Angst vor Menschen zu reden kann unter Umständen zur sozialen Isolierung führen

Lampenfieber bei Präsentationen und Angst vor Vorträgen kennt wirklich fast jeder. Sogar erfahrene Redner und auch Führungskräfte mit jahrelanger Berufserfahrung spüren noch die Aufregung, wenn sie zum Mittelpunkt des Geschehens werden. Nur wenige Menschen werden als „Rampensau“ geboren. Diese talentierten Alleinunterhalter werden beneidet – wie gern wäre man wie sie! Zu einem ernsthaften Problem wird die Redeangst jedoch, wenn sie das gesamte Leben behindert und die Angst vor Menschen zu Reden auch im privaten Bereich in der täglichen Kommunikation eine Belastung wird.

Oder wenn beim Präsentieren in beruflichen Zusammenhängen plötzlich kein Wort mehr hervorgebracht werden kann. Hinzu kommen auch oft körperliche Symptome, wie Schwitzen, Zittern oder Erröten. Die Scham und die Angst vor solchen Situationen können dazu führen, dass Menschen mit ausgeprägter Redeangst Gruppenveranstaltungen meiden. Sie suchen Ausreden, wenn sie Präsentationen halten sollen und meiden auch im Privatleben Veranstaltungen in größeren Kreisen. Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten werden durch die Ängste versperrt und das Vorankommen wird ausgebremst. Doch es gibt Lösungswege und Unterstützungsmöglichkeiten!

Problemanalysen führen nicht zu (schnellen) Lösungen

Nach den Ursachen für diese Ängste und die körperlichen Symptome zu suchen, ist für viele Therapeuten der erste Ansatz: Gab es Mobbing in der Kindheit? Gab es unangenehme Situationen, die diese Reaktionen vor Gruppen auslösen? Die Analyse und Aufarbeitung der Vergangenheit im Rahmen einer Therapie kann aber Monate, wenn nicht gar Jahre dauern. Schlimmstenfalls kann diese Form der Gespräche dazu führen, dass viele negative und bereits verdrängte Gefühle wieder ans Tageslicht gebracht werden, deren Erinnerung schmerzhaft und unangenehm sind. Zudem führt das Erkennen und Aufarbeiten von Vergangenheitstraumata nicht zwangsläufig dazu, dass das aktuelle Problem zeitnah gelöst wird und die Beschwerden sich verbessern.

Ein anderer Ansatz ist die systemische Beratung. Statt die Frage zu stellen, wo der Kern der Problematik liegt, wird gemeinsam mit dem Betroffenen nach Lösungswegen gesucht. Das Hauptaugenmerk in den Gesprächen liegt nicht länger auf der Ursache des Problems. Schließlich geht es darum, die Zukunft anders zu gestalten. Es wird die Frage behandelt, was sich ändern muss, damit der Betroffene sich vor einer Gruppe oder in einem Kreis von Kollegen bzw. Freunden so sicher fühlen kann, dass er frei sprechen mag und sogar Präsentationen halten kann: „Was muss anders sein, damit es mir Spaß macht, vor anderen zu reden?“ In meinem Coaching wird der Klient gemeinsam mit mir den Problemraum verlassen und sich in den Lösungsraum begeben. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei auch, dem Klienten das Gefühl zu geben, selbstwirksam zu sein, d. h. mit konkreten Handlungen auch konkrete Resultate erzielen zu können. So kann sich das Selbstbewusstsein stärken und der Klient erkennt seine Fähigkeit, Situationen beeinflussen, verändern und steuern zu können. Das häufig in Sprechsituationen erlebte Ohnmachtsempfinden des Ausgeliefertseins kann hierdurch erheblich reduziert werden oder sogar ganz verschwinden.

Redeangst überwinden

Mit dieser besonderen Form der Beratung ist es möglich, dass sich bereits in kurzer Zeit wesentliche Verbesserungen der Symptomatik zeigen und die Angst vor Präsentationen überwunden werden kann. In einem ersten kostenlosen Beratungsgespräch können Sie mich kennenlernen und meine Ansätze unverbindlich testen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen nach einer Lösung zu suchen und neue Wege zu gehen.

Weiterführende Links

Angst vor Präsentationen
Authentisch werden
Selbstbewusstsein

Angstfrei vor Menschen reden – Verstand, Gefühl und Verhalten synchronisieren

Lampenfieber und Sprechangst sind vielen Menschen bekannt, die schon einmal etwas präsentieren oder Reden halten mussten. Viele empfinden es als quälendes Übel, dem man aber vor allem in beruflichen Zusammenhängen oft nicht entkommen kann. Man zittert, schwitzt, wirkt nervös und vergisst plötzlich, was man sagen wollte. Doch die Angst vor Vorträgen kann besiegt werden, indem man sich seiner selbst bewusst wird. Durch ein tiefgehendes Begreifen Ihrer Identität lässt sich Ihr Verstand, Ihr Gefühl und Ihr Verhalten in Einklang bringen – Die Voraussetzung für authentisches und selbstsicheres Auftreten.

Wer seine Stärken nicht kennt, kann sie auch nicht nutzen

Die Angst vor Präsentationen sitzt bei vielen Menschen tief und wird durch innere Überzeugungen und Glaubenssätze gespeist, die zumeist unbewusst sind. Diese entstehen im Laufe der Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen und werden oft von anderen Menschen geprägt. Sie sind der Grund für mangelndes Selbstbewusstsein und Versagensängste, selbst wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen. Dieses destruktive Denken über sich selbst führt oft zur berühmten „selbsterfüllenden Prophezeiung“. Jede weitere, negative Erfahrung stärkt diese Glaubenssätze und führt letztendlich in einen Teufelskreis. Erst wenn diese unbewussten Denkmuster aufgedeckt werden, ist es möglich, zu seiner wahren Identität zu finden. Diese setzt sich aus Werten, Überzeugungen, Stärken und Schwächen zusammen. Mit diesem Wissen können Sie ganz gezielt ihre Fähigkeiten verbessern und damit auch Ihr Selbstbewusstsein stärken. Sie werden beginnen, sich selbst zu vertrauen, sich selbst ganz neu kennen zu lernen und in weiterer Folge ihre Redeangst überwinden.

Frei reden lernen

Wer selbstsicher und eloquent auftreten will, muss angstfrei vor Menschen reden lernen. In meinem persönlichen Coaching arbeiten wir gemeinsam daran, Ihre destruktiven Denkmuster aufzudecken und Ihre wahre Persönlichkeit mit all ihren Stärken zum Vorschein zu bringen. Durch die Konzentration auf das, was Sie bereits können, werden Sie selbstsicherer und selbstbewusster. Ihr Wissen, Ihre Emotion und Ihr Handeln werden synchronisiert. Somit können Sie beim nächsten Mal, wenn Sie Präsentationen halten müssen, locker und authentisch vor Ihrem Publikum sprechen und gewinnen an Selbstvertrauen und Zufriedenheit. Fordern Sie jetzt ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch an!

 

Angst vor Menschen zu reden

Stellen Sie sich bitte jetzt vor, Sie stehen auf einem Hochhaus. Mit einem Fahrstuhl fuhren Sie bis ganz nach oben und blicken nun nach unten – durch den Fahrstuhl, denn Sie stehen auf einer massiven durchsichtigen(!) Glasplatte. Sie blicken viele Meter in die Tiefe und haben natürlich große Angst zu fallen, obwohl sie sicher stehen und die Platte Sie trägt. Für viele ist diese Situation vergleichbar mit der Angst vor Menschen zu reden.

 

 

 

Angst ist etwas Nützliches und hilft dem Körper, gefährliche Situationen wie diese wahrzunehmen. Angst vor Menschen zu reden ist dem Schmerz ähnlich. Wir können sie als Alarmsignal des Körpers betrachten, bei dem er sich darauf einstellt eventuell fliehen zu müssen oder ganz allgemein gesprochen aus einer Bedrängnis entkommen möchte. Wir sind sozusagen zum Kampf bereit und wollen „nur noch“ überleben. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Lungengefäße weiten sich und die Muskeln nehmen mehr Spannung an. Es wird mehr Energie benötigt, weshalb der Blutzuckerspiegel ansteigt. Die körpereigene Biologie sorgt für optimale Leistungsbereitschaft durch Ausschüttung der Hormone Kortisol, Adrenalin und Noradrealin. So ist es auch bei öffentlichen Reden oder dem Gang auf die Bühne. Sie stehen vor einem Publikum und im schlimmsten Fall bleiben Ihnen die Worte bei starker Redeangst im Halse stecken. Sie wollen nur noch im Boden versinken oder den Raum verlassen, die Angst vor Menschen zu reden hat Sie komplett im Griff. An dieser Stelle wird sie so riesig, dass man für sich eine klare Grenze setzen und sich etwas eingestehen muss: Gedanken können große Macht entwickeln und dazu führen, dass die Objektivität in dieser Situation verloren geht.

Angst vor Menschen kann zu einer Erwartungsangst führen

Diese Fehleinschätzung führt sinnbildlich zu einer Flucht. Die Angst wird mit beängstigender Selbstverständlichkeit erwartet und man vermeidet vergleichbare Situationen. Die Kontraproduktivität erkennen Sie sicher, denn Sie entkommen der Angst vor Menschen zu reden dadurch nicht. Es krabbelt förmlich auch in andere Bereiche des Lebens. Der Körper weiß nicht mehr, dass Reden und das sich Präsentieren in das soziale Miteinander gehören. Die scheinbare Auslieferung führt zu einer großen Erwartungsangst. Wenn nun die Angst regelmäßig zum Leben gehört, entwickelt sich die Angst vor der Angst. Das Paradoxon macht ein normales Leben unmöglich: Die Angst lähmt und nimmt das Selbstvertrauen.

Sie müssen aus dieser Sackgasse heraus oder besser: Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen! Nehmen Sie die Tatsache in die Hand und lassen Sie nicht zu, dass Ihnen das Problem zunehmend mehr die Luft zum Atmen nimmt. Holen Sie sich professionelle Hilfe und stellen Sie sich der Problematik. Bestimmen Sie über die Redeangst und lassen Sie nicht zu, dass sie Ihr Leben bestimmt. Stellen Sie sich der Angst und versuchen Sie nicht sie zu unterdrücken oder zu vermeiden. Sie existiert nicht real sondern nur in Ihrem Kopf.

Weiterführende Links

Angst vor Präsentationen
Authentisch werden