Bindungsangst – die Angst vor emotionaler Nähe und Hingabe

Die Angst, sich an einen anderen Menschen emotional zu binden, wird als Bindungsangst bezeichnet. Häufig tritt sie trotz intensiver Bemühungen desjenigen ein, der diese Angst überwinden möchte. Wer davon nicht betroffen ist, kann das Verhalten von Menschen, die unter ihrer Bindungsangst leiden nicht nachvollziehen – was aber mit vielen Ängsten so ist.


 

Den meisten Männern ist die weibliche Kommunikation ein Rätsel.

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Fühlst du dich in der Gegenwart von Frauen unsicher, weil du nicht weißt, was du sagen kannst?

Fällt es dir schwer, eine Beziehung zu einer Frau aufzubauen?

Du weißt nicht, wie man die Aufmerksamkeit einer Frau auf sich lenkt und mit Frauen umgeht?

Du bist generell unsicher in der Kommunikation mit Frauen?

Du hast keine Ahnung, was Frauen von dir als Mann eigentlich wirklich erwarten?

 

Wenn du bereits in einer Beziehung lebst

Du verstehst einfach nicht, wieso deine Frau/Freundin so reagiert, wie sie reagiert?

Fühlst du dich in deiner Beziehung oft eingeengt?

Du hast keinen Spaß in deiner Beziehung, weil du nicht weißt:

  • Was sich eine Frau in einer Beziehung wirklich wünscht.
  • Wie du dir deine Freiheit aufrechterhalten kannst, trotz einer Beziehung.
  • Wie du eine Frau glücklich machen kannst ohne Geld.
  • Wie du dich in einer Beziehung ohne Stress durchsetzen kannst.
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Leider ist es nicht einfach so möglich, Bindungsängste mit dem Verstand zu überwinden. Zunächst sollte man die Ursachen dafür ergründen, die in der Regel im Unbewussten verborgen sind. Auf diese Art und Weise werden Zusammenhänge bewusst gemacht und können so kognitiv verarbeitet werden. Sich dann gemeinsam mit dem Partner/der Partnerin an emotionale Nähe heranzuwagen, kann ein Weg sein, Bindungsängste auflösen.

Die Ursachen für Bindungsangst

Eine häufige Ursache liegt in der Kindheit – in Bindungserfahrungen dieser Zeit oder auch in einem gestörten Verhältnis zu den Eltern. Verlustängste und emotionale Verletzungen sind Möglichkeiten, die eine solche Angst begründet haben. Diese können ebenfalls in der Kindheit liegen, aber auch in einer vergangenen Beziehung.

Bindungsangst kann auch einen Minderwertigkeitskomplex verursachen. Man fühlt sich selbst nicht als „wertvoll“, weil es nicht gelingt, mit Nähe umzugehen.

Nicht zu vergessen, können besondere persönliche Eigenschaften eine Rolle spielen, die diese Bindungsangst begünstigen. Das kann der Drang nach Unabhängigkeit sein oder die Hoffnung auf einen besser passenden Partner.

  1. Negative Erfahrungen, wie Verletzungen bei der Trennung von einem Partner. Solche können in der Folge eine gewisse Bindungsangst verursachen.
  2. Verlustängste, die auf einer solchen Erfahrung beruhen, begleiten viele Menschen ein Leben lang und auch der damit verbundene Schmerz, der in Erinnerung geblieben ist und deshalb vermieden wird.
  3. Geringes Selbstvertrauen ist eine weitere Ursache; das Gefühl, nicht begehrens-und liebenswert zu sein sitzt meist tief und hat länger zurückliegende Ursachen. Der Betroffene kann sich oft selbst nicht leiden und sich deshalb nicht vorstellen, für andere das Objekt der Begierde zu sein.
  4. Unabhängigkeit ist für viele ein hohes Ziel. Dieses Singledasein wollen sie nicht aufgeben, um die Vorzüge der Unabhängigkeit zu bewahren. Deshalb wird emotionale Nähe vermieden.
  5. Perfektionisten geben sich häufig nicht mit dem IST zufrieden, sondern streben nach Besserem. Wer dieses Verhalten auf eine Partnerschaft überträgt, wird nie glücklich sein.
  6. Die ersten Bindungserfahrungen machen Menschen in ihrer Kindheit. Sie prägt in Verhalten und Emotionen. Unbewusst lernt man von den Eltern und vielleicht auch andere Familienmitgliedern, was es heißt, miteinander verbunden zu sein. Die Verbindung, die jeder Mensch zu seiner Mutter hat, wird als Grundlage des späteren Bindungsstils betrachtet. Vernachlässigte Kinder werden häufig Erwachsene, denen die Fähigkeit zu emotionaler Bindung fehlt. Wer Abweisung und Distanz sowie Dominanz erlebt hat, wird dahinter eigene Gefühle verstecken.
  7. Die Beziehung der Eltern kann eine negative Vorbildfunktion ausgeübt haben. Zurückblickend fragen sich viele Menschen: haben oder hatten meine Eltern eine harmonische und glückliche Beziehung? Gab es viel Streit? Sind die Eltern sehr distanziert oder eher herzlich miteinander umgegangen? Häufig nehmen die Kinder dieses Verhalten unbewusst für sich auf.
  8. Auch kann erlebte Zurückweisung eine Rolle spielen. Diese wird irgendwann verinnerlicht. Sie sagen sich unbewusst: es ist immer so gewesen, warum sollte es diesmal anders sein?
  9. Vernachlässigung ist ebenfalls ein möglicher Grund. Wer in seinem früheren Leben, bzw. besonders als Kind, Vernachlässigung erlebt hat, behält dadurch ein Leben lang eine gewisse Unsicherheit, die aus der unausgeglichenen, emotionalen Versorgung resultiert.

Folgende Symptome können ein Anzeichen dafür sein, dass man eine Angst vor emotionaler Nähe bzw. Bindungsangst entwickelt hat:

  • Freundschaften fallen schwer bzw. sind nicht besonders innig oder herzlich
  • Verbindungen mit anderen Menschen werden prinzipiell oberflächlich gehalten
  • Es gibt keinen Freundeskreis, sondern es handelt sich eher um einen Bekanntenkreis
  • Es gab bislang keine langen Beziehungen
  • Die Vorstellung einer festen Partnerschaft erzeugt Unwohlsein unbestimmter Art
  • Beziehungen führen zu einem Gefühl des Eingeengtseins
  • Man scheut sich davor, einen neuen Partner/Partnerin der Familie vorzustellen
  • Eine Beziehung verursacht das Gefühl, anstrengend und kraftraubend zu sein
  • Minderwertigkeitskomplexe stehen im Weg
  • Der Betroffene entdeckt an jedem Menschen, der ihm nahe kommt, scheinbare Unzulänglichkeiten, die eine Beziehung unmöglich scheinen lassen
  • Es wird nach Nähe gesucht, die dann aber nicht dauerhaft zugelassen wird
  • Es wird Distanz zur Streitsucht aufgebaut
  • Die Flucht aus einer Beziehung scheint regelrecht reflexartig abzulaufen
  • Schon der Gedanke an Zusammenleben verursacht Unbehagen
  • Die Betroffenen lassen keinerlei Zärtlichkeit in der Öffentlichkeit zu
  • Verabredungen kurzfristig abzusagen gehört zur Bindungsangst
  • Angst vorm Scheitern ist größer als der Wunsch nach einer Beziehung

So erkennt man einen Menschen mit Beziehungsangst

  • Rückzug – der Betroffene zieht sich zurück, ist eventuell nicht mehr erreichbar
  • Plötzlicher Kontaktabbruch ist möglich, mitunter in Form von Ghosting
  • Derjenige macht den Vorschlag einer offenen Beziehung und möchte offenbar unverbindlich bleiben
  • Emotionslosigkeit – ihm oder ihr ist eigentlich alles egal
  • Wenig Verantwortungsbewusstsein – Pflichtgefühl führt zu einer regelrechten Flucht
  • Man erkennt die Bindungsangst an Menschen dadurch, dass sie sich immer wieder Partner suchen, die nicht zu ihnen passen
  • „Droht“ ein Mensch perfekt zu passen, wird sofort die Flucht ergriffen

Bindungsangst hat auch körperliche Folgen und Begleiterscheinungen

Die Bindungsangst kann durchaus auch körperliche Erscheinungen mit sich bringen. Das kann Herzrasen sein, Mundtrockenheit oder Schwindel. Das alles sind typische Angstreaktionen, die auch bei Bindungsangst auftreten können. Kurzatmigkeit ist ein Zeichen für Panik – und daher auch bei diesen Menschen verbreitet. Vermehrtes Schwitzen kann dazu gehören, Beklemmungsgefühle, Zittern oder Ähnliches.

Wie lässt sich Bindungsangst überwinden?

Zunächst ist es wichtig, diese Angst zu erkennen und anzunehmen. Denn wer Ängste verdrängt, kann keinen Umgang mit ihnen finden. Man sollte also dazu stehen und etwas dagegen unternehmen.

Sich Zeit zu lassen, gehört zu den Grundvoraussetzungen dabei. Konfrontationen mit der Angst in Form einer überstürzten Beziehung sind wenig hilfreich. Schritt für Schritt ist man hier besser beraten. Dabei sollte genau analysiert werden: wie viel Bindung kann ich ertragen und ab wann ist es mir zu viel?

Eine unterstützende Therapie kann bei pathologischer Bindungsangst hilfreich sein. Wer für sich erkennt, dass die Bindungsängste aus nicht verarbeiteten Kindheitserlebnissen resultieren oder traumatischen Verletzungen, kann nach einer spezielle Therapie suchen. Allerdings ist dies in den meisten Fällen nicht nötig, und man kann auch ohne therapeutische Hilfe zu einer guten und stabilen Beziehung kommen.

Dabei sollte die Unterstützung des Partners selbstverständlich sein. Dazu gehört zunächst, dass dieser die Angst ernst nimmt. Um einen verständnisvollen Partner zu finden, kann zum Beispiel die Matching-Funktion einer Online-Partnersuche genutzt werden, wenn diese Charakter- und Persönlichkeitseigenschaften abfragt und vergleicht.

Gibt es unterschiedliche Bindungsängste bei Männern und Frauen?

Eine Angststörung ist eine komplexe Angelegenheit, die unterschiedliche Auslöser und Ursachen haben kann. Dabei gibt es eigentlich keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Wenn der Partner Bindungsangst hat – was kann ich tun?

Zunächst ist es wichtig, dies zu erkennen. Dann sollte man nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern überlegen, wie man unterstützend tätig werden kann.

Es ist für den Partner/die Partnerin wichtig, dass er/sie das Gefühl hat, so wie er/sie ist geliebt zu werden. Akzeptanz ist eine große Hilfe. Zudem sollte man geduldig sein, umsichtig und verständnisvoll. So kann die Angst reduziert werden. In dem Liebe und Verständnis gezeigt wird, steigert man das Selbstwertgefühl des Partners. Auch die gemeinsame Ursachensuche kann hilfreich sein. Wann tritt die Angst am stärksten auf? Was kann der Grund sein? Doch es muss klar sein: eine Bindungsangst kann nicht von heute auf morgen verschwinden. Auch kann es hilfreich sein, die Möglichkeit einer professionellen Hilfe anzusprechen.

Zudem sollten immer positive Gefühle geweckt werden, damit diese die Negativen überlagern und die Schatten der Vergangenheit mit der Zeit verblassen lassen.

Das Ziel ist, dass der Partner eine feste Beziehung mit positiven Gefühlen verbindet und damit die negativen Gefühle verschwinden.

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