten Sie plötzlich nicht mehr miteinander reden?
  • Haben sich die Lebensumstände verändert?
  • Haben Sie Ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Partners oder Ihrer Partnerin gestellt?

 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Ihre Ehe in eine Krise geraten kann. Meistens ist es auch nicht nur eine Sache, sondern gleich ein ganzer Blumenstrauß von Dingen, die sich unbewusst durch die Hintertür in Ihr Liebesleben eingeschlichen haben.

  1. Suchen Sie die Gründe, die Sie in diese Situation gebracht haben.
  2. Beurteilen Sie ihr eigenes Verhalten, das vielleicht dazu beigetragen hat, dass Sie nun vor der Aufgabe stehen, die Ehe retten zu müssen.

 

Rein in die Ehekrise

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine Ehekrise. Häufig sind es (unbewusste) Verhaltensmuster, die immer wieder zu Streitereien führen. Es können sogar Kleinigkeiten sein, die sich wiederholen (Muster) und dadurch zum Hauptgrund für die Entstehung von Eheproblemen werden. Diese Konflikte führen dann mit der Zeit in eine Ehekrise.

Ich habe in meinen Eheberatungen beobachtet, dass die Meta-Muster der Grundpersönlichkeit häufig primär verantwortlich für Ehekrisen sind. Das trifft dann zu, wenn sich die Ehepartner in ihrer Grundpersönlichkeit unterscheiden.

Dabei geht es oft um diese Themen:

  1. Lebensstil
  2. Ordnung
  3. Finanzen
  4. Zuverlässigkeit

 

Die Gründe für Ehekrisen werden natürlich auch auf den 3 Ebenen der Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann sichtbar:

  1. Der Wunsch nach Wahrnehmung (Wesen vs. Schaffen)
  2. Das Wir-Gefühl – das Gefühl in einer Beziehung zu leben ist für Frauen existenziell (Wir vs. Ich)
  3. Das Geben und Nehmen (Andere vs. Ich)

 

Differenzen und Konflikte lassen sich nicht einfach lösen, nur weil sie von den Ehepartnern angesprochen werden.

Die Art und Weise wie die Ehepartner kommunizieren ist dabei extrem wichtig.

Wenn einer der Ehepartner seine Unzufriedenheit auf den anderen Ehepartner überträgt, verhärten sich die Fronten. Das Finden einer gemeinsamen Lösung wird fast unmöglich, wenn in der Kommunikation die sachliche Ebene mit der persönlichen Ebene vermischt wird.

So werden die Eheprobleme mit der Zeit ernster, bis sich schließlich aus ihnen eine schwere Ehekrise entwickelt und die Ehepartner deshalb die Ehe beenden wollen.

Merke: Nicht die Ehepaare sind krank! Die Kommunikation ist es.

Raus aus der Ehekrise – Ehe-Crash verhindern

 

Was genau muss anders sein, damit Ihre Ehe eine Traum-Ehe wird?

Die Beantwortung dieser Frage setzt voraus, dass Sie eine genaue Vorstellung davon haben, wie Ihre Traum-Ehe aussehen sollte.

Bauen Sie keine Märchenschlösser! Selbst wenn Sie das Glück haben und Ihren Traum-Prinzen oder Ihre Traum-Prinzessin gefunden haben: Beziehungen selbst mit optimalen Partnern sind immer eine Herausforderung.

Mann und Frau sind unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen, die es nötig machen, stets aufeinander einzugehen und Kompromisse zu schließen, die beide glücklich machen.

Versuchen Sie Ihre Traum-Ehe unter realistischen Gesichtspunkten zu definieren. Dann gleichen Sie dieses Bild mit ihrer tatsächlichen Ehe ab. Was fehlt, was ist anders? Können Sie durch ihr Verhalten etwas dazu beitragen, diesen Traum wahr werden zu lassen?

Wenn die Ehe-Konflikte so hartnäckig festgefahren sind, dass jedes Wort bloß zu weiterem Streit führt und man trotz aller guten Absichten einfach kein Licht am Ende des Tunnels sehen kann, ist es nützlich, sich wertfreie und objektive Unterstützung von außen zu holen.

Die Einsicht, dass man es als Paar nicht mehr schaffen wird, die Ehe retten zu können, ist der erste und wichtigste Schritt in eine glückliche Zukunft. Als erfahrener Beziehungscoach kenne ich die Kommunikationsmuster, die in Beziehungen und Ehen für das Leid verantwortlich sind. Das ist ein großer Vorteil, denn ich kann Ihnen dabei helfen, ihre Wünsche und Bedürfnisse klar und verständlich zu kommunizieren. So lernen Sie, Ihren Partner oder Ihre Partnerin richtig zu interpretieren und Missverständnisse, die häufig zu Streit und Abkühlung der Gefühle beitragen, aufzulösen.

Um Ihre Ehe retten zu können, müssen beide Partner bereit sein, selbst zu wachsen und ein Verständnis für die meist unbewussten Bedürfnisse des anderen zu entwickeln. Dabei ist es unumgänglich sein eigenes Verhalten zu reflektieren und eigene Fehler zu erkennen. Das ist nicht nur ein wichtiger Schritt, um sich selbst weiter zu entwickeln, sondern signalisiert auch Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin, dass Sie die Gründe der Ehekrise nicht nur bei ihr oder ihm suchen. Das wiederum erhöht auch bei ihm oder ihr die Bereitschaft, Fehler einzugestehen und sich anders zu verhalten.

Eine erfüllte und liebevolle Ehe beinhaltet:

  • Vertrauen
  • Gemeinsamkeiten
  • Nähe
  • Respekt
  • Wahrnehmung
  • Wir-Gefühle (Für Frauen hat in einer Ehe das Wir-Gefühl die höchste Priorität.)
  • Balance im Geben-Nehmen

 

Eine Ehe erfordert permanente Arbeit, die niemals aufhört. Und genau das ist ja der Reiz einer Beziehung zwischen Frau und Mann. Und möglicherweise sogar der Sinn des Lebens?

Kommunikation ist dabei von zentraler Bedeutung. Wenn Sie sich häufig mit Ihrem Ehepartner offen und ehrlich austauschen, können Sie glücklich sein und werden sich in Ihrer Beziehung wohlfühlen, weil dieser Vorgang emotionale Nähe erzeugt.

Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie zunächst beginnen, offen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Anders ausgedrückt, Sie müssen zunächst Nähe zu sich selbst aufbauen.

Nur wenn Sie wissen, wie Sie selbst glücklich werden, kann Ihr Partner Sie glücklich machen. Und glücklich wird man, wenn man lernt, sich selbst nahe zu sein.

Auch wenn Sie nicht glücklich sind, dürfen Sie dies Ihrem Ehepartner mitteilen und ihn/sie dazu einladen, gemeinsam eine Lösung für Ihr Unglücklichsein zu finden.

Bedingung für eine Traum-Ehe

Männer und Frauen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Und das ist auch gut so.

Eine harmonische Ehe entsteht, wenn die Meta-Bedürfnisse beider Partner befriedigt werden. Anders ausgedrückt: Wenn jeder Ehepartner die Verantwortung dafür übernimmt, die Meta-Bedürfnisse des jeweils anderen Ehepartners zu befriedigen, entsteht Harmonie in der Ehe. Und das hat IMMER etwas mit Kommunikation zu tun.

Fazit: Ehekrisen sind immer Kommunikationskrisen.

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Erfolgsstrategie für Männer: Eheprobleme lösen mit der FMMB-Methode

 

Wenn man sich das Ja-Wort gibt, ist man voller Freude und Hoffnung auf eine schöne, glückliche, gemeinsame Zukunft. Doch dieser Wunsch geht nur für einen kleinen Teil der Paare in Erfüllung, denn jede zweite Ehe in Deutschland wird früher oder später geschieden. Die Gründe dafür sind zwar so vielfältig wie die Menschen selbst, jedoch lassen sich sehr viele Probleme von Ehepaaren auf gegenseitiges Unverständnis und eine schlechte oder schlicht nicht vorhandene Gesprächskultur zurückführen. So sammeln sich die negativen Gefühle an, ohne jemals richtig ausgesprochen und bearbeitet worden zu sein. Diskussionen und Streits beginnen sich im Kreis zu drehen und verursachen Frust, anstatt zu einer Lösung zu führen. Da wundert es nicht, dass sich sehr viele Menschen in dieser scheinbar ausweglosen Situation fragen: „Wie führt man eine glückliche Beziehung?“ und „Wie kann ich meine Ehe retten?“

Eheprobleme entstehen meistens auf den 3 Meta-Ebenen, auf denen sich Frau und Mann unterscheiden. Deshalb sollten Sie diese 3 Ebenen unbedingt kennen, wenn Sie Ihre Eheprobleme lösen wollen.

Wenn Sie Ihre Ehe retten wollen, sollten Sie die Bedürfnisse des Partners/der Partnerin kennen

Zum persönlichen Glück zählen die meisten Menschen eine erfüllte und glückliche Beziehung. Doch was macht eine glückliche Beziehung aus?

In erster Linie ist es von entscheidender Bedeutung, die Bedürfnisse seines Partners zu kennen und auf diese einzugehen. Männer verstehen oft die Wünsche der Frau nicht, doch mit ein wenig Einfühlungsvermögen ist es ganz leicht möglich, Frauen verstehen zu lernen. Auch umgekehrt ist es Frauen oft ein Rätsel, was der Mann eigentlich von ihr möchte. Um eine zerbrechende Ehe retten zu können, braucht es also den Willen, sich in den anderen hinein zu versetzen und die Bereitschaft, unterschiedliche Herangehensweisen an die Bedürfnisbefriedigung als unterschiedlich, aber gleichwertig zu akzeptieren. So wie man sich selbst wünscht, dass der Partner die eigenen Wünsche erfüllt und somit zur Zufriedenheit beiträgt, muss man auch bereit sein, die Wünsche des Partners zu erfüllen. Denn eine glückliche Ehe besteht ebenso aus Geben, wie aus Nehmen. Mit der FMMB-Methode wird es möglich, einen Einblick in die Lebenswelt, die Werte und die Bedürfnisse des anderen zu bekommen und in weiterer Folge liebevoll darauf einzugehen. So lässt sich die Ehe retten.

Die 3 Ebenen

FMMB steht für Frau-Mann-Meta-Bedürfnis. Diese Methode liefert ein leicht verständliches und einfach anwendbares Modell, mit dem Sie Ihre Ehe retten können. Es geht davon aus, dass Frauen und Männer unterschiedliche Meta-Bedürfnisse haben, die nicht immer bewusst sind und daher auch nur indirekt kommuniziert werden. Stellen Sie sich einfach zwei Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen vor, die sie aber koppeln möchten. Dafür braucht es eine Schnittstelle, die die unterschiedliche Kommunikation übersetzt. Die FMMB-Methode ist genau dieses Bindeglied. Mit ihr geht Frauen verstehen lernen ganz leicht, ebenso wie Frauen dadurch Männer verstehen lernen.

 

Ehe retten - finden Sie Ihre Grundpersönlichkeit heraus

Modell der Grundpersönlichkeit. Die Ebenen 1 bis 5 sind geschlechtsneutral. Die Ebenen 6 bis 8 sind geschlechtsspezifisch.

 

Diese menschlichen „Betriebssysteme“ bestehen aus mehreren Ebenen, wovon drei ausschlaggebend dafür sind, glückliche Partnerschaften zu leben.

Die erste Ebene beschreibt den Unterschied, den Männer und Frauen in Bezug auf Selbstidentifikation haben. Männer ziehen ihr Selbstbewusstsein tendenziell aus Dingen, die sie gemacht haben und die sie stolz zur Schau stellen. Sie wünschen sich Anerkennung für ihre Leistungen. Frauen hingegen identifizieren sich über das Sein an sich. Sie wollen für ihr Wesen anerkannt werden und legen besonderen Wert darauf, für ihre Weiblichkeit, ihre Charakterzüge und ihr Äußeres geschätzt zu werden. Hinter beiden Herangehensweisen steht der Wunsch nach Wahrnehmung und Anerkennung, auch wenn er sich unterschiedlich äußert. Diese „Sein – Machen“-Ebene lässt sich im Alltag nicht nur hervorragend beobachten, sondern auch im Miteinander berücksichtigen. Männer sollten Frauen daher Komplimente für ihr tolles Wesen machen und bemerken, wenn sie sich für ihn hübsch macht. Frauen hingegen sollten ihre Partner für seine Leistungen loben, z.B. wenn er in der Arbeit ein Projekt besonders erfolgreich abgeschlossen hat oder zuhause etwas repariert hat. Ist dieses Grundbedürfnis erfüllt, ist das ein erster, großer Schritt, um eine Ehe retten zu können.

Ehe retten - Ehekrisen sin immer Kommunikationskrisesn

Die zweite Ebene beschreibt den Unterschied zwischen „Ich“ und „Andere“. Dieser ist in Partnerschaften sehr oft der Grund für Frust, denn er bezieht sich auf den fundamentalen Unterschied in der Ausrichtung aller Lebensbereiche von Männern und Frauen. Frauen haben evolutionär bedingt die Fähigkeit (und auch den Wunsch!), sich für andere zu freuen und möchten, dass es den lieben Menschen in ihrem Umfeld gut geht. Sie kümmern sich gern um andere und ziehen aus deren Glück die eigene Zufriedenheit. Da wirkt die Herangehensweise von Männern oft sehr egozentrisch: Sie legen den Fokus auf sich selbst und ziehen kaum Selbstbewusstsein daraus, dass sie anderen ein gutes Gefühl verschaffen. Denn ihr Bedürfnis, etwas zu leisten, spielt auch in diese Ebene hinein. Sie möchten gewinnen und der Beste sein, wobei es ihnen meist egal ist, wenn andere dabei verlieren. Doch auch hinter diesem Verhalten steht letztlich nur der Wunsch nach Anerkennung und einem guten Gefühl – ebenso wie bei der Frau. In einer glücklichen Ehe ist es also wichtig, diesen Unterschied anzuerkennen und den Partner für seinen Kampfgeist oder die Partnerin für ihre aufopfernde Fürsorge zu loben.

„Wir – Haben“ beschreibt die dritte Ebene, in der Männer und Frauen ganz unterschiedlich ticken. Wir haben ja schon erwähnt, dass Männer sehr leistungsorientiert und auf sich selbst fokussiert sind. Da überrascht es kaum, dass sie auch in Sachen Beziehung eher Ich-bezogen agieren. Sie sind vollkommen zufrieden damit, eine Frau zu „haben“. Sie stellen an die Beziehung sonst eher weniger Ansprüche. Das ist bei Frauen ganz anders: Sie wünschen sich, ein „Wir-Gefühl“ zu spüren. Den Alltag zusammen zu meistern und nur nebeneinander her zu leben, ist ihnen nicht genug. Sie möchten sich als Team sehen, dass zusammenarbeitet und füreinander da ist. Sie sind auf das Glück von anderen fokussiert und möchten Bestätigung für ihr Wesen erhalten. Ist das „Wir“ in der Beziehung für sie nicht zu spüren, empfindet sie das oft unterbewusst als ihr eigenes Versagen. Um eine scheinbar festgefahrene Ehe retten zu können, sollten beide Partner diesen Unterschied berücksichtigen und dem Partner nachsehen, dass er eben andere Bedürfnisse hat. Im Alltag kann man dem mit etwas Rücksicht leicht Rechnung tragen: Frauen müssen verstehen, dass Männer das Bedürfnis nach dem „Wir-Gefühl“ nicht, oder nicht so stark ausgeprägt haben, während Männer wahrnehmen müssen, wie wichtig ihren Frauen dies ist. Frauen möchten in das Leben des Partners eingebunden werden und erwarten sich, dass ihr Partner auch an ihrem Leben teilnimmt und Interesse zeigt. Gemeinsame Aktivitäten helfen dabei genauso gut, wie sich abends beim Essen Details des eigenen Tages zu erzählen – selbst, wenn Männern diese Details oft als irrelevant und unwichtig erscheinen. Sie geben der Frau das Gefühl, dass der Mann ihr alles erzählt und seine Erlebnisse mit ihr teilen möchte.

 

 

Die Ehe retten: Ein außenstehender Dritter kann helfen!

Die FMMB-Methode ist ein Anhaltspunkt, der viele Verhaltensweisen von Männern und Frauen in einen verständlichen Rahmen setzt und dabei hilft, die Bedürfnisse des Partners besser zu verstehen. Mit ihr wird es ganz einfach, die Gefühle von Frauen verstehen zu können und die scheinbare Egozentrik der Männer als schlicht unterschiedliche Äußerung derselben Wünsche zu interpretieren. Dennoch kann es dazu kommen, dass Partner – trotz beiderseitigem Wunsch sich wieder anzunähern – einfach nicht miteinander kommunizieren können.

Dann ist es sehr hilfreich, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Ein objektiver Außenstehender kann dabei helfen, die angestauten Gefühle systematisch abzuarbeiten und aufzulösen. Der unparteiische Dritte kann Ihnen dabei helfen, Verständnis für Ihren Partner zu entwickeln und Ihnen das Werkzeug für eine wertschätzende Kommunikation an die Hand geben. Eine Ehe retten ist möglich, wenn beide Partner bereit sind, sich aufeinander einzulassen! Und die FMMB-Methode kann dabei helfen.

 

Ehekrisen sind immer Kommunikationskrisen!

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Ehe retten - Nicht die Paare erzeugen den Stress in einer Partnerschaft, sondern Kommunikationsmuster.

Teil 1: Aus Problemen werden Krisen, die in einer Sackgasse enden


Ehe retten mit Beziehungscoach

Wenn aus einfachen Eheproblemen eine Ehekrise wird

 

Es gibt Probleme, die sich von ganz allein lösen, wenn man nur lange genug abwartet. Doch diese Probleme sind eher selten und meistens ist deren Lösung nur wenig zufriedenstellend. Gerade bei Beziehungen und Ehen kommt es häufig vor, dass Probleme totgeschwiegen oder auch totgeredet werden – beides führt zu einer Situation, die sich oft nur schwer wieder in Wohlgefallen auflösen lässt. Denn wenn aus scheinbar einfachen Eheproblemen einmal eine Ehekrise geworden ist, ist meistens schon viel Porzellan zerschlagen worden. Doch es gibt Wege, mit denen Sie Ihre Ehe retten können.

Eine Ehe erfordert beständiges Arbeiten

André Maurois hat es sehr treffend formuliert: „Die Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muß.“ Jede Beziehung wird von den kleinen Interaktionen des Alltags geprägt, denen man meistens nur wenig Bedeutung beimisst. Dennoch wirken sie sich kontinuierlich darauf aus, wie man den Partner wahrnimmt und welche Gefühle man ihm entgegenbringt. Kleine Alltagsprobleme, die nicht zeitnah und vollständig aufgelöst werden, verursachen trotz ihrer geringen Größe negative Emotionen. Über die Zeit kann sich so enormer Frust anhäufen, der wiederum für noch mehr kleine Probleme sorgt. Irgendwann steht man dann vor einem Berg an Schwierigkeiten, den man weder durchschauen noch auflösen kann. Unbearbeitete, negative Gefühle dringen häufig von ganz allein wieder an die Oberfläche. Dann werden aus Kleinigkeiten schnell Dramen, von denen niemand mehr so richtig versteht, worum es eigentlich geht. Diese „Stellvertreterkriege“ führen in einen Teufelskreis, wenn das Ehepaar nicht bewusst mit diesen Mechanismen umgeht. Wie kann man dieser Abwärtsspirale entkommen und erfolgreich seine Ehe retten? Die Antwort ist so einfach, wie ihre Umsetzung herausfordernd ist: wertschätzende Kommunikation.

Mit Verständnis und Wertschätzung die Ehe retten

Männer und Frauen sind sich in vielen Aspekten ähnlich, doch auch in vielen anderen ganz unterschiedlich. Erst wenn beide Partner die Metabedürfnisse des anderen verstehen und respektieren, wird wertschätzende Kommunikation möglich. Dann kann hinter die vermeintlich „kleinen“ Probleme geblickt und verstanden werden, worum es einem selbst und dem Partner eigentlich geht. Durch eine solche verständnisvolle Gesprächsatmosphäre wird es auch einfacher, die Gründe für die Ehekrise zu durchschauen und Kommunikations- und Handlungsmuster zu entwickeln, die eine Wiederholung der Situation verhindern. In meinem Coaching kann ich Sie mithilfe der FMMB-Methode dabei unterstützen, den unübersichtlichen Berg an negativen Gefühlen und Problemen zu durchleuchten. Ich gebe Ihnen das Werkzeug an die Hand, wertschätzend zu kommunizieren und die Bedürfnisse Ihres Partners zu verstehen. Denn erst dann wird es möglich, eine stabile und glückliche Ehe zu führen.

Ehe am Ende – jede 2. Ehe ist betroffen

Während Sie als 20jährige/r das Gefühl hatten, alle Welt heiratet, werden Sie im Alter von 35 Jahren oder älter denken, jeder lässt sich wieder scheiden. Doch dieses Phänomen ist nicht nur ein Gefühl, es entspricht den Fakten: Nur jede zweite Ehe bleibt in Deutschland (Scheidungsrate 2012 in Deutschland:  46,2%) erhalten. Aber man kann eine Ehe retten. Dazu sollten sich die Paare aber rechtzeitig um Unterstützung von außen bemühen und nicht erst, wenn es zu spät und die Ehe am Ende angekommen ist.

Männer und Frauen sprechen zwei unterschiedliche Sprachen und senden Signale auf verschiedenen Kanälen. Die Männer verstehen die Frauen nicht – Die Frauen verstehen die Männer nicht. Schnell können Missverständnisse, Verletzungen und Frust entstehen.

Aus einem Kommunikationsproblem wird schnell eine ernsthafte Ehekrise.

Das bedeutet: Nicht die Paare erzeugen den Stress in einer Beziehung, sondern (unbewusste) Kommunikationsmuster.

Diese Muster können natürlich verändert werden.

Zunächst müssen sie den Paaren allerdings bewusst sein. Sonst treiben die unbewussten Stress-Erzeuger weiter ihr Spiel mit ihnen.

 

Aber wie kann ich meine Ehe retten?

In einer Ehe-Krise ist es vor allem eines wichtig: Kommunikation zwischen den Partnern! Solange jeder der Eheleute den Willen hat, eine glückliche Beziehung zu führen und diese wieder herzustellen, können Sie mit den richtigen Kommunikationsmethoden Ihre Ehe retten.

Sind die Fronten schon recht verhärtet und jedes Gespräch endet in einer Spirale der gegenseitigen Vorwürfe und Verletzungen, ist es ratsam, sich Unterstützung von einem Experten zu suchen.

Ehen halten länger – meldet der Spiegel

Scheidungen erfolgten zu 51,3 Prozent auf Initiative der Frau. Lediglich in 40,9 Prozent der Fälle beantragten die Männer die Scheidung, in den übrigen Fällen wurde der Antrag gemeinsam gestellt.

Ehepaare in Deutschland scheinen immer besser miteinander auszukommen. Die Zahl der Scheidungen ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ehe-und-scheidung-in-deutschland-weniger-paare-trennen-sich-a-1157132.html

Wieso Tipps, die die Ehe retten sollen, selten funktionieren

 

Wenn man danach recherchiert, wie man seine Ehe retten kann, findet man in kurzer Zeit viele Tipps und gut gemeinte Ratschläge. Doch oft muss man feststellen, dass die Umsetzung misslingt. Es finden sich allgemeine Grundsätze und Ratschläge, die sich aber schwer in den Alltag integrieren lassen. Beispielsweise liest man oft, dass Kommunikation das Wichtigste in einer Partnerschaft oder Ehe ist und dass man auf die Wünsche und Bedürfnisse seines Partners eingehen sollte. Menschen leben jedoch nach Gewohnheiten und entwickeln Muster, die schwer zu durchbrechen sind. Ein gut gemeinter Tipp oder Ratschlag ohne konkrete Umsetzungsmöglichkeit oder Handlungsanweisung ist damit wenig hilfreich. Zudem gehen allgemeine Tipps und Ratschläge zu wenig auf die individuelle Beziehung zwischen zwei Menschen ein und können daher nicht dort ansetzen, wo das Problem zwischen den Partnern, bzw. im Ehe-System wirklich liegt.

Kleine Schritte führen zum Erfolg

Wer seine Ehe retten möchte, der sollte sich zunächst darüber bewusst sein, dass Rom nicht an einem Tag errichtet wurde und Menschen sich nicht von heute auf morgen vollständig ändern (können, weil sie nicht wissen wie das geht). Das gilt ebenso für die Paardynamik. Eine gesunde und glückliche Ehe bedeutet schließlich stete Arbeit an sich selbst. Daher ist es wichtig, nicht einfach nur einen Grundsatz zur Kenntnis zu nehmen oder aufzustellen. Viel bedeutsamer ist es, sich selbst und die eigenen Verhaltensmuster (aber welche?) in kleinen Schritten zu verändern. Wer von jetzt auf gleich ein anderer Mensch werden möchte, der macht sich selbst etwas vor und läuft vor allem Gefahr, schnell keine Energie mehr zu haben und in genau die alten Verhaltensmuster zurückzufallen. Der dadurch entstehende Streit ist dann möglicherweise noch viel gravierender als es die Situation zuvor war. Der Effekt ist mit dem Fall vergleichbar, in dem jemand in kurzer Zeit viel abnehmen möchte und aus diesem Grund beschließt, nur noch ganz wenig zu essen und zu hungern. Dieses Konzept kann auf Dauer nicht funktionieren und es bedarf vielmehr einer gründlichen Planung, Ernährungsumstellung und Umsetzung in kleinen Schritten. Nur auf diese Weise kann man sich an neue Muster gewöhnen und langsam Gewohnheiten entwickeln, die in Fleisch und Blut übergehen. Ein Tipp darf niemals als Fremdkörper aufgefasst werden, der auf Biegen und Brechen sowie ohne darüber nachzudenken sofort umgesetzt werden soll. Auf lange Sicht entsteht dadurch nur noch mehr Frust und man führt sich das eigene Scheitern vor Augen.

Pauschalisierungen sind nicht hilfreich

Oft scheitert eine gute Umsetzung von Ratschlägen und Tipps für Menschen, die ihre Ehe retten wollen, auch daran, dass sie zu wenig konkret sind und nicht auf die individuelle Situation eingehen. Jede Ehe oder Partnerschaft hat schließlich eigene Stärken und Schwächen und ist einzigartig. Auch, wenn es bestimmte, oft wiederkehrende Muster und Verhaltensweisen gibt, die zu Streit und Krisen führen, gibt es in jeder Ehe unterschiedliche problematische und unproblematische Themen. Die persönlichen Streitthemen hängen schließlich zu einem nicht unerheblichen Teil von der Biographie und den Erfahrungen des individuellen Menschen ab. Jedes Paar hat verschiedene Punkte, in denen die Harmonie zwischen den Partnern gestört ist. Daher ist es wichtig, diese Probleme klar zu identifizieren und genau dort anzusetzen, wo diese liegen. Das Problem sollte immer an der Wurzel gepackt werden. Oft entsteht ein Streit über vermeintliche Kleinigkeiten. Bei genauerem Hinsehen stellt sich jedoch heraus, dass das Grundproblem viel tiefer liegt und es sich nur um den Tropfen gehandelt hat, der das Fass zum Überlaufen brachte. Daher ist es wichtig, Tipps nicht nur pauschal zu verinnerlichen und ohne konkreten Bezug zur eigenen Paardynamik anzuwenden. Nur, wer die eigenen Kommunikationsmuster und die Probleme in der Beziehung kennt, wer bereit ist, kleine Schritte zu gehen und sich durch Schaffen von Gewohnheiten dauerhaft ändern möchte, der hat Erfolg und kann seine Ehe retten.

Teil 2: Ehe retten für Männer – 20 Sofort-Maßnahmen, universelle Regeln, eine Grundannahme und Dinge, die Sie wissen müssen

Wie retten wir unsere Ehe? 20 Sofort-Maßnahmen mit konkreten Handlungsanweisungen

 

Diese Checkliste ist ein Schritt-für-Schritt-Plan um eingefahrene Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue Gewohnheiten in Ihrer Ehe zu etablieren.

Betrachten Sie die nachfolgenden Punkte nicht als Ratschläge oder Tipps. Vielmehr ist die 20-Punkte-Liste die Grundausstattung für jede Beziehung. Wenn Sie mit der Handlungsanweisung nicht zurechtkommen, rufen Sie mich gern jederzeit an.

Punkt 1 – Ehe retten: Lernen Sie den Partner/die Partnerin neu zu schätzen

Nach einigen Jahren Ehe passiert es schnell, dass man im Alltag verlernt, dem Partner/der Partnerin seine Wertschätzung zu zeigen. Hat man sich beim Kennenlernen noch angestrengt und um den anderen geworben, nimmt man die Beziehung nach einiger Zeit oft als selbstverständlich wahr. Kleine Aufmerksamkeiten, Gesten der Wertschätzung und Komplimente sind daher wichtig, um die Ehe neu zu beleben.

 

Punkt 2 – Ehe retten: Holen Sie die Körperlichkeit zurück

Zärtlichkeiten und Körperlichkeit sind wichtige Elemente einer zufriedenen und gesunden Ehe. Kuscheln lässt ein angenehmes Gefühl von Nähe entstehen und stärkt die Paarbindung.

 

Punkt 3 – Ehe retten: Entdecken Sie die Erotik neu

Die Sexualität unterscheidet eine Beziehung zwischen zwei Partnern von einer rein platonischen Freundschaft. Beide Partner sollten sich stets bemühen, die Leidenschaft wie am Anfang der Beziehung aufrecht zu erhalten. Dazu gehört es auch, sich attraktiv für den anderen zu machen und ihn/sie einmal zu überraschen. Gehen Sie auf die Wünsche des anderen ein.

 

Punkt 4 – Ehe retten: Richtig zuhören lernen

Für eine Ehe ist es besonders fatal, wenn sich beide Partner nach einiger Zeit auseinanderentwickeln und sich das Gefühl durch die Hintertür einschleicht, nur noch nebeneinander her zu leben. Tägliche Gespräche über Bedürfnisse, Wünsche, Ängste und Sorgen, darüber, wie der Tag war und was man heute als wichtig empfunden hat, wirken Wunder für Ihre Ehe. Sie halten die Verbindung zwischen dem Paar aufrecht und erzeugen Nähe.

 

Punkt 5 – Ehe retten: Keine Einsamkeit in der Ehe entstehen lassen

Wenn nicht wertschätzend kommuniziert wird, entsteht ein Gefühl von Einsamkeit – mit und neben dem anderen. Einsamkeit zu zweit belastet viele Menschen mehr als Einsamkeit allein. Wichtig ist es daher, auch nach einem stressigen Tag noch auf den anderen einzugehen und sich nicht in sich selbst zu verkapseln. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Partnerin/den Partner. Es lohnt sich. Garantiert.

 

Punkt 6 – Ehe retten: Den Partner akzeptieren, wie er ist

In einer Ehe möchte man das Gefühl haben, sich nicht verstellen zu müssen. Man möchte so sein, wie man ist: echt und authentisch. Genau das sollte man auch seiner besseren Hälfte vermitteln. Wer das Gefühl hat, ständig kritisiert zu werden, wird schnell unzufrieden. Das führt dann meistens in eine Ehekrise. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man ihn mit – und vielleicht auch genau wegen – seiner Macken und Besonderheiten liebt.

 

Punkt 7 – Ehe retten: Vergleiche sind verboten

Jeder Mensch möchte das Gefühl haben, einzigartig zu sein. Einzigartig für sich und für seinen Partner zu sein. Deshalb belastet es die Ehe, wenn von einem oder von beiden Partnern unangebrachte Vergleiche aufgestellt werden. Keine Frau möchte hören, welche Kollegin des Partners eine tolle sportliche Figur hat und dass Sport auch nicht schlecht für sie wäre. Kein Mann möchte von seiner Partnerin das Gefühl vermittelt bekommen, andere Männer hätten mehr erreicht und bessere Ergebnisse in einer Sache erzielt als er.

 

Punkt 8 – Ehe retten: Teamgeist zeigen

Als Paar ist man ein Team. Das sollten sich beide stets vergegenwärtigen. Um eine Ehe zu retten, ist es daher nicht nur wichtig, dem anderen Interesse an dem, was er tut zu signalisieren. Wichtig ist es auch, als Team an einem Strang zu ziehen und die individuellen Ziele zu gemeinsamen zu machen.

 

Punkt 9 – Ehe retten: Zeit füreinander haben

Im Alltag steht oft der Stress auf Platz 1 in der Hitliste des Lebens. Die Zeit füreinander gleitet dann auf Platz 25 in der Rangliste ab. Da eine gesunde Partnerschaft ein wichtiges Element für ein glückliches Leben ist, sollte man sich auch bewusst um sie kümmern, nicht wahr?

 

Punkt 10 – Ehe retten: Teamgeist auch im Haushalt

Ehekrisen entstehen nicht selten durch die ungeklärte Frage, wer im Haushalt für welche Aufgabe die Verantwortung hat. Um eine Ehe zu retten, ist es wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man gerne Verantwortung für Aufgaben übernimmt und dies dann auch ihm/ihr zuliebe tut.

 

Punkt 11 – Ehe retten: Nie das Dating verlernen

Romantische Dates halten eine Beziehung lebendig und sorgen für das Knistern zwischen den Partnern. Frauen mögen das besonders gern. Daher ist es für eine Ehe extrem hilfreich, im Alltagsstress das romantische Dating nie zu verlernen, weil Frauen Romantik lieben.

 

Punkt 12 – Ehe retten: Der Eifersucht entgegenwirken

Eifersucht ist ein häufiger Grund für Ehekrisen. Eifersucht vergiftet die Paarbeziehung. Eifersucht zeigt mangelndes Vertrauen auf. Sie möchten Ihre Ehe retten? Dann zeigen Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin, dass Sie ihm/ihr vertrauen. Und dass er/sie auch Ihnen vertrauen darf.

 

Punkt 13 – Ehe retten: Nie mit einer Trennung drohen

Besonders giftig kann es für eine Ehe sein, wenn ein Partner bei einem Streit mit einer Scheidung droht. Als Paar ist man ein Team und sollte sich daher auch so verhalten.

 

Punkt 14 – Ehe retten: Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft

Es braucht nichts Großes zu sein, das dem anderen eine Freude macht. Auf dem Nachhauseweg einen Strauß Blumen mitzubringen, zeigt der Frau, dass man sie liebt und wertschätzt.

 

Punkt 15 – Ehe retten: Niemals nachtragen

Wer seine Ehe retten möchte, sollte nach einem Streit verziehen können und die Partnerschaft nicht nach Jahren noch mit der Vergangenheit befüllen.

 

Punkt 16 – Ehe retten: Um sich selbst kümmern

Eine gesunde Ehe setzt voraus, mit sich selbst zufrieden zu sein. Erst wenn Sie wissen, wie Sie glücklich werden, kann Ihr Partner Sie glücklich machen.

 

Punkt 17 – Ehe retten: Lachen

Gemeinsam zu lachen und herumzualbern hält eine Ehe lebendig. Aus diesem Grund sollten Sie das Lachen nie verlernen.

 

Punkt 18 – Ehe retten: Probleme identifizieren

Wenn eine Ehe in der Krise steckt, liegt dies oft daran, dass die Kommunikation auf mehreren Ebenen nicht harmonisch verläuft. Streitigkeiten entstehen dann oft über vermeintliche Banalitäten, weil die eigentlichen Probleme viel tiefer liegen und nicht geklärt werden.

 

Punkt 19 – Ehe retten: Ehrlichkeit

Vertrauen ist der Grundstein einer Beziehung und basiert auf Ehrlichkeit. Aufrichtig und ehrlich zu sein kann eine Ehe retten.

 

Punkt 20 – Ehe retten: Sich nicht verstellen

Eine gesunde Ehe basiert darauf, dass man sich beim anderen vollkommen angenommen und zuhause fühlen darf. Daher sollte man sich, vor dem anderen nie verstellen oder verbiegen müssen, um dessen Ansprüchen zu genügen.

 

Ehe retten – Eine nützliche Grundannahme

 

Jedes menschliche Verhalten hat eine positive Absicht und einen Kontext, in dem es nützlich ist.

Sie können davon ausgehen, dass Ihr Partner/Ihre Partnerin nicht über eine geeignete Strategie verfügt, Ihnen zu sagen, welche positive Absicht genau hinter seinem/Ihrem  Verhalten steckt:

  • dass er/sie eigentlich Geborgenheit sucht und gleichzeitig Angst davor hat
  • dass er/sie eigentlich Liebe braucht aber Angst vor Zuneigung hat und Angst davor hat, Liebe zu geben
  • dass er/sie Nähe haben möchte, aber Nähe nicht aushalten kann.

Sie könnten Ihren Partner/Ihre Partnerin dabei unterstützen, Nähe zuzulassen.

Eine Beziehung muss nicht von Anfang an perfekt sein, sondern sollte für beide Partner zu einem wundervollen Weg werden, der jeden Tag zu neuen Entdeckungen und positiven Überraschungen führen darf.

Wenn Sie mit Ihrem Ehepartner/Ihrer Ehepartnerin wirklich glücklich sein möchten, gibt es noch sehr viel mehr zu berücksichtigen.

Wenn Ihre Ehe in einer Krise steckt, können Sie die folgenden Regeln auswendig lernen und anwenden.

Wenn Sie Ihre Ehe retten möchten, nehmen Sie sich jede einzelne Grundregel für ein Beziehungsgespräch vor und diskutieren gemeinsam darüber.

Das erste Gespräch kann das Verständnis für die Welt, in der Ihr Partner/Ihre Partnerin lebt, bereits dramatisch verändern.

Wünschen Sie sich, dass Sie von Menschen umgeben sind, die an Ihrem Glück und Wohlergehen interessiert sind und selbst einen positiven Anteil daran haben möchten.

 

Ehe retten – 6 universelle Regeln

 

Für eine harmonische und glückliche Ehe gibt es taktische und strategische Elemente. Die ersten Elemente wirken kurzfristig, die zweiten langfristig.

Wenn Sie diese Elemente verändern, verändert sich zwangsläufig die Qualität Ihrer Ehe.

Ich zeige Ihnen, welche Elemente für Ihre Ehe nützlich sind. Und Sie lernen, wie Sie diese Elemente für eine glückliche Ehe optimieren können.

Sie wenden das Gelernte natürlich nur an, wenn Sie eine glückliche Ehe führen möchten oder aber Ihre Ehe retten wollen.

Auch das persönliche Wohlbefinden kennt eine taktische und eine strategische Komponente.

Haben Sie gerade ein schlechtes Gefühl, können Sie sofort etwas dagegen tun. Wandeln Sie Ihr schlechtes Gefühl in ein positives Gefühl um.

Das wäre kurzfristiges, also taktisches Verhalten.

Wenn Sie aber in ganz bestimmten Situationen immer wieder die gleichen negativen Gefühle haben und das sogar ständig vorkommt, dann geht es um strategische Elemente, die dafür verantwortlich sind.

Und solche Elemente können nur langfristig verändert werden.

In Ihrer Ehe ist es ebenso.

Bei Schwierigkeiten in einer Ehe gibt taktische und strategische Komponenten, mit denen die Partnerschaft optimiert werden kann.

In diesem Zusammenhang kommt das Paretoprinzip zum Tragen.

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel genannt, besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.

Das Einhalten einiger Grundprinzipien kann ausreichen, um Ihre Beziehung wieder in Harmonie zu bringen oder Ihre Ehe zu retten.

Ein nützliches strategisches Grundprinzip

Wenn das, was Sie tun nicht das zum Ergebnis hat was Sie sich vorstellen, suchen Sie sich jemand Anderen.

Viele Menschen leben lieber jahrelang in einer trostlosen und leidvollen Ehe, als nach diesem Grundprinzip zu handeln.

In vielen Gesprächen, die ich geführt habe und in denen es um Beziehungsprobleme geht, werden sehr oft gute Gründe für eine Ehekrise aufgeführt. Die vielen Gründe haben dann meistens eine gemeinsame Ursache, die etwas mit dem Beziehungspartner zu tun hat. Und so verschieden die Gründe in den Gesprächen auch sind, es wird immer das gleiche gefordert: Der Andere soll sich ändern.

Aber warum sollte er/sie das tun?

Stelle ich in meinen Beziehungsberatungen diese Frage, haben die Forderungssteller keine plausible Antwort parat.

Daraus ergibt sich die erste taktische Regel für Ihre Ehe.

Ehe retten – Regel 1: Sie sind für Ihre Ehe verantwortlich

Beziehungen/Ehen sind komplexe Systeme. Die Interaktionen in einem System werden von allen beteiligten Partnern gesteuert und erzeugt. Deshalb haben in einem Ehe-System immer alle beteiligten Partner ihren Anteil an den Eheproblemen.

Ein Sprichwort sagt: „Der Hehler ist genauso schlecht wie der Stehler.“

Wenn Sie meinen, dass ausschließlich Ihr Partner/Ihre Partnerin für die Ehekrise verantwortlich ist, dann ist Ihr Glaube schlicht und einfach ein Irrglaube.

Was wäre, wenn Sie auf die „Angebote“ Ihres Partners/Ihrer Partnerin nicht eingehen würden!

Zum Streiten gehören immer zwei? Das sagt zumindest ein Sprichwort.

Mal angenommen, Sie würden für das Verhalten Ihres Gegenübers allein die Verantwortung tragen? Was genau müssten Sie in diesem Fall an Ihrem Verhalten verändern?

In einer Ehe ist nicht nur der individuelle Zustand der einzelnen Ehepartner wichtig, vielmehr sind es die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen Ihnen.

Jedes Verhalten eines Partners ist gleichzeitig Ursache und Wirkung des Verhaltens des anderen Partners (Zirkularität). Deshalb ist es wenig hilfreich, bestimmte „Charaktereigenschaften“ zu definieren und zu behaupten, ein Partner „sei“ so. Das „Sosein“ sollte als Teil eines Wechselwirkungsprozesses verstanden werden. Also als eine Interaktion in ihrem systemischen Sinnzusammenhang.

Ehe retten – Regel 2: Veränderungen bei Eheproblemen

Jede Veränderung in einer Ehe muss von Ihnen selbst ausgehen.

Andere Menschen ohne deren Einwilligung verändern zu wollen, ist unmöglich. Es wäre auch unethisch, weil es Manipulation ist.

Sie können jedoch durch eine Änderung in Ihrem Verhalten das ganze gruppendynamische System Ihrer Ehe verändern.

Merke: Verändert ein Element eines Beziehungsgeflechtes sein Verhalten, müssen alle anderen Elemente darauf reagieren und ihr Verhalten anpassen.

Ehe retten – Regel 3: Eine perfekte Beziehung braucht Freiraum

Eine glückliche Ehe funktioniert auf der Basis von Angeboten. Nicht auf der Basis von Forderungen.

Ein Beispiel: Mal angenommen, Sie lieben klassische Musik. Ihr Partner kann damit nichts anfangen und wird nervös, wenn er Bach oder Beethoven hören muss. Vielmehr hat er eine Vorliebe für Techno-Musik. Sie machen diese Rhythmen aggressiv. Müssen nun beide Opfer füreinander bringen? Natürlich nicht. Sie suchen sich jemanden, der gerne Klassik hört und der Konzertbesuch wird zu einem echten Erlebnis.

Ein zweites Beispiel: Sie gehen gern zu Kunstausstellungen, weil Sie Kunst lieben. Ihr Partner kann mit Kunst nichts anfangen. Er liebt Mode und lässt sich gern in Modehäuser inspirieren.

Suchen Sie sich also einen Kunstliebhaber und Sie können sich mit ihm austauschen.

Man sollte natürlich darauf achten, dass es in einer Partnerschaft eine ausreichend große Schnittmenge an Interessen gibt. Sonst wird die Ehe fade und langweilig.

Wo die Regel beginnt, ist damit beschrieben. Wo endet Sie?

Das können Sie mit Flexibilität selbst bestimmen. Besser noch: Beide Eheleute bestimmen es.

Zur Optimierung einer Beziehung gibt es eine ungeschriebene Regel: Soziale Kontakte außerhalb einer Beziehung sind nötig. Immer nur zu zweit zu Hause zu sitzen tut jedem Partner nicht gut und der Beziehung ebenfalls nicht.

Eine „Beziehung als Angebot leben“ kann mit Kleinigkeiten beginnen: Geschirrspüler, Mülleimer, Waschmaschine usw..

Wenn es damit klappt, können Sie Ihren Aktionsradius erweitern. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Partner damit einverstanden ist. Darüber zu sprechen, erfordert ein großes Fingerspitzengefühl.

Ehe retten – Regel 4: Sache und Emotion trennen

Bei verbalen Auseinandersetzungen ist es sehr hilfreich, die sachliche Ebene und die emotionale Ebene zu trennen.

In der Theorie ist diese Grundregel einfacher als in der Praxis.

Pawlow hat mit seinem Hundeexperiment wissenschaftlich bewiesen, wie der Hund einem Muster folgen kann. In der Verhaltenstherapie wird dies als Konditionierung bezeichnet.

Bei uns Menschen ist es ähnlich. Der freie Wille ist überhaupt nicht so frei, wie wir es gerne hätten.

Die Erkenntnisse von Pawlow werden in der Wirtschaft, Werbung und im Verkauf genutzt.

In einer Ehe bilden sich (meist unbewusst) Verhaltensmuster. Das gleiche Verhalten im gleichen Kontext tritt fast zwanghaft immer wieder auf. Man nennt das dann situative Verhaltenskonditionierung.

Der wissenschaftliche Name für „Streit in der Ehe um immer das gleiche Thema“ ist Verhaltenskonditionierung.

Kennen wir das nicht alle? Sie haben sich fest vorgenommen, sich von Ihrem Partner nicht mehr aus der Fassung bringen zu lassen. Und Trotzdem passiert genau dies dann, obwohl Sie aufgepasst haben und sich selbst davor gewarnt haben?

Das macht die Konditionierung mit Ihnen. „Schuld daran“ ist die Konditionierung natürlich nicht. Das wäre lediglich nur eine Ausrede für Sie.

Ehe retten – Regel 5: Gehen Sie lösungsorientiert vor

Es kann bei Auseinandersetzungen sehr nützlich sein, lösungsorientiert und konkret vorzugehen.

Lösungsorientiert bedeutet: Man arbeitet gemeinsam mit dem Partner auf eine von beiden akzeptierte Lösung hin.

Das Gegenteil davon bedeutet problemorientiert.

Genau dort landen die Gespräche häufig, wenn ein Paar seine Ehe retten möchte.

Fragen Sie sich und den Partner/die Partnerin: Was genau muss sich bei uns verändern, damit wir diese Herausforderung bewältigen können?

Wenn die Vorschläge zu einer Lösung, die Ihre Person betreffen, auch von Ihnen kommen und wenn die Vorschläge des Partners von ihm oder ihr kommen, sind Sie beide bereits auf dem richtigen Weg.

Oftmals wird der Partner aufgefordert sich zu verändern. Das verletzt mehrere in diesem Artikel aufgeführte Grundregeln und ist deshalb nicht lösungsorientiert.

Wichtig sind bei der Zielsetzung nur Zahlen, Daten und Fakten.

Emotionen (meist kombiniert mit negativen Schuldvorwürfen) können Sie getrost weglassen, weil sie zu nichts führen.

Stellen Sie nicht gleich die Basis Ihrer Ehe in Frage. Bei einem Beziehungsgespräch darf das Vertrauen in das Funktionieren Ihrer Ehe vorhanden bleiben.

Im Gespräch geht es um Herausforderungen und um die Optimierung Ihrer Ehe. Nicht gleich um das Fortführen der Ehe selbst.

Ehe retten – Regel 6: Bei einem Konflikt hilft Abstand

Bereits der gesunde Menschenverstand kennt diese Grundregel: Abstand hilft.

Nach jeder Auseinandersetzung ist es sehr nützlich, die Argumente nochmals zu überdenken. Lassen Sie sie ein paar Tage sacken. Betrachten Sie das Gespräch wertneutral und überdenken Sie es.

Sie sollten mindestens eine Nacht darüber schlafen und Ihre Gedanken aus dem Gespräch auf eine positive Art mit in Ihre Träume nehmen. So kann Ihr Gehirn das Erlebte verarbeiten.

Beide Partner haben dadurch auch die Möglichkeit, Entscheidungen erst nach reiflicher Überlegung zu treffen.

Entscheidungen nur mit guten (besser sehr guten) Gefühlen zu treffen, ist eine extrem gut funktionierende Strategie.

Schlechte Gefühle generieren schlechte Entscheidungen.

Hinweis: Wenn es Ihnen nicht gelingt in einen positiven Zustand zu kommen, hilft Abstand. Gehen Sie an einen Ort, wo Sie Ablenkung finden und mit Abstand darüber nachdenken können.

 

Deshalb sind manche Ehepaare so glücklich…

 

Glücklich zu sein definieren viele Menschen darüber, ob sie eine harmonische Ehe führen. Allerdings scheint das nur Wenigen zu gelingen, denn immer mehr Ehen werden laut Statistik wieder geschieden. Die Frage nach dem Rezept für eine glückliche Beziehung wird aus diesem Grund immer häufiger gestellt.

Gibt es eine allgemeingültige Antwort?

Für die Unterschiede in der Kommunikation und im Verhalten der Geschlechter ist ein gegenseitiges Verständnis der Partner sehr nützlich.

Denn sonst wird sehr oft aneinander vorbeigeredet. Dadurch entstehen die meisten Probleme, die sich dann durchaus verselbstständigen – bis hin zum Scheitern der Ehe.

Drei Ebenen der Meta-Kommunikation zwischen Mann und Frau sind für eine harmonische Ehe verantwortlich.

Sowohl das gesprochene Wort als auch unsere Handlungen können auf (Meta)-Ebenen basieren, die vielen Menschen meist nicht bewusst sind. Diese drei Ebenen bilden den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Allen gemeinsam ist, dass sie einer positiven Absicht folgen, also „gut gemeint“ sind, und ein Urteil wie „richtig“ oder „falsch“ hier nicht angebracht ist.

Die erste Ebene – Tun und Sein

Beide Partner möchten wahrgenommen und geschätzt werden. Während ein Mann sich über seine Taten definiert, ist es bei der Frau eher ihr Wesen, wofür sie geliebt werden möchte. In einer harmonischen Ehe geht jeder Beziehungspartner auf die Bedürfnisse des Anderen ein: sie nimmt sein „Tun“ wahr, er ihr „Wesen“.

Die zweite Ebene – Ich und Andere

Auch diese Ebene ist bei den Geschlechtern unterschiedlich ausgeprägt. Frauen haben die Gabe, sich darüber freuen zu können, wenn es anderen gutgeht und kommunizieren das auch. Männer freuen sich darüber, wenn ihnen etwas gelingt, wenn sie Erfolg haben. ER ist also eher ich-bezogen, während SIE eher auf Andere fokussiert ist.

Die dritte Ebene – Haben und Wir

Der Partnerschaft an sich kann eine unterschiedliche Bedeutung beigemessen werden. Männer sind oftmals zufrieden damit, eine Frau zu haben. Frauen wollen mehr, nämlich ein Wir-Gefühl fühlen und glücklich sein. Dazu gehört, am Leben ihres Partners teilzuhaben.

Gerade hier liegt sehr häufig der Grund für Missverständnisse, weil er Dinge „verschweigt“, die ihm nicht wichtig sind, sie diese aber sehr wohl wissen will.

Verständnis entwickeln und eine harmonische Ehe führen

Das „aneinander vorbeireden“ in einer Ehe führt nicht selten zu großen Problemen und damit zur Scheidung.

Um besser aufeinander einzugehen, ist es hilfreich, den anderen zu verstehen und seine/ihre Bedürfnisse nach Wahrnehmung zu kennen. Das Ziel in einer Ehe sollte aus meiner Sichtweise sein: Geben und Nehmen im Gleichgewicht halten.

Diese drei Ebenen der Meta-Kommunikation zwischen Mann und Frau sollten Sie unbedingt kennen, wenn Sie Ihre Ehe retten möchten.

Wenn Sie als Mann Ihre Ehe retten wollen

 

Wenn Sie als Mann Ihre Ehe retten möchten, sollten Sie zunächst wissen, was Ihre Frau von Ihnen möchte. In diesem Beitrag können Sie es herausfinden.

Was Frauen wollen – ein offener Brief an Männer.

Hallo lieber Mann!

Du möchtest wissen, was ich mir als Frau von dir wünsche und mich glücklich machen?

Du musst verstehen: Meine Bedürfnisse sind ein wenig anders als deine.

Eigentlich brauchst du keine großen Dinge für mich machen.

Ich wünsche mir von dir Verständnis dafür, dass wir (Mann und Frau) unterschiedlich sind.

Ich möchte von dir das Gefühl geschenkt bekommen, dass ich genauso viel Wert bin wie du.

Bitte bewerte mich nicht dafür, dass meine Erwartungen an dich anders sind als deine Erwartungen an mich. Ich bin eine Frau. Genau das magst du doch an mir, nicht wahr?

Schenke mir das Gefühl, ein ganz besonderer Mensch für dich zu sein, weil ich nicht selbstverständlich da sein möchte.

Darum wünsche ich mir von dir Aufmerksamkeit.

Wenn ich dir etwas sagen möchte, ist es ein großes Bedürfnis von mir, dass du mir zuhörst. Denn das gibt mir das Gefühl von Sicherheit, weil ich weiß, dass du mich als Frau wirklich wahrnimmst. Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis und auch für mich sehr wichtig.

Du kannst aus meinen Worten viel über mich und meine Bedürfnisse erfahren. Du brauchst nur auf die Zwischentöne zu achten.

Ich gebe dir ständig Hinweise, wie du mich als Frau glücklich machen kannst! Manche Dinge sagen wir Frauen nicht direkt. Genau darum ist das Zuhören für uns beide sehr wertvoll.

Ich liebe Überraschungen. Unerwartete Gesten, die mir beweisen, dass du mich magst, gefallen mir besonders. Ich fühle mich dann als Frau wahrgenommen. Nur Männer können uns Frauen dieses Gefühl schenken. Deshalb liebe ich dich ja.

Merke: Ihre Frau möchte von Ihnen als weibliches Wesen wahrgenommen werden.

Ich möchte das Gefühl haben, dass wir ein Team sind. Das Wir-Gefühl schenkst du mir, wenn ich an deinem Leben teilhaben darf.

In diesem Zusammenhang ist natürlich auch wichtig, dass du an meinem Leben teilnimmst. Wenn wir als Paar zusammenarbeiten, machst du mich damit zu einer glücklichen Ehefrau. Das wirst du niemals bereuen. Garantiert.

Wie das gehst, fragst du dich jetzt bestimmt? Am Leben des Anderen teilnehmen und den Anderen am eigenen Leben teilnehmen lassen, ist eigentlich ganz einfach.

Erzähle mir von deinen Gedanken und davon, was dich bewegt und was in dir vorgeht. Erzähle mir auch von den Dingen, die du tagsüber erlebst. Dadurch bekomme ich das Gefühl, dass du mich an deinem Leben teilhaben lässt und mir nichts verheimlichst. Dann kann ich mich sicher und aufgehoben bei dir fühlen.

Merke: Ihre Ehefrau möchte an Ihrem Leben teilhaben.

Ich möchte natürlich auch, dass du Interesse an meinem Leben hast. Frag mich einfach, was mich bewegt und was ich heute erlebt habe. Dann höre einfach nur zu, was ich dir erzähle!

Ich möchte uns gern als Team fühlen und wünsche mir, dass wir auch wie ein Team handeln. Ich freue mich, wenn wir wichtige und unwichtige Entscheidungen gemeinsam treffen.

Merke: Ihre Ehefrau möchte das Gefühl haben, in einer echten Partnerschaft/Beziehung (Wir-Gefühl) zu leben.

Ganz besonders brauche ich dich, wenn es mir mal nicht ganz so gut geht. Ich wünsche mir dann, dass du einfach nur für mich da bist.

Freue dich auch, wenn es mir gut geht.

Als mein Ehemann stehst Du mir sehr nahe. Enttäusche mich niemals in diesem Zusammenhang. Das tut mir weh. Denn genau an dieser Stelle bin ich sehr verletzlich.

Du möchtest mir doch nicht weh tun, nicht wahr?

Natürlich ist das Schlafzimmer für mich genauso wichtig, wie für dich. Nur eben auf eine andere Art und Weise.

Wenn du mich dort glücklich machen willst, brauchst du kein Hochleistungssportler zu sein. Das steht beim Sex für mich und die meisten Frauen nicht im Vordergrund.

Mein Wunsch ist es, dass du beim Sex auf mich eingehst. Dass wir uns nahe sind. Lass uns intime Momente erleben und extrem viel Spaß dabei haben. Du möchtest doch Spaß im Bett mit mir, nicht wahr?

Merke: Ihre Ehefrau möchte, dass Sie auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Wenn ich mal keine Lust haben sollte, akzeptiere das bitte und dränge mich nicht zum Sex.

In der Sexualität sind Frauen komplizierter als Männer. Ich kann daran nichts ändern.

Frauen brauchen einen freien Kopf. Nur so können sie am Sex Spaß haben.

Und wenn mein Kopf frei ist und du auf meine Bedürfnisse eingehst, kann es sein, dass ich gar nicht genug von dem Spaß haben kann.

Du kannst dazu beitragen, dass ich den Alltag vergesse und mich in Stimmung bringen. Ich wünsche mir allerdings von dir, dass du dabei behutsam und sensibel vorgehst. Denn genau dadurch komme ich ja in Stimmung. Verstehst du, was ich meine?

Denke bitte auch daran, dass ich Bedürfnisse habe. Genau wie du.

Wenn du auf sie eingehst, verbringe ich gerne Zeit mit dir im Schlafzimmer. Du wirst dein Engagement nicht bereuen. Garantiert. Probiere es einfach aus und lass dich mal überraschen, was dann alles so passieren kann.

Oftmals sind Frauen kompliziert und schwierig.

Wir können uns gelegentlich selbst nicht ganz verstehen. Aber ist das nicht auch besonders reizvoll für dich?

Frauen leben in einem Körper, der seinen eigenen Zyklus hat.

Unsere Emotionen werden von unserem Körper gesteuert. Manchmal sogar extrem.

Wir können nichts dagegen tun. Gegen unsere Emotionen sind wir machtlos.

Wir sind uns dann quasi selbst ausgeliefert.

Auch du bist dir als Mann selbst ausgeliefert, wenn es um deinen Sexualtrieb geht.

In meinen besonderen Zeiten wünsche ich mir nur von dir, dass du einfach nur für mich da bist. Mehr nicht.

Sei bitte nicht böse, wenn ich mal launisch bin. Ich habe es in dieser Zeit sehr schwer. Als mein starker, liebevoller Ehemann kannst du diese Phase für mich erträglicher machen: Zeig mir, dass du mich trotzdem liebst.

Mich glücklich zu machen und zu verstehen, was ich möchte, ist gar nicht so schwierig, nicht wahr?

Du brauchst nur Verständnis für meine Bedürfnisse. Und manchmal brauchst du die Gelassenheit, es einfach so zu akzeptieren, wie es ist, wenn du etwas nicht nachvollziehen kannst.

Wenn du mich in solchen Fällen nicht bewertest, bist du der perfekte Ehemann.

Ich meine natürlich: Dann bist du mein perfekter Ehemann.

Ich bin gerne für dich da und möchte dich auch glücklich machen. Schließlich sind wir ein Ehe-Team, nicht wahr?

 

Erfolgreich mit der Ehefrau kommunizieren

 

Vielen Männern ist die Art und Weise der Kommunikation von Frauen ein Rätsel. Das wirkt sich nicht nur bei der Suche nach einer passenden Partnerin aus, sondern auch in bestehenden Beziehungen. Denn wer nicht miteinander reden kann, wer aneinander vorbei redet und sich nicht verständlich machen kann, wird sich mit der Zeit auseinander leben. Um eine glückliche Beziehung oder Ehe leben zu können, muss man sich der Unterschiede zwischen Männern und Frauen bewusst werden. Vor allem auch im Hinblick darauf, was an weiblicher Kommunikation anders ist als an männlicher und wie Mann mit diesen Unterschieden konstruktiv umgehen kann. Die FMMB-Methode liefert einen alltagstauglichen und leicht umsetzbaren Ansatz!

Bedürfnisse – gleich und trotzdem anders

Um konstruktiv mit Frauen zu kommunizieren, ist es nicht nötig, eine „Fremdsprache“ zu lernen. Es genügt, sich mit den unterschiedlichen Bedürfnissen von Frauen und Männern auseinanderzusetzen und Verständnis dafür zu entwickeln. Die Frau-Mann-Meta-Bedürfnis-Methode (FMMB) identifiziert vor allem drei wichtige Aspekte, die auch in der Kommunikation relevant sind:

„Sein“ und „Machen“

Jeder Mensch – ob weiblich oder männlich – hat das Bedürfnis nach Wahrnehmung. Wir wünschen uns Anerkennung und Aufmerksamkeit. Doch während Männer dies hauptsächlich über ihre Leistungen zu erreichen versuchen, möchten Frauen für ihr Frau-Sein anerkannt werden. Sie möchten für ihr Wesen und ihre Eigenschaften geschätzt werden. In der Kommunikation macht sich das so bemerkbar: Männer berichten häufig stolz von ihren Leistungen, also davon, was sie gemacht und geschafft haben und möchten dafür auch gelobt werden. Die Frau hingegen möchte, dass ihr Partner ihre neue Frisur oder ein tolles Outfit an ihr bemerkt. Oder sie erzählt stolz, was sie für andere getan hat und möchte Anerkennung dafür, wie aufopfernd und liebevoll sie ist.

„Ich“ und „Andere“

Ein weiterer großer Unterschied in den Bedürfnissen bezieht sich auf die grundlegende Ausrichtung nach „Ich“ und „Andere“. Frauen möchten evolutionär bedingt für andere da sein und identifizieren sich auch über das Glück von anderen Menschen in ihrem Umfeld. Sie kümmern sich gerne um ihre Liebsten und ziehen daraus auch ihre Zufriedenheit. Die männliche Herangehensweise ist tendenziell mehr auf das „Ich“ fokussiert. Männer möchten die besten sein und gewinnen, wobei die Gefühle der anderen – also die der Verlierer – keine oder kaum Relevanz haben. In der Kommunikation drückt sich das natürlich auch aus. Frauen sprechen häufig über andere Menschen, aber damit indirekt auch über sich selbst. Sie freuen sich z.B. darüber, dass die Nachbarin jetzt durch einen Kontakt, den sie gelegt hat, endlich einen neuen Job gefunden hat. Als Mann sollte man hier lernen, die Zwischentöne herauszuhören und immer im Kopf zu behalten, dass die Frau sich sehr stark über das Glück von anderen identifiziert.

„Wir“ und „Haben“

Dieser Unterschied – bzw. das fehlende Verständnis für diesen Unterschied – ist ein häufiger Grund für Trennungen. Er beschreibt die grundsätzliche Herangehensweise an eine Beziehung: Männer sind bereits zufrieden, wenn sie eine Frau „haben“, während Frauen sich mit ihrem Partner ein „Wir-Gefühl“ wünschen. Das kann zum Beispiel über schöne, gemeinsame Tätigkeiten oder einen tollen Urlaub zu zweit entstehen, doch auch im Alltag ist es für die Frau sehr wichtig, sich als Team fühlen zu können. Das versucht sie in der Regel über Kommunikation herzustellen. Sie spricht über ihren Tag, teilt unwichtig erscheinende Details mit dem Partner und erwartet sich das auch von ihm. Denn dadurch will sie ihren Alltag mit dem Partner teilen und auch an seinem Alltag teilhaben!

Was bedeutet das nun für die Kommunikation mit Frauen im Allgemeinen?

Frauen haben ein stark nach Außen geprägtes Selbstverständnis: sie möchten Anerkennung für ihr Frau-Sein, für ihre Aufopferungs- und Hilfsbereitschaft für andere und sie möchten ein „Wir-Gefühl“ in der Beziehung spüren. All diese Bedürfnisse kann der Mann durch aufmerksames Zuhören und die Einordnung des Gesagten in diese drei Meta-Bedürfnisse erfüllen.

Als Mann sollten Sie nicht der Versuchung erliegen, das „Geplapper“ der Frau als irrelevant abzustempeln. Denn sie versucht damit lediglich, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Das sind dieselben Bedürfnisse, die auch Sie als Mann haben – nur eben in anderer Kleidung. Männer sind außerdem sehr lösungsorientiert. Das ist eine tolle Eigenschaft, die jedoch meistens in der Kommunikation mit Frauen absolut fehl am Platze ist. Wenn eine Frau von einem Problem redet, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie einen guten Rat erhalten möchte. Sie will vielleicht nur ihre Gedanken teilen und Verständnis für ihre Gefühle bekommen. Halten Sie sich also mit Ratschlägen zurück, sofern Sie nicht explizit danach gefragt werden!

Tipps für die eigene Ehe

Die Kommunikation mit der eigenen (Ehe-)Frau läuft natürlich nach demselben Muster ab, wie die Kommunikation mit anderen Frauen. Wenn Sie diese drei simplen Tipps befolgen, können Sie die Bedürfnisse Ihrer Frau befriedigen und eine harmonische und glückliche Beziehung führen:

Hören Sie zu!

Achten Sie auf die Zwischentöne. Was will Sie eigentlich mit dem Erzählten ausdrücken? Möchte Sie ihren Alltag mit Ihnen teilen, oder will sie vielleicht Anerkennung für ihr Frausein? Sparen Sie sich gute Ratschläge, sofern Sie nicht direkt danach gefragt werden. Versuchen Sie lieber, das Gesagte einem der Meta-Bedürfnisse zuzuordnen und entsprechend darauf zu reagieren.

Erzählen Sie!

Ihre Frau interessiert sich für Ihren Alltag. Sie kann nicht immer an Ihrer Seite sein, möchte aber wissen, was ihren Partner beschäftigt und bewegt, was er im Büro erlebt hat, wer die Kollegen sind und worüber er sich geärgert oder gefreut hat. Das erzeugt das für sie so wichtige „Wir-Gefühl“. Also erzählen Sie – gerne im Detail und gerne auch Dinge, die Sie eigentlich für irrelevant halten!

Geben Sie Anerkennung!

Wie oben beschrieben wünschen sich Frauen Anerkennung für ihr Wesen, für ihr Dasein als Frau. Warten Sie mit Ihrem Lob nicht darauf, dass die Frau etwas in Ihren Augen Tolles macht (wobei sie natürlich auch hier nicht mit Lob geizen sollten), sondern machen Sie ihr Komplimente für Ihr Wesen. Loben Sie sie für ihre hingebungsvolle Art, für ihre Sanftmütigkeit oder auch dafür, dass sie sich auch nach Jahren noch schick für sie macht!

Mit Frauen reden: der Schlüssel zu guten Beziehungen

Wenn Sie verstanden haben, warum Frauen so kommunizieren, wie sie kommunizieren, wird es Ihnen leichter fallen, entsprechend darauf zu reagieren. Dann können Sie Ihrer Frau die Wertschätzung entgegenbringen, die sie braucht und dann wird auch Ihre Beziehung harmonisch und liebevoll verlaufen.

So kann man die Ehe retten

Teil 3: Gemischtes für die Eherettung

Ehe retten oder trennen?

 

Bevor Sie sich diese Frage endgültig beantworten, könnte es zunächst hilfreich sein, darüber nachzudenken, wie es zu einer Ehekrise kommen kann?

Eine liebevolle, glückliche Ehe gibt so viel Halt wie kaum etwas anderes im Leben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass eine Ehekrise zu den am meisten belastenden Ereignissen im Leben gehört. Die meisten langjährigen Beziehungen beziehungsweise Ehen geraten im Laufe der Zeit in eine Krise. Es ist von zentraler Bedeutung, die möglichen Ursachen einer Ehekrise zu ergründen, um Beziehungsprobleme vorzubeugen oder diese erfolgreich lösen zu können. Wichtige Fragen sollten dabei für sich beantwortet werden, ohne dem Partner etwas vorzuhalten oder Forderungen an ihn zu stellen. Nur so kann die eigene Rolle in der Ehe reflektiert und erfolgreich nach einer Lösung für die Ehekrise gesucht werden.

Die wichtigsten Gründe für eine Ehekrise

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine Ehekrise. Oftmals liegt es an mehreren Dingen, die immer wieder zu Streit führen. Dies können auch Kleinigkeiten sein, die aber immer wieder vorkommen und dadurch zum Hauptgrund für Streitereien werden. Diese immer gleichen Konflikte führen mit der Zeit zu ernsthaften Beziehungsproblemen. Oftmals gehören zu den Ursachen mangelnde Zuverlässigkeit, Ordnung im Haushalt oder Differenzen bezüglich Finanzen und dem Lebensstil. Andere Gründe für Eheprobleme liegen tiefer. Manche Ehepaare streiten sich über einen Mangel an Austausch und Nähe, haben unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse bezüglich Freizeit und Urlaub oder gar von Familienleben und der Erziehung der Kinder. Andere Probleme betreffen die Arbeit und die Gesundheit. So kann eine langwierige Jobsuche oder die Bewältigung einer schweren Erkrankung zu ernsten Beziehungsproblemen führen.

Neben diesen verschiedenen Herausforderungen können auch positive Veränderungen im Leben in einer Ehekrise münden. So kann etwa eine Hochzeit, die Geburt eines Wunsch-Kindes oder der Erwerb einer gemeinsamen Wohnung zu einer Beziehungskrise führen, weil dabei parallel zu einem oftmals stressigen Alltag zahlreiche Entscheidungen getroffen und Herausforderungen bewältigt werden müssen.

All diese Probleme und andere Konflikte lassen sich nicht lösen, nur weil sie von den Partnern angesprochen werden. Wenn einer der Ehepartner seine Unzufriedenheit besonders vorwurfsvoll zu Tage legt, verhärten sich die Fronten und das Finden einer gemeinsamen Lösung wird schwieriger. So werden die Eheprobleme mit der Zeit ernster, bis sich schließlich aus ihnen eine schwere Ehekrise entwickelt.

Kommunikation ist zentral für eine Traum-Ehe

Wer in einer Ehekrise steckt, fragt sich oftmals, was anders hätte sein müssen, damit es zu einer Traum-Ehe gekommen wäre. Eine erfüllte und liebevolle Ehe beinhaltet Vertrauen und Gemeinsamkeiten, doch sie erfordert ebenfalls Arbeit. Dabei ist Kommunikation von zentraler Bedeutung. Wenn Sie Ihrem Partner gegenüber offen und ehrlich sind und sich häufig mit ihm austauschen, werden Sie glücklich sein und sich in Ihrer Beziehung wohl fühlen. Und auch wenn Sie unglücklich sind, können Sie dies Ihrem Partner mitteilen und gemeinsam versuchen, eine Lösung für Ihre Probleme zu finden.

Eine weitere Voraussetzung für eine Traum-Ehe ist die Bereitschaft zu Kompromissen. Da die Partner jeweils eigene Bedürfnisse und Vorstellungen haben, geht es in einer Beziehung auch darum, Wünsche und Gefühle offen zu besprechen und dafür einen Rahmen zu schaffen, mit der beide Partner gut leben können. Durch Kompromisse lassen sich Konflikte vermeiden und ein harmonisches Zusammenleben wird gewährleistet.

So wirken sich Rituale positiv auf eine Partnerschaft aus, denn sie bekräftigen die liebevollen Gefühle füreinander. Kleine Dinge wie ein Kuss zum Abschied, abends stets Arm in Arm einschlafen oder ein «Ich liebe dich» beim Aufwachen können in einer Ehe viel bewirken.

Wie rette ich meine Beziehung? Entdecken Sie mit der FMMB-Methode die Geheimnisse erfplgreicher Partnerschaften.

Ehe retten oder nicht?

 

Wie man eine Ehe retten kann ist ein Thema, dass viele Menschen beschäftigt. Das ist auch nicht sehr verwunderlich, wenn man sich zwei Dinge vor Augen hält: Zum Einen ist eine glückliche und stabile Beziehung für einen Großteil der Menschen der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben. Zum Anderen gab es noch nie so viele Trennungen und Scheidungen wie heute. Oft macht es den Anschein, als wären moderne Beziehungen bloß Partnerschaften für einen begrenzten Lebensabschnitt. „Bis das der Tod uns scheidet“ erscheint als eine Floskel, ein Ideal, dass es zwar zu erreichen gilt, an das aber kaum noch jemand glaubt.

Ehen und Beziehungen gehen aber selten von heute auf morgen in die Brüche. Viel mehr schleichen sich Probleme und Unzufriedenheit in den Alltag ein, bis einer oder beide Partner es nicht mehr aushalten und sich trennen. In meinem Coaching treffe ich häufig Menschen, die mir völlig verzweifelt die Frage stellen: „Wie kann ich meine Ehe retten?“. Es gibt Mittel und Wege, um verfahrene Beziehungen wieder aufleben zu lassen. Doch dafür muss man den Willen haben, sich selbst zu reflektieren und bereit sein, etwas an seinem Verhalten zu ändern. Um dem Frust vorzubeugen, der entsteht, wenn Versuche ins Leere laufen, sollte man sich zu allererst eine Frage ehrlich beantworten: „Will ich meine Ehe retten oder nicht?“

Die Ehe retten – Eine Frage der Motivation

Viele Paare scheuen eine Trennung aus Gewöhnung an den Partner, oder weil damit viele weitere Probleme aufkommen (z.B. gemeinsame Kinder, ein gemeinsames Haus, die gemeinsamen Freunde, etc.). Das alles ist zwar in der Tat mühsam und kostet viel Kraft, bis alle Loslösungsprozesse abgeschlossen sind. Dennoch sind diese Aspekte nicht die richtige Motivation, um eine Ehe zu retten – vor allem, wenn die Partner keine zärtlichen Gefühle mehr füreinander haben. Menschen, die mit ihrer Beziehung nicht mehr zufrieden sind, sehen einerseits die vielen, schönen Momente und erinnern sich an die Liebe, die sie zu Beginn der Partnerschaft verspürt haben. Andererseits erleben sie frustrierende und belastende Situationen, Streit und Trauer über den scheinbar unabänderlichen Weg, den die Beziehung eingeschlagen hat. Bevor man jedoch seine letzten Kraftreserven dafür verbraucht, die Ehe zu retten, sollte man sich sicher sein, dass man das auch wirklich will. Vielleicht ist es nur der Wunsch und die Hoffnung des Partners, dass noch etwas getan werden kann? Vielleicht ist es nur die Sehnsucht nach den besseren Zeiten von früher?

Bevor man also ernsthafte Schritte unternimmt, muss man sich über vieles klar werden. Warum will ich mit diesem Menschen zusammenbleiben und lohnt es sich, dafür hart an mir zu arbeiten? Bin ich bereit, ehrlich über mich selbst und mein Verhalten nachzudenken, um die Ehe zu erhalten? Was liebe ich an meinem Partner/meiner Partnerin? Wäre ich wieder glücklich mit diesem Menschen, wenn wir unsere Probleme überwinden könnten? Stellen Sie sich diese Fragen und beantworten Sie sie ehrlich – denn damit tun sie nicht nur sich selbst einen Gefallen, sondern erleichtern auch ihrem Partner die Situation. Sind Sie überzeugt davon, dass Ihre Liebe noch stark genug ist und Sie sich kein Leben ohne einander vorstellen können? Dann wird es möglich, eine Ehe retten zu können!

Wenn Sie Ihre Ehe retten wollen, sollten Sie die Meta-Bedürfnisse und die Werte Ihrer Ehefrau/Ihres Ehemannes kennen.

Ehe retten nach Trennung

 

Wenn Sie sich bereits von Ihrem Partner getrennt haben, sind Ihnen Ihre Eheprobleme vermutlich schon über den Kopf gewachsen. Wahrscheinlich haben Sie diesen Schritt getan, weil Sie keinen Ausweg mehr wussten, nicht mehr miteinander reden konnten und nicht mehr wussten, wo Sie überhaupt ansetzen sollen. Dass Sie nun aber auf meiner Seite gelandet sind zeigt, dass Sie mit der Situation nicht glücklich sind. Sie möchten Ihre Ehe retten – auch wenn es so aussieht, als wäre es schon zu spät. Doch allein Ihr Wunsch, zu Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin zurückzukehren, ist ein Hoffnungsfunke und der erste Schritt in eine glückliche, gemeinsame Zukunft!

Ihre Trennung hat auch etwas Gutes: Sie haben bereits den nötigen Abstand zueinander erreicht, um die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen! Jetzt, wo Sie allein sind, können Sie Ihren Partner vermissen, ihn wieder in einem anderen Licht sehen. Sie haben nun die Möglichkeit, sich abseits der Alltagsschwierigkeiten an die Zeit zu erinnern, in der sie sich ineinander verliebt haben. Versuchen Sie – nun aus der Distanz – zu verstehen, was schiefgelaufen ist und letztlich dazu geführt hat, dass Sie sich getrennt haben. Fokussieren Sie sich aber auf die Dinge, die Sie selbst hätten besser machen können – denn Sie können andere nicht ändern. Der Wille zur Veränderung muss stets aus einem selbst herauskommen. Fragen Sie sich also, wo Ihre Fehler lagen und wie Sie diese in Zukunft vermeiden können. Seien Sie ehrlich! Nur so lässt sich eine Ehe retten.

Die Herausforderung, die Ihre Situation mit sich bringt, liegt darin, wieder Nähe zueinander aufzubauen. Drängen Sie Ihren Partner jedoch niemals zu etwas, denn dadurch kann es sein, dass er sich nur noch weiter von Ihnen entfernt. Beginnen Sie mit freundschaftlichen Treffen und verbringen Sie schöne Zeiten miteinander – sobald beide Seiten dazu bereit sind. Ein objektiver Außenstehender kann außerdem dabei helfen, die Vergangenheit aufzuarbeiten und problematische Kommunikationsmuster aufzudecken und zu verändern. Als Beziehungscoach kann ich Ihnen Mittel und Wege zeigen, sich selbst nach einer erfolgten Trennung wieder aufeinander einlassen zu können.

Ehe retten mit Kind

 

Kinder können eine wertvolle Bereicherung für eine Beziehung sein. Sie verleihen dem Leben Sinn und der Ehe eine Aufgabe, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Dennoch scheitern viele Beziehungen an dieser Herausforderung: Alltagsstress, unterschiedliche Erziehungsstile und falsche Kommunikationsmuster machen das eigentlich schöne Erlebnis der Elternschaft schnell zu einer Belastung. Viele Eltern nehmen sich zwischen all den Aufgaben, die der Alltag mit Kindern mit sich bringt, kaum noch Zeit füreinander. So lebt man sich schnell auseinander und weiß irgendwann gar nicht mehr, warum man sich ineinander verliebt hat.

Durch das gemeinsame Kind entsteht auch eine zusätzliche Hürde für eine Trennung. Das ist einerseits gut, kann aber andererseits auch enormen Druck auf die Ehepartner machen. Denn dadurch ist eine Trennung nicht mehr „nur“ eine Sache zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer Partner/in, sondern auch ein lebensverändernder Einschnitt für das Kind. Dennoch sollten Sie nicht wegen dem Kind in einer unglücklichen Ehe verharren! So machen Sie bloß die ganze Familie unglücklich. Nehmen Sie sich lieber ausgiebig Zeit für Ihre Partnerschaft: Pflegen Sie gemeinsame Hobbies, verbringen Sie schöne Momente nur zu zweit und entfliehen Sie gelegentlich zusammen den Pflichten des Alltags und der Elternschaft. Denn eine Ehe retten erfordert, dass Sie aktiv an Ihrer Beziehung arbeiten. Wenn diese nur noch aus Müssen und Sollen besteht, baut sich natürlich Frust auf. Verbringen Sie romantische Zeiten als Paar oder natürlich auch als Familie! Positive Erlebnisse stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl – nehmen Sie sich Zeit füreinander.

 

Ehe retten nach Auszug

 

Gemeinsames Wohnen hat viele Vorteile, kann aber auch zu einer Belastung werden, wenn die Kommunikation zwischen den Eheleuten nicht stimmt. Denn Zusammenwohnen bedeutet auch, den Alltag miteinander zu verbringen und den Partner sehr intim kennenzulernen. Mit der Zeit ist man vielleicht von manchen Eigenheiten des Partners genervt und irgendwann steht man vor einem Berg an Kleinigkeiten, die einen schlicht zur Weißglut treiben. Wenn Sie bereits aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen sind, haben Sie diese Erfahrung vermutlich bereits gemacht. Doch wie können Sie in dieser Situation noch Ihre Ehe retten?

Den ersten Schritt haben Sie bereits getan: Sie sind auf meiner Seite gelandet und hegen den Wunsch, Ihre Beziehung wieder aufzunehmen. Durch den Auszug können Sie die Vergangenheit nun aus der Distanz betrachten: fragen Sie sich, was zu diesem letzten Schritt geführt hat! Wie hat Ihr Verhalten dazu beigetragen, dass Sie letztlich keinen Ausweg mehr gesehen haben? Wenn Sie Ihre Ehe wirklich retten möchten, müssen Sie bei sich selbst ansetzen. Vermitteln Sie Ihrem Partner, dass Sie bereit sind, an sich zu arbeiten – so wird es auch ihm oder ihr leichter fallen, Fehler bei sich selbst zu suchen.

Fangen Sie langsam an, sich wieder anzunähern. Lassen Sie sich dabei aber ausreichend Zeit und drängen Sie sich zu nichts. Treffen Sie sich an neutralen Orten – nicht in der ehemals gemeinsamen Wohnung – und versuchen Sie sich zu erinnern, wie sie zu Beginn Ihrer Beziehung miteinander gesprochen haben. Unternehmen Sie Dingen, die Ihnen beiden Spaß machen. Wenn diese ersten Schritte einer erneuten Annäherung getan sind, ist es manchmal sinnvoll, sich Hilfe von außen zu suchen. Denn dann geht es daran, die Fehler aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, damit Sie sie in Zukunft nicht wiederholen! Als erfahrener Beziehungscoach kann ich Ihnen dabei eine wertvolle Hilfe sein.

Ehe retten nach Vertrauensbruch

 

Jede gute Beziehung steht auf einem Fundament aus Vertrauen. Immerhin öffnet man dem Partner sein Innerstes und lässt ihn sehr nahe an sich heran. Man teilt seine Sorgen, Wünsche und Hoffnungen miteinander. Das ist einerseits das wundervolle an Beziehungen, andererseits macht es einen auch angreifbar und verletzlich. Deswegen ist gegenseitiges Vertrauen so wichtig! Doch was soll man tun, wenn ein Partner dieses Vertrauen verletzt hat? Oft steht man dann vor der Frage, ob man verzeihen und sich möglicherweise erneut einer Verletzung aussetzen soll, oder ob man besser einen Schlussstrich zieht. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den anderen „nur“ bei kleinen Lügen erwischt hat, oder sogar beim Fremdgehen. Ist das Vertrauen einmal zerrüttet, schleichen sich Argwohn, Misstrauen und Distanz in die Beziehung ein. Kann man eine solche Ehe retten?

Um das gebrochene Vertrauen wiederherzustellen, ist intensive Arbeit von beiden Seiten notwendig. Der betrogene Partner braucht Zeit, um sich davon zu überzeugen, dass so etwas nie wieder passieren wird. Eine offene und ehrliche Kommunikation und Verständnis für die Situation des Gegenübers ist dafür unerlässlich. Doch auch entsprechende Handlungen sind nötig, um Vertrauen wieder aufbauen zu können, denn viele Betrogene schenken bloßen Worten keinen Glauben (mehr). In dieser Situation kann es enorm helfen, einen objektiven Dritten hinzuzuziehen. Als Beziehungscoach helfe ich Ihnen, Ihre Gefühle für den anderen verständlich auszudrücken und einen Weg zu finden, einander zu verzeihen. Ich begleite Sie mit Rat und Tat und gebe Ihnen das Werkzeug an die Hand, dass Sie brauchen, um Ihre Ehe retten zu können.

Der Umgang mit Ihrem Beziehungs-Konto – Soll und Haben = Geben und Nehmen

 

Der Versuch einer Beschreibung des „Geben und Nehmens“ und die möglichen Auswirkungen in einer Beziehung zwischen Frau und Mann.

Möglicherweise wird sie dafür sorgen, eine Orientierung im Meer der Beziehungen zu finden.

Im besten Falle werden Sie vielleicht Ihre Ansichten und sogar Ihr Verhalten ändern.

Zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, ist altruistisch.

Dies ist eine gute Eigenschaft. Das behaupten jedenfalls die Bibel und die Gesellschaft.

Was sagen Sie?

Wieviel sind Sie bereit, zu geben, ohne selbst etwas zu bekommen?

Wie wirkt es sich auf Ihre Gefühle aus, wenn sogenannte „Blutsauger“ gar nicht genug kriegen können von Ihrer Großzügigkeit? Wie genau gehen Sie mit Ihren Emotionen um, wenn Sie von denen emotional „ausgesaugt“ werden?

Erwarten Sie dafür irgendwann eine Gegenleistung? Möglicherweise morgen oder übermorgen? In einer Woche? In einem Monat? In einem Jahr?

Es sollte doch auch hin und wieder einfach mal um Sie gehen. Erhalten Sie dann Ihren wohlverdienten Lohn?

Oder Ist Ihnen der Lohn dafür nicht wichtig? Sind Sie einfach nur großzügig, vielleicht sogar selbstlos, und geben wann immer sie es wollen?

Die gesellschaftliche Idee der Gegenseitigkeit

Die gesellschaftliche Idee der Gegenseitigkeit besteht darin, dass wir versuchen, das, was uns andere Menschen gegeben haben, aus Dankbarkeit zurückzugeben.

Diese Erklärung reicht bis in die Vorzeit zurück: Der Ur-Mensch musste zum Überleben teilen: Essen, Werkzeuge, Wissen und die Höhle. Sogar Sex musste er teilen. Das Überleben der Sippe war nur durch Solidarität möglich. Jeder Einzelne hat solidarisch das Überleben in der Gemeinschaft gesichert.

Bis heute ist diese lebensnotwendige Sozialeigenschaft in unserem Gehirn als Meta-Muster (im Unbewussten) abgespeichert.

Wir besitzen einen angeborenen Sinn für das, was wir anderen geben, und für das, was wir selbst von anderen bekommen.

In Ihrem Unterbewusstsein wird eine Art virtuelles Konto geführt, auf dem Geben und Nehmen verbucht werden – genau wie auf Ihrem Bankkonto.

Die sozialen Schulden kommen ins Soll. Das soziale Guthaben kommt auf die Habenseite.

In unserer heutigen modernen Zeiten gibt es leider eine Menge Menschen, die keine Schwierigkeiten damit, ihren sozialen Dispo-Kredit auf dem eigenen Konto maßlos zu überzeihen.

Das Konto wird eben einfach überzogen. Sie denken absolut nicht daran, den Kredit einmal zurückzuzahlen.

Das nennt man Egoismus. Ich würde es Egomanie nennen.

Wie bereits erwähnt, hat unser Gehirn einen Sinn dafür, wenn wir mehr nehmen als geben. Jedes Individuum möchte aus ganz bestimmten Gründen auch etwas zurückgeben.

Andere nutzen diese Sensibilität in Bezug auf moralische Schulden manchmal hemmungslos aus. Das klingt dann ungefähr so: „Ich tue für dich etwas, damit du dich verpflichtet fühlst, etwas für mich zu machen.“ So entsteht eine künstliche Leistung auf Gegenseitigkeit. Jemand hilft Ihnen, damit Sie ihm einen Gefallen schulden.

Die Krishna-Jünger schlagen großen Profit daraus, dass sie solch eine Strategie fahren. Sie schenken Ihnen auf der Straße Blumen und behaupten, dass sie Geld für ihre Stiftung sammeln. Und dieses Geschenk sorgt dafür, dass Sie sich verpflichtet fühlen, etwas zu spenden. Zumal es ja obendrein auch noch für einen guten Zweck ist. Ob das Geld dann dort ankommt, wo es ankommen soll, werden Sie allerdings nie erfahren.

Geben Sie, ohne eine Gegenleistung zu erwarten?

Die allermeisten Menschen sagen direkt, ohne zu zögern, „ja“. Die Wahrheit ist aber, dass sie immer erwarten, etwas zurückzubekommen.

Das soll nicht heißen, dass Menschen direkt auf ein Geschenk warten, und ebenso wenig muss es etwas Materielles sein.

Sobald wir etwas Gutes tun, sind wir stolz darauf. Dem Anderen etwas zu geben, erzeugt so also ein gutes Gefühl.

Eventuell warten Sie ja nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, um dem Anderen direkt aufzählen zu können, was Sie für ihn oder sie bereits alles getan haben.

Vielleicht hoffen Sie auch darauf, von etwas Höherem für Ihr Geben belohnt zu werden. Sobald sich die Tore zum Himmel für Sie öffnen, werden Sie endlich den verdienten Lohn bekommen. Auf diese Art und Weise werden Gläubige zu willigen Untertanen.

Ist reiner Altruismus überhaupt möglich?

Nein, reines Geben ist nicht möglich. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, über einen vermehrten Sinn am Geben nachzudenken.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit guten Gefühlen?

Wie wäre es, wenn Sie sich um die Menschen in Ihrem Umfeld kümmern? So könnten Sie sehr viel einfacher mit dem Geben beginnen. Üben Sie sich im Geben von guten Gefühlen. Zum Beispiel in der Form ehrlich gemeinter Komplimente oder Ausdruck Ihres Mitgefühls. Das ist eine vorzügliche Möglichkeit, sich in Altruismus zu üben.

Es genügen wirklich simple Handlungen. Ihr Beziehungs-Alltag ist voller kleiner Möglichkeiten, den Altruismus umzusetzen.

Wer in der Lage und bereit ist, anderen gute Gefühle zu bereiten, verändert unmerklich seine Umgebung und legt damit den Grundstein für die Welt, in der er leben möchte.

So sollte es gemacht werden, weil es auf diese Art und Weise gut funktioniert. Nicht anders herum.

Viel Spaß und gute Gefühle beim Ausprobieren in Ihrer Beziehung!

Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen – oder doch?

 

Der Spruch ist alt und wird gern benutzt, wenn Wolken am Ehehimmel aufziehen: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen. Frauen sind gefühlsgelenkt und haben Verständnis, hören gut zu und kümmern sich um Haus und Wohnung – Männer sind das Gegenteil. Während die Frauen angeblich von der Venus stammen, sind Männer vom Mars. Doch in Wirklichkeit möchte niemand das andere Geschlecht missen – ganz im Gegenteil. Zusammen sind sie das ideale Ganze, sieht man mal von den einen oder anderen Streitereien ab.

Man denke an das Yin-Yang, den Zusammenhang von zwei scheinbar gegensätzlichen Teilen. Ähnlich ist es in einer Beziehung zwischen Mann und Frau. Gibt es Ärger und es scheint gerade einmal wieder so gar nichts zusammenpassen zu wollen, dann sollte man sich einfach aufraffen zusammen zu reden. Denn das hilft fast immer. Sehen Sie Ihren Partner als perfekte Ergänzung zu sich selbst, dann wird eine glückliche Beziehung kein Traum bleiben.

Die FMMB-Methode (Menschliche Kommunikation zwischen Mann und Frau)

Diese Methode besagt, dass die beiden Geschlechter zwar Gemeinsamkeiten haben, aber auch drei Unterschiede deutlich werden, die über ihre Eigendefinition und ihre Bedürfnisse einiges aussagen.

Punkt 1: Er tut, sie ist

Oder, anders gesagt: er definiert sich über das, was er tut und schafft, sie viel eher über das, was sie darstellt und ist. Männer streben nach Erfolgen, die sich häufig mit dem Beruf oder dem was sie tun verknüpfen. Sie kämpfen damit um Anerkennung. Entsprechend sind Männer gern bereit darüber zu sprechen, was sie geleistet haben und gerade Tolles tun.

Auch Frauen wollen gelobt werden, doch sie definieren sich weniger über die Ergebnisse ihrer Arbeit, als vielmehr das, was sie sind: schön, klug … Sie sprechen über sich und ihre Vorzüge, um dann dafür die gewünschte Wertschätzung zu erfahren.

Ergebnis: beide wollen anerkannt und gelobt werden. Doch er für das, was er tut, sie für ihre Weiblichkeit und Schönheit.

Häufig führt dies zu Missstimmungen, weil sowohl das Eine als auch das Andere als Selbstverständlich hingenommen wird. Die Frauen sollten also daran denken, ihre Partner für das zu loben, was sie vollbringen und die Herren sollten nie aufhören, ihre Frauen so schön und besonders zu finden wie am Anfang ihrer Liebe, und ihr das vor allem auch zu sagen.

Punkt 2: Wichtig ist man selbst – wichtig sind andere

Männer kreisen um sich selbst und sehen sich im Mittelpunkt. Dies tun sie oft nicht absichtlich, sondern ganz unbewusst. Sein Selbstwertgefühl leidet, wenn er sich nicht als den Besten sehen kann. Und das möchte er nicht nur für sich, sondern auch für seine Frau. Deshalb sollte diese ihm das nicht verübeln, auch wenn es ihr mitunter gehörig auf die Nerven fällt.

Das wiederum ist kein Wunder, sind doch die weiblichen Teile der Gesellschaft so ganz anders gestrickt. Sie sind dann glücklich, wenn es anderen gut geht. Sie sorgen sich um andere und wollen, dass es allen gut geht. Mitfühlend und versorgend im besten Sinne sind sie der Mittelpunkt, der alles zusammenhält. Das wiederum versteht ein Mann häufig nicht, da ihm diese Art des Mit-leidens abgeht.

Hier sollten sich beide ebenfalls keine Vorwürfe machen. Denn wenn er immer sein Bestes gibt und sie sich um die Familie kümmert, sind sie das perfekte Gespann. Beides ist nötig, um einen sorglosen und glücklichen Alltag verleben zu können. Gibt es aber in dieser Waage ein Ungleichgewicht, sollte man versuchen, die Rolle des Partners mit zu erfüllen. Das kann für eine gewisse Zeit nötig werden, sollte aber nicht zur Gewohnheit werden. Probleme in einer Partnerschaft, die hieraus entstehen, löst man am besten mit einem Gespräch, in dem beide zeigen, dass sie Verständnis für den anderen haben.

Punkt 3: ER und SIE = WIR??

Während es häufig in Erzählungen vorkommt, dass eine Frau von einer Beziehung sprach, in der sie eine Zukunft sah, spricht der dazugehörige Mann von einer „Bekanntschaft“, einer „flüchtigen Liebelei“ oder gar einem „One-Night-Stand“. Dass das eine Frau zutiefst verletzten kann ist nachvollziehbar, doch gar nicht immer böse gemeint vom männlichen Geschlecht.

Der Stellenwert, der eine Beziehung beigemessen wird, ist höchst unterschiedlich. Ist man sich dessen nicht bewusst, führt dies oft zu großen Problemen. Männer haben geringere Ansprüche an eine Partnerschaft – sie geben sich damit zufrieden, eine Partnerin zu haben. Frauen legen Wert auf das „Wir“ und dass die Beziehung gut funktioniert. Sie legt Wert auf gemeinsame Entscheidungen und gemeinsame Gespräche über Probleme. Sie möchte auch eine lange Beziehung nicht im Alltagstrott führen, sondern Zeit mit dem Partner verbringen. Frauen möchten ein gemeinsames Leben, wozu auch gehört, dass sie am Leben ihres Partners teilhaben. Dies verwehrt er ihr oft unbewusst und erzählt nichts von seinem Alltag, was sie wiederum kränkt.

Was er unter Umständen als „Kontrolle“ ansieht, kann sie gar nicht so sehen, denn sie möchte lediglich in sein Leben eingebunden werden und daran teilhaben. Männer sollten sich darüber klar sein, dass es für die Frauen wichtig ist, dass auch Details erzählt werden. Sie hingegen sollte es nicht als „böse Absicht“ sehen, wenn er wiedermal was verschwiegen hat, was er für völlig irrelevant hielt.

Fazit:

Die genannten Unterschiede führen nicht selten zu Problemen in Beziehungen. Doch das muss nicht sein, wenn beide bereit sind sich darüber klar zu werden, dass der Partner anders tickt. Ein Schritt auf den anderen und seine charakterlichen Gegebenheiten zu hilft oft schon. Wenn ein Mann seiner Frau zuhört, wie sie von ihrem Berufsalltag erzählt, ist das für SIE ein schönes Gefühl, und wenn ER ihr erzählt, was er mit seinem Kollegen auf dem Heimweg besprochen hat, freut SIE sich darüber, an seinem Leben teilzuhaben.

Ehe retten für Männer – was Frauen wirklich wollen

 

Viele Männer denken, dass Frauen ohnehin nicht zu verstehen sind. Doch das ist ein Irrtum, man muss sich nur einmal mit der Weiblichkeit an seiner Seite beschäftigen, dann ist das gar nicht so schwer.

Hat man(n) einmal verstanden wie Frauen ticken, und was bei Männern anders ist, braucht es nur ein bisschen Verständnis, um miteinander wirklich gut klarzukommen. Wenn man den anderen nicht vor den Kopf stoßen möchte, sollte man einfach ein wenig sensibel darauf schauen wie er reagiert, dann geht das von ganz allein.

Was für Frauen wichtig ist

Inzwischen ist sogar bewiesen, dass Frauen andere Dinge als wichtig erachten als Männer, und zwar in fast allen Lebensbereichen. Frauen verlassen sich auf Gefühle, Männer sind analytisch und logisch. Auch wenn es Ausnahmen gibt – Frauen sind in der Regel empathischer als Männer. Sie leiden mit anderen mit, während Männer der Meinung sind, sie müssten sich nicht immer fremde Köpfe zerbrechen.

Frauen sprechen miteinander, sind interessiert, tauschen sich aus. Sie bilden ihre Meinung, indem sie auch scheinbar Unwichtiges wissen, während Männer nur ein paar wichtige Fakten wissen wollen.

Auch in beruflichen Dingen tritt dies zu Tage: während Männer wichtige Termine zur Kenntnis nehmen und sich sonst benehmen wie an einem anderen gewöhnlichen Tag, machen sich Frauen viele Gedanken darüber. Sie hinterfragen Kleidung und Frisur, wollen einen guten Eindruck machen und fragen sich, wie sie bei anderen ankommen. Natürlich machen sie sich auch viele unnötige Gedanken, da nie alle in Erwägung gezogenen Möglichkeiten eintreten.

Warum hören Männer nicht zu?

Man hört das Problem in verschiedenen Ehen immer wieder – er hat ja nicht zugehört. Männer berichten von Leistungen und Aufgaben, Frauen von Gefühlen und Befindlichkeiten. Dann schalten Männer oft ab, doch warum? Er empfindet dies nicht als so wichtig, weil er selbst über seine eigenen Befindlichkeiten weder nachdenkt noch spricht. Dass sie aber in den Arm genommen werden will, wenn sie einen schlechten Tag hatte, ignoriert er ohne Absicht.

Die gleiche Sprache finden

Mitunter könnte man meinen, dass Frauen und Männer in der Ehe nicht die gleiche Sprache sprechen. Wer wünscht sich was vom anderen? Frauen sind Ehrlichkeit und Treue, Humor und Zärtlichkeit wichtig. Doch ist dies dem Mann an ihrer Seite nicht klar, kommt es zu Missverständnissen und Problemen und es wird schwer, die Ehe zu retten. Scheinbare Kleinigkeiten können zu einer Trennung führen, weil die wichtige Kommunikation nicht vorhanden war. Frauen reden über Gefühle, Männern ist das eher unangenehm. Doch wenn Frauen darauf bestehen, über etwas Prinzipielles reden zu wollen, sollte er spätestens hellhörig werden und sich dem nicht verschließen.

Wollen Frauen zu viel?

Männer sagen: ja. Frauen wollen zu viel. Doch eigentlich ist dies gar nicht so. Denn die meisten Frauen freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit sehr. Das muss gar nichts Gekauftes sein, sondern einfach ein Zeichen von Liebe, wie eine selbst gepflückte Blume, die ihr sagt, dass er an sie denkt, und das auch noch nach Jahren der Ehe. Ehrliche Komplimente über etwas, das sie getan hat oder wie sie sich zurechtgemacht, sind etwas, das keine Mühe verursacht, aber viel Freude macht.

Was Frauen noch wollen, ist Zuverlässigkeit. Doch hier werden sie oft von Männern enttäuscht. An Termine zu denken oder auch an den Hochzeitstag, ist ihr sehr wichtig, und wird von Männern häufig übersehen. Auch Ehrlichkeit und Treue sind ihr sehr wichtig. Und kann er bei diesen Dingen immer wieder ihr Grundvertrauen erschüttern, kann dies das Ende der Beziehung sein und die Ehe ist nicht mehr zu retten.

Probleme in der Beziehung machen ihr oft mehr zu schaffen als ihm. Sie nimmt sich einen Streit mehr zu Herzen. Eine ehrliche Aussprache ist ihr danach sehr wichtig; er erledigt die Versöhnung lieber mit schnellem Sex.

Was Frauen wollen, ist also gar nicht so schwer zu erfüllen. Sie wollen zupackende und fürsorgliche Männer, die selbstbewusst sind und Humor haben. Wichtig ist, dass sich in einer Beziehung niemand vernachlässigt fühlt, und beide auf Augenhöhe miteinander leben. Was beide vereinbaren, was für sie okay ist, ist unerheblich, so lange es für beide gilt.

Was Frauen noch wichtig ist

Meist ist der Ordnungssinn von Frauen mehr ausgeprägt als von Männern. Sie legen Wert auf eine besonders schöne Wohnung, ihn interessiert dies weniger. Doch das ist eine reine Geschmacksache, und kommt durchaus auch andersherum vor. Wichtig ist, sich darüber zu einigen. Wer es genießt, dass es die Partnerin im Heim gemütlich macht, auch wenn er das selbst nicht könnte, sollte ihr dazu ab und an nette Worte und ein Kompliment schenken. Das wird sie sicher erfreuen.

Außerdem legen Frauen Wert auf ein gutes Aussehen ihres Partners. Das hat wenig mit jung, schön und superschlank zu tun, sondern eher mit einem gepflegten Äußeren. Weiterhin wichtig ist der Damenwelt Intelligenz, wobei es den Frauen darauf ankommt, dass sich der Mann gut benimmt und nicht alles seiner Intelligenz unterordnet. Hat sich hier das Gegenteil eingeschlichen, ist es schwer, die Ehe zu retten.

Auch wichtig ist den Frauen Gemeinsamkeit. Bei dem einen oder anderen kommt es auf Kompromisse an, das ist völlig in Ordnung. Doch bei wichtigen Entscheidungen sollte man sich einig sein. Gegensätze ziehen sich manchmal an; doch wichtig ist, dass man sich bei Allem versteht und auf einer Wellenlänge landen kann. Den meisten Frauen ist eine Mischung aus Softie und Macho lieber, doch das liegt im Auge des Betrachters. Keiner sollte sich über den anderen erheben und ihm das Leben schwer machen, das gilt für beide Geschlechter.

Streitkultur

Ohne Meinungsverschiedenheiten geht es in einer Ehe oder Partnerschaft nicht. Doch es ist fraglich, wie diese ausgetragen werden. Man sollte sich immer ausreden lassen, Argumente anhören und gelten lassen… Pflichten für den Alltag müssen fair aufgeteilt sein, und es ist wichtig, sich auf den anderen verlassen zu können. Sonst führt allein das schon zu immer wieder Streit. Keine Arbeit und keine Bemühungen als Selbstverständlichkeit anzusehen, sondern Anerkennung und Wertschätzung zu geben, sind wichtige Punkte im Zusammenleben.

Erziehung ist Frauensache?

Dies ist glücklicherweise im Großen und Ganzen überholt. Doch noch immer gibt es Männer, die die Kinder und die damit verbundenen Pflichten gern auf die Partnerin abschieben. Frauen wollen unterstützt werden, auch bei den Erziehungsmaßnahmen, die bei den Kindern nicht gut ankommen. Vor allem muss man sich einig sein, sonst nutzt dies das Kind über kurz oder lang geschickt aus.

Frauen neigen dazu, die Kinder und auch den Partner weit über die eigenen Interessen zu stellen. Das muss nicht sein, wenn der Partner darauf achtgibt, dass die Partnerin auch Zeit für sich und ihre Interessen hat. Das tut dann auch wieder der Ehe gut.

Frauen brauchen für die Dinge des Alltags Unterstützung und Hilfe. Denn sich um Haushalt und Kinder zu kümmern, um den Austausch mit Freunden und Verwandten, und noch einer bezahlten Arbeit nachzugehen ist mehr, als man auf Dauer allein stemmen kann.

Sie hofft dann darauf, dass der Partner spürt, wenn sie traurig oder überfordert ist, sich krank fühlt oder alleingelassen. Doch hier hapert es in vielen Beziehungen. In diesem Fall müssen sie ihre Rechte einfordern, wenn sie nicht umsonst darauf warten wollen, dass der Mann spürt, was mit ihnen los ist.

Gemeinsamkeit

Manches Paar braucht für eine glückliche Beziehung gemeinsame Hobbys oder etwas Anderes, das sie zusammen erleben. Gemeinsame Zeit ist wichtig und sollte im Sinne des Zusammengehörigkeitsgefühls durchaus einen hohen Stellenwert haben.

Allerdings ist es auch wichtig, Zeit mit Freunden bzw. ohne den Partner zu verbringen. So hat man sich wieder etwas zu erzählen und freut sich aufeinander.

Wichtig ist aber ganz grundsätzlich, dass die Lebensplanungen zusammenpassen. Auch beim Geld muss man an einem Strang ziehen. Sonst gibt es Vorwürfe, die über kurz oder lang zum Krach führen.

Fazit:

Frauen wollen ernst genommen werden, im Beruf und auch zu Hause. Sie haben viel zu stemmen und wollen dafür Anerkennung, wie sie der Partner meist über Leistung im Beruf oder in der Freizeit erhält. Gemeinsamkeit funktioniert nur über Kompromisse, die für ein Zusammenleben wichtig sind. Und nimmt jeder seinen Partner und seine Bedürfnisse ernst, ist dies auch kein Problem.

Ehe retten mit Beziehungscoach

Wie kann man eine Ehe retten, denken Sie nun?

Ein erster Schritt: Sich in die Lage des Partners zu versetzen, seine Worte in einem anderen Kontext zu sehen, seine Wirklichkeit durch seine Brille zu betrachten und seine Grundbedürfnisse zu kennen: Dies sind Möglichkeiten, um ein Paar wieder zu einem funktionierenden Dialog zu führen und kann die Beziehung/die Ehe retten.

Einen Beziehungscoach sollten Sie zu Rate ziehen, wenn Sie spüren, dass Sie sich bei Ihren Gesprächen im Kreis drehen. Das Hinzuziehen einer externen Person kann angespannte Situationen entspannen und Ihre Ehe retten. Der Coach wird Ihnen eine Atmosphäre bieten, die es ermöglicht, ein lösungsorientiertes Gespräch zu führen. Jeder der Partner bekommt die Möglichkeit, auszureden und erhält den gleichen Anteil an Aufmerksamkeit. Im Coaching lernen Sie, wertschätzend, auf Augenhöhe und respektvoll miteinander zu reden und mit der FMMB-Methode auf die Grundbedürfnisse des jeweils anderen Partners einzugehen.

Nutzen Sie diese Chance, kann das möglicherweise Ihre Ehe retten. Informieren Sie sich unverbindlich über die FMMB-Methode, wenn Sie Ihre Beziehung retten wollen. Finden Sie als Ehepaar oder in Ihrer Partnerschaft wieder zurück zu den Wurzeln Ihrer Liebe. Ich helfe Ihnen dabei.

Die meisten Beziehungen scheitern durch Probleme an der Kommunikations-Schnittstelle zwischen Frau und Mann. Aus diesem Grund kann es für eine harmonische Beziehung sehr nützlich sein, die Meta-Sprache der Geschlechter zu lernen.

Ehe retten – weiterführende Links:

Eifersucht
Eifersucht bekämpfen
Liebeskummer

Scheidungsrate 2012 in Deutschland
Paartherapie
Ehescheidung

 

Aktualisiert am 10.07.2019

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