Beziehung retten – wo, wie, warum Beziehungskrisen entstehen

Wie kann ich meine Beziehung retten? Wahrscheinlich sind Sie auf dieser Seite „gelandet“, weil Sie nach einer Antwort suchen?

Oder möglicherweise suchen Sie eine Antwort auf die Frage: Beziehung retten oder nicht?

Es könnte aber auch sein, dass Sie sich bereits die Frage stellen: „Ist meine Beziehung überhaupt noch zu retten?“

Keine Angst: Auf all Ihre Fragen gibt es auch Antworten.

Bevor Sie aber mit der Rettungsaktion beginnen, lade ich Sie ein, etwas mehr über Frauen, Männer und Beziehungen von mir zu erfahren, damit sich Fehler bei der Rettungsaktion nicht wiederholen werden.

Nehmen Sie sich jetzt ein wenig, damit Sie Ihre Beziehung retten können. Hören und lesen Sie, was ich Ihnen über Frauen und Männer zu sagen habe. Ich garantiere Ihnen, es wird sich für Sie und Ihre Beziehung lohnen.

Beziehungskrisen sind immer Kommunikationskrisen!

Wenn Sie als Mann Ihre Beziehung retten wollen, MÜSSEN Sie lernen, wie Sie erfolgreich mit Ihrer Partnerin kommunizieren!

Möchten Sie erfahren, wie das geht?

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Erschreckend für jede Beziehung: Generell ist ein Trend zur kurzlebigen Beziehung zu beobachten. Mehr als jede dritte Ehe in Deutschland (36 Prozent) wird geschieden. Dabei ist ein Leben ohne Beziehungsstress simpel und einfach. Aber wie lässt sich eine Beziehung retten?

In 40 Prozent der Fälle lassen sich Verheiratete wegen ständigem verheerenden Streit scheiden. In 60 Prozent der Fälle ist der Grund, dass sich die Partner wegen ständiger Streitvermeidung so weit voneinander entfernt haben, dass sie ihre Freundschaft und ihr Gefühl der Verbundenheit verloren haben. (Quelle: Gottmann: Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe.)

Und es wird noch schlimmer

Denn die Zahlen zur Scheidungsquote, herausgegeben vom statistischen Bundesamt, beinhalten nur die Ehen, die offiziell auseinanderbrechen. Man kann davon ausgehen, dass von den 64 Prozent der Paare, die sich nicht scheiden lassen, die Hälfte eher in einer Zweckgemeinschaft leben, als in einer echten Partnerschaft.

Und die Leidensjahre werden immer länger, denn der Trend zu einer längeren Ehedauer bis zur Scheidung setzt sich fort. Zusammengefasst bedeutet das: Ein Drittel lässt sich scheiden, ein Drittel lebt aneinander vorbei. Nur einem Drittel geht es gut.

Und das, was (rein statistisch) für eheliche Partnerschaften gilt, dürfte bei nichtehelichen Partnerschaften wohl noch wesentlich ausgeprägter sein: Trennungen ohne Ehevertrag sind wesentlich unkomplizierter und selten kostspielig.

Die Top-Five-Trennungsgründe, die eine Beziehung beenden

Die Beziehung retten - aber wo fange ich damit an.

(c) hypnocreative – fotolia.com

Hier die Top-Five-Trennungsgründe einer Befragung von ElitePartner mit ca. 4.000 Teilnehmern.
(Mehrfache Antworten waren bei dieser Befragung möglich.)

Wir haben uns auseinandergelebt. (37%)

Wir waren zu unterschiedlich. (30%)

Das Geben und Nehmen war nicht ausgeglichen. (26%)

Wir hatten unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Freiraum. (26%)

Wir konnten nicht miteinander reden. (23%)

Und meistens sind es die Frauen, die den gemeinsamen Leidensweg beenden. Bei den im Jahr 2013 geschiedenen Ehen wurde der Scheidungsantrag in 52 Prozent der Fälle von der Frau gestellt. Der Mann reichte nur in 40 Prozent der Fälle den Antrag ein und in den übrigen Fällen beantragten beide Ehegatten gemeinsam die Scheidung (8 Prozent). (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Und was (rein statistisch) für die Ehe gilt, lässt sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf nichteheliche Partnerschaften übertragen: Die Frau beendet ihre Beziehung, weil sie den Zustand nicht mehr ertragen kann. „Ich habe es in meiner Beziehung einfach nicht mehr ausgehalten“, sagt eine Frau, die nicht genannt werden will.

Die Beziehung retten: was hätte anders sein sollen?

 

Eine stabile und glückliche Beziehung ist für viele Menschen nicht nur das Salz in der Suppe des Lebens, sondern auch die Voraussetzung für ein zufriedenes und erfülltes Dasein. Als Beziehungscoach sehe ich regelmäßig Paare, die diesen Wunsch nach Harmonie in der Partnerschaft hegen und sich lieben, jedoch trotzdem immer mehr auseinanderdriften. Sie wissen nicht, wie sie aus der Krise wieder herausfinden sollen und machen sich gegenseitig unglücklich. Dennoch möchten beide ihre Beziehung retten. Im Gespräch stellt sich dann häufig heraus, dass die Probleme jeweils beim anderen gesehen werden und Forderungen an den Partner/die Partnerin gestellt werden. Diese gegenseitigen Schuldzuweisungen sind ein ausschlaggebender Grund dafür, dass viele Paare sich nicht mehr allein aus dem angehäuften Berg aus Verletzungen, Enttäuschungen und Frustrationen heraus manövrieren können. Um eine Beziehung retten zu können, sollte man daher zuerst bei sich selbst anfangen.

Beziehung retten: zwei simple Fragen zu Beginn

Man kann niemanden dazu zwingen, sich oder sein Verhalten zu verändern. Selbst wenn sie das Gefühl haben, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin sich falsch verhält, müssen das Einsehen und der Wunsch zur Veränderung von ihm oder ihr selbst herauskommen. Dennoch gehören immer zwei zu einer Beziehung und niemand ist fehlerfrei. Was Sie selbst tun können, ist sich zwei Fragen zu stellen und diese ehrlich zu beantworten. Versuchen Sie dabei, Gründe bei sich selbst zu suchen und widerstehen Sie der Versuchung, Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Vorhaltungen zu machen. Denn damit treiben Sie Ihr Gegenüber in eine Ecke und zwingen ihn oder sie, sich zu verteidigen. Sie würden ihm oder ihr das unfaire Bild vermitteln, dass es allein an ihm oder ihr liegt, dass die Partnerschaft in die Brüche geht.

Frage 1: Wie ist es zu der Beziehungskrise gekommen?

Denken Sie zurück und versuchen Sie sich daran zu erinnern, wann Sie zuletzt richtig glücklich in Ihrer Beziehung waren. Was hat sich seit dem verändert? Haben Sie vielleicht unter dem Druck des Alltags zu wenige schöne Dinge miteinander unternommen? Haben Sie angefangen, sich als selbstverständlich zu erachten? Konnten Sie plötzlich nicht mehr richtig miteinander sprechen? Haben sich die Lebensumstände und damit auch die Beziehung verändert? Haben Sie Ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Partners oder Ihrer Partnerin gestellt?

Es gibt viele Möglichkeiten, warum eine Partnerschaft in die Brüche gehen kann. Meistens ist es auch nicht nur einer, sondern gleich mehrere Aspekte, die unglücklich zusammenspielen. Suchen Sie die Gründe, die Sie in diese Situation gebracht haben. Beurteilen Sie ihr eigenes Verhalten, das vielleicht dazu beigetragen hat, dass Sie nun vor der Aufgabe stehen, Ihre Beziehung retten zu müssen.

Frage 2: Was hätte anders sein müssen, damit es zu einer Traum-Beziehung gekommen wäre?

Die Beantwortung dieser Frage setzt voraus, dass Sie ein Bild davon haben, wie Ihre Traum-Beziehung aussehen sollte. Bauen Sie keine Märchenschlösser! Selbst wenn Sie das Glück haben und Ihren Traum-Prinzen oder Ihre Traum-Prinzessin gefunden haben, sind Beziehungen selbst mit diesen optimalen Partnern schwierig. Wir sind unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen, die es nötig machen, stets aufeinander einzugehen und Kompromisse zu schließen, die beide zufrieden stellen. Versuchen Sie also, Ihre Traum-Beziehung unter realistischen Gesichtspunkten zu definieren und gleichen Sie dann dieses Bild mit ihrer tatsächlichen Beziehung ab. Was fehlt, was ist anders? Hätten Sie durch ihr Verhalten etwas dazu beitragen können, diesen Traum wahr werden zu lassen?

 

Beziehung retten - nicht die Paare erzeugen den Stress in einer Beziehung, sondern Kommunikationsmuster.

 

Ein Beziehungscoaching kann ist der erste Schritt zum Retten einer Beziehung sein

Wenn die Situation so verfahren erscheint, dass jedes Wort bloß zu weiterem Streit führt und man trotz aller guten Absichten einfach kein Licht am Ende des Tunnels sehen kann, ist es hilfreich, sich wertfreie und objektive Unterstützung von außen zu holen. Diese Einsicht, dass man es alleine nicht mehr schaffen wird, die Beziehung retten zu können, ist der erste und wichtigste Schritt zu einer glücklichen Zukunft mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Als erfahrener Beziehungscoach kenne ich die Kommunikationsmuster, die sich zwischen Männern und Frauen tendenziell unterscheiden. Das ist ein großer Vorteil, denn ich kann Ihnen dabei helfen, ihre Wünsche und Bedürfnisse klar verständlich zu äußern. So lernen Sie, Ihren Partner oder Ihre Partnerin richtig zu interpretieren und Missverständnisse, die häufig zu Streit und Abkühlung der Gefühle führen, zu vermeiden.

Um eine Beziehung retten zu können, müssen beide Partner dazu bereit sein, an sich selbst zu arbeiten und ein Verständnis für die meist unbewussten Bedürfnisse des anderen zu entwickeln. Dabei ist es unumgänglich auch bereit zu sein, sein eigenes Verhalten zu reflektieren und auch eigene Fehler eingestehen zu können. Das ist nicht nur ein wichtiger Schritt, um aus sich selbst einen besseren Menschen zu machen, sondern signalisiert auch Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin, dass Sie die Gründe des Scheiterns nicht nur bei ihr oder ihm suchen. Das wiederum erhöht auch bei ihm oder ihr die Bereitschaft, Fehler einzugestehen und sich zukünftig anders zu verhalten.

Mit der Beantwortung der oben genannten Fragen sind sie ein ganzes Stück weitergekommen. Sie wissen nun, was falsch gelaufen ist und wie Sie es gerne gehabt hätten. Mit diesem Wissen können wir gezielt daran arbeiten, Ihre Traum-Beziehung wahr werden zu lassen!

Sie möchten Ihre Ehe oder Beziehung retten? Testen Sie mich jetzt kostenfrei auf Herz und Nieren.

Rein in die Beziehungskrise – raus aus der Beziehungskrise

 

Eine liebevolle, glückliche Beziehung gibt sehr viel Halt. Kaum etwas anderes können wir mit einer Beziehung zwischen Frau und Mann vergleichen. Daher wundert es nicht, dass eine Beziehungskrise zu den am meisten belastenden Ereignissen im Leben gehört.

Die meisten langjährigen Partnerschaften geraten im Laufe der Zeit in eine Krise. Deshalb ist es extrem hilfreich, die möglichen Muster einer Beziehungskrise zu kennen, um Beziehungsproblemen vorzubeugen oder diese erfolgreich lösen zu können. Wichtige Fragen sollten dabei für sich beantwortet werden, ohne dem Partner etwas vorzuhalten oder Forderungen an ihn zu stellen. Dadurch wird die eigene Rolle in der Beziehung reflektiert. Und es kann erfolgreich eine Lösung bei einer Beziehungskrise gefunden werden.

Rein in die Beziehungskrise

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine Beziehungs- oder Ehekrise. Oftmals sind es belanglose Dinge und Verhaltensmuster, die immer wieder zu Streit führen. Es können sogar Kleinigkeiten sein, die sich wiederholen (Muster) und dadurch zum Hauptgrund für die Entstehung von Beziehungsproblemen werden. Diese Konflikte führen dann mit der Zeit in eine Beziehungskrise.

Sich wiederholende Beziehungsprobleme können in eine Beziehungskrise führen.

Ich habe in meinen Beziehungscoachings beobachtet, dass die Meta-Muster der Grundpersönlichkeit sehr häufig primär für Beziehungskrisen verantwortlich sein können. Das trifft natürlich nur dann zu, wenn sich die Beziehungspartner in ihrer Grundpersönlichkeit unterscheiden.

Dabei geht es meistens um diese Themen:

  • Zuverlässigkeit
  • Ordnung
  • Finanzen
  • Lebensstil

Die Gründe für Beziehungskrisen können aber auch auf den 3 Ebenen der Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann liegen:

Ebene 1: Wunsch nach Wahrnehmung (Wesen vs. Schaffen)

Ebene 2: Wir-Gefühl – das Gefühl in einer Beziehung zu leben ist für Frauen existenziell (Wir vs. Ich)

Ebene 3: Geben und Nehmen Balance (Andere vs. Ich)

Manche Paare streiten auch über:

  1. einen Mangel an Austausch
  2. einen Mangel an Nähe
  3. unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse bezüglich Freizeit und Urlaub
  4. unterschiedliche Vorstellungen von Familienleben und der Erziehung der Kinder
  5. die Arbeit
  6. das Gesundheitsverhalten.

Auch eine langwierige Jobsuche oder die Bewältigung einer schweren Erkrankung kann zu ernsten Beziehungskrisen führen.

Neben diesen verschiedenen Herausforderungen können auch positive Veränderungen im Leben in einer Beziehungskrise enden. So kann etwa eine Hochzeit, die Geburt eines Wunschkindes oder der Erwerb einer gemeinsamen Immobilie zu einer Krise führen, weil in einem oftmals stressigen Alltag zahlreiche Entscheidungen gleichzeitig getroffen und unzählige Herausforderungen bewältigt werden müssen.

All diese Probleme und andere Konflikte lassen sich nicht einfach lösen, nur weil sie von den Partnern angesprochen werden.

Die Art und Weise wie man kommuniziert ist ausschlaggebend.

Wenn einer der Beziehungspartner seine Unzufriedenheit auf den Anderen überträgt, verhärten sich die Fronten. Das Finden einer gemeinsamen Lösung wird schwieriger, wenn in der Kommunikation die sachliche Ebene mit der persönlichen Ebene vermischt wird.

So werden die Beziehungsprobleme mit der Zeit ernster, bis sich schließlich aus ihnen eine schwere Beziehungskrise entwickelt und die Partner deshalb die Beziehung beenden wollen.

Merke: Nicht die Paare sind krank! Die Kommunikation ist es.

Raus aus der Beziehungskrise

Kommunikation ist zentral für eine Traum-Beziehung.

Wer in einer Beziehungskrise steckt, fragt sich oftmals, was genau hätte anders sein müssen, damit es zu einer Traum-Beziehung gekommen wäre. Eine erfüllte und liebevolle Beziehung beinhaltet:

  • Vertrauen
  • Gemeinsamkeiten
  • Nähe
  • Respekt
  • Geschlechtsspezifische Wahrnehmung
  • Wir-Gefühle (In einer Beziehung hat das Wir-Gefühl hat für Frauen die höchste Priorität.)
  • Geben und Nehmen Balance

Eine Beziehung erfordert permanente Arbeit, die nie aufhört. Und genau das ist ja der Reiz einer Beziehung zwischen Frau und Mann. Und möglicherweise sogar der Sinn des Lebens?

Kommunikation ist dabei von zentraler Bedeutung. Wenn Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin gegenüber offen und ehrlich sind und sich häufig mit ihm/ihr austauschen, können Sie glücklich sein und werden sich in Ihrer Beziehung wohlfühlen.

Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie zunächst beginnen, offen und ehrlich zu sich selbst zu sein. Nur wenn Sie wissen, wie Sie selbst glücklich werden, kann Ihr Partner Sie glücklich machen.

Auch wenn Sie unglücklich sind, dürfen Sie dies Ihrem Partner/Ihrer Partnerin mitteilen und ihn/sie dazu einladen, gemeinsam eine Lösung für Ihre Probleme zu finden.

Eine weitere Voraussetzung für eine Traum-Beziehung ist die Bereitschaft zu Kompromissen. Mann und Frau haben jeweils unterschiedliche Bedürfnisse und Vorstellungen. Es geht in einer Beziehung auch darum, Wünsche und Gefühle offen zu besprechen und dafür einen Rahmen zu schaffen, mit dem beide Partner gut leben können.

Durch ein gegenseitiges Angleichen lassen sich Beziehungskonflikte vermeiden.

Ein harmonisches Zusammenleben entsteht, wenn die Meta-Bedürfnisse beider Partner befriedigt werden. Anders ausgedrückt: Wenn jeder Partner die Verantwortung dafür übernimmt, die Meta-Bedürfnisse des jeweils anderen Partners zu befriedigen, entsteht Harmonie in einer Beziehung.

Möglicherweise holt sich das Paar das verlorene Paradies zurück.

Beziehung retten - ein Neuanfang beginnt bei mir selbst

Die meisten Beziehungen scheitern durch Probleme an der Kommunikations-Schnittstelle zwischen Frau und Mann. Aus diesem Grund kann es für eine harmonische Beziehung sehr nützlich sein, die Meta-Sprache der Geschlechter zu lernen.

 

Beziehungstipps: diese 20 Sofort-Maßnahmen für Ihre Beziehung können Sie sofort umsetzen

 

Wer die eigene Beziehung oder Ehe retten möchte, der sollte einige Punkte beachten, damit das Vorhaben gelingt. Mit dieser Checkliste soll ein Punkt-für-Punkt-Plan erarbeitet werden, der das Ziel hat, verschiedene Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue Gewohnheiten zu etablieren.

Punkt 1 – Beziehung retten: Den anderen neu zu schätzen lernen

Nach einigen Jahren Beziehung kann es schnell passieren, dass man im Alltag verlernt, dem anderen seine Wertschätzung zu zeigen. Während man sich beim Kennenlernen noch anstrengt und um den anderen wirbt, nimmt man sich nach einiger Zeit oft als selbstverständlich wahr. Kleine Aufmerksamkeiten, Gesten der Anerkennung und Wertschätzung und auch Komplimente sind daher wichtig, um die Beziehung neu zu beleben.

Punkt 2 – Beziehung retten: Die Körperlichkeit wiederbeleben und kuscheln

Zärtlichkeiten und Körperlichkeit sind wichtige Elemente einer gesunden und zufriedenen Beziehung. Beim Kuscheln entsteht ein angenehmes Gefühl und die Paarbindung wird gestärkt.

Punkt 3 – Beziehung retten: Die Erotik neu entdecken

Die Sexualität zwischen zwei Partnern ist das, was die Beziehung von einer rein platonischen Freundschaft abgrenzt. Auch wenn es schwer fällt, nach vielen Jahren noch die Leidenschaft wie am Anfang aufrecht zu erhalten, sollten sich beide Partner stets darum bemühen. Dazu gehört es auch, den anderen einmal zu überraschen, sich attraktiv zu machen und auf die individuellem Wünsche des anderen einzugehen.

Punkt 4 – Beziehung retten: Dem anderen richtig zuhören

Besonders fatal ist es für eine Beziehung, wenn beide Partner sich nach einiger Zeit auseinanderentwickeln und das Gefühl haben, nur noch nebeneinander her zu leben. Durch tägliche Gespräche über die Wünsche, Ängste und Sorgen, darüber, wie der Tag war und was man heute als wichtig empfunden hat, sind wichtig, um die Verbindung zwischen dem Paar aufrecht zu erhalten und zu stärken.

Punkt 5 – Beziehung retten: Keine Einsamkeit zu zweit entstehen lassen

Wenn nicht gut kommuniziert wird, entsteht das Gefühl, mit und neben dem anderen einsam zu sein. Die Einsamkeit zu zweit empfinden viele Menschen als noch schlimmer als bloß allein zu sein. Wichtig ist es daher, auch nach einem stressigen Tag noch auf den anderen einzugehen, sich nicht in sich selbst zu verkapseln und sich bewusst Zeit für die Kommunikation zu nehmen.

Punkt 6 – Beziehung retten: Den Partner nehmen, wie er ist

Da man in einer Beziehung das Gefühl haben möchte, sich nicht verstellen zu müssen und ganz man selbst sein zu können, sollte man genau das auch seiner besseren Hälfte vermitteln. Wer das Gefühl hat, ständig kritisiert zu werden, der wird schnell unzufrieden in der Beziehung und die Krise ist vorprogrammiert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man ihn mit – und vielleicht auch genau wegen – seiner Macken und Besonderheiten liebt.

Punkt 7 – Beziehung retten: Unangebrachte Vergleiche vermeiden

Da jeder Mensch das Gefühl haben möchte, die „Nummer eins“ für seinen Partner zu sein, belastet es die Beziehung oft, wenn von einem oder von beiden Partnern unangebrachte Vergleiche gezogen werden. Keine Frau möchte hören, welche Kollegin des Partners eine tolle sportliche Figur hat und dass ihr Sport auch einmal nicht schlecht täte. Kein Mann möchte von seiner Partnerin das Gefühl vermittelt bekommen, andere Männer hätten aber mehr erreicht und bessere Ergebnisse in einer Sache erzielt als er.

Punkt 8 – Beziehung retten: Unterstützung zeigen

Als Paar ist man ein Team und sollte sich das auch stets vergegenwärtigen. Um die Beziehung zu retten, ist es daher nicht nur wichtig, dem anderen Interesse an dem, was er tut, zu signalisieren. Wichtig ist auch, dass das Gefühl entsteht, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die individuellen Ziele zu gemeinsamen zu machen.

Punkt 9 – Beziehung retten: Sich Zeit füreinander nehmen

Im Alltag regiert oft der Stress und die Zeit füreinander kommt zu kurz. Da eine gesunde Partnerschaft ein wichtiges Element für ein glückliches Leben ist, sollte man sich auch bewusst um sie kümmern.

Punkt 10 – Beziehung retten: Sich im Haushalt beteiligen

Streits, die dann eskalieren, entstehen nicht selten über die Frage, wer sich im Haushalt wie zu beteiligen hat. Um die Beziehung zu retten, ist es daher wichtig, dem anderen zu zeigen, dass man gerne Aufgaben übernimmt und dies auch ihm zuliebe tut.

Punkt 11 – Beziehung retten: Das Dating nicht verlernen

Romantische Dates halten die Paarbeziehung lebendig und sorgen für Spannung zwischen den Partnern. Daher ist es von besonderer Bedeutung, im Alltagsstress das romantische Dating nicht zu verlernen.

Punkt 12 – Beziehung retten: Der Eifersucht entgegenwirken

Ein häufiger Grund für Beziehungskrisen ist Eifersucht. Eifersucht vergiftet die Paarbeziehung und zeigt mangelndes Vertrauen auf. Wer die Beziehung retten möchte, der sollte dem Partner daher auf der einen Seite zeigen, dass dieser ihm vertrauen kann und sich auf der anderen Seite bewusst machen, dass er auch diesem vertrauen kann.

Punkt 13 – Beziehung retten: Nicht mit einer Trennung drohen

Besonders giftig für die Beziehung ist es, wenn ein Partner bei einem Streit oft mit einer Trennung droht. Als Paar ist man als Team und sollte sich daher, um die Beziehung zu retten, auch so verhalten.

Punkt 14 – Beziehung retten: Kleine Geschenke machen

Oftmals muss es nichts Großes sein, das dem anderen eine Freude macht. Auf dem Nachhauseweg einen Strauß Blumen mitzubringen, zeigt dem anderen, dass man ihn liebt und wertschätzt.

Punkt 15 – Beziehung retten: Nicht nachtragend sein

Wer seine Beziehung retten möchte, der sollte nach einem Streit verziehen können und die Beziehung nicht nach Jahren noch mit alten Konflikten belasten.

Punkt 16 – Beziehung retten: Sich auch um sich selbst kümmern

Eine gesunde Beziehung kann nur führen, wer auch mit sich selbst zufrieden ist. Eine gesunde Ernährung und Sport sind daher mittelbar auch für die Paarbindung wichtig.

Punkt 17 – Beziehung retten: Lachen

Gemeinsam zu lachen und herumzualbern hält die Beziehung lebendig. Aus diesem Grund sollten solche Verhaltensweisen nie verlernt werden.

Punkt 18 – Beziehung retten: Das Problem identifizieren

Wenn eine Beziehung in der Krise ist, liegt dies oft daran, dass die Kommunikation auf mehreren Ebenen gestört ist. Streits entstehen dann oft über vermeintliche Kleinigkeiten, obwohl die eigentlichen Probleme viel tiefer liegen.

Punkt 19 – Beziehung retten: Ehrlich sein

Vertrauen als Grundstein einer Beziehung basiert auf Ehrlichkeit. Nur, wer aufrichtig und ehrlich ist, der kann seine Beziehung aufrecht erhalten und retten.

Punkt 20 – Beziehung retten: Sich nicht verstellen

Eine Beziehung gründet darauf, dass man sich beim anderen vollkommen angenommen und zuhause fühlt. Daher sollte man sich, wenn man die Beziehung retten möchte, vor dem anderen nie verstellen oder verbiegen, um dessen Ansprüchen zu genügen.

Wenn Sie Ihre Beziehung retten möchten, setzen Sie diese Punkte Schritt für Schritt um – nicht alle 20 Punkte an einem Tag. Einer pro Tag sollte völlig ausreichend sein. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Umsetzen haben, helfe ich Ihnen gern weiter.

Warum Tipps, die die Beziehung retten sollen, selten funktionieren

 

Recherchiert man im Internet, wie man eine Beziehung retten kann, findet man in kurzer Zeit viele gut gemeinte Ratschläge und jede Menge Tipps. Und dann stellt man fest, dass die Ratschläge zwar gut sind, doch die Umsetzung misslingt.

Die vielen allgemeinen Grundsätze und Ratschläge lassen sich schwer in den Alltag integrieren. So liest man beispielsweise oft, dass Kommunikation das Wichtigste in einer Beziehung ist und dass man auf die Bedürfnisse und Wünsche seines Partners eingehen sollte.

Menschen haben jedoch Gewohnheiten und (unbewusste) Persönlichkeitsmuster, die schwer zu durchbrechen sind. Und Frau und Mann haben Meta-Bedürfnisse, die die Paare nicht kennen.

Ein gut gemeinter Ratschlag oder Tipp ohne konkrete Handlungsanweisung ist damit wenig hilfreich.

Des Weiteren gehen allgemeine Tipps und Ratschläge zu wenig auf die individuelle Beziehung zwischen zwei Menschen ein. Deshalb können sie nicht dort ansetzen, wo das Problem zwischen den Partnern wirklich liegt.

Kleine Schritte führen zum Erfolg

Wer seine Beziehung retten möchte, sollte sich zunächst darüber bewusst werden, dass Menschen sich nicht von heute auf morgen vollständig ändern können, weil sie nicht wissen wie das geht. Das gilt natürlich auch für ein System, also für eine Beziehung.

Eine gesunde und glückliche Beziehung zu führen bedeutet auch: jeder Partner sollte sich weiterentwickeln.

Es ist wenig hilfreich, einfach nur einen Grundsatz zur Kenntnis zu nehmen oder aufzustellen. Viel nützlicher ist es, sich selbst und das eigene Verhalten in kleinen Schritten zu verändern.

Wer sofort ein anderer Mensch werden möchte, der macht sich selbst etwas vor. Vor allem läuft er Gefahr, schnell keine Energie mehr zu haben und deshalb in die alten Verhaltensmuster zurückzufallen.

Der dadurch entstehende Beziehungsstress ist dann möglicherweise noch viel gravierender als der, der zu der Beziehungskrise geführt hat.

Dies ist mit dem schnellen Abnehmen vergleichbar. Wenn jemand in kurzer Zeit viel abnehmen möchte und aus diesem Grund beschließt, nur noch ganz wenig zu essen oder zu hungern, wird das Abnehmprojekt scheitern. Das Vorhaben wird auf Dauer nicht funktionieren. Es bedarf vielmehr einer gründlichen Ernährungsumstellung in kleinen Schritten. Auf diese Weise kann man sich an neue Muster gewöhnen und Gewohnheiten entwickeln, die dann in Fleisch und Blut übergehen werden.

Ein Tipp darf niemals als etwas Starres aufgefasst werden, der auf Biegen und Brechen sofort umgesetzt werden muss. Langfristig entsteht dann nur Frust und man führt sich das eigene Scheitern vor Augen.

Pauschalisierungen sind wenig hilfreich

Oft scheitert eine gute Umsetzung von Ratschlägen für eine Rettung der Beziehung auch daran, dass sie zu wenig konkret sind. Jede Partnerschaft hat eigene Stärken und Schwächen und ist einzigartig. Auch wenn es oft wiederkehrende Muster und Verhaltensweisen gibt, die zu Streit und Krisen führen, gibt es in jeder Beziehung unterschiedliche problematische und unproblematische Themen.

Die persönlichen Streitthemen in einer Beziehung hängen zu einem nicht unerheblichen Teil mit den verschiedenen Grundpersönlichkeiten der Partner zusammen und mit der Tatsache, dass Frau und Mann unterschiedliche Meta-Bedürfnisse haben.

Jedes Paar hat verschiedene Bereiche, in denen die Harmonie in der Beziehung gestört ist. Daher ist es wichtig, diese Probleme klar zu identifizieren und am Ursprung anzusetzen.

Es ist sehr hilfreich, das Problem immer an der Wurzel anzupacken.

Oft entsteht ein Streit über vermeintliche Kleinigkeiten. Bei genauerem Hinsehen stellt sich dann heraus, dass das Grundproblem viel tiefer liegt und es sich nur um den Tropfen gehandelt hat, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Daher ist es wichtig, Tipps nicht einfach pauschal zu verinnerlichen und keinen konkreten Bezug zur Paardynamik zu nehmen.

Nur, wenn Sie die eigenen Grundpersönlichkeitsmuster und die Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann kennen und bereit sind, kleine Schritte zu gehen um hinderliche Gewohnheiten dauerhaft zu ändern, können Sie Ihre Beziehung retten.

Beziehung retten - nicht die Paare sind krank. Die Kommunikation ist es.Wieso wollen Sie eigentlich Ihre Beziehung retten?

 

Ein Frage, die sich viele Paare stellen: Wie kann man eine Beziehung retten. Die Tendenz der Anzahl der fragenden Paare ist steigend. Das ist auch nicht wirklich überraschend, wenn man sich zwei Dinge bewusst macht: Zum Einen ist eine Beziehung für einen Großteil der Menschen der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben. Zum Anderen gab es noch nie so viele Ehescheidungen und Beziehungskrisen wie heute. Man gewinnt den Eindruck, als wären moderne Beziehungen bloß Partnerschaften für einen begrenzten Zeitraum. „Bis das der Tod uns scheidet“ erscheint als eine Floskel, ein Ideal an das niemand mehr glaubt.

Ehen und Beziehungen geraten nicht von heute auf morgen in eine Krise. Beziehungsprobleme und Unzufriedenheit schleichen sich durch die Hintertür in den Alltag ein, bis einer oder beide Partner es nicht mehr aushalten und die Beziehung beenden wollen. In meinem Coaching treffe ich häufig Menschen, die mir völlig verzweifelt die Frage stellen: „Wie kann ich meine Beziehung retten?“. Es gibt Möglichkeiten, um festgefahrene Beziehungen wieder aufleben zu lassen. Dazu ist es sehr hilfreich,

  1. seine eigene Grundpersönlichkeit und die des Partners zu entdecken
  2. sich die Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann bewusst zu machen.

Die Beziehung retten – keine Frage der Motivation

Paare scheuen ein Beziehungsende oftmals aus Gewöhnung an den Partner, oder weil damit viele weitere Probleme aufkommen (z.B. gemeinsame Kinder, eine gemeinsame Wohnung, die gemeinsamen Freunde usw.). Das alles ist zwar in der Tat mühsam und kostet viel Kraft, bis alle Loslösungsprozesse abgeschlossen sind. Dennoch sollten diese Aspekte nicht dazu motivieren, eine Beziehung zu retten – vor allem, wenn die Partner keine Gefühle mehr füreinander empfinden. Menschen, deren Beziehung am Ende ist, sehen einerseits die vielen schönen Momente und erinnern sich an die Liebe, die am Anfang der Partnerschaft vorhanden war. Andererseits erleben sie frustrierende und belastende Situationen, Streit und Trauer über den scheinbar unabänderlichen Weg, den die Beziehung eingeschlagen hat. Bevor man jedoch seine letzten Kraftreserven dafür verbraucht, die Beziehung zu retten, sollte man sich sicher sein, dass man dafür auch die richtige Strategie hat. Nur der Wunsch und die Hoffnung des Partners, dass noch etwas getan werden kann ist wenig motivierend. Auch die Sehnsucht nach den besseren Zeiten von früher ist auch nicht wirklich nützlich als Motivator, nicht wahr?

Bevor man also ernsthafte Schritte unternimmt, sollte man sich einiges bewusst machen:

  1. Wieso will ich mit diesem Menschen zusammenleben?
  2. Lohnt es sich, dafür an mir zu arbeiten?
  3. Bin ich dafür bereit, ehrlich über mich selbst und mein Verhalten nachzudenken?
  4. Was genau liebe ich an meinem Partner/meiner Partnerin?
  5. Kann und will ich mit diesem Menschen wieder glücklich werden?
  6. Können wir unsere Beziehungsprobleme überwinden?

Stellen Sie sich diese Fragen und beantworten Sie sie am besten schriftlich.

Damit tun sie nicht nur sich selbst einen Gefallen, sondern helfen auch Ihrem Partner/Ihrer Partnerin, sich darüber bewusst zu werden, ob die Beziehungskrise VON BEIDEN überwunden werden kann.

Wenn Sie überzeugt davon sind, dass Ihre Liebe noch stark genug ist und Sie sich kein Leben ohne einander vorstellen können, fangen Sie damit an, Ihre eigenen Meta-Bedürfnisse zu entdecken. Und die des Partners/der Partnerin natürlich auch. Damit Sie sich nach einiger Zeit nicht wieder die Frage stellen müssen: „Soll ich meine Beziehung beenden?“.

 

Die 3 Meta-Bedürfnisse von Frau und Mann sollten Sie unbedingt kennen, wenn Sie Ihre Beziehung retten wollen.

Geben und Nehmen in einer Beziehung – Ausgeglichenheit heißt das Zauberwort

 

Dieses Ausgleichen in einem „Beziehungskonto“ hat eine große Auswirkung auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Sie sollten darüber nachdenken und im idealen Fall Ihre Ansichten dazu oder sogar Ihr Verhalten ändern.

Etwas aus Liebe zu geben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, ist wünschenswert und auch in gewisser Weise von der Gesellschaft erwartet. Sogar die Bibel spricht in dieser Weise davon. Doch nicht jeder ist dafür geschaffen, damit gut zu leben – immer nur der „Gebende“ zu sein.

Schnell kann ein Gefühl von „Ausnutzung“ entstehen, die der Großzügigkeit einen faden Beigeschmack verschafft. Eventuell entsteht untergründig eine Erwartungshaltung, in Zukunft eine Gegenleistung zu erhalten; das kann morgen sein oder in ein paar Wochen, vielleicht auch erst in einem Jahr.

Was empfindet man dann als wohlverdienten Lohn für seinen Einsatz? Oder verzichtet man wirklich darauf, und gibt gern und freizügig jederzeit?

Die gesellschaftliche Erwartung: Gegenseitigkeit

Die Gegenseitigkeit, die auch in einer Gesellschaft erwartet wird beruht darauf, aus Dankbarkeit etwas zurückzugeben. Der Ursprung dieses Verhaltens reicht in weite Vorzeit zurück. Denn schon die Urmenschen brauchten zum Überleben der Sippe die Solidarität des Einzelnen. Dies wird heute als nötige soziale Eigenschaft gesehen, die in unserem Unterbewusstsein fixiert ist. Ein Empfinden dafür, was wir anderen geben oder dafür bekommen müssten, ist dem Mensch angeboren.

Unser Unterbewusstsein ist dazu ausgeprägt, eine Art virtuelles Konto zu führen, auf dem Geben und Nehmen verbucht werden. Soziale Schulden bilden die „Sollseite“, soziale Guthaben kommen auf die „Plusseite“.

Während ein gesundes Solidaritätsempfinden von selbst auf eine etwa ausgeglichene Balance achtet, gibt es heute immer mehr Menschen denen es äußerst leicht fällt, den „Dispo-Kredit“ in dieser Hinsicht maßlos zu überziehen. Diese Art des Egoismus, der Egomanie, scheint leider immer mehr verbreitet. Das gesunde Empfinden, auch etwas zurückgeben zu wollen, scheint vielen Menschen abhanden gekommen zu sein.

Leider gibt es Einige, die den sensiblen Sinn für moralische Schulden skrupellos ausnutzen. Sie denken in einer Kategorie, die man so überschreiben könnte: „Ich tue etwas für dich, damit du dich mir gegenüber verpflichtet fühlst“. Jemandem zu helfen, um bei ihm einen Gefallen „gut zu haben“ ist eine künstliche Leistung auf Gegenseitigkeit.

Sekten und viele Betrüger nutzen dieses Empfinden aus. Ein Beispiel sind die Krishna-Jünger. Sie verschenken Blumen auf der Straße und appellieren damit an unser Gewissen, etwas zu spenden, was angeblich für einen „guten Zweck“ benötigt wird. Die Kanäle, in die dieses Geld fließt, sind jedoch unergründlich.

Gibt man selbst ohne Erwartung einer Gegenleistung?

Viele Menschen würden diese Frage ohne Zögern mit „Ja“ beantworten. Dennoch erwarten sie unterbewusst eine Gegenleistung. Diese muss keinesfalls materieller Natur sein. Manchem reicht es auch, auf eine gute Tat stolz sein zu können. Oder manch einer wartet auf eine gute Gelegenheit anderen zu erzählen, was sie bereits alles für ihn getan haben.

Gläubige Menschen hoffen dagegen meist auf eine Belohnung einer höheren Macht. Sie warten im Himmel auf den verdienten Lohn. Daraus entsteht eine gewisse Unterwürfigkeit gegenüber anderen Menschen, die dies auszunutzen verstehen.

Gibt es reinen Altruismus?

Es kann behauptet werden, dass reines Geben nicht möglich ist. Aber über den Sinn von vermehrtem Geben nachzudenken, ist durchaus lohnend. Das „Geben“ kann auch einfach ein gutes Gefühl sein; kümmern Sie sich um Menschen in ihrem Umfeld; ehrliche Komplimente können schon ein Anfang dafür sein. Denn bereits hier beginnt der Altruismus. Viele kleine Möglichkeiten warten im alltäglichen Leben.

Anderen gute Gefühle zu verschaffen kann der Beginn einer Veränderung sein, und legt eventuell den Grundstein für größere Veränderungen.

Auf diese Art und Weise sind Veränderungen möglich, und sind uns allen zu wünschen. Haben Sie Spaß am Ausprobieren!

Beziehung retten! Paare, die eine glückliche Beziehung führen, haben besondere Grundmuster in ihrer Kommunikation.

Beziehung retten – Eine hilfreiche Grundannahme

 

Menschliches Verhalten hat immer eine positive Absicht und einen Kontext, in dem es nützlich ist.

Gehen Sie davon aus, dass Ihrem Partner/Ihrer Partnerin eine geeignete Strategie fehlt, Ihnen zu sagen, welche positive Absicht genau hinter seinem/Ihrem Verhalten steckt:

  • dass er/sie eigentlich Geborgenheit sucht und gleichzeitig Angst davor hat
  • dass er/sie eigentlich Liebe braucht aber Angst vor Zuneigung hat und Angst davor hat, Liebe zu geben
  • dass er/sie Nähe haben möchte, aber Nähe nicht ertragen kann.

Helfen Sie Ihrem Partner/Ihre Partnerin dabei, Nähe zuzulassen.

Eine Beziehung braucht nicht von Anfang an perfekt sein. Vielmehr sollte sie für beide Partner zu einem wundervollen Weg werden, der jeden Tag zu positiven Überraschungen und neuen Entdeckungen führen darf.

Wenn Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin wirklich glücklich sein möchten, gibt es natürlich für beide noch sehr viel mehr zu beachten.

Sollte Ihre Beziehung in einer Krise stecken, können Sie die folgenden Regeln auswendig lernen und in Ihrer Partnerschaft anwenden.

Wenn Sie Ihre Beziehung retten müssen/wollen, nehmen Sie sich ausreichend Zeit für jede einzelne Grundregel. Diskutieren Sie als Paar gemeinsam darüber.

Bereits das erste Gespräch kann das Verständnis für die Welt, in der Ihr Partner/Ihre Partnerin lebt verändern. Oftmals sogar dramatisch.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie von Menschen umgeben sind, die Interesse an Ihrem Glück und Wohlergehen haben. Menschen, die selbst aktiv an Ihrem Glück mitarbeiten wollen und sich einen positiven Anteil daran wünschen.

6 Regeln, die Sie universell einsetzen können, um Ihre Beziehung zu retten

 

Für ein harmonisches und glückliches Zusammenleben gibt es taktische und strategische Komponenten:

  1. Taktische wirken kurzfristig
  2. Strategische Komponenten wirken langfristig.

Verändern Sie die Inhalte der Komponenten, verändert sich zwangsläufig die Qualität Ihrer Beziehung.

Ich zeige Ihnen nützliche Elemente für Ihre Beziehung. Und Sie können bei mir lernen, wie Sie diese Elemente für eine glückliche Beziehung optimieren können.

Natürlich wenden Sie das Gelernte nur dann an, wenn Sie eine glückliche Beziehung führen möchten oder aber Ihre Beziehung retten müssen/wollen.

Ein Beispiel:

Das persönliche Wohlbefinden hat taktische und strategische Elemente.

Haben Sie gerade ein schlechtes Gefühl, können Sie sofort etwas dagegen tun. Wandeln Sie Ihr schlechtes Gefühl in ein positives Gefühl um.

Das wäre kurzfristiges, also taktisches Verhalten.

Wenn Sie aber in ganz bestimmten Situationen immer wieder die gleichen negativen Gefühle haben und das sogar ständig vorkommt, dann geht es um strategische Elemente, die dafür verantwortlich sein könnten.

Und solche Elemente können Sie in der Regel nur langfristig verändern.

In Ihrer Beziehung ist es auch so.

Bei Schwierigkeiten in einer Partnerschaft gibt es taktische und strategische Komponenten, mit denen das Miteinander optimiert werden kann.

In diesem Zusammenhang kommt das Paretoprinzip zum Tragen.

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto (1848–1923), auch Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel genannt, besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit.

Das Einhalten der hier aufgeführten Grundprinzipien kann ausreichen, um das Zusammenleben wieder in Harmonie zu bringen oder eine Beziehung zu retten.

Eine weitere wichtige Grundannahme

Wenn das, was Sie tun nicht das zum Ergebnis hat was Sie sich vorstellen, suchen Sie sich jemand Anderen.

Viele Menschen leben lieber jahrelang in einer trostlosen und leidvollen Beziehung, als nach dieser Grundannahme zu handeln.

In vielen Gesprächen, in denen es um Beziehungsprobleme geht, werden immer gute Gründe für Beziehungsprobleme aufgeführt. Die vielen Gründe haben dann meistens eine gemeinsame Ursache, die etwas mit dem Beziehungspartner zu tun hat. Und so unterschiedlich die aufgeführten Gründe in den Gesprächen sind, es wird immer das gleiche gefordert: Der Andere soll sich ändern.

Aber warum sollte er/sie das tun?

Wenn ich diese Frage stelle, bekomme ich in der Regel keine Antwort darauf.

Daraus ergibt sich die erste taktische Regel für Ihre Beziehung.

Beziehung retten – Regel 1: Sie sind für Ihre Beziehung verantwortlich

Beziehungen sind komplexe Systeme. Die Interaktionen in einem System werden von allen beteiligten Partnern gesteuert und erzeugt. Deshalb haben in einem System immer alle beteiligten Partner ihren Anteil an den Problemen.

Ein Sprichwort sagt: „Der Hehler ist genauso schlecht wie der Stehler.“

Wenn Sie glauben, dass ausschließlich Ihr Partner/Ihre Partnerin für die Beziehungskrise verantwortlich ist, dann ist Ihr Glaube schlicht und einfach ein Irrglaube.

Wie wäre es, wenn Sie auf die „Angebote“ Ihres Partners/Ihrer Partnerin nicht eingehen würden!

Zum Streiten gehören immer zwei? Das sagt zumindest ein Sprichwort.

Mal angenommen, Sie würden für das Verhalten Ihres Partners die alleinige Verantwortung tragen? Was genau müssten Sie in diesem Fall an Ihrem Verhalten verändern?

In einer Beziehung ist nicht nur der individuelle Zustand der einzelnen Akteure wichtig. Vielmehr sind es die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen Ihnen.

Jedes Verhalten eines Partners ist gleichzeitig Ursache und Wirkung des Verhaltens des anderen Partners (Zirkularität). Deshalb ist es wenig hilfreich, bestimmte „Charaktereigenschaften“ zu definieren und zu behaupten, ein Beziehunspartner „sei“ so. Das „Sosein“ sollte als Teil eines Wechselwirkungsprozesses verstanden werden. Also als eine Interaktion in ihrem systemischen Sinnzusammenhang.

Beziehung retten – Regel 2: Veränderungen bei Problemen

Jede Veränderung in einer Beziehung muss von Ihnen selbst ausgehen.

Es ist schlichtweg unmöglich, andere Menschen ohne deren Einwilligung verändern zu wollen. Außerdem wäre dies Manipulation und somit unethisch, nicht wahr?.

Sie können jedoch durch eine Änderung in Ihrem Verhalten das ganze gruppendynamische System Ihrer Beziehung verändern.

Merke: Verändert ein Element eines Beziehungsgeflechtes sein Verhalten, müssen alle anderen Elemente darauf reagieren und ihr Verhalten anpassen.

Beziehung retten – Regel 3 – Eine perfekte Beziehung braucht Freiraum

Eine harmonische Partnerschaft funktioniert auf der Basis von Angeboten. Nicht auf der Basis von Forderungen.

Ein Beispiel: Mal angenommen, Sie mögen klassische Musik. Ihr Partner kann damit nichts anfangen und wird nervös, wenn er Mozart oder Vivaldi hören soll. Er liebt Country-Musik. Sie mögen diese Art der Musik nicht. Müssen nun beide Opfer füreinander bringen? Natürlich nicht. Sie suchen sich jemanden, der gerne Klassik hört und der Konzertbesuch wird zu einem echten Erlebnis.

Ein zweites Beispiel: Sie gehen gern zu Kunstausstellungen, weil Sie Kunst lieben. Ihr Partner kann mit Kunst nichts anfangen. Er liebt Fußball und lässt sich gern in Stadien von Sportereignissen mitreißen.

Suchen Sie sich also einen Kunstliebhaber und Sie können sich mit ihm austauschen.

Man sollte natürlich darauf achten, dass es in einer Beziehung eine ausreichend große Schnittmenge an Interessen gibt. Sonst wird die Partnerschaft langweilig und öde.

Ich habe Ihnen gezeigt, wo diese Regel beginnt. Finden Sie heraus, wo sie endet. Und das können Sie mit Flexibilität selbst bestimmen. Besser noch: Beide Beziehungspartner bestimmen es.

Zur Optimierung einer Beziehung gibt es eine ungeschriebene Regel: Soziale Kontakte außerhalb einer Beziehung sind nötig. Immer nur zu zweit zu Hause zu sitzen tut jedem Partner nicht gut und der Beziehung ebenfalls nicht.

Eine „Beziehung als Angebot leben“ kann mit Kleinigkeiten beginnen: Geschirrspüler, Mülleimer, Waschmaschine usw..

Wenn das funktioniert, können Sie Ihren Aktionsradius erweitern. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Partner damit einverstanden ist. Darüber zu sprechen, erfordert ein großes Fingerspitzengefühl.

Beziehung retten – Regel 4: Trennen Sie das Sachliche von den Emotionen

Bei verbalen Auseinandersetzungen ist es sehr hilfreich, die sachliche Ebene und die emotionale Ebene zu trennen.

In der Theorie ist diese Grundregel einfach. In der Praxis wird sie aber von vielen Paaren nicht immer umgesetzt. Das hat meistens etwas mit gelernten Verhalten zu tun.

Pawlow hat mit seinem Hundeexperiment wissenschaftlich bewiesen, wie der Hund einem Muster folgt. In der Verhaltenstherapie nennt man dies Konditionierung.

Bei uns Menschen ist es ähnlich. Der freie Wille ist überhaupt nicht so frei, wie wir es gerne hätten.

Die Erkenntnisse von Pawlow werden in der Wirtschaft, Werbung und im Verkauf genutzt.

In einer Beziehung bilden sich (meist unbewusst) Verhaltensmuster. Das gleiche Verhalten im gleichen Kontext tritt fast zwanghaft immer wieder auf. Das wird als situative Verhaltenskonditionierung bezeichnet.

Für „Streit in der Beziehung um immer das gleiche Thema“ ist der wissenschaftliche Name Verhaltenskonditionierung.

Kennen wir das nicht alle? Sie haben sich fest vorgenommen, sich von Ihrem Partner nicht mehr aus der Fassung bringen zu lassen. Und Trotzdem passiert genau dies dann, obwohl Sie aufgepasst haben und sich selbst davor gewarnt haben?

Das macht die Konditionierung mit Ihnen. „Schuld daran“ ist natürlich nicht die Konditionierung. Das wäre schließlich nur eine Ausrede für Sie.

Beziehung retten – Regel 5: Gehen Sie immer lösungsorientiert vor

Es kann bei Auseinandersetzungen sehr hilfreich sein, lösungsorientiert und konkret vorzugehen.

Lösungsorientiert bedeutet: Man arbeitet gemeinsam mit dem Partner auf eine von beiden akzeptierte Lösung hin.

Das Gegenteil davon wäre problemorientiertes Vorgehen. Man befasst sich mit dem Problem. Eventuell vergisst man dabei aber nach einer Lösung zu suchen. Und eine zu finden.

Meist landen die Gespräche im Problem, wenn ein Paar seine Beziehung retten möchte.

Fragen Sie sich und den Partner/die Partnerin: Was genau muss sich bei uns verändern, damit wir diese Herausforderung bewältigen können?

Sie sind bereits auf dem richtigen Weg, wenn die Vorschläge zu einer Lösung, die Ihre Person betreffen, von Ihnen kommen und wenn die Vorschläge des Partners von ihm oder ihr kommen.

Oftmals wird der Partner aufgefordert sich zu verändern. Das verletzt mehrere in diesem Artikel aufgeführte Grundregeln und ist deshalb nicht lösungsorientiert.

Konkret bedeutet bei der Zielsetzung: Zahlen, Daten und Fakten.

Emotionen (meist kombiniert mit negativen Schuldvorwürfen) können Sie getrost weglassen. Warum? Sie führen zu nichts.

Stellen Sie nicht gleich die Basis Ihrer Beziehung in Frage. Bei einem Beziehungsgespräch darf das Vertrauen in das Funktionieren Ihrer Beziehung durchaus vorhanden bleiben.

In dem Gespräch soll es um Herausforderungen und um die Optimierung Ihrer Beziehung gehen. Nicht gleich um das Fortführen der Beziehung selbst.

Beziehung retten – Regel 6: Bei einem Konflikt hilft Abstand

Der gesunde Menschverstand kennt diesen Grundsatz bereits: Abstand hilft.

Nach jeder Auseinandersetzung ist es sehr nützlich, die Argumente nochmals zu überdenken. Lassen Sie sie ein paar Tage ruhen. Betrachten Sie das Gespräch wertneutral und überdenken Sie es.

Sie sollten mindestens eine Nacht darüber schlafen und Ihre Gedanken aus dem Gespräch auf eine positive Art mit in Ihre Träume nehmen. So kann Ihr Gehirn das Erlebte auch gut verarbeiten.

Beide Partner haben dadurch auch die Möglichkeit, Entscheidungen erst nach reiflicher Überlegung zu treffen.

Entscheidungen nur mit guten (besser sehr guten) Gefühlen zu treffen, ist eine gut funktionierende Strategie.

Schlechte Gefühle generieren schlechte Entscheidungen.

Hinweis: Wenn es Ihnen nicht gelingt in einen positiven Zustand zu kommen, hilft Abstand. Gehen Sie an einen Ort, wo Sie Ablenkung finden und mit Abstand darüber nachdenken können.

Mann und Frau passen perfekt zusammen. Auch Sie können Ihre Beziehung retten.

 

Auch wenn sie es nicht denken – Männer und Frauen passen perfekt zusammen

 

Frauen wird die Venus zugeordnet, Männer sind angeblich vom Mars. Dieser Spruch soll zeigen, wie unterschiedlich die Geschlechter sind und wie verschieden sie ticken. Doch zusammen sind sie ein perfektes Ganzes, wie Yin und Yang. Gerade wer in einer Beziehungskrise steckt, wird das anzweifeln wollen. Doch die Unterschiede sollten eine perfekte Ergänzung bilden, statt zu trennen. Und wer das akzeptiert und nutzt, der wird viel einfacher eine tolle Beziehung führen können.

Die Ergänzung macht´s

Die sogenannte FMMB-Methode kennt drei grundlegende Unterschiede, die neben den vielen Gemeinsamkeiten bestehen. Die Unterschiede kennzeichnen teilweise auch unbewusste Bedürfnisse.

  • Der eine tut, die andere „ist“
  • Ich bin wichtig – ich kümmere mich gern um andere
  • Eine Beziehung aus ich und du – oder doch ein „WIR“?

So könnte man alle Unterschiede einordnen, oder sie resultieren aus einem der drei genannten Punkte.

Die Identitätsebene zeigt: er macht. Er hat ein Bedürfnis nach Bestätigung, und strebt danach durch Leistung und Erfolg. Männer definieren sich nach dem was sie tun und was dabei am Ende an Ergebnissen steht. Das zeigt sich auch in Kommunikationen. „Ich habe gewonnen…, Ich habe… gemacht, Ich war der Beste in…“.

Frauen streben ebenso nach Wertschätzung, aber sie wollen diese über ihre Person erhalten. Sie wollen hübscher, klüger oder glücklicher sein als andere. Sie sind stolz auf ihre Eigenschaften und sprechen ebenso gern über diese.

Diese beiden scheinbar gegensätzlichen Herangehensweisen ergänzen sich perfekt. Ein Mann ist glücklich, wenn er eine große Leistung erbracht hat und für diese gelobt wird. Sie ist glücklich, wenn er sie für ihre Weiblichkeit liebt.

Dies ist der Gegenstand vieler Beziehungskrisen, weil sich einer der Partner nicht genug wertgeschätzt fühlt: sie für das, was sie ist, er für das, was er leistet. Darüber sollten sich beide klar sein und nie aufhören, den anderen und das, wofür er gern im Mittelpunkt steht, zu loben. Keinesfalls sollte alles als selbstverständlich gelten, egal, wofür sich jemand einsetzt.

Dass Männer den Fokus auf sich selbst richten, hat nicht einmal etwas damit zu tun, dass sie immer egoistisch wären. Er braucht es der beste zu sein, damit sein Selbstwertgefühl steigt und am Leben gehalten wird. Frauen sind hier eher gegenteilig ausgerichtet. Sie ziehen ihren Selbstwert daraus, dass es den Menschen um sie herum gut geht. Sie sind mitfühlend und leiden, wenn es ihren Liebsten schlecht geht. Dieser Unterschied zwischen Männern und Frauen ist kein Grund für Vorwürfe – beide tun das jeweils für sie Richtige, weil es ihre Natur ist. Denn auch diese Unterschiede bilden zusammen ein perfektes Ganzes. Während er sein Bestes gibt und sie sich um die Familie kümmert, sind beide glücklich und können den Alltag super bewältigen.

Allerdings kann durch diesen Unterschied auch Frustration entstehen. Deshalb sollte man sich, statt Vorwürfe zu machen, in die Rolle des Anderen hineinversetzen. Kümmert er sich beispielsweise um das Wohlergehen seiner Partnerin, und ist sie einfach mal stolz auf die Ergebnisse ihrer Arbeit, sind Beziehungsprobleme nicht zu erwarten, und beide sind glücklich; vorausgesetzt, die entsprechende Kommunikation stimmt.

Und schließlich Punkt 3: welchen Stellenwert hat die Beziehung? Oft ist dies bei Männern und Frauen unterschiedlich.

Prinzipiell sind Männer häufig schon damit zufrieden, verheiratet zu sein. Sie haben niedrigere Ansprüche an die Beziehung und auch an eine Ehe. Frauen wollen das „Wir“-Gefühl haben, und halten dies für existenziell. Damit einher gehen Dinge wie gemeinsame Unternehmungen oder das gemeinsame Treffen von Entscheidungen. Frauen wollen ihr Leben in allen Bereichen teilen, ein Team sein. Sie wollen wissen, was der Mann den lieben langen Tag gemacht hat; mit welchen Kollegen er sich privat gut versteht, mit welchen nicht. Dieses Wissen um Details hat weder mit Neugier noch mit Kontrolle zu tun, sondern mit Interesse am Leben des Anderen.

Manche Dinge sind für Männer irrelevant, für Frauen aber wichtig. Das sollte man klären, um ständigen Unmut zu vermeiden. Frauen sollten sich aber auch bewusstmachen, dass ihre Männer nicht den gleichen Drang nach diesem „Wir“-Gefühl haben, und daher nicht absichtlich etwas verschweigen, sondern einfach der Kommunikation keine große Bedeutung beimessen.

Glückliche Beziehungen sind die, die sich diese Unterschiede bewusstmachen und nicht vorwerfen. Jeweils beide Charakterzüge können als Schwäche und auch als Stärke ausgelegt werden. Beziehungsratgeber pauschalisieren häufig, dass mehr miteinander gesprochen werden sollte. Doch es kommt auf den Inhalt an.

Mein Beziehungscoaching gibt detaillierte Ratschläge, die sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen richten. So lernen Sie, einander zu verstehen und miteinander zu sprechen, ohne dass Vorwürfe im Raum stehen.

Die Beziehung retten – Eifersucht ist Gift für die Liebe

 

Eifersucht quält nicht nur denjenigen selbst, sondern auch den Partner. Doch oft muss es gar nicht so weit kommen, weil der Grund dafür ein Missverständnis ist.

Deshalb zeigen wir mit diesem Beitrag, wie man Eifersucht aus dem Weg gehen kann oder einfacher und besser mit diesem Gefühl lebt.

Das ist die Eifersucht

Der berühmte Ausspruch von Grillparzer „Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft“, ist ebenso legendär wie wahr.

Eifersucht ist zumeist nicht das Ergebnis des Verhaltens des Partners, sondern das Ergebnis von Defiziten in der Beziehung. Dabei sollte man sich immer verdeutlichen, dass auch der Partner ein Mensch ist, der das Recht besitzt, so zu leben wie er es möchte, und sich Ihnen nicht vollkommen unterordnen muss. Genau damit haben Viele Schwierigkeiten und begründen damit die Eifersucht. Entgegensteuern kann man hierbei nur mit einer Veränderung des eigenen Verhaltens.

Machtlos gegenüber der eigenen Eifersucht

Meist sind diejenigen, die eifersüchtig sind, machtlos gegenüber diesen eigenen Gefühlen. Sie leben für Kontrolle, Fantasie, Vorhaltungen und Streit oder sogar Trennung. Dabei liegt dies alles gar nicht in ihrem Wollen und Wünschen. Vielmehr sind dies Symptome der Eifersucht. Also sollte jeder, der von dieser „Krankheit“ befallen ist, Hilfe für sich selbst suchen und die Eifersucht bekämpfen.

Eine glückliche Beziehung

Für eine glückliche Beziehung sollten die Vorstellungen beider Partner möglichst gut zueinanderpassen. Das sind unter anderem unbedingtes Vertrauen und auch Freiheit für die Partner. Harmonie kann nur erreicht werden, wenn beide dazu bereit sind und keine Forderungen stellen, die nicht erfüllbar sind oder belasten. Man sollte nie versuchen den Partner umzuerziehen, vielmehr muss man lernen, mit dessen Eigenschaften und „Macken“ zu leben.

Die Grundlage einer Beziehung ist es, dass sich beide Partner ihr Herz schenken. Männer sind häufig glücklich, wenn sie gleich mehrere Frauenherzen geschenkt bekommen. Doch dieses gleich mehrfach entgegengebrachte Vertrauen treibt sie mitunter dazu, damit unachtsam umzugehen. Denn sie selbst wollen sich nicht in Gefühlen verlieren, sondern diese nur geschenkt bekommen. Männer haben häufig nicht einmal zu ihren eigenen Gefühlen Zugang. Sie sind realistisch und im Neocortex unterwegs, dem Gehirnteil, der für realistisches Denken verantwortlich ist. Männer haben häufig Angst von ihren Gefühlen, und zeigen sie deshalb auch nicht.

Frauen lieben Beweise dafür, dass sie von dem Mann ihrer Träume geliebt werden. Doch eigentlich braucht es solche Beweise nicht – ein Herz sollte spüren, wenn es Liebe von einem anderen bekommt. Doch wer nicht fühlen kann, ist auch nicht empfänglich für solche Botschaften.

Auch ist es wichtig sich zu verdeutlichen, dass man sich der Liebe eines anderen Menschen niemals sicher sein kann. Häufig fragt man sich, ob man genügend Liebe zurückgeben kann an denjenigen, der einen selbst so üppig liebt. Deshalb ist auch die Frage erlaubt: wollen Sie, dass Ihr Partner glücklich ist? Selbst auf die Gefahr hin, dass er dieses Glück nicht bei Ihnen findet, sondern mit jemand anderem glücklicher ist?

Wer eine harmonische und liebevolle Beziehung führt, kann glücklich darüber sein, denn dies ist keineswegs selbstverständlich. Wer sich sicher ist, den/die Richtige zu lieben, kann sich auf die Beziehung vollen Herzens einlassen. Und wer weiß, wie er selbst glücklich werden kann, ist auch bereit, sich vom Partner glücklich machen zu lassen.

Deshalb sind manche Paare so glücklich…

 

Zufrieden zu sein definieren viele Menschen darüber, ob sie in einer glücklichen Beziehung leben. Doch das scheint Wenigen zu gelingen, denn immer mehr Ehen, so zeigt die Statistik, halten nur wenige Jahre. So entsteht immer häufiger die Frage nach dem Rezept für eine glückliche Beziehung. Die (zugegebenermaßen verschiedenen) Arten der Kommunikation und des Verhaltens der Geschlechter brauchen vom Partner Verständnis. Denn sonst wird häufig aneinander vorbeigeredet, und solche Probleme können sich durchaus verselbstständigen – bis hin zum Ende der Ehe.

Die Meta-Kommunikation und ihre drei Ebenen

Sowohl das gesprochene Wort als auch unsere Handlungen basieren auf (Meta)-Ebenen, die meist nicht bewusst genutzt werden. Diese drei Ebenen sind ein Unterschied zwischen den Geschlechtern. Allen gemeinsam ist, dass sie positiv sind, also „gut gemeint“, und auch ein Urteil wie „richtig“ oder „falsch“ ist hier nicht angebracht.

Als erste Ebene ist die Identität anzusehen. Beide wollen wahrgenommen und geschätzt werden; doch während ein Mann sich über seine Taten definiert, ist es bei der Frau eher sie selbst, wofür sie geliebt werden will. In einer glücklichen Beziehung geht der eine auf dieses „Anderssein“ des Partners ein: sie lobt ihn für seine Taten, er sie für ihr tolles Aussehen.

Als zweite Ebene könnte man bezeichnen, dass „Glaube, Werte und Überzeugungen“ unterschiedlich ausgeprägt sind. Während sich Frauen darüber freuen, wenn es anderen gutgeht, und sie dies kommunizieren können. Männer freuen sich darüber, wenn ihnen etwas gelingt, wenn sie Erfolg haben. ER ist also eher ich-bezogen, während SIE eher auf Andere fokussiert ist.

Die dritte Ebene zeigt, dass der Partnerschaft an sich verschiedene Bedeutung beigemessen wird. Männer sind häufig zufrieden damit, eine Partnerin zu haben, Frauen wollen ein wirkliches Wir-Gefühl entwickeln und glücklich sein. Dazu gehört, am Leben ihres Partners teilzuhaben. Doch gerade hier liegt oft der Grund für Missverständnisse, weil er Dinge „verschweigt“, die ihm nicht wichtig sind, sie diese aber sehr wohl wissen will.

Verständnis sollte entwickelt werden

Das „aneinander vorbeireden“ in einer Beziehung führt nicht selten zu massiven Problemen und damit zur Trennung. Im Beziehungscoaching soll gerade dieser Entwicklung entgegengewirkt werden. Um besser aufeinander einzugehen, muss man den anderen verstehen und auch seine Motivation.

In meinem Beziehungscoaching werden nicht nur diese theoretischen Inhalte vermittelt, sondern auch praktische Tipps gegeben. Das neu erworbene Verständnis, welches die Partner dann für sich entwickeln, wird helfen, Ihre Ehe zu retten. Sie sollten ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren.

Beziehung retten – Gemischtes

Wie kann man eine kaputte Beziehung retten?

 

Wenn zwei Menschen sich das Ja-Wort geben, sind sie voller Freude und Hoffnung auf eine schöne, glückliche, gemeinsame Zukunft. Doch dieser Wunsch geht leider nur für wenige der Paare in Erfüllung. Jede zweite Ehe in Deutschland wird früher oder später geschieden. So vielfältig wie wir Menschen sind, sind auch die Gründe dafür. Allerdings lassen sich sehr viele Probleme von Ehepaaren auf gegenseitiges Unverständnis und eine schlechte oder schlicht weg nicht vorhandene Kommunikationskultur zurückführen. So sammeln sich die negativen Gefühle an, ohne jemals richtig ausgesprochen und bearbeitet worden zu sein. Irgendwann drehen sich Diskussionen und Streits im Kreis und verursachen Frust, anstatt zu einer Lösung zu führen. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich sehr viele Menschen in dieser scheinbar ausweglosen Situation fragen: „Wie führt man eine glückliche Beziehung?“ und „Wie können wir unsere Ehe oder Beziehung retten?“

Kaputte Beziehung retten mit der FMMB-Methode

Zum persönlichen Glück zählen die meisten Menschen eine erfüllte und glückliche Beziehung. Aber was genau macht eine glückliche Beziehung aus?

In erster Linie ist es von entscheidender Bedeutung, die Bedürfnisse seines Partners zu kennen und auf diese eingehen zu können. Sehr oft verstehen Männer die Wünsche der Frau nicht. Dabei ist es mit ein wenig Einfühlungsvermögen ganz leicht möglich, Frauen verstehen zu lernen. Auch umgekehrt ist es Frauen oft ein Rätsel, was der Mann eigentlich von ihr möchte.

Um eine kaputte Beziehung retten zu können, die zu zerbrechen droht, braucht es also den Willen, sich in den anderen hinein zu versetzen und die Bereitschaft, unterschiedliche Arten der Bedürfnisbefriedigung als gleichwertig zu akzeptieren. So wie man sich selbst wünscht, dass der Partner die eigenen Wünsche erfüllt, muss man auch bereit sein, die Wünsche des Partners zu erfüllen. So können beide Glück und Harmonie in einer Beziehung erzeugen.

Eine glückliche Beziehung besteht immer aus einem Gleichgewicht im Geben und Nehmen gleichermaßen. Mit der FMMB-Methode wird es möglich, einen Einblick in die Lebenswelt, die Werte und die Bedürfnisse des anderen zu bekommen. Man erlernt die Fähigkeit, liebevoll darauf einzugehen und kann so ein Gleichgewicht in der Beziehung herstellen, dass beide Seiten (die weibliche und die männliche Seite) zufriedenstellt.

Die Methode zum Retten einer kaputten Beziehung

FMMB steht für Frau-Mann-Meta-Bedürfnis. Diese Methode liefert ein leicht verständliches und einfach anwendbares System, mit dem Sie in der Lage sind, Ihre Beziehung retten zu können. Es geht davon aus, dass Frauen und Männer unterschiedliche Meta-Bedürfnisse haben, die nicht immer bewusst sind und daher auch nicht kommuniziert werden. Stellen Sie sich einfach zwei Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen vor, die Sie dennoch miteinander verbinden möchten. Für die unterschiedliche Kommunikation ist also eine Schnittstelle nötig, die als Übersetzer funktioniert. Die FMMB-Methode ist genau solch eine Schnittstelle. Mit ihr geht „das Frauen verstehen lernen“ ganz leicht, ebenso wie Frauen dadurch Männer besser verstehen lernen.

Diese menschlichen „Betriebssysteme“ bestehen aus mehreren Ebenen, wovon drei ausschlaggebend dafür sind, glückliche Beziehungen zu leben.

Die erste Ebene beschreibt den Unterschied bei der Selbstidentifikation von Männern im Vergleich zu Frauen. Männer ziehen ihr Selbstbewusstsein tendenziell aus Dingen, die sie gemacht haben und die sie stolz zur Schau stellen. Sie wünschen sich, dass ihre Leistungen Anerkennung finden. Frauen hingegen identifizieren sich über das Sein an sich. Sie wollen für ihr Wesen anerkannt werden. Sie möchten vor allem für ihre Weiblichkeit, ihre Charakterzüge und ihr Äußeres geschätzt werden. Hinter beiden Herangehensweisen steht der Wunsch nach Wahrnehmung, auch wenn er sich unterschiedlich äußert.

Diese „Sein – Machen“-Ebene lässt sich im Alltag hervorragend beobachten und im Miteinander berücksichtigen und umsetzen. Männer sollten es bemerken, wenn Frauen sich für sie hübsch machen und ihnen dann Komplimente für ihr tolles Wesen machen.

Frauen hingegen sollten die Leistungen ihrer Partner wahrnehmen, z.B. wenn sie in der Arbeit ein Projekt besonders erfolgreich abgeschlossen haben oder eine Reparatur zuhause erfolgreich erledigt haben. Ist dieses Grundbedürfnis erfüllt, ist das ein erster, großer Schritt, um eine Beziehung retten zu können.

Die zweite Ebene beschreibt den Unterschied zwischen „Ich“ und „Andere“. Und genau dieser sorgt in Partnerschaften sehr oft für Frust, denn er bezieht sich auf den fundamentalen Unterschied in der Ausrichtung aller Lebensbereiche von Männern und Frauen. Frauen haben evolutionär bedingt die Fähigkeit (und auch den Wunsch!), sich für andere zu freuen. Außerdem möchten sie, dass es den lieben Menschen in ihrem Umfeld gut geht. Sie kümmern sich gern um andere und ziehen aus deren Glück die eigene Zufriedenheit.

Männer wirken mit ihrer Herangehensweise oft sehr egozentrisch: Sie legen den Fokus auf sich selbst und ziehen kaum Selbstbewusstsein daraus, dass sie anderen ein gutes Gefühl verschaffen. Denn ihr Bedürfnis, etwas zu leisten, spielt auch in diese Ebene hinein. Ihnen ist es wichtig, dass sie gewinnen und die Besten sind, wobei es ihnen meist egal ist, wenn andere dabei verlieren. Doch auch hinter diesem Verhalten steht letztlich nur der Wunsch nach Anerkennung und einem guten Gefühl – ebenso wie bei der Frau. Es ist also sehr wichtig, in einer glücklichen Beziehung diesen Unterschied anzuerkennen und den Partner für seinen Kampfgeist oder die Partnerin für ihre besondere Fürsorge zu loben.

„Wir – Haben“ beschreibt die dritte Ebene, in der Männer und Frauen ganz unterschiedlich ticken. Wir haben ja schon erwähnt, dass Männer sehr leistungsorientiert und auf sich selbst fokussiert sind. Es ist somit keine Überraschung, dass sie auch in Sachen Beziehung eher Ich-bezogen agieren. Es reicht ihnen völlig aus, eine Frau zu „haben“, um zufrieden zu sein. Sie stellen an die Beziehung sonst eher weniger Ansprüche. Das ist bei Frauen ganz anders: Sie wollen ein „Wir-Gefühl“ spüren. Den Alltag zusammen zu meistern und nur nebeneinander her zu leben, ist ihnen nicht genug. Sie möchten sich und ihren Partner als Team sehen, das zusammenarbeitet und füreinander da ist. Sie sind auf das Glück von anderen fokussiert und möchten Bestätigung für ihr Wesen erhalten. Im Unterbewusstsein empfindet sie es oft als ihr eigenes Versagen, wenn das „Wir“ für sie in der Beziehung nicht zu spüren ist. Um eine scheinbar festgefahrene Beziehung retten zu können, sollten beide Partner diesen Unterschied berücksichtigen und dem Partner nachsehen, dass er eben andere Bedürfnisse hat.

Im Alltag lässt sich das mit etwas Rücksicht leicht umsetzen: Frauen müssen verstehen, dass Männer das Bedürfnis nach dem „Wir-Gefühl“ nicht, oder nicht so stark ausgeprägt haben, während Männer wahrnehmen müssen, wie wichtig ihren Frauen eben genau das ist. Frauen möchten in das Leben des Partners eingebunden werden und so erwarten sie, dass ihr Partner auch an ihrem Leben teilnimmt und interessiert ist an dem, was sie tut. Gemeinsame Aktivitäten helfen dabei genauso gut, wie sich abends beim Essen Details des eigenen Tages zu erzählen – selbst, wenn Männern diese Details oft als irrelevant und unwichtig erscheinen. Sie geben der Frau das Gefühl, dass der Mann ihr alles erzählt und das Erlebte mit ihr teilen möchte.

Kaputte Beziehung retten: Ein außenstehender Dritter kann helfen!

Die FMMB-Methode ist ein Anhaltspunkt, der viele Verhaltensweisen von Männern und Frauen in einen verständlichen Rahmen setzt und dabei hilft, die Bedürfnisse des Partners besser zu verstehen. Mit ihr wird es ganz einfach, die Gefühle von Frauen verstehen zu können und die scheinbare egozentrische Art der Männer als schlicht unterschiedliche Äußerung derselben Wünsche zu interpretieren. Dennoch kann es dazu kommen, dass Partner einfach nicht miteinander kommunizieren können, auch wenn der Wunsch, sich wieder anzunähern noch so stark ist. Als Beziehungscoach komme ich als objektiver Außenstehender in das Partnergefüge und kann so dabei helfen, die angestauten Gefühle systematisch abzuarbeiten und aufzulösen. Ich kann Ihnen dabei behilflich sein, Verständnis für Ihren Partner zu entwickeln und Ihnen das Werkzeug für eine wertschätzende und respektvolle Kommunikation an die Hand geben. Eine kaputte Beziehung lässt sich retten, wenn beide Partner bereit sind, sich aufeinander einzulassen!

Beziehung retten nach Streit

 

In Konfliktsituationen ist Abstand extrem wichtig.

Bereits der gesunde Menschenverstand sagt uns: Bei Schwierigkeiten hilft Distanz.

Nach jeder Auseinandersetzung sollte man das Gesprochene unbedingt mit Abstand überdenken und ein paar Tage sacken zu lassen. Betrachten Sie das Gespräch möglichst wertneutral und überdenken Sie es ohne Emotionen.

Sehr hilfreich ist es, mindestens eine Nacht darüber zu schlafen. Nehmen Sie die Gedanken aus dem Gespräch auf eine positive Art mit in Ihre Träume. So kann Ihr Gehirn das Erlebte verarbeiten.

Das gibt auch Ihrem Partner/Ihrer Partnerin die Möglichkeit, Entscheidungen erst mit einer distanzierten Überlegung heraus zu treffen.

Wichtig ist auch: Treffen Sie Entscheidungen nur mit guten (besser sehr guten) Gefühlen.

Mit schlechten Gefühlen trifft man schlechte Entscheidungen.

Hinweis: Wenn es Ihnen nicht gelingt, in einen positiven Zustand zu kommen, hilft Abstand. Gehen Sie an einen Ort, wo Sie entspannen können und Ablenkung finden. Wo Sie mit Abstand über alles nachdenken können.

Beziehung retten nach Trennung

 

Wenn Sie sich von Ihrem Partner getrennt haben, haben Sie bereits die Konsequenzen aus Ihren Beziehungsproblemen gezogen. Offenbar war dieser Schritt notwendig, weil Sie keinen Ausweg mehr wussten, nicht mehr miteinander reden konnten und nicht mehr wussten, was Sie überhaupt noch tun können, um Ihre Beziehung zu retten. Dass Sie nun aber auf meiner Seite gelandet sind zeigt, dass Sie mit der Situation nicht glücklich sind. Sie möchten Ihre Beziehung retten – auch wenn es im Moment so aussieht, als wäre schon vieles verloren. Doch allein Ihr Wunsch, zu Ihrer/Ihrem Ex zurückzukehren, ist ein Hoffnungsfunke und der Mut für den ersten Schritt in eine glückliche, gemeinsame Zukunft!

Es mag komisch klingen, aber Ihre Trennung hat auch etwas Gutes. Sie haben den nötigen Abstand zueinander erreicht, um viele Dinge aus einer anderen Perspektive sehen zu können. Jetzt, wo Sie allein sind, können Sie Ihren Partner vermissen, ihn wieder in einem anderen Licht sehen. Sie haben nun die Möglichkeit, sich abseits der Alltagsschwierigkeiten an Momente zu erinnern, die besonders schön waren, z.B. die Zeit, in der sie sich ineinander verliebt haben. Versuchen Sie – nun aus der Distanz – zu verstehen, was schiefgelaufen ist und letztlich dazu geführt hat, dass Sie sich getrennt haben. Sie sollten sich allerdings auf die Dinge fokussieren, die Sie selbst hätten besser machen können. Den anderen zu ändern, wäre keine wirkliche Option. Der Wille zur Veränderung muss stets aus einem selbst herauskommen. Fragen Sie sich also, wo Ihre Fehler lagen und wie Sie diese in Zukunft vermeiden können. Seien Sie ehrlich zu sich selbst! Nur so lässt sich Ihre Beziehung retten.

Die Herausforderung Ihrer jetzigen Situation ist, wieder Nähe zueinander aufzubauen. Drängen Sie Ihren Partner jedoch niemals zu etwas, denn dadurch kann es sein, dass er sich nur noch weiter von Ihnen entfernt. Beginnen Sie einfach wieder mit ersten freundschaftlichen Treffen und verbringen Sie Zeit miteinander, die Sie beide als schön empfinden – sobald beide Seiten dazu bereit sind. Ein objektiver Außenstehender kann außerdem dabei helfen, die Vergangenheit aufzuarbeiten und problematische Kommunikationsmuster aufzudecken und zu verändern. Als Beziehungscoach kann ich Ihnen Mittel und Wege zeigen, die Ihnen helfen, sich selbst nach einer erfolgten Trennung wieder aufeinander einlassen zu können.

 

Beziehung retten mit Kind

 

Kinder können eine wertvolle Bereicherung für eine Beziehung sein. Sie verleihen dem Leben Sinn und stellen in der Beziehung eine besondere Aufgabe dar, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Dennoch scheitern viele Beziehungen an dieser Herausforderung: Alltagsstress, unterschiedliche Erziehungsstile und falsche Kommunikationsmuster stellen sich als sehr belastend heraus. So ziehen über dem eigentlich so schönen Erlebnis der Elternschaft schnell dunkle Wolken auf. Viele Eltern nehmen sich zwischen all den Aufgaben, die der Alltag mit Kindern mit sich bringt, kaum noch Zeit füreinander. So leben sich manche Paare schnell auseinander und fragen sich irgendwann, warum sie sich ineinander verliebt hatten.

Durch das gemeinsame Kind entsteht auch ein zusätzliches Hindernis für eine Trennung. Das ist einerseits gut, kann aber andererseits auch enormen Druck auf das Paar ausüben. Denn dadurch ist eine Trennung nicht mehr „nur“ eine Sache zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer Partner/in, sondern vor allem ein sehr gravierender Einschnitt in das Leben des Kindes. Dennoch sollten Sie nicht wegen dem Kind in einer unglücklichen Beziehung verharren! Sie machen damit nicht nur sich selbst sondern die gesamte Familie unglücklich. Nehmen Sie sich lieber ausgiebig Zeit für Ihre Partnerschaft: Pflegen Sie gemeinsame Hobbies, verbringen Sie schöne Momente nur zu zweit und entfliehen Sie gelegentlich gemeinsam den Pflichten des Alltags und der Elternschaft. Nur wenn Sie aktiv an Ihrer Beziehung arbeiten, können Sie diese auch retten. Wenn diese nur noch aus Müssen und Sollen besteht, baut sich natürlich Frust auf. Verbringen Sie romantische Zeiten als Paar oder natürlich auch als Familie! Positive Erlebnisse stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl – Zeit ist dabei ein ganz wichtiger Faktor.

 

Beziehung retten nach Auszug

 

Gemeinsames Wohnen hat viele Vorteile. Andererseits kann es aber auch zu einer Belastung werden, insbesondere dann, wenn in einer Beziehung nicht gut kommuniziert wird. Zusammenwohnen bedeutet auch, den Alltag miteinander zu meistern und den Partner sehr intim kennenzulernen. Mit der Zeit ist man vielleicht von manchen Eigenheiten des Partners genervt und irgendwann steht man vor einem Berg an Kleinigkeiten, die einen schlicht weg auf 180 bringen. Wenn Sie aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen sind, haben Sie diese Erfahrung vermutlich bereits gemacht. Sie fragen sich, ob Sie Ihre Beziehung in dieser Situation noch retten können?

Den ersten Schritt haben Sie ja bereits getan: Sie haben meine Seite gefunden und hegen den Wunsch, Ihre Beziehung wieder aufzunehmen. Durch den Auszug können Sie die Vergangenheit nun aus der Distanz betrachten: Fragen Sie sich, was zu diesem letzten Schritt geführt hat. Wie hat schlussendlich Ihr Verhalten dazu beigetragen, dass Sie keinen Ausweg mehr gesehen haben? Wenn Sie Ihre Beziehung wirklich retten wollen, sollte Sie zuerst einmal bei sich selbst genau hinschauen. Vermitteln Sie Ihrem Partner, dass Sie bereit sind, an sich zu arbeiten – so wird es auch ihm oder ihr leichter fallen, Fehler bei sich selbst zu suchen.

Fangen Sie langsam an, sich wieder anzunähern. Lassen Sie sich dabei aber ausreichend Zeit und drängen Sie sich zu nichts. Treffen Sie sich an neutralen Orten – nicht in der ehemals gemeinsamen Wohnung – und versuchen Sie sich zu erinnern, wie sie zu Beginn Ihrer Beziehung miteinander gesprochen haben. Unternehmen Sie etwas, was Ihnen beiden Spaß macht. Oftmals ist es sinnvoll, sich nach einer ersten Annäherung Hilfe von außen zu holen. So können Fehler aus der Vergangenheit aufgearbeitet werden, damit Sie sie in Zukunft nicht wiederholen! Als erfahrener Beziehungscoach kann ich Ihnen dabei eine wertvolle Hilfe sein.

 

Beziehung retten nach Vertrauensbruch

 

Jede gute Beziehung steht auf einem Fundament, das sich Vertrauen nennt. Immerhin öffnet man sich seinem Partner bzw. seiner Partnerin gegenüber und lässt Einblicke in sein tiefstes Inneres zu. Man teilt seine Sorgen, Wünsche und Hoffnungen miteinander. Das ist einerseits das wundervolle an Beziehungen, andererseits macht es einen auch angreifbar und verletzlich. Vertrauen ist genau aus dem Grund so unheimlich wichtig! Doch was tun, wenn ein Partner dieses Vertrauen verletzt hat? Oft steht man dann vor der Frage, ob man verzeihen kann, aber Angst haben muss, möglicherweise erneut verletzt zu werden und man die Beziehung besser beendet. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den anderen „nur“ bei kleinen Lügen erwischt hat oder sogar beim Fremdgehen. Ist das Vertrauen einmal zerrüttet, schleichen sich Gefühle ein, die man vorher nicht gekannt hat. Argwohn, Misstrauen und Distanz werfen Schatten auf die Beziehung. Kann man eine solche Beziehung retten?

Um das gebrochene Vertrauen wiederherzustellen, ist intensive Arbeit von beiden Seiten notwendig. Der betrogene Partner braucht Zeit, um sich davon zu überzeugen, dass so etwas nie wieder passieren wird. Eine offene und ehrliche Kommunikation und Verständnis für die Situation des Betroffenen ist dafür absolut wichtig. Handeln ist an dieser Stelle häufig viel mehr wert als jedes gesprochene Wort, um Vertrauen wieder aufbauen zu können, denn viele Betrogene haben den Glauben an das bloße Wort irgendwann verloren. In dieser Situation kann es enorm helfen, einen objektiven Dritten hinzuzuziehen. Als Beziehungscoach helfe ich Ihnen, Ihre Gefühle für den anderen verständlich auszudrücken und einen Weg zu finden, einander zu verzeihen. Ich begleite Sie mit Rat und Tat und gebe Ihnen das Werkzeug an die Hand, das Sie benötigen, um Ihre Beziehung retten zu können.

Beziehung retten für Männer

Beziehung retten für Männer – offener Brief einer Frau

 

Hallo lieber Ehemann,

ich wünsche mir von dir keine großen Dinge. Um mich glücklich zu machen, musst du bedenken, dass meine Bedürfnisse ein wenig von deinen abweichen. Ich brauche von dir Verständnis dafür, dass wir unterschiedlich sind. Und ich möchte spüren, dass ich genauso viel Wert bin wie du. Bewerte es nicht, wenn ich andere Erwartungen an dich habe als du an mich. Ich bin eben eine Frau. Und genau das liebst du doch an mir, nicht wahr?

Ich wünsche mir Aufmerksamkeit von dir. Schenke mir das Gefühl, ein besonderer Mensch für DICH zu sein, denn ich bin nicht selbstverständlich da.

Bitte höre mir zu, wenn ich dir etwas mitteilen möchte. Damit gibst du mir das Gefühl, dass ich bei dir sicher bin.

Aus meinen Worten kannst du viel über mich und meine Bedürfnisse lernen – wenn du auf die Zwischentöne achtest. Da gebe ich dir wertvolle Hinweise, wie du mich glücklich machen kannst!

Manche Dinge kann ich dir nicht direkt sagen. Ich finde es schön, wenn du mich mit einem Liebesbeweis überraschst. Und ich freue mich besonders über unerwartete Gesten, die mir beweisen, dass du mich liebst. Ich fühle mich dann als Frau wahrgenommen. Dieses Gefühl kannst nur du mir schenken. Deshalb liebe ich dich ja.

Ganz wichtig ist es für mich, dass wir ein Team sind. Das Team-Gefühl habe ich, wenn du mich in dein Leben einbeziehst. Und es ist für mich ebenfalls wichtig, dass du an meinem teilnimmst. Wenn beides optimal funktioniert, machst du mich zur glücklichsten Frau der Welt. Und du wirst es nicht bereuen. Garantiert.

Wie man das macht, am Leben teilhaben und teilhaben lassen?

Erzähle mir von deinen Gedanken, von deinem Tag und von deinen Kollegen! Dann ich das Gefühl, dass du mich an deinem Leben teilhaben lässt und mir nichts verheimlichst. Ich fühle mich dann sicher bei dir.

Ich möchte auch, dass du dich für mein Leben interessierst. Frage mich, was ich heute erlebt habe und höre dann bitte zu, wenn ich erzähle!

Ich fühle uns als Team und finde es schön, wenn wir so agieren. Ich wünsche mir, dass wir Entscheidungen gemeinsam treffen. Die wichtigen und auch die unwichtigen.

Ich brauch dich ganz besonders, wenn es mir schlecht geht. Ich wünsche mir dann, dass du einfach nur da bist.

Freue dich auch mit mir, wenn es mir gut geht.

Du bist mein Partner und der Mensch, der mir am nächsten ist. Bitte enttäusche mich an dieser Stelle in unserer Beziehung nicht. Das tut mir weh. Denn genau in diesem Zusammenhang bin ich sehr verletzlich.

Natürlich ist auch das Schlafzimmer wichtig. Wenn du mich glücklich machen willst, brauchst du keine Top-Leistungen im Bett zu erbringen. Das ist für mich nicht wichtig. Vielmehr möchte ich von dir, dass du auf mich eingehst und wir nahe und intime Momente erleben, während wir Spaß haben. Und Spaß möchtest Du doch auch haben, nicht wahr?

Aber dränge mich bitte nicht. Wenn ich mal keine Lust habe, würde ich mich freuen, wenn du das akzeptierst.

Was den Sex betrifft, sind Frauen komplizierter gestrickt als Männer. Wir brauchen nämlich einen freien Kopf, um Spaß am Sex zu haben.

Als mein Liebhaber kannst du mir dabei helfen, den Alltag zu vergessen und mich in Stimmung bringen. Ich wünsche mir von dir, dass du dabei sensibel und vorsichtig bist.

Denke daran, dass auch ich Bedürfnisse habe. Wenn du auf sie eingehst, werde ich mit dir viel lieber ins Schlafzimmer gehen. Du wirst dein Engagement nicht bereuen. Das garantiere ich dir.

Ich bin manchmal kompliziert und schwierig und kann mich gelegentlich selbst nicht ganz verstehen.

Ich bin in einem Körper, der seinen eigenen Zyklus hat.

Mein Körper beeinflusst mich und meine Emotionen. Manchmal sogar sehr stark.

Dagegen kann nichts tun, weil ich in diesem Punkt machtlos bin. Ich bin mir dann quasi selbst ausgeliefert.

Ich wünsche mir in diesen Zeiten, dass du einfach nur für mich da bist. Nimm es mir nicht übel, wenn ich einmal launisch bin. Ich habe es in dieser Zeit schwer. Als mein liebevoller und starker Partner kannst du diese Zeit für mich leichter machen, wenn du mir zeigst, dass du mich trotzdem liebst.

Mich glücklich zu machen ist gar nicht schwierig. Du brauchst lediglich ein wenig Verständnis für meine Bedürfnisse und die Gelassenheit, wenn du etwas nicht nachvollziehen kannst, es trotzdem so zu akzeptieren, wie es ist und mich nicht dafür zu bewerten.

Ich bin gerne für dich da und will dich auch glücklich machen – denn wir sind ein Team!

Beziehung retten für Männer – was Frauen wirklich wollen

 

Zum Frauen-Versteher zu werden, ist gar nicht so schwer. Lesen Sie einfach diese Zeilen, und Ihnen wird so einiges klar werden, wie Frauen ticken, und warum es bei Männern anders ist. Das muss aber nicht zum Problem werden; mit ein bisschen Verständnis sollte es möglich sein, dass beide mit dem anderen gut umgehen können, ohne diesen permanent vor den Kopf zu stoßen.

Was sich Frauen denken

Erwiesenermaßen erachten Frauen andere Dinge als wichtig, als ihre männlichen Gegenüber. Und das zieht sich durch fast alle Lebensbereiche. Grund ist meist, dass Frauen gefühlsbetont handeln, und anders als die Männer, sich von Gefühlen leiten lassen, während die Jungs analytisch und logisch an die Sache herangehen. Frauen sind – Ausnahmen gibt es natürlich auf beiden Seiten – empathischer als Männer. Sie haben M i t – leid, im wahrsten Wortsinn, sie leiden mit anderen und denken über deren Situation nach, während die Männer der Meinung sind, man müsse sich nicht über Andere und über jede Kleinigkeit den Kopf zerbrechen. Frauen untereinander tauschen viel mehr aus, sie hinterfragen, sind interessiert und reden auch über scheinbar Unwichtiges, um sich über Dinge eine Meinung bilden zu können. Deshalb haben sie in der Regel auch mehr Informationen über Vorgänge als Männer, da diese nur an den prinzipiellen Fakten interessiert sind.

Während Männer auch in Ausnahmesituationen wie einem ersten Date oder einem Vorstellungsgespräch sich kaum anders verhalten und über andere Dinge nachdenken, als an einem gewöhnlichen anderen Tag, machen sich die Frauen hierüber viele Gedanken. Für sie ist wichtig, was sie für einen Eindruck machen, wie ihre Frisur sitzt und wie sie sich kleiden. Komme ich mit den Kollegen gut aus, wie soll es ausgehen, wenn ich nicht gut genug bin? Solche Fragen stellen sich Frauen häufig und ständig. Sie spielen tausend mögliche Situationen durch und machen sich auf diese Weise auch viele unnötige Gedanken, weil niemals alle Möglichkeiten wirklich eintreten werden.

Was wünschen sich Frauen vom Partner?

Männer und Frauen scheinen mitunter verschiedene Sprachen zu sprechen. Wichtig ist dabei, die Worte des anderen richtig einzuordnen. Doch was wollen Männer von ihren Frauen, und was wünschen sich Frauen vom Partner?

Frauen wollen „Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Treue, Humor und Zärtlichkeit“. So hört und liest man es tausendfach. Er soll seinen Gefühlen Ausdruck geben können. Natürlich spielen auch der gesellschaftliche Status und das Aussehen eine Rolle, aber diese Gewichtung fällt kleiner aus, als die meisten das für möglich halten.

Verlernen es die Partner miteinander zu kommunizieren, sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Und nicht selten geht eine Beziehung in die Brüche, weil scheinbare Kleinigkeiten dazu führen, dass Missverständnis im wahren Wortsinn den Alltag beherrscht.

Dass Frauen häufiger über Gefühle reden als Männer, scheint Programm zu sein. Doch Männer sollten hellhörig werden, wenn Frauen fragen, ob er sie noch liebt oder dringend auf ein Gespräch pocht. Denn dann liegt für gewöhnlich schon Einiges im Argen.

Die Sache mit dem Zuhören

Männer denken aufgabenorientiert, und so berichten sie auch von ihrem Tag. Wenn die Frau dann weniger darüber erzählt, was sie alles erledigt hat, sondern über ihre Befindlichkeiten spricht, schaltet er oft ab. Das würde nicht passieren, wenn sie von gewechselten Winterrädern spricht. Doch warum ist das so?

Wenn eine Frau von einem Missgeschick berichtet, welches ihr passiert ist, oder sie ungerecht behandelt wurde, möchte sie einfach in den Arm genommen werden und ein liebes Wort hören. Das ist ihr wichtiger als ein kluger Ratschlag, wie sie sich das nächste Mal in einer solchen Situation verhalten soll.

Was Frauen noch wollen

Frauen wollen viel – sagen Männer. Doch meist ist es gar nicht viel im herkömmlichen Sinne. Sie freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit sehr, aber darunter verstehen die Wenigsten ein riesiges Geschenk zum Geburtstag. Kommt er aus dem Garten herein und hat ihr ein Blümchen von der Wiese mitgebracht, wird sie sich wahnsinnig darüber freuen.

Ehrliche Komplimente über das tolle Essen, die neu dekorierte Wohnung oder einfach ein neues Kleid erfreuen jede Frau, und das ist nun wirklich keine Mühe für IHN.

Zuverlässigkeit ist immens wichtig für Freuen, vor allem auch in Alltagsdingen, für die meist SIE die Verantwortung trägt. Wenn es darum geht, ein Geschenk für eine Freund zu besorgen, das Kind abzuholen oder pünktlich zu einem Treffen zu erscheinen, legen Frauen Wert auf die Zuverlässigkeit als Männer, die aber allzu häufig enttäuscht wird.

Wichtig ist Frauen eine Beziehung auf Augenhöhe. Und dazu gehört auch, dass er an Termine und Daten denkt, die ihr wichtig sind, und die ihm (eigentlich) ebenfalls wichtig sind; wie Hochzeitstage, Geburtstage in der Familie oder dergleichen mehr.

Ebenso wichtig sind Ehrlichkeit und Treue. Wenn hier zu viele Enttäuschungen das Grundvertrauen erschüttern, kann das zum Ende einer Beziehung führen.

Eine harmonische Beziehung ist in den meisten Fällen beiden wichtig. Doch Frauen tun mehr dafür und nehmen sich Probleme mehr zu Herzen. Eine Versöhnung mit einer ehrlichen Aussprache ist ihr in der Regel wichtiger, als der schnelle Versöhnungssex, den Männer häufig vorziehen.

Frauen wünschen sich zupackende, authentische und selbstbewusste Männer, die humorvoll sind und auch ein wenig „Old-School“ die Tasche tragen und die Tür aufhalten, sich vertrauen und nicht krankhaft eifersüchtig über ihre Partnerin wachen, wenn sie mal mit Kollegen ausgeht.

Beim Thema Treue sollten sich einfach beide Partner einig sein – wenn es okay ist, auch mal fremdzuflirten, und das für beide gilt, sollten sich Fremde nicht mit ihrer ablehnenden Haltung einmischen. Keiner sollte sich benachteiligt fühlen, sondern mit dem anderen eine Vereinbarung auf Augenhöhe treffen können, mit der beide einverstanden sind und gut leben können. Wichtig ist in einer Partnerschaft nur, dass beide mit dem Tun des Anderen einverstanden sind, egal, wie dieses ausfällt.

Wie wichtig ist ihr das Aussehen des Mannes?

Während alle Menschen um ihrer selbst willen geliebt werden wollen, nimmt man nun mal zuerst die Optik wahr. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Frauen wie Männer auf ein – für ihren Geschmack- gutes Aussehen des Partners hoffen. Dabei geht es nicht so sehr um Schönheit im eigentlichen Sinn, sondern um ein gepflegtes Äußeres, und das ist auch mit Glatze, Falten und ein paar Pfund zu viel durchaus machbar.

Intelligenz übt übrigens auf Frauen eine große Anziehung aus – und sie ist weniger vergänglich als gutes Aussehen. Doch andererseits hat ein Doktortitel wenig mit Herzenswärme und einer guten „Alltagstauglichkeit“ zu tun. Frauen wollen zwar gern einen intelligenten Mann, aber nicht, wenn dieser dafür ein unmögliches Benehmen an den Tag legt oder ein totaler Macho ist.

Ordnung ist das halbe Leben – aber auch in der anderen Hälfte kann man sich wohl fühlen

Über Ordnung kann man streiten, muss man aber nicht. Das Ordnungsempfinden jedes Menschen ist anders. Hauptsache ist, dass man sich einigen kann, wie die Wohnung als schön angesehen wird. Während einer sterile Räume ohne Schnickschnack mag, kann der andere ohne Gemütlichkeit nicht leben – beides hat seine Berechtigung, solange sich die Partner einig sind. Viele Männer haben nichts dafür übrig, dass schön dekoriert wird. Aber nur deshalb, weil sie es selbst nie könnten. Sie können es sehr wohl genießen, wenn es die Partnerin gemütlich macht. Aber dann sollten sie ihr das auch mal sagen.

Gemeinsamkeit ist wichtig…

Egal in welcher Lebenslage – Gemeinsamkeit ist wichtig. Ein Vegetarier, der mit einem Fleischliebhaber zusammenlebt, wird immer wieder Probleme haben. Der eine braucht Luxus, der andere will an allen Enden sparen; sowas geht beispielsweise selten gut. Denn wenn das Leben nur aus Kompromissen besteht, ist das meist der Anfang vom Ende.

Sind Frauen kommunikativ, und Männer nicht? Ebenso, wie bei vielen andere Dingen auch, gibt es Ausnahmen von der Regel, und nicht immer passt hier nur zusammen, wer ähnlich tickt. Häufig gilt hier auch: Gegensätze ziehen sich an. Redseligkeit kann für den anderen Grund zum Ärger sein, aber auch gefallen.

Ob eine Frau lieber einen sogenannten Macho möchte oder einen Softie, sei dahingestellt. Eine gesunde Mischung aus beiden ist den meisten allerdings am liebsten. Keinesfalls sollte sich einer von beiden (auch wenn dies häufiger Frauen als Männer betrifft) in ein ungesundes Abhängigkeitsverhältnis begeben. In solchen Fällen ist professionelle Hilfe angesagt. Kontrollzwang und Stalking gibt es von beiden Geschlechtern. Dabei ist niemandem anzuraten, das mit sich machen zu lassen.

… Kompromisse auch

Beide Partner müssen aufeinander zugehen, wenn eine Beziehung glücklich sein soll. Sich anzupassen hat nichts mit Selbstaufgabe zu tun. Faire Kompromisse gehören dazu, und sind wichtig für ein Zusammenleben.

Auch Streit ist durchaus wichtig, damit sich nicht einer dem anderen völlig unterordnet. Ausreden zu lassen, Argumente anzuhören, ist eine wichtige Streitkultur, die niemand missachten sollte.

Der Alltag will gemeistert sein. Und dazu müssen die dazugehörenden Pflichten auf mehrere Schultern verteilt werden. Paare, die zusammenleben, müssen dabei unbedingt Kompromisse machen. Mit etwas gutem Willen braucht niemand zu viele Lasten zu tragen. Anerkennung und Wertschätzung sind für die vielen kleinen Dinge des Alltags jedoch wichtig, und sollten nie als Selbstverständlichkeit abgetan werden.

Bei der Erziehung an einem Strang ziehen

Häufig werfen Mütter dem Partner vor, dass dieser sich nicht um die Erziehung der Kinder kümmert oder aber sie nicht bei Erziehungsmaßnahmen unterstützt. Kinder merken, wenn Eltern uneinig sind in bestimmten Fragen, und wissen das auszunutzen. Deshalb sollte das oberste Gebot sein, sich zu bestimmten Fragen zu einigen, und dem Kind gegenüber eine Meinung zu vertreten.

Kinder sollten von ihren Eltern vor allem Dinge lernen, wie eine vernünftige Streitkultur, Verlässlichkeit, Respekt und Achtung sowie Rücksichtnahme, Mut und Durchsetzungskraft, wo es nötig ist.

Frauen neigen dazu, Kinder und auch Partner weit über sich und ihre Bedürfnisse zu stellen. Das sollte aber nicht bis zur Selbstaufgabe führen, da man sonst zwangsläufig unglücklich wird.

Wie wollen Frauen wahrgenommen werden?

Frauen sind häufig für vieles verantwortlich, Familie, Haushalt, Freundschaften zu pflegen, mit Verwandten zu kommunizieren, sich um die Kinder zu kümmern und gehen eventuell auch noch einer bezahlten Arbeit nach. Da ist es selbstverständlich, dass sie Unterstützung und Zuspruch brauchen können. Sie hoffen darauf, dass der Partner spürt, wenn sie krank oder unglücklich sind, traurig oder überfordert. Häufig ist aber genau das nicht der Fall. Frauen müssen unbedingt eine eigene Meinung haben, Wünsche klarmachen, etwas einfordern. Denn häufig warten sie umsonst darauf, dass die Männer von allein draufkommen, was sie sich wünschen.

Gemeinsamkeiten leben

Um glücklich miteinander zu leben ist es nicht unwichtig, gemeinsame Hobbys zu pflegen. Gegensätze ziehen sich hier weniger an, als vielmehr gemeinsame Zeit wichtig ist. Gemeinsame Freunde und Unternehmungen führen dazu, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl wächst und man auch schwierige Zeiten überstehen kann.

Man kann oder sollte allerdings auch einen Teil der Freizeit mit Freunden oder allein verbringen dürfen, ohne dass dies einen Vorwurf des Partners zur Folge hat. Auch das stärkt den Zusammenhalt und man kann sich aufeinander freuen bzw. hat sich wieder etwas Neues zu erzählen.

Vor allem sollte die Lebensplanung zusammenpassen. Auch beim Geld gibt es viel zu oft Streit. In solchen prinzipiellen Punkten sollte man gut zusammenpassen und unbedingt an einem Strang ziehen. Meist verwaltet einer die Finanzen und kümmert sich darum. Häufig hat einer dafür einfach das bessere Händchen oder Freude daran. Das ist dann völlig in Ordnung, wenn er sich kümmert, und den anderen an wichtigen Dingen teilhaben lässt.

Frauen werden häufig benachteiligt, vor allem, wenn es um die Arbeit geht. Sie haben es im Beruf schwerer, wenn es nicht gerade eine völlige Frauendomäne ist, in der sie tätig sind. Sie verdienen weniger und haben mit Problemen zu kämpfen, wenn sie den Nachwuchs nebenbei betreuen müssen. Das ist leider noch immer Tatsache, auch wenn es Ausnahmen unter den Arbeitgebern gibt. Dass Frauen in diesen Bereichen um Gleichberechtigung kämpfen, ist mehr als nur verständlich. Dafür muss sich niemand als Emanze beschimpfen lassen. Männer sollten ihre Frauen hier unterstützen, vielleicht mit einem Teil der Kinderbetreuungszeit oder einer Auszeit, wenn das Kind krank ist.

Was Frauen wollen, ist ernst genommen zu werden. Sie sollten mit Respekt behandelt und wahrgenommen werden. Wer diese Dinge als Partner, als Freund oder als Arbeitgeber berücksichtigt, wird keine Probleme haben, und auch bei Streitigkeiten keine großen Hürden überwinden müssen. Denn dann sind Frauen in der Regel so fair, auch über das eine oder andere kleine Manko hinwegzusehen, welches dem Partner schwerfällt abzulegen. Wenn beide wollen, dass das Zusammenleben klappt und bereit sind, dafür Kompromisse einzugehen, gibt es keinen Grund, warum Männer und Frauen nicht zusammenpassen sollten.

Was wollen Frauen im Schlafzimmer?

 

Dass Sex zu jeder guten Beziehung dazu gehört, steht außer Frage; und zwar sehen das Frauen und Männer so. Doch der Alltag sorgt allzu häufig dafür, dass die Leidenschaft auf der Strecke bleibt, und die Lust spürbar nachlässt. So ist oft einer von beiden unglücklich, häufig vom Anderen unbemerkt. Dann hapert es ganz offensichtlich an der Kommunikation. Frauen wollen im Bett die gleichen Dinge, wie im Alltag in einer guten Beziehung. Doch was ist das? Damit ein Mann seine Frau komplett verstehen lernt, muss er mit ihr reden, und zwar über alles.

Gefühl und Zeit sind ihr wichtig

Männer wollen die besten sein und Leistung zeigen. Doch Sex ist kein Leistungssport, und häufig ist dieser Leistungsdruck schon das, was Frauen unglücklich macht. Frauen wollen den Partner spüren und ihm nahe sein, sensibel und mit Zeit. Frauen brauchen eine schöne Stimmung, sodass sie die Alltagsprobleme hinter sich lassen können. Häufig gelingt dies nicht, weil Kinder, Job und Haushalt sie so überfordern, dass sie gar nicht mehr abschalten kann. Dafür sollte nun also der Partner sorgen, durch ein ausgeprägtes WIR-Gefühl und Zärtlichkeit.

Frauen brauchen Wertschätzung

Und zwar im Alltag wie im Bett. Komplimente für die Frau an seiner Seite sollte ein Mann immer mal wieder parat haben – auch im Bett. Auch wenn es häufig nicht so scheint; Frauen haben oft Komplexe. Hier kann der Partner helfen, wenn er ihr mal ein Kompliment macht oder ihr zeigt, wie sehr er sie und ihren Körper liebt.

Was will eine Frau danach?

Ein abruptes Ende und er schläft ein – so endet für viele Männer der Sex. Frauen bleiben dann unglücklich zurück, da sie sich benutzt fühlen und ihm gern noch etwas länger nah gewesen wären. Sie wollen sich ankuscheln, geliebt fühlen. Männer sollten darauf Rücksicht nehmen und werden feststellen, dass auch sie damit ein intensiveres Erlebnis haben.

Wie MANN die Beziehung retten kann – kommunizieren Sie mit Ihrer Partnerin

 

Es ist nichts Neues, dass die Kommunikation von Frauen und Männern unterschiedlich ist. Auch nicht, dass daraus viele Missverständnisse entstehen. So kann es sein, dass sich in der Beziehung allmählich Frust aufstaut – denn wer sich nicht so ausdrücken kann, dass der Gesprächspartner es versteht, fühlt sich schnell unverstanden. Dann spricht man aneinander vorbei, hört sich nicht mehr zu oder redet schlichtweg gar nicht mehr miteinander.

Ist eine Beziehung in diesem heiklen Stadium angekommen, denken viele, dass sie nicht mehr zu retten ist. Doch es geht! Es benötigt dafür lediglich Verständnis für die unterschiedlichen Kommunikationsweisen von Mann und Frau. Frauen verstehen ist möglich, wenn man ihre Metabedürfnisse kennt und ein wenig zwischen den Zeilen lesen kann. Die FMMB-Methode (Frau-Mann-Meta-Bedürfnis-Methode) gibt dazu praxisnahe und verständliche Hilfestellung. Wenden Sie sie an und Sie werden sehen, dass Sie Ihre Beziehung retten können.

Mit der FMMB-Methode die Beziehung retten

Im Grunde unterscheiden sich die Bedürfnisse von Männern und Frauen nicht. Lediglich die exakte Ausgestaltung ist verschieden. So möchten z.B. sowohl Männer als auch Frauen Anerkennung erhalten – der Unterschied liegt darin, für was sie anerkannt werden möchten. Das führt uns schon zur ersten Ebene, die in Beziehungen sehr relevant ist:

„Ich“ und „Andere“

Viele Frauen beschweren sich darüber, dass ihr Partner sie nicht dafür schätzt, was sie alles für ihn und die Familie leistet. Dabei sollte Mann verstehen, dass Frauen sich allgemein eher darüber identifizieren, welchen Wert bzw. welche Wichtigkeit sie im Leben anderer darstellen. Deshalb kümmern Sie sich gerne um ihre Liebsten und sind glücklich, wenn sie dafür Anerkennung erhalten.

Im Gegensatz dazu identifizieren sich Männer mehr darüber, was sie selbst geschafft haben. Sie sind mehr auf das „Ich“ als auf das „Andere“ fokussiert. Der Mann möchte der Beste sein. Er will gewinnen – die Gefühle des Verlierers spielen für ihn dabei keine Rolle. In der Beziehung sollten Sie als Mann also vor allem mehr Aufmerksamkeit auf die Dinge legen, die Ihre Frau für Sie oder Ihre Kinder tut. Ein Kompliment von Zeit zu Zeit für ihre Aufopferung und Fürsorge wird sie glücklich machen.

Auch in der Kommunikation spielt diese Ebene eine große Rolle: Frauen sprechen gerne und viel darüber, was sie für andere getan haben. Für Sie mag das unwichtig erscheinen, doch Ihre Frau identifiziert sich darüber. Geben Sie Ihr die Anerkennung, die sie verdient hat!

„Sein“ und „Machen“

Die FMMB-Methode identifiziert auch eine zweite Ebene des Unterschiedes, die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihre Beziehung retten möchten: den Unterschied zwischen „Sein“ und „Machen“. Auch hier geht es um Anerkennung und Wahrnehmung des Anderen. Während Männer sich häufig allein darüber identifizieren, was sie leisten und machen, legen Frauen mehr Wert darauf, zu sein. Sie möchten Anerkennung für ihren starken Charakter oder für ihr tolles Aussehen. Kurz: Sie möchten als weibliches Wesen, als Frau Nr.1 in Ihrem Leben anerkannt werden.

In der Kommunikation mit Ihrer Frau bedeutet das: loben Sie Ihre Frau nicht bloß dafür, dass sie etwas Tolles geleistet hat. Es ist ihr wesentlich wichtiger, für ihr Frau-Sein Anerkennung zu bekommen. Machen Sie ihr ein Kompliment für ihr neues Outfit oder loben Sie sie für ihre Anmut und Schönheit!

Das Wir-Gefühl

Der dritte Aspekt, der in der Kommunikation mit Frauen eine Rolle spielt, ist der Unterschied zwischen „Wir“ und „Haben“. Männer tun sich damit oft besonders schwer, denn hier geht das zugrundeliegende Bedürfnis etwas auseinander: ihnen reicht es meistens schon, eine tolle Frau an ihrer Seite zu haben. Die Frau hingegen möchte ein „Wir“ sein – das ist nicht zuletzt auch ihrer stärkeren Ausrichtung auf ihr Umfeld geschuldet. Sie möchte in der Beziehung ein Wir-Gefühl spüren, wobei Männer meistens nicht genau wissen, worum es ihr dabei geht.

Das Wir-Gefühl, von dem Frauen sprechen, entsteht z.B. in zweisamen Momenten, gemeinsamen Tätigkeiten und einem Agieren als Team (z.B. bei der Entscheidungsfindung). Doch auch in der alltäglichen Kommunikation versucht die Frau, es zu spüren. Das äußert sich dann darin, dass Ihre Frau Ihnen abends am Esstisch ihren ganzen Tagesablauf erzählt – also auch Dinge, die für Sie irrelevant erscheinen. Sie möchte damit ihren Tag mit Ihnen teilen. Im Gegenzug erwartet sie sich das selbe von Ihnen: deswegen fragt sie z.B. nach genauen Gesprächsabläufen mit Kollegen, möchte die Namen ihrer Kollegen erfahren und wissen, was es mittags in der Kantine gab.

Diese Details helfen ihr, sich in Ihren Alltag hineinzuversetzen. Denn sie möchte wissen und verstehen, was Sie den ganzen Tag lang tun, denken und fühlen. So kann sie das Wir-Gefühl spüren. Retten Sie also Ihre Beziehung, indem Sie Ihre Frau in Ihren Alltag einbinden. Erzählen Sie Kleinigkeiten und auch Dinge von größerer Bedeutung, teilen Sie Ihre Herausforderungen, Ihre Leistungen und alltägliche Momente mit ihr. So wird sie nicht nur das Gefühl haben, dass Sie sie an Ihrem Leben teilhaben lassen, sondern auch weniger eifersüchtig sein. Denn so weiß sie, dass Sie ihr alles erzählen – auch das vermeintlich Unwichtige – und kann Vertrauen haben, dass Sie ehrlich zu ihr sind.

Beziehung retten – kleine Achtsamkeiten verändern die Beziehungswelt

Wenn Sie diese drei Aspekte im Hinterkopf behalten, wenn Sie mit Ihrer Frau sprechen, wird es Ihnen leichter fallen ihre Beweggründe zu verstehen. Somit können Sie auch Ihre Reaktion daran anpassen und Ihrer Frau das geben, was sie sich wünscht! Hier nochmal alle drei Ebenen kurz zusammengefasst:

  1. Schätzen Sie Ihre Frau für die Fürsorge für Sie und Andere
  2. Geben Sie Ihrer Frau Anerkennung für ihr Frau-Sein
  3. Erzeugen Sie ein Wir-Gefühl – teilen Sie Ihren Alltag mit Ihrer Frau

Selbstverständlich gehören immer Zwei zu einer Beziehung…doch diese Herangehensweise wird Ihnen helfen, angestauten Frust abzubauen und Ihre Frau zufrieden zu stellen. Denn in einer glücklichen Beziehung zählen nicht nur die eigenen Bedürfnisse, sondern auch die des Partners/der Partnerin!

Beziehungsratgeber für Männer

 

Sie möchten/müssen Ihre Ehe/Beziehung retten und suchen dafür einen Beziehungsratgeber?

Der wesentliche Grund, warum es so viel Leid in Partnerschaften gibt: Die Geschlechter wissen so gut wie nichts voneinander. Anders ausgedrückt: Frauen wissen nicht, wie Männer ticken und Männer wissen nicht, was Frauen wollen. Die Geschlechter reden deshalb aneinander vorbei. Nicht weil sie es bewusst wollen, sondern weil sie die „Sprache“ des anderen Geschlechts nicht verstehen und die wirklichen Bedürfnisse des/r Partners/Partnerin nicht kennen. Das stelle ich in meiner Arbeit als Beziehungscoach immer wieder fest. Dabei ist es gar nicht schwer, als Mann die Psyche der Frauen zu verstehen. Das Gleiche gilt auch umgekehrt.

Mit der FMMB-Methode Bedürfnisse erkennen

Wenn man einen PC mit einem Apple-Computer verbinden möchte, braucht man eine Schnittstelle, damit die beiden Computer miteinander kommunizieren können. Die Daten müssen an der Schnittstelle so aufbereitet werden, damit der jeweils andere Rechner etwas damit anfangen kann.

Oftmals gibt es Beziehungen vergleichbare Probleme, die es zu lösen gilt. Damit die Kommunikation zwischen dem „weiblichen und männlichen Betriebssystem“ einwandfrei funktioniert, ist eine Schnittstelle nötig. Dann können die Meta-Bedürfnisse in die „Sprache“ des jeweiligen anderen Geschlechts übersetzt werden. Die Schnittstelle sorgt sozusagen dafür, dass Frauen Männer (Meta-Bedürfnisse) verstehen und Männer Frauen (Meta-Bedürfnisse) verstehen. Anders ausgedrückt: Beide Partner sprechen eine „Sprache“, die alle Meta-Bedürfnisse beider Partner befriedigen kann.

Wie rette ich meine Beziehung? Entdecken Sie mit der FMMB-Methode die Geheimnisse erfplgreicher Partnerschaften.

Wie rette ich meine Beziehung? Eine Frage, die sich viele Paare stellen, die keinen Ausweg mehr sehen, weil die Probleme in der Beziehung komplexer werden. Ein Beziehungscoach kann das Wirrwar auflösen.

Diese Methode kann Ihre Beziehung retten

Jetzt gibt es endlich die Möglichkeit, Ihre Partnerschaft mit einem leicht zu erlernenden Kommunikationskonzept auf eine völlig neue Ebene zu bringen. Entdecken Sie jetzt mit meiner Frau-Mann-Meta-Bedürfnis Methode (FMMB-Methode) die Bedürfnisse Ihres/r Partners/in. Und lernen Sie nützliche Kommunikationsmuster um die Bedürfnisse zu befriedigen. Dann können Sie mit einer großen Wahrscheinlichkeit Ihre Beziehung retten. Und ich helfe Ihnen dabei.

Beziehung retten – weiterführende Links

Leben wir in fester Partnerschaft gesünder?

 

Aktualisiert am 19.07.2019

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