Beziehung retten – Beziehungscoach macht den Weg für die Rettungsaktion frei, bevor es endgültig zu spät dafür ist

Beziehung retten - aber wo fange ich mit der Rettungsaktion an?

Erschreckend für jede Beziehung: Generell ist ein Trend zur kurzlebigen Beziehung zu beobachten. Mehr als jede dritte Ehe in Deutschland (36 Prozent) wird geschieden. Dabei ist ein Leben ohne Beziehungsstress simpel und einfach. Aber wie lässt sich eine Beziehung retten?

In 40 Prozent der Fälle lassen sich Verheiratete wegen ständigem verheerenden Streit scheiden. In 60 Prozent der Fälle ist der Grund, dass sich die Partner wegen ständiger Streitvermeidung so weit voneinander entfernt haben, dass sie ihre Freundschaft und ihr Gefühl der Verbundenheit verloren haben. (Quelle: Gottmann: Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe.)

Und es wird noch schlimmer

Denn die Zahlen zur Scheidungsquote, herausgegeben vom statistischen Bundesamt, beinhalten nur die Ehen, die offiziell auseinanderbrechen. Man kann davon ausgehen, dass von den 64 Prozent der Paare, die sich nicht scheiden lassen, die Hälfte eher in einer Zweckgemeinschaft leben, als in einer echten Partnerschaft.

Und die Leidensjahre werden immer länger, denn der Trend zu einer längeren Ehedauer bis zur Scheidung setzt sich fort. Zusammengefasst bedeutet das: Ein Drittel lässt sich scheiden, ein Drittel lebt aneinander vorbei. Nur einem Drittel geht es gut.

Und das, was (rein statistisch) für eheliche Partnerschaften gilt, dürfte bei nichtehelichen Partnerschaften wohl noch wesentlich ausgeprägter sein: Trennungen ohne Ehevertrag sind wesentlich unkomplizierter und selten kostspielig.

Die Top-Five-Trennungsgründe, die eine Beziehung beenden

Hier die Top-Five-Trennungsgründe einer Befragung von ElitePartner mit ca. 4.000 Teilnehmern.
(Mehrfache Antworten waren bei dieser Befragung möglich.)

Wir haben uns auseinandergelebt. (37%)

Wir waren zu unterschiedlich. (30%)

Das Geben und Nehmen war nicht ausgeglichen. (26%)

Wir hatten unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Freiraum. (26%)

Wir konnten nicht miteinander reden. (23%)

Und meistens sind es die Frauen, die den gemeinsamen Leidensweg beenden. Bei den im Jahr 2013 geschiedenen Ehen wurde der Scheidungsantrag in 52 Prozent der Fälle von der Frau gestellt. Der Mann reichte nur in 40 Prozent der Fälle den Antrag ein und in den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten gemeinsam die Scheidung (8 Prozent). (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Und was (rein statistisch) für die Ehe gilt, lässt sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf nichteheliche Partnerschaften übertragen: Die Frau beendet ihre Beziehung, weil sie den Zustand nicht mehr ertragen kann. „Ich habe es in meiner Beziehung einfach nicht mehr ausgehalten“, sagt eine Frau, die nicht genannt werden will.

Die Beziehung retten – was hätte anders sein sollen?

Eine stabile und glückliche Beziehung ist für viele Menschen nicht nur das Salz in der Suppe des Lebens, sondern auch die Voraussetzung für ein zufriedenes und erfülltes Dasein. Als Beziehungscoach sehe ich regelmäßig Paare, die diesen Wunsch nach Harmonie in der Partnerschaft hegen und sich lieben, jedoch trotzdem immer mehr auseinanderdriften. Sie wissen nicht, wie sie aus der Krise wieder herausfinden sollen und machen sich gegenseitig unglücklich. Dennoch möchten beide ihre Beziehung retten. Im Gespräch stellt sich dann häufig heraus, dass die Probleme jeweils beim anderen gesehen werden und Forderungen an den Partner/die Partnerin gestellt werden. Diese gegenseitigen Schuldzuweisungen sind ein ausschlaggebender Grund dafür, dass viele Paare sich nicht mehr allein aus dem angehäuften Berg aus Verletzungen, Enttäuschungen und Frustrationen heraus manövrieren können. Um eine Beziehung retten zu können, sollte man daher zuerst bei sich selbst anfangen.

Beziehung retten – Zwei simple Fragen zu Beginn

Man kann niemanden dazu zwingen, sich oder sein Verhalten zu verändern. Selbst wenn sie das Gefühl haben, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin sich falsch verhält, müssen das Einsehen und der Wunsch zur Veränderung von ihm oder ihr selbst herauskommen. Dennoch gehören immer zwei zu einer Beziehung und niemand ist fehlerfrei. Was Sie selbst tun können, ist sich zwei Fragen zu stellen und diese ehrlich zu beantworten. Versuchen Sie dabei, Gründe bei sich selbst zu suchen und widerstehen Sie der Versuchung, Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Vorhaltungen zu machen. Denn damit treiben Sie Ihr Gegenüber in eine Ecke und zwingen ihn oder sie, sich zu verteidigen. Sie würden ihm oder ihr das unfaire Bild vermitteln, dass es allein an ihm oder ihr liegt, dass die Partnerschaft in die Brüche geht.

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Frage 1: Wie ist es zu der Beziehungskrise gekommen?

Denken Sie zurück und versuchen Sie sich daran zu erinnern, wann Sie zuletzt richtig glücklich in Ihrer Beziehung waren. Was hat sich seit dem verändert? Haben Sie vielleicht unter dem Druck des Alltags zu wenige schöne Dinge miteinander unternommen? Haben Sie angefangen, sich als selbstverständlich zu erachten? Konnten Sie plötzlich nicht mehr richtig miteinander sprechen? Haben sich die Lebensumstände und damit auch die Beziehung verändert? Haben Sie Ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Partners oder Ihrer Partnerin gestellt?

Es gibt viele Möglichkeiten, warum eine Partnerschaft in die Brüche gehen kann. Meistens ist es auch nicht nur einer, sondern gleich mehrere Aspekte, die unglücklich zusammenspielen. Suchen Sie die Gründe, die Sie in diese Situation gebracht haben. Beurteilen Sie ihr eigenes Verhalten, das vielleicht dazu beigetragen hat, dass Sie nun vor der Aufgabe stehen, Ihre Beziehung retten zu müssen.

Frage 2: Was hätte anders sein müssen, damit es zu einer Traum-Beziehung gekommen wäre?

Die Beantwortung dieser Frage setzt voraus, dass Sie ein Bild davon haben, wie Ihre Traum-Beziehung aussehen sollte. Bauen Sie keine Märchenschlösser! Selbst wenn Sie das Glück haben und Ihren Traum-Prinzen oder Ihre Traum-Prinzessin gefunden haben, sind Beziehungen selbst mit diesen optimalen Partnern schwierig. Wir sind unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen, die es nötig machen, stets aufeinander einzugehen und Kompromisse zu schließen, die beide zufrieden stellen. Versuchen Sie also, Ihre Traum-Beziehung unter realistischen Gesichtspunkten zu definieren und gleichen Sie dann dieses Bild mit ihrer tatsächlichen Beziehung ab. Was fehlt, was ist anders? Hätten Sie durch ihr Verhalten etwas dazu beitragen können, diesen Traum wahr werden zu lassen?

Ein Beziehungscoaching kann ist der erste Schritt zum Retten einer Beziehung sein

Wenn die Situation so verfahren erscheint, dass jedes Wort bloß zu weiterem Streit führt und man trotz aller guten Absichten einfach kein Licht am Ende des Tunnels sehen kann, ist es hilfreich, sich wertfreie und objektive Unterstützung von außen zu holen. Diese Einsicht, dass man es alleine nicht mehr schaffen wird, die Beziehung retten zu können, ist der erste und wichtigste Schritt zu einer glücklichen Zukunft mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Als erfahrener Beziehungscoach kenne ich die Kommunikationsmuster, die sich zwischen Männern und Frauen tendenziell unterscheiden. Das ist ein großer Vorteil, denn ich kann Ihnen dabei helfen, ihre Wünsche und Bedürfnisse klar verständlich zu äußern. So lernen Sie, Ihren Partner oder Ihre Partnerin richtig zu interpretieren und Missverständnisse, die häufig zu Streit und Abkühlung der Gefühle führen, zu vermeiden.

Um eine Beziehung retten zu können, müssen beide Partner dazu bereit sein, an sich selbst zu arbeiten und ein Verständnis für die meist unbewussten Bedürfnisse des anderen zu entwickeln. Dabei ist es unumgänglich auch bereit zu sein, sein eigenes Verhalten zu reflektieren und auch eigene Fehler eingestehen zu können. Das ist nicht nur ein wichtiger Schritt, um aus sich selbst einen besseren Menschen zu machen, sondern signalisiert auch Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin, dass Sie die Gründe des Scheiterns nicht nur bei ihr oder ihm suchen. Das wiederum erhöht auch bei ihm oder ihr die Bereitschaft, Fehler einzugestehen und sich zukünftig anders zu verhalten.

Mit der Beantwortung der oben genannten Fragen sind sie ein ganzes Stück weitergekommen. Sie wissen nun, was falsch gelaufen ist und wie Sie es gerne gehabt hätten. Mit diesem Wissen können wir gezielt daran arbeiten, Ihre Traum-Beziehung wahr werden zu lassen!

Rein in die Beziehungskrise – raus aus der Beziehungskrise

Eine liebevolle, glückliche Beziehung gibt sehr viel Halt. Kaum etwas anderes können wir mit einer Beziehung zwischen Frau und Mann vergleichen. Daher wundert es nicht, dass eine Beziehungskrise zu den am meisten belastenden Ereignissen im Leben gehört.

Die meisten langjährigen Partnerschaften geraten im Laufe der Zeit in eine Krise. Deshalb ist es extrem hilfreich, die möglichen Muster einer Beziehungskrise zu kennen, um Beziehungsproblemen vorzubeugen oder diese erfolgreich lösen zu können. Wichtige Fragen sollten dabei für sich beantwortet werden, ohne dem Partner etwas vorzuhalten oder Forderungen an ihn zu stellen. Dadurch wird die eigene Rolle in der Beziehung reflektiert. Und es kann erfolgreich eine Lösung bei einer Beziehungskrise gefunden werden.

Rein in die Beziehungskrise

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine Beziehungskrise. Oftmals sind es belanglose Dinge und Verhaltensmuster, die immer wieder zu Streit führen. Es können sogar Kleinigkeiten sein, die sich wiederholen (Muster) und dadurch zum Hauptgrund für die Entstehung von Beziehungsproblemen werden. Diese Konflikte führen dann mit der Zeit in eine Beziehungskrise.

Merke: Sich wiederholenden Beziehungsproblemen können in eine Beziehungskrise führen.

Ich habe in meinen Beziehungscoachings beobachtet, dass die Meta-Muster der Grundpersönlichkeit sehr häufig primär für Beziehungskrisen verantwortlich sein können. Das trifft natürlich nur dann zu, wenn sich die Beziehungspartner in ihrer Grundpersönlichkeit unterscheiden.

Dabei geht es meistens um diese Themen:

  • Zuverlässigkeit
  • Ordnung
  • Finanzen
  • Lebensstil

Die Gründe für Beziehungskrisen können aber auch auf den 3 Ebenen der Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann liegen:

Ebene 1: Wunsch nach Wahrnehmung (Wesen vs. Schaffen)

Ebene 2: Wir-Gefühl – das Gefühl in einer Beziehung zu leben ist für Frauen existenziell (Wir vs. Ich)

Ebene 3: Geben und Nehmen Balance (Andere vs. Ich)

Manche Paare streiten auch über:

  1. einen Mangel an Austausch
  2. einen Mangel an Nähe
  3. unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse bezüglich Freizeit und Urlaub
  4. unterschiedliche Vorstellungen von Familienleben und der Erziehung der Kinder
  5. die Arbeit
  6. das Gesundheitsverhalten.

Auch eine langwierige Jobsuche oder die Bewältigung einer schweren Erkrankung kann zu ernsten Beziehungskrisen führen.

Neben diesen verschiedenen Herausforderungen können auch positive Veränderungen im Leben in einer Beziehungskrise enden. So kann etwa eine Hochzeit, die Geburt eines Wunschkindes oder der Erwerb einer gemeinsamen Immobilie zu einer Krise führen, weil in einem oftmals stressigen Alltag zahlreiche Entscheidungen gleichzeitig getroffen und unzählige Herausforderungen bewältigt werden müssen.

All diese Probleme und andere Konflikte lassen sich nicht einfach lösen, nur weil sie von den Partnern angesprochen werden.

Die Art und Weise wie man kommuniziert ist ausschlaggebend.

Wenn einer der Beziehungspartner seine Unzufriedenheit auf den Anderen überträgt, verhärten sich die Fronten. Das Finden einer gemeinsamen Lösung wird schwieriger, wenn in der Kommunikation die sachliche Ebene mit der persönlichen Ebene vermischt wird.

So werden die Beziehungsprobleme mit der Zeit ernster, bis sich schließlich aus ihnen eine schwere Beziehungskrise entwickelt und die Partner deshalb die Beziehung beenden wollen.

Merke: Nicht die Paare sind krank! Die Kommunikation ist es.

Raus aus der Beziehungskrise

Kommunikation ist zentral für eine Traum-Beziehung.

Wer in einer Beziehungskrise steckt, fragt sich oftmals, was genau hätte anders sein müssen, damit es zu einer Traum-Beziehung gekommen wäre. Eine erfüllte und liebevolle Beziehung beinhaltet:

  • Vertrauen
  • Gemeinsamkeiten
  • Nähe
  • Respekt
  • Geschlechtsspezifische Wahrnehmung
  • Wir-Gefühle (In einer Beziehung hat das Wir-Gefühl hat für Frauen die höchste Priorität.)
  • Geben und Nehmen Balance

Eine Beziehung erfordert permanente Arbeit, die nie aufhört. Und genau das ist ja der Reiz einer Beziehung zwischen Frau und Mann. Und möglicherweise sogar der Sinn des Lebens?

Kommunikation ist dabei von zentraler Bedeutung. Wenn Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin gegenüber offen und ehrlich sind und sich häufig mit ihm/ihr austauschen, können Sie glücklich sein und werden sich in Ihrer Beziehung wohlfühlen.

Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie zunächst beginnen, offen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Nur wenn Sie wissen, wie Sie selbst glücklich werden, kann Ihr Partner Sie glücklich machen.

Auch wenn Sie unglücklich sind, dürfen Sie dies Ihrem Partner/Ihrer Partnerin mitteilen und ihn/sie dazu einladen, gemeinsam eine Lösung für Ihre Probleme zu finden.

Eine weitere Voraussetzung für eine Traum-Beziehung ist die Bereitschaft zu Kompromissen. Mann und Frau haben jeweils unterschiedliche Bedürfnisse und Vorstellungen. Es geht in einer Beziehung auch darum, Wünsche und Gefühle offen zu besprechen und dafür einen Rahmen zu schaffen, mit dem beide Partner gut leben können.

Durch ein gegenseitiges Angleichen lassen sich Beziehungskonflikte vermeiden.

Ein harmonisches Zusammenleben entsteht, wenn die Meta-Bedürfnisse beider Partner befriedigt werden. Anders ausgedrückt: Wenn jeder Partner die Verantwortung dafür übernimmt, die Meta-Bedürfnisse des jeweils anderen Partners zu befriedigen, entsteht Harmonie in einer Beziehung.

Möglicherweise holt sich das Paar das verlorene Paradies zurück.

Beziehungstipps – eine Checkliste mit 20 Punkten

Wer die eigene Beziehung retten möchte, der sollte einige Punkte beachten, damit das Vorhaben gelingt. Mit dieser Checkliste soll ein Punkt-für-Punkt-Plan erarbeitet werden, der das Ziel hat, verschiedene Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue Gewohnheiten zu etablieren.

Punkt 1 – Beziehung retten: Den anderen neu zu schätzen lernen

Nach einigen Jahren Beziehung kann es schnell passieren, dass man im Alltag verlernt, dem anderen seine Wertschätzung zu zeigen. Während man sich beim Kennenlernen noch anstrengt und um den anderen wirbt, nimmt man sich nach einiger Zeit oft als selbstverständlich wahr. Kleine Aufmerksamkeiten, Gesten der Anerkennung und Wertschätzung und auch Komplimente sind daher wichtig, um die Beziehung neu zu beleben.

Punkt 2 – Beziehung retten: Die Körperlichkeit wiederbeleben und kuscheln

Zärtlichkeiten und Körperlichkeit sind wichtige Elemente einer gesunden und zufriedenen Beziehung. Beim Kuscheln entsteht ein angenehmes Gefühl und die Paarbindung wird gestärkt.

Punkt 3 – Beziehung retten: Die Erotik neu entdecken

Die Sexualität zwischen zwei Partnern ist das, was die Beziehung von einer rein platonischen Freundschaft abgrenzt. Auch wenn es schwer fällt, nach vielen Jahren noch die Leidenschaft wie am Anfang aufrecht zu erhalten, sollten sich beide Partner stets darum bemühen. Dazu gehört es auch, den anderen einmal zu überraschen, sich attraktiv zu machen und auf die individuellem Wünsche des anderen einzugehen.

Punkt 4 – Beziehung retten: Dem anderen richtig zuhören

Besonders fatal ist es für eine Beziehung, wenn beide Partner sich nach einiger Zeit auseinanderentwickeln und das Gefühl haben, nur noch nebeneinander her zu leben. Durch tägliche Gespräche über die Wünsche, Ängste und Sorgen, darüber, wie der Tag war und was man heute als wichtig empfunden hat, sind wichtig, um die Verbindung zwischen dem Paar aufrecht zu erhalten und zu stärken.

Punkt 5 – Beziehung retten: Keine Einsamkeit zu zweit entstehen lassen

Wenn nicht gut kommuniziert wird, entsteht das Gefühl, mit und neben dem anderen einsam zu sein. Die Einsamkeit zu zweit empfinden viele Menschen als noch schlimmer als bloß allein zu sein. Wichtig ist es daher, auch nach einem stressigen Tag noch auf den anderen einzugehen, sich nicht in sich selbst zu verkapseln und sich bewusst Zeit für die Kommunikation zu nehmen.

Punkt 6 – Beziehung retten: Den Partner nehmen, wie er ist

Da man in einer Beziehung das Gefühl haben möchte, sich nicht verstellen zu müssen und ganz man selbst sein zu können, sollte man genau das auch seiner besseren Hälfte vermitteln. Wer das Gefühl hat, ständig kritisiert zu werden, der wird schnell unzufrieden in der Beziehung und die Krise ist vorprogrammiert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man ihn mit – und vielleicht auch genau wegen – seiner Macken und Besonderheiten liebt.

Punkt 7 – Beziehung retten: Unangebrachte Vergleiche vermeiden

Da jeder Mensch das Gefühl haben möchte, die „Nummer eins“ für seinen Partner zu sein, belastet es die Beziehung oft, wenn von einem oder von beiden Partnern unangebrachte Vergleiche gezogen werden. Keine Frau möchte hören, welche Kollegin des Partners eine tolle sportliche Figur hat und dass ihr Sport auch einmal nicht schlecht täte. Kein Mann möchte von seiner Partnerin das Gefühl vermittelt bekommen, andere Männer hätten aber mehr erreicht und bessere Ergebnisse in einer Sache erzielt als er.

Punkt 8 – Beziehung retten: Unterstützung zeigen

Als Paar ist man ein Team und sollte sich das auch stets vergegenwärtigen. Um die Beziehung zu retten, ist es daher nicht nur wichtig, dem anderen Interesse an dem, was er tut, zu signalisieren. Wichtig ist auch, dass das Gefühl entsteht, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die individuellen Ziele zu gemeinsamen zu machen.

Punkt 9 – Beziehung retten: Sich Zeit füreinander nehmen

Im Alltag regiert oft der Stress und die Zeit füreinander kommt zu kurz. Da eine gesunde Partnerschaft ein wichtiges Element für ein glückliches Leben ist, sollte man sich auch bewusst um sie kümmern.

Punkt 10 – Beziehung retten: Sich im Haushalt beteiligen

Streits, die dann eskalieren, entstehen nicht selten über die Frage, wer sich im Haushalt wie zu beteiligen hat. Um die Beziehung zu retten, ist es daher wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man gerne Aufgaben übernimmt und dies auch ihm zuliebe tut.

Punkt 11 – Beziehung retten: Das Dating nicht verlernen

Romantische Dates halten die Paarbeziehung lebendig und sorgen für Spannung zwischen den Partnern. Daher ist es von besonderer Bedeutung, im Alltagsstress das romantische Dating nicht zu verlernen.

Punkt 12 – Beziehung retten: Der Eifersucht entgegenwirken

Ein häufiger Grund für Beziehungskrisen ist Eifersucht. Eifersucht vergiftet die Paarbeziehung und zeigt mangelndes Vertrauen auf. Wer die Beziehung retten möchte, der sollte dem Partner daher auf der einen Seite zeigen, dass dieser ihm vertrauen kann und sich auf der anderen Seite bewusst machen, dass er auch diesem vertrauen kann.

Punkt 13 – Beziehung retten: Nicht mit einer Trennung drohen

Besonders giftig für die Beziehung ist es, wenn ein Partner bei einem Streit oft mit einer Trennung droht. Als Paar ist man als Team und sollte sich daher, um die Beziehung zu retten, auch so verhalten.

Punkt 14 – Beziehung retten: Kleine Geschenke machen

Oftmals muss es nichts Großes sein, das dem anderen eine Freude macht. Auf dem Nachhauseweg einen Strauß Blumen mitzubringen, zeigt dem anderen, dass man ihn liebt und wertschätzt.

Punkt 15 – Beziehung retten: Nicht nachtragend sein

Wer seine Beziehung retten möchte, der sollte nach einem Streit verziehen können und die Beziehung nicht nach Jahren noch mit alten Konflikten belasten.

Punkt 16 – Beziehung retten: Sich auch um sich selbst kümmern

Eine gesunde Beziehung kann nur führen, wer auch mit sich selbst zufrieden ist. Eine gesunde Ernährung und Sport sind daher mittelbar auch für die Paarbindung wichtig.

Punkt 17 – Beziehung retten: Lachen

Gemeinsam zu lachen und herumzualbern hält die Beziehung lebendig. Aus diesem Grund sollten solche Verhaltensweisen nie verlernt werden.

Punkt 18 – Beziehung retten: Das Problem identifizieren

Wenn eine Beziehung in der Krise ist, liegt dies oft daran, dass die Kommunikation auf mehreren Ebenen gestört ist. Streits entstehen dann oft über vermeintliche Kleinigkeiten, obwohl die eigentlichen Probleme viel tiefer liegen.

Punkt 19 – Beziehung retten: Ehrlich sein

Vertrauen als Grundstein einer Beziehung basiert auf Ehrlichkeit. Nur, wer aufrichtig und ehrlich ist, der kann seine Beziehung aufrecht erhalten und retten.

Punkt 20 – Beziehung retten: Sich nicht verstellen

Eine Beziehung gründet darauf, dass man sich beim anderen vollkommen angenommen und zuhause fühlt. Daher sollte man sich, wenn man die Beziehung retten möchte, vor dem anderen nie verstellen oder verbiegen, um dessen Ansprüchen zu genügen.

Wieso wollen Sie eigentlich Ihre Beziehung retten?

Ein Frage, die sich viele Paare stellen: Wie kann man eine Beziehung retten. Die Tendenz der Anzahl der fragenden Paare ist steigend. Das ist auch nicht wirklich überraschend, wenn man sich zwei Dinge bewusst macht: Zum Einen ist eine Beziehung für einen Großteil der Menschen der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben. Zum Anderen gab es noch nie so viele Ehescheidungen und Beziehungskrisen wie heute. Man gewinnt den Eindruck, als wären moderne Beziehungen bloß Partnerschaften für einen begrenzten Zeitraum. „Bis das der Tod uns scheidet“ erscheint als eine Floskel, ein Ideal an das niemand mehr glaubt.

Ehen und Beziehungen geraten nicht von heute auf morgen in eine Krise. Beziehungsprobleme und Unzufriedenheit schleichen sich durch die Hintertür in den Alltag ein, bis einer oder beide Partner es nicht mehr aushalten und die Beziehung beenden wollen. In meinem Coaching treffe ich häufig Menschen, die mir völlig verzweifelt die Frage stellen: „Wie kann ich meine Beziehung retten?“. Es gibt Möglichkeiten, um festgefahrene Beziehungen wieder aufleben zu lassen. Dazu ist es sehr hilfreich,

  1. seine eigene Grundpersönlichkeit und die des Partners zu entdecken
  2. sich die Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann bewusst zu machen.

Die Beziehung retten – keine Frage der Motivation

Paare scheuen ein Beziehungsende oftmals aus Gewöhnung an den Partner, oder weil damit viele weitere Probleme aufkommen (z.B. gemeinsame Kinder, eine gemeinsame Wohnung, die gemeinsamen Freunde usw.). Das alles ist zwar in der Tat mühsam und kostet viel Kraft, bis alle Loslösungsprozesse abgeschlossen sind. Dennoch sollten diese Aspekte nicht dazu motivieren, eine Beziehung zu retten – vor allem, wenn die Partner keine Gefühle mehr füreinander empfinden. Menschen, deren Beziehung am Ende ist, sehen einerseits die vielen schönen Momente und erinnern sich an die Liebe, die am Anfang der Partnerschaft vorhanden war. Andererseits erleben sie frustrierende und belastende Situationen, Streit und Trauer über den scheinbar unabänderlichen Weg, den die Beziehung eingeschlagen hat. Bevor man jedoch seine letzten Kraftreserven dafür verbraucht, die Beziehung zu retten, sollte man sich sicher sein, dass man dafür auch die richtige Strategie hat. Nur der Wunsch und die Hoffnung des Partners, dass noch etwas getan werden kann ist wenig motivierend. Auch die Sehnsucht nach den besseren Zeiten von früher ist auch nicht wirklich nützlich als Motivator, nicht wahr?

Bevor man also ernsthafte Schritte unternimmt, sollte man sich einiges bewusst machen:

  1. Wieso will ich mit diesem Menschen zusammenleben?
  2. Lohnt es sich, dafür an mir zu arbeiten?
  3. Bin ich dafür bereit, ehrlich über mich selbst und mein Verhalten nachzudenken?
  4. Was genau liebe ich an meinem Partner/meiner Partnerin?
  5. Kann und will ich mit diesem Menschen wieder glücklich werden?
  6. Können wir unsere Beziehungsprobleme überwinden?

Stellen Sie sich diese Fragen und beantworten Sie sie am besten schriftlich.

Damit tun sie nicht nur sich selbst einen Gefallen, sondern helfen auch Ihrem Partner/Ihrer Partnerin, sich darüber bewusst zu werden, ob die Beziehungskrise VON BEIDEN überwunden werden kann.

Wenn Sie überzeugt davon sind, dass Ihre Liebe noch stark genug ist und Sie sich kein Leben ohne einander vorstellen können, fangen Sie damit an, Ihre eigenen Meta-Bedürfnisse zu entdecken. Und die des Partners/der Partnerin natürlich auch. Damit Sie sich nach einiger Zeit nicht wieder die Frage stellen müssen: „Soll ich meine Beziehung beenden?“.

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Der wesentliche Grund, warum es so viel Leid in Partnerschaften gibt: Die Geschlechter wissen so gut wie nichts voneinander. Anders ausgedrückt: Frauen wissen nicht, wie Männer ticken und Männer wissen nicht, was Frauen wollen. Die Geschlechter reden deshalb aneinander vorbei. Nicht weil sie es bewusst wollen, sondern weil sie die „Sprache“ des anderen Geschlechts nicht verstehen und die wirklichen Bedürfnisse des/r Partners/Partnerin nicht kennen. Das stelle ich in meiner Arbeit als Beziehungscoach immer wieder fest. Dabei ist es gar nicht schwer, als Mann die Psyche der Frauen zu verstehen. Das Gleiche gilt auch umgekehrt.

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Mit der FMMB-Methode Bedürfnisse erkennen und Beziehung retten

Wenn man einen PC mit einem Apple-Computer verbinden möchte, braucht man eine Schnittstelle, damit die beiden Computer miteinander kommunizieren können. Die Daten müssen an der Schnittstelle so aufbereitet werden, damit der jeweils andere Rechner etwas damit anfangen kann.

Oftmals gibt es Beziehungen vergleichbare Probleme, die es zu lösen gilt. Damit die Kommunikation zwischen dem „weiblichen und männlichen Betriebssystem“ einwandfrei funktioniert, ist eine Schnittstelle nötig. Dann können die Meta-Bedürfnisse in die „Sprache“ des jeweiligen anderen Geschlechts übersetzt werden. Die Schnittstelle sorgt sozusagen dafür, dass Frauen Männer (Meta-Bedürfnisse) verstehen und Männer Frauen (Meta-Bedürfnisse) verstehen. Anders ausgedrückt: Beide Partner sprechen eine „Sprache“, die alle Meta-Bedürfnisse beider Partner befriedigen kann.

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Wie rette ich meine Beziehung? Entdecken Sie mit der FMMB-Methode die Geheimnisse erfplgreicher Partnerschaften.

Wie rette ich meine Beziehung? Eine Frage, die sich viele Paare stellen, die keinen Ausweg mehr sehen, weil die Probleme in der Beziehung komplexer werden. Ein Beziehungscoach kann das Wirrwar auflösen.

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Aktualisiert am 18.07.2018

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