Nützliches über Ihre Beziehung und über Beziehungen im allgemeinen

Eine stabile, glückliche und harmonische Beziehung ist für viele Menschen nicht nur das Salz in der Suppe des Lebens, sondern auch die Voraussetzung für ein zufriedenes und erfülltes Dasein. Als Beziehungscoach arbeite ich regelmäßig mit Paaren, die diesen Wunsch haben,  jedoch trotzdem immer mehr auseinanderdriften.

Sie wissen nicht, wie sie emotional zueinander finden können und machen sich gegenseitig oftmals sogar unglücklich. Im Gespräch stellt sich dann häufig heraus, dass die Gründe dafür jeweils beim anderen gesucht und Forderungen an den Partner/die Partnerin gestellt werden.

Die meisten Beziehungspartner haben nicht gelernt, ihre eignen Bedürfnisse und Wünsche wahrzunehmen und offen in Ich-Botschaften zu kommunizieren.

Gegenseitige Schuldzuweisungen sind ein wesentlicher Grund dafür, dass viele Paare mit den dadurch entstehenden Verletzungen, Enttäuschungen und Frustrationen in eine Sackgasse hineingerutscht sind, aus der sie sich selbst nicht mehr heraus manövrieren können.

 

Inhaltsangabe

Nützliche Grundannahme für jede Beziehung

Beziehungsratgeber – 6 nützliche Hinweise

  1. Sie sind für Ihre Beziehung verantwortlich
  2. Veränderungen bei Beziehungsproblemen
  3. Eine perfekte Beziehung braucht Freiraum
  4. Die sachliche und die emotionale Ebene trennen
  5. Lösungsorientiert vorgehen
  6. In Konfliktsituationen hilft Abstand

Geben und Nehmen in einer Beziehung

Stichworte in alphabetischer Reihenfolge

Beziehung retten
Beziehungscoach
Beziehungscoaching
Beziehungskrise
Beziehungsprobleme
Beziehungsratgeber für Männer
Beziehungstipps
Bindungsangst
Bindungsstörung
Borderline-Beziehung
FLR-Beziehung
Liebeskummer
Monogame Beziehung
Narzisst Beziehung
On-Off-Beziehung
Phasen einer Beziehung
Partnerschaft
Platonische Beziehung
Stress in der Ehe
Toxische Beziehung

Nützliche Grundannahme für jede Beziehung

Gleich zu Anfang eine Grundannahme, die in jeder zwischenmenschlichen Beziehung hilfreich sein kann: Jedes menschliche Verhalten hat eine positive Absicht und einen Kontext, in dem es nützlich ist.

Machen Sie sich aber bewusst, dass Ihr Partner/Ihre Partnerin in diesem Moment nicht über eine geeignete Strategie verfügt, Ihnen zu sagen, welche positive Absicht genau hinter seinem/Ihrem momentanen Verhalten steckt, wenn er/sie…

  • eigentlich Geborgenheit sucht und gleichzeitig Angst davor hat
  • eigentlich Liebe braucht aber Angst davor hat, Liebe zu geben
  • Nähe haben möchte, aber Nähe nicht aushalten kann.

 

Sie könnten vielleicht Brücken bauen. Achten Sie darauf, dass die Beziehung nicht von Anfang an perfekt ist, sondern für beide Partner zu einem wundervollen Weg wird, der jeden Tag zu neuen Entdeckungen und positiven Überraschungen führen darf.

Wenn Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin wirklich glücklich sein möchten, gibt es noch sehr viel mehr zu berücksichtigen.

Die hier beschriebenen Tipps oder Regeln können Sie auswendig lernen und in Ihrer Beziehung anwenden.

Wenn Sie von ihrer Wirksamkeit noch nicht überzeugt sind, wenden Sie die Tipps in Ihrer Beziehung zunächst einmal nur für eine Probezeit von 4 Wochen an. Danach entscheiden Sie dann, ob sie für Ihre Beziehung hilfreich sind oder nicht.

Bereits ein offenes Gespräch kann das Verständnis für die Welt, in der Ihr Partner/Ihre Partnerin lebt, dramatisch verändern.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie von Menschen umgeben sind, die an Ihrem Glück und Wohlergehen Interesse haben und selbst einen positiven Anteil daran haben möchten.

Beziehungsratgeber – 6 nützliche Hinweise zum Nachmachen

In einer Beziehung zwischen Frau und Mann gibt es taktische und strategische Elemente. Die ersten Elemente wirken kurzfristig, die zweiten langfristig.

Die Qualität einer Beziehung ändert sich in dem Moment, wenn wir diese Elemente verändern.

Gerne zeige ich Ihnen, welche Elemente für Ihre Beziehung wichtig sind. Wir arbeiten gemeinsam daran, wie Sie diese Elemente für eine harmonische Beziehung beeinflussen können, sofern Sie eine glückliche Beziehung führen möchten. Das sollte natürlich die Voraussetzung sein.

Ihr persönliches Wohlbefinden hat eine taktische und eine strategische Komponente.

Ein aktuell schlechtes Gefühl können Sie sofort in ein positives umwandeln. Das ist ein kurzfristiges, also taktisches Verhalten.

Wenn Sie aber in bestimmten Situation immer wieder die gleichen negativen Gefühle haben und das sogar ständig vorkommt, dann sind strategische Elemente im Spiel. Diese Elemente lassen sich meistens nur langfristig verändern.

In Beziehungen zwischen Frauen und Männern ist es ebenso.

Bei Schwierigkeiten in einer Partnerschaft gibt es taktische und strategische Komponenten, mit denen wir eine Beziehung optimieren können.

Auch in diesem Zusammenhang gilt das Paretoprinzip. Oftmals reicht schon das Einhalten einiger Grundprinzipien aus, um Ihre Beziehung wieder in Harmonie zu bringen.

Das wichtigste strategische Grundprinzip

Wenn das, was Sie tun, nicht zu dem Ergebnis führt, was Sie sich vorstellen, suchen Sie sich besser jemand Anderen.

Viele Menschen leben lieber jahrelang in einer trostlosen und leidvollen Beziehung, als dieses Grundprinzip zu befolgen.

Wenn es um Beziehungsprobleme geht, werden von den Beziehungspartnern sehr oft gute Gründe für die Beziehungskrise aufgeführt. Spannend ist, dass die vielen aufgeführten Gründe meist eine Gemeinsamkeit haben: Die Ursache für das Beziehungsproblem ist der Beziehungspartner. Und so unterschiedlich die Gründe auch sind, in den meisten Fällen wird gefordert, dass der Andere sich ändern soll.

Aber warum sollte der Andere das tun?

Wenn ich in meinen Beziehungsberatungen diese Frage stelle, haben diejenigen, die es fordern, in der Regel keine plausible Antwort parat.

Daraus ergibt sich die erste taktische Regel in einer Beziehung.

 

1.) Sie sind für Ihre Beziehung verantwortlich

Beziehungen sind komplexe Systeme der Interaktion und diese werden von allen beteiligten Partnern erzeugt und gesteuert. Somit sind an Schwierigkeiten in einer Beziehung immer beide Partner beteiligt.

Ein Sprichwort sagt: „Der Hehler ist genauso schlecht wie der Stehler.“

Wenn Sie glauben, zu wissen, dass ausschließlich Ihr Partner/Ihre Partnerin für das Beziehungsproblem verantwortlich ist, dann ist das schlicht und einfach ein Irrtum.

Stellen Sie sich vor, Sie würden auf die „Angebote“ Ihres Partners/Ihrer Partnerin nicht eingehen!

Nicht umsonst heißt es „zum Streiten gehören immer zwei“, nicht wahr?

Stellen Sie sich vor, Sie würden für das Verhalten Ihres Gegenübers alleine die Verantwortung tragen. Was müssten Sie dann an Ihrem Verhalten ändern?

In einer Beziehung ist nicht nur der individuelle Zustand der einzelnen Beziehungspartner wichtig. Vor allem die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen ihnen sind ausschlaggebend. Jedes Verhalten eines Partners ist gleichzeitig Ursache und Wirkung des Verhaltens des anderen Partners (Zirkularität). Bestimmte „Charaktereigenschaften“ zu definieren und zu behaupten, ein Partner „sei“ halt so, ist nicht wirklich sinnvoll. Vielmehr sollte das „Sosein“ als Teil eines Wechselwirkungsprozesses, einer Interaktion in ihrem systemischen Sinnzusammenhang verstanden werden.

2.) Veränderungen bei Beziehungsproblemen

Jede Veränderung in einer Beziehung muss von Ihnen selbst ausgehen.

Einen anderen Menschen zu verändern ist ohne seine Einwilligung unmöglich. Es wäre auch ethisch nicht zu vertreten, weil es eine Manipulation wäre.

Sie können allerdings durch Ihr eigenes Verhalten das ganze gruppendynamische System Ihrer Beziehung verändern.

Verändert ein Element eines Beziehungsgeflechtes sein Verhalten, müssen alle anderen Elemente darauf reagieren und ihr Verhalten anpassen.

Zur Optimierung einer Beziehung gibt es eine ungeschriebene Regel: Soziale Kontakte außerhalb einer Beziehung sind nötig. Immer nur zu zweit zu Hause zu sitzen tut niemandem gut und der Beziehung ebenfalls nicht.

3.) Eine perfekte Beziehung braucht Freiraum

Harmonische Beziehungen funktionieren nur auf der Basis von Angeboten. Nicht auf der Basis von Forderungen.

Ein Beispiel: Mal angenommen, Sie lieben klassische Musik. Ihr Partner kann damit nichts anfangen und wird nervös, wenn er Mozart hört. Ihr Partner hat eine Vorliebe für Techno-Musik. Sie machen diese Rhythmen aggressiv. Sie mögen Kunst und gehen deshalb gern zu Kunstausstellungen. Ihr Partner liebt Mode und lässt sich gern in Modehäuser inspirieren. Heißt das nun, dass Sie beide Opfer füreinander bringen müssen? Natürlich nicht! Sie suchen sich jemanden, der gerne Klassik hört und der Konzertbesuch wird zu einem echten Erlebnis. Suchen Sie sich einen Kunstliebhaber und Sie können sich mit ihm austauschen.

Eine Partnerschaft sollte optimalerweise eine ausreichend große Schnittmenge an Interessen aufweisen. Sonst wird die Beziehung langweilig und fade.

Wo die Regel beginnt, ist somit also beschrieben. Und wo endet sie?

Das können Sie mit Flexibilität selbst bestimmen; d.h. beide Partner bestimmen es.

Eine „Beziehung als Angebot leben“ beginnt meistens mit Kleinigkeiten. Hier ein paar Stichwörter: Geschirrspüler, Mülleimer, Waschmaschine usw..

Wenn es damit klappt, können Sie Ihre Komfortzone erweitern. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Partner damit einverstanden ist. Darüber zu sprechen, erfordert ein großes Fingerspitzengefühl.

4.) Die sachliche und die emotionale Ebene trennen

Bei verbalen Auseinandersetzungen ist es ratsam, die sachliche Ebene und die emotionale Ebene immer getrennt zu halten.

Zugegeben, diese Grundregel ist in der Theorie einfacher als in der Praxis.

Bereits Pawlow hat mit seinem Hundeexperiment gezeigt, wie leicht der Hund einem Muster folgt. In der Verhaltenstherapie wird dies als Konditionierung bezeichnet.

Bei uns Menschen ist das genauso. Der freie Wille ist meistens überhaupt nicht so frei, wie wir es gerne hätten.

Die Erkenntnisse von Pawlow werden in der Wirtschaft, Werbung und Verkauf genutzt.

In einer Beziehung führt es dazu, dass sich (meist unbewusst) Verhaltensmuster bilden. Das bedeutet, dass das gleiche Verhalten im gleichen Kontext fast zwanghaft wiederholt auftritt. Wir nennen das situative Verhaltenskonditionierung.

Streit in der Beziehung um immer das gleiche Thema. Der wissenschaftliche Name dafür ist Verhaltenskonditionierung.

Bestimmt haben Sie sich schon häufiger fest vorgenommen, sich von Ihrem Partner nicht mehr aus der Fassung bringen zu lassen, und genau das passiert dann immer wieder, obwohl Sie aufgepasst haben und sich selbst davor gewarnt haben.

Genau das macht die Konditionierung mit Ihnen. „Schuld daran“ ist jedoch nicht die Konditionierung. Das wäre dann nur eine gute Ausrede für Sie.

5.) Lösungsorientiert vorgehen

Gehen Sie bei Auseinandersetzungen möglichst lösungsorientiert und konkret vor.

Lösungsorientiert bedeutet: Wir arbeiten mit unserem Partner auf eine von beiden akzeptierte Lösung hin.

Problemorientiert bedeutet das Gegenteil davon. Genau dort landen die meisten Gespräche, wenn ein Paar seine Beziehung retten möchte.

Fragen Sie sich und den Partner/die Partnerin: Was genau wollen wir ändern, damit wir eine Herausforderung bewältigen können?

Wenn die Vorschläge zu einer Lösung, die Ihre Person betreffen, auch von Ihnen kommen und wenn die Vorschläge des Partners von ihm oder ihr kommen, sind Sie beide bereits auf dem richtigen Weg.

Fordern Sie Ihren Partner nicht auf, sich gefälligst zu verändern. Das verletzt mehrere in diesem Artikel aufgeführte Grundregeln.

Bei der Zielsetzung sind nur Zahlen, Daten und Fakten wichtig.

Vermeiden Sie Emotionen (meistens kombiniert mit negativen Schuldvorwürfen), denn diese führen zu nichts.

Stellen Sie nicht gleich die Basis Ihrer Beziehung in Frage. Bei einem Beziehungsgespräch darf das Vertrauen in Ihre Beziehung und deren Fundament gerne vorhanden bleiben. Im Gespräch geht es um Herausforderungen und um eine Optimierung der Beziehung und nicht automatisch um das Fortführen der Beziehung selbst.

6.) In Konfliktsituationen hilft Abstand

Breits der gesunde Menschverstand kennt diese Grundregel: Distanz hilft.

Nach jeder Auseinandersetzung ist es sehr hilfreich, das Gesprochene zu überdenken und ein paar Tage sacken zu lassen. Das Gespräch sollte möglichst wertneutral betrachtet und überdacht werden.

Es kann sehr hilfreich sein, mindestens eine Nacht darüber zu schlafen und die Gedanken aus dem Gespräch auf eine positive Art mit in die Träume nehmen, damit das Gehirn das Erlebte verarbeiten kann.

Das gibt den Partnern auch die Möglichkeit, Entscheidungen erst nach reiflicher Überlegung zu treffen.

Optimal ist es, Entscheidungen nur mit guten (besser sehr guten) Gefühlen zu treffen.

Durch schlechte Gefühle entstehen auch schlechte Entscheidungen.

Hinweis: Wenn es Ihnen nicht gelingt, in einen positiven Zustand zu kommen, hilft Abstand. Gehen Sie an einen Ort, der Sie entspannt, wo Sie Ablenkung finden und mit Abstand über alles nachdenken können.


Wenn in der Beziehung Probleme entstehen

Wenn in der Beziehung Probleme entstehen, kann es sehr hilfreich sein, sich für jeden hier aufgeführten Beziehungstipp in einem ausführliches Gespräch Zeit zu nehmen, sich darüber auszutauschen und gemeinsam über Veränderungsmaßnahmen zu diskutieren.


Geben und Nehmen in einer Beziehung – Ausgeglichenheit heißt das Zauberwort

Dieses Ausgleichen in einem „Beziehungskonto“ hat eine große Auswirkung auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Sie sollten darüber nachdenken und im idealen Fall Ihre Ansichten dazu oder sogar Ihr Verhalten ändern.

Etwas aus Liebe zu geben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, ist wünschenswert und auch in gewisser Weise von der Gesellschaft erwartet. Sogar die Bibel spricht in dieser Weise davon. Doch nicht jeder ist dafür geschaffen, damit gut zu leben – immer nur der „Gebende“ zu sein.

Schnell kann ein Gefühl von „Ausnutzung“ entstehen, die der Großzügigkeit einen faden Beigeschmack verschafft. Eventuell entsteht untergründig eine Erwartungshaltung, in Zukunft eine Gegenleistung zu erhalten; das kann morgen sein oder in ein paar Wochen, vielleicht auch erst in einem Jahr.

Was empfindet man dann als wohlverdienten Lohn für seinen Einsatz? Oder verzichtet man wirklich darauf, und gibt gern und freizügig jederzeit?

Die gesellschaftliche Erwartung: Gegenseitigkeit

Die Gegenseitigkeit, die auch in einer Gesellschaft erwartet wird beruht darauf, aus Dankbarkeit etwas zurückzugeben. Der Ursprung dieses Verhaltens reicht in weite Vorzeit zurück. Denn schon die Urmenschen brauchten zum Überleben der Sippe die Solidarität des Einzelnen. Dies wird heute als nötige soziale Eigenschaft gesehen, die in unserem Unterbewusstsein fixiert ist. Ein Empfinden dafür, was wir anderen geben oder dafür bekommen müssten, ist dem Mensch angeboren.

Unser Unterbewusstsein ist dazu ausgeprägt, eine Art virtuelles Konto zu führen, auf dem Geben und Nehmen verbucht werden. Soziale Schulden bilden die „Sollseite“, soziale Guthaben kommen auf die „Plusseite“.

Während ein gesundes Solidaritätsempfinden von selbst auf eine etwa ausgeglichene Balance achtet, gibt es heute immer mehr Menschen denen es äußerst leicht fällt, den „Dispo-Kredit“ in dieser Hinsicht maßlos zu überziehen. Diese Art des Egoismus, der Egomanie, scheint leider immer mehr verbreitet. Das gesunde Empfinden, auch etwas zurückgeben zu wollen, scheint vielen Menschen abhanden gekommen zu sein.

Leider gibt es Einige, die den sensiblen Sinn für moralische Schulden skrupellos ausnutzen. Sie denken in einer Kategorie, die man so überschreiben könnte: „Ich tue etwas für dich, damit du dich mir gegenüber verpflichtet fühlst“. Jemandem zu helfen, um bei ihm einen Gefallen „gut zu haben“ ist eine künstliche Leistung auf Gegenseitigkeit.

Sekten und viele Betrüger nutzen dieses Empfinden aus. Ein Beispiel sind die Krishna-Jünger. Sie verschenken Blumen auf der Straße und appellieren damit an unser Gewissen, etwas zu spenden, was angeblich für einen „guten Zweck“ benötigt wird. Die Kanäle, in die dieses Geld fließt, sind jedoch unergründlich.

Gibt man selbst ohne Erwartung einer Gegenleistung?

Viele Menschen würden diese Frage ohne Zögern mit „Ja“ beantworten. Dennoch erwarten sie unterbewusst eine Gegenleistung. Diese muss keinesfalls materieller Natur sein. Manchem reicht es auch, auf eine gute Tat stolz sein zu können. Oder manch einer wartet auf eine gute Gelegenheit anderen zu erzählen, was sie bereits alles für ihn getan haben.

Gläubige Menschen hoffen dagegen meist auf eine Belohnung einer höheren Macht. Sie warten im Himmel auf den verdienten Lohn. Daraus entsteht eine gewisse Unterwürfigkeit gegenüber anderen Menschen, die dies auszunutzen verstehen.

Gibt es reinen Altruismus?

Es kann behauptet werden, dass reines Geben nicht möglich ist. Aber über den Sinn von vermehrtem Geben nachzudenken, ist durchaus lohnend. Das „Geben“ kann auch einfach ein gutes Gefühl sein; kümmern Sie sich um Menschen in ihrem Umfeld; ehrliche Komplimente können schon ein Anfang dafür sein. Denn bereits hier beginnt der Altruismus. Viele kleine Möglichkeiten warten im alltäglichen Leben.

Anderen gute Gefühle zu verschaffen kann der Beginn einer Veränderung sein, und legt eventuell den Grundstein für größere Veränderungen.

Auf diese Art und Weise sind Veränderungen möglich, und sind uns allen zu wünschen. Haben Sie Spaß am Ausprobieren!



Beziehung retten

Die Kommunikation zwischen den Partnern ist in einer Beziehungskrise besonders wichtig.

Solange jeder der Partner den Wunsch hat, eine harmonische und glückliche Beziehung zu führen, können Sie mit der FMMB-Methode Ihre Beziehung retten.

Sind die Fronten schon recht verhärtet und jedes Gespräch endet in einer Spirale der gegenseitigen Vorwürfe und Verletzungen, ist es ratsam, sich Unterstützung von einem Beziehungscoach zu holen.

Eine glückliche und harmonische Beziehung gibt so viel Halt wie kaum etwas anderes im Leben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass eine Beziehungskrise zu einem belastenden Lebensereignis führen kann.

Die meisten langjährigen Beziehungen geraten im Laufe der Zeit in eine Schieflage. Es ist wichtig, die möglichen Probleme für die Krise herauszufinden um sie erfolgreich lösen zu können.

Wichtige Fragen sollten dabei für sich beantwortet werden, ohne dem Partner Vorhaltungen zu machen oder Forderungen an ihn zu stellen. So kann die eigene Rolle in der Beziehung reflektiert und erfolgreich nach einer Lösung für die Beziehungskrise gesucht werden.

Sie möchten Ihre Beziehung retten und suchen dafür einen Beziehungsratgeber?

Der Hauptgrund für Stress und Leid in Partnerschaften: Die Geschlechter wissen so gut wie nichts voneinander. Anders ausgedrückt: Frauen wissen nicht, wie Männer ticken und Männer wissen nicht, was Frauen wollen.

Deshalb reden die Geschlechter aneinander vorbei. Nicht weil sie es bewusst wollen, sondern weil sie die „Sprache“ des anderen Geschlechts nicht kennen.

Die wirklichen Bedürfnisse des/r Partners/Partnerin sind den meisten Paaren fremd. Das stelle ich in meinen Coachings immer wieder fest. Dabei ist es gar nicht schwer, als Mann Frauen zu verstehen. Und Frauen können selbstverständlich auch lernen, was Männer wollen.

Meta-Bedürfnisse erkennen und Beziehung retten

Wenn man einen PC mit einem Apple-Computer verbinden möchte, braucht man eine Schnittstelle, damit die beiden Rechner miteinander kommunizieren können. Die Daten müssen an der Schnittstelle so aufbereitet werden, damit der jeweils andere Computer etwas damit anfangen kann.

In Beziehungen gibt sehr oft vergleichbare Probleme. Damit die Kommunikation zwischen dem „weiblichen und männlichen Betriebssystem“ einwandfrei funktioniert, ist ein „Übersetzer“ nötig. Der Übersetzer kann die Meta-Bedürfnisse in die „Sprache“ des jeweiligen anderen Geschlechts übersetzen. Die Schnittstelle sorgt sozusagen dafür, dass Frauen Männer verstehen (Meta-Bedürfnisse) und Männer Frauen verstehen (Meta-Bedürfnisse). Anders ausgedrückt: Beide Partner sprechen eine einheitliche „Sprache“ und können so die Meta-Bedürfnisse des jeweils anderen Partners befriedigen.


Beziehungscoach

Männer und Frauen passen perfekt zueinander – sie wissen es bloß noch nicht!

Frauen wird die Venus zugeordnet, Männer sind angeblich vom Mars. Dieser Spruch soll die Unterschiede der Geschlechter aufzeigen und die gegensätzlichen Bedürfnisse bewusst machen.

Zusammen sind Frau und Mann ein perfektes Ganzes, wie Yin und Yang. Wer gerade in einer Beziehungskrise steckt, wird das bestimmt in Frage stellen. Die Unterschiede können eine perfekte Ergänzung bilden, statt zu trennen. Und wer das akzeptiert und nutzt, der wird viel einfacher eine tolle Beziehung führen können – wenn beide Partner die Meta-Kommunikationsebenen synchronisieren.

Die Ergänzung macht´s

Die sogenannte FMMB-Methode kennt drei grundlegende Unterschiede, die neben den vielen Gemeinsamkeiten bestehen. Die Unterschiede kennzeichnen teilweise auch unbewusste Bedürfnisse.

  • Der eine tut, die andere „ist“
  • Ich bin wichtig – ich kümmere mich gern um andere
  • Eine Beziehung aus ich und du – oder doch ein „WIR“?

Aus diesen 3 Merkmalen können Sie die meisten Unterschiede zwischen den Geschlechtern ableiten, denn sie resultieren aus einem der drei genannten Punkte.

Beziehungscoach zeigt Ihnen hier mehr über diese Methode auf


Beziehungscoaching

Menschen sind soziale Wesen und brauchen Beziehungen. Je gesünder und stabiler diese sind, desto erfüllter und zufriedener leben wir unser Leben.

Viele Ursachen für unser Handeln befinden sich auf der unbewussten Ebene. Und unserer Reaktionen werden von dort ganz impulsiv gesteuert. Ein Blick in diese Richtung lohnt sich immer: denn wer sich selbst versteht, wird auch seinen Partner besser verstehen und kann entsprechend auf ihn eingehen. Eine Grundvoraussetzung für eine harmonische Beziehung. Nutzen Sie umfassendes Profi Know-how für Problemfelder zwischen Mann und Frau. Auf diese Art und Weise machen Sie sich glücklich und Ihre Beziehung erfüllender!

Beziehungscoaching – professionelle Hilfe zahlt sich in der Regel aus


Beziehungskrise

Um eine Beziehungskrise meistern zu können, ist es ein guter erster Schritt, die Phasen einer Beziehungskrise zu kennen. Auf diese Art und Weise kann man verstehen, wie es zu den Problemen gekommen ist und wie man aus der verfahrenen Situation wieder herausfindet. Eine Beziehung startet mit der Verliebtheitsphase. In dieser ist es toll, was der Partner macht und sagt und wir lieben sogar seine kleinen Fehler. Wir tendieren dazu, unsere eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen und aus Liebe Kompromisse zu schließen, die uns eigentlich gar nicht zufrieden stellen. Oft vernachlässigen wir Dinge, die wir selbst gerne tun oder verzichten für den Partner ganz darauf. Das ist bereits der Anfang einer Beziehungskrise.

Mehr über Beziehungskrisen


Beziehungsprobleme sind Kommunikationsprobleme

Von Zeit zu Zeit können in jeder Beziehung Probleme auftauchen. Das gehört dazu, wenn zwei Menschen sich emotional nahe sind. Einige dieser Probleme sind klein und erscheinen erstmal als unwichtig, andere sind überwältigend und fordern beide Partner. Doch so oder so – an einer Liebesbeziehung darf gerne auch gearbeitet werden. Selbst kleine Probleme und Alltagsärgernisse müssen in Angriff genommen werden, damit sie sich nicht zu großen Schwierigkeiten entwickeln. Der Schlüssel, seine Beziehungsprobleme zu lösen und wieder ein harmonisches und glückliches Zusammensein genießen zu können, liegt in der Kommunikation. Denn Beziehungsprobleme sind immer Kommunikationsprobleme.

Mehr über Beziehungsprobleme


Beziehungsratgeber für Männer – von einer Frau geschrieben

 

ich wünsche mir keine großen Dinge von dir. Um mich glücklich zu machen, solltest du wissen, dass meine Bedürfnisse zum Teil stark von deinen abweichen.

Ich brauche zunächst Verständnis von dir für unsere Unterschiedlichkeit. Und ich würde gern spüren, dass ich genauso viel Wert bin wie du. Bewerte mich nicht, wenn ich andere Erwartungen an dich habe sollte als du an mich. Ich bin eben eine Frau. Und genau das liebst du doch an mir, nicht wahr?

Ich wünsche mir Aufmerksamkeit von dir. Schenke mir das Gefühl, ein besonderer Mensch für DICH zu sein, denn ich bin nicht selbstverständlich da.

Beziehungsratgeber für Männer – von einer Frau geschrieben


Beziehungstipps – 20 Sofort-Maßnahmen können Sie noch heute umsetzen

Wer die eigene Beziehung oder Ehe retten möchte, der sollte einige Punkte beachten, damit das Vorhaben gelingt. Die folgenden 20 Beziehungstipps können Sie als Grundlage für einen Schritt-für-Schritt-Plan heranziehen. Mit dieser Strategie können Sie dann nachteilige Verhaltensmuster durchbrechen und neue hilfreiche Gewohnheiten generieren.

Setzen Sie jeden Tag einen der folgenden 20 Beziehungstipps um.


Bindungsangst – die Angst vor emotionaler Nähe und Hingabe

Die Angst, sich mit einem anderen Menschen emotional zu verbinden, wird als Bindungsangst bezeichnet. Häufig tritt sie trotz intensiver Versuche desjenigen ein, der diese Angst überwinden will. Wer davon nicht betroffen ist, kann das Verhalten von Menschen, die unter Bindungsängsten leiden nicht nachvollziehen – was aber mit vielen Ängsten so ist.

Leider ist es nicht einfach so möglich, Bindungsängste auf der rationalen Ebene zu überwinden.

Im ersten Schritt kann es hilfreich sein, die Ursachen dafür zu ergründen. In der Regel liegen sie im Unbewussten verborgen. So werden Zusammenhänge bewusst gemacht und können auf diese  Art und Weise kognitiv verarbeitet werden. Sich dann gemeinsam mit dem Partner/der Partnerin emotionale Nähe vertraut zu machen, kann ein Weg sein, Bindungsängste auflösen.

Bindungsangst und Verlustangst scheinen eng miteinander verknüpft zu sein.

Jeder kann seine Bindungsangst überwinden – wenn er oder sie lernt, zunächst einmal Nähe zu sich selbst aufzubauen. Denn, wenn du dir selbst nicht nahe bist, kannst du auch anderen nicht nahe sein,

Eine Bindungsangst Therapie können Sie bei Uwe Hampel – Heilpraktiker für Psychotherapie – durchführen. Jetzt kostenloses Erstgespräch über diesen Link anfordern.

Bei Bindungsangst den Partner loslassen können: Betroffene stecken in diesem Zusammenhang meist in einer Zwickmühle. Sie können ihn/sie nicht loslassen, können ihr/ihm aber auch nicht nahe sein. Im Grunde genommen handelt es sich um dieselbe Emotion: Nähe zu sich selbst und anderen.

Hier klicken und mehr über Bindungsangst lesen.


Bindungsstörung

Eine Bindungsstörung kann durch massive Traumata entstehen. Immer dann, wenn Kinder misshandelt, missbraucht oder massiv vernachlässigt werden.

Wenn die wichtigsten Bedürfnisse von Kindern (Sicherheit, Zugehörigkeit, Individuation) nicht erfüllt werden, können Bindungsstörungen entstehen.

Gründe dafür: andauernde Verluste wichtiger Beziehungspersonen, ständige Beziehungsabbrüche oder eine schwere psychische oder körperliche Erkrankung der Eltern führen dazu, dass Kinder nicht angemessen versorgt werden können.

Bindungsstörungen sind häufig der Vorläufer von Persönlichkeitsstörungen:

Bindungsstörungen können bis einschließlich dem 15. Lebensjahr diagnostiziert werden, falls die Symptomatik schon in den ersten fünf Lebensjahren entstanden ist. Hierfür wird die Anamnese herangezogen.

Persönlichkeitsstörungen werden ab dem 16. Lebensjahr diagnostiziert.

Sie auch: Narzissten und narzisstische Beziehungen und Borderline-Beziehung

Mehr über Bindungsstörungen


 

Borderline-Beziehung – es gibt nur Liebe oder Wut

Kennzeichen einer Borderline-Beziehung sind zwei intensive Emotionen.  Entweder euphorisch und idealisierend oder wütend und aggressiv.

Warum?

Borderlinern stehen nur zwei Emotionen zur Verfügung: Liebe und Wut/Hass.

Menschen erleben eine neue Beziehung mit Borderline zunächst als aufregend und berauschend. Treten die ersten Meinungsverschiedenheiten auf, kippt die Stimmung. Viele Menschen mit Borderline beenden ihre Beziehungen zu anderen Menschen nach einem kurzen Zeitraum. Erfahren Sie hier alles Wichtige zu den besonderen Herausforderungen in den Beziehungen von Borderlinern. Mehr über Borderline-Beziehungen


FLR-Beziehung – sind weiblich geführte Partnerschaften erfolgreicher?

Es gibt Beziehungen, die sind weiblich dominiert. Eine Solche nennt man FLR: „Female-led Relatonship“, eine vierstufige Besonderheit der Beziehung.

Eine FLR-Beziehung beruht auf Wertschätzung, Liebe und  Achtsamkeit gegenüber dem Mann. Man spricht offen über Wünsche und Bedürfnisse und die Verehrung, Anerkennung und Bewunderung der Frau spielen eine wichtige Rolle.

Diese Art der Lebensführung ist zwar verbreitet, aber meist, ohne sich dessen bewusst zu sein. Experten sprechen von vier Stufen dieser weiblichen Führung.

Ist eine FLR-Partnerschaft erfolgreicher?

Mehr über FLR-Beziehungen


Liebeskummer

Liebeskummer ist keine Krankheit, jedoch kann der Herzschmerz Betroffene krank machen. Vor allem junge Menschen verlieren bei einer Trennung drastisch ihre Lebensenergie durch den seelischen Schmerz.

Wenn das Beziehungsende unausweichlich bevorsteht, kann dies bereits der Auslöser von Trauer bis hin zu einer depressiven Verstimmung sein.

Liebeskummer unter Jugendlichen, die eine Liebesbeziehung über das Internet aufbauen möchten, ist im Zeitalter von Facebook und anderen bunten Netzwerken keine Seltenheit. Das Phänomen einer unerfüllbaren Liebe bleibt auch im Zeitalter des World Wide Web bestehen.

Liebeskummer ist immer mit großen Emotionen verknüpft, mit denen viele Menschen sehr oft nicht umgehen können. Sie kann beide Partner oder nur den schüchternen treffen, dem es schwer fällt, seine Gefühle zu zeigen und nicht offen über Bedürfnisse kommunizieren kann. Die Betroffenen leiden teilweise sogar unter körperlichen Symptomen: Übelkeit, Unruhe, möglicherweise Kopfschmerzen oder verlieren ihren Appetit. Andere nehmen sogar Drogen oder benehmen sich ihren Eltern gegenüber aggressiv.

Mehr über Liebeskummer


Monagame Beziehung

Monogamie ist in der heutigen, westlichen Welt das mit Abstand am weitesten verbreitete Beziehungsmodell. Die meisten Menschen gehen eine feste Bindung mit nur einem einzigen Partner ein und streben mit diesem eine dauerhafte Beziehung an.


Narzissten und ihre Beziehungsfähigkeiten

Ein Narzisst wir in der griechischen Mythologie als eine Mensch beschrieben, der in sein Spiegelbild verliebt ist. Er kann einen perfekten Auftritt auf der Bühne des Lebens hinlegen.

Im Grunde sind Narzissten unsichere Menschen, die sich selbst eher hassen als lieben. Selbstbewusstsein entsteht in ihnen aus der Bewunderung und der Abhängigkeit anderer Menschen. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist eine in der frühen Kindheit entstandene Bindungsangst. Meist wird sie von wichtigen Bezugspersonen (Eltern), die selbst nicht beziehungsfähig waren, „geerbt“. Narzissmus ist verbunden mit einer Sucht nach Größe und Einmaligkeit, mit Empathielosigkeit, Egomanie und einer großen Fähigkeit zur Manipulation.

Mehr über Narzissten und narzisstische Beziehungen


On-Off-Beziehung

Beziehungen ohne feste Bindung und mit viel Freiheit. On-Off-Beziehungen – ein Ständiger Wechsel zwischen Trennen und Zusammenkommen.

Eine Liebe zerbricht, das ist alltäglich, auch wenn es für die Betroffenen meist alles andere als das ist. Manchmal kommen getrennte Paare auch wieder zusammen; meist ist das ein Grund zur Freude. Und dann gibt es noch die On-Off-Beziehungen, in denen die Partner sich immer wieder trennen und wieder zusammenkommen – ohne feste Bindung und mit viel Freiheit. Der Name hat sich  aus dem Sprachgebrauch entwickelt– etwas ein-und ausschalten zu können. Meistens trifft dies nicht den Willen Beider.

Mehr über On-Off-Beziehungen


Partnerschaft – Leidenschaft, Lust und Liebe und gehören dazu

Erotik und heiße Liebe. So fühlt sich eine neue Partnerschaft an. Leider verblassen diese Emotionen mit der Zeit. Zum Glück, denn sie sind keine Garantie für eine lange und glückliche Partnerschaft.

In jede Beziehung schleicht sich der Alltag durch die Hintertür – das ist nicht zu ändern. Ob eine Partnerschaft daran zerbricht oder wächst, ist eine Frage des Teamworks.

Wirkliche Liebe ist ein Garant für eine glückliche Zweisamkeit. Und Liebe hat wenig mit Sex und Leidenschaft zu tun. Wertschätzung, Respekt und Achtung gehören dazu. Und den anderen so zu akzeptieren, wie er ist und nicht wie er sein sollte – hat man sich schließlich genau aus diesem Grund in in ihn/sie verliebt.

Liebe auf den ersten Blick gibt es – doch sie ist eher selten. Und selbst wenn; damit ist noch lange nicht sichergestellt, dass diese auch ein Leben lang bestehen wird. Liebe und Partnerschaft folgen verschiedenen Kriterien, denn es kommt meist darauf an, welche Personen und Lebensumstände daran beteiligt sind.

Mehr über Partnerschaft, Leidenschaft, Lust und Liebe


Phasen einer Beziehung

Die Reihenfolge, in der ein Paar die unterschiedlichen Phasen der Beziehung durchläuft, ist natürlich weder von von der Natur noch dem Schicksal festgelegt.

Ganz allgemein gesehen gibt es in der westlichen Welt eine Chronologie der einzelnen Phasen in einer Beziehung:

1.) Suche und Auswahl des Partners

Diese Phase gehört noch nicht zur eigentlichen Beziehung, aber es ist der Startpunkt für eine Partnerschaft. In dieser Phase wird eine Entscheidung getroffen: er oder sie ist der Partner/die Partnerin mit der/dem man sein Leben verbringen möchte. Selbst Singles, die keine Beziehung möchten, sich aber ein Leben an der Seite eines geliebten Menschen vorstellen können, haben ganz spezielle Wünsche in Bezug auf Aussehen, Charakter, Beruf, Einstellungen usw. Die Liste der Eigenschaften bestimmt die Suche nach einem Partner entweder als Pendant oder als starker Gegensatz.

2.) Phase der Verliebtheit

3.) Strukturphase

In dieser Phase finden bereits die ersten Krisen und Konflikte statt. Ein neues Verständnis nach heftigen Auseinandersetzungen, ein Aufeinanderzugehen und die Fähigkeit zur Versöhnung. Diese Phase wird häufig mit dem Plan und der Umsetzung einer ersten gemeinsamen Wohnung beendet.

4.) Festigung der Partnerschaft, Erweiterung der Gemeinschaft und Liebe

In dieser Beziehungsphase der Paare findet die Familienplanung und eine feste berufliche Ausrichtung statt.

5.) Neuorientierung

Manche Paare fallen in eine Loch, nachdem sie jahre- und jahrzehntelang gemeinsam die  Stürme des Lebens gemeistert haben. Meist dann, wenn sie wieder mehr Zeit für ihre Beziehung haben. Der Nachwuchs ist selbständig und von zu Hause ausgezogen, die berufliche Laufbahn verläuft in gesicherten Bahnen oder wird beendet. Plötzlich kommt es zu Spannungen und Krisen in der Ehe.

Mehr über die zwischenmenschliche Beziehungen und Beziehungsphasen


Platonische Beziehung – Lieben ohne Sex und Körperlichkeiten

Was ist eine platonische Beziehung? Mann und Frau sind befreundet, haben  jedoch keinen Sex. Ist dies möglich? Oder wird die Möglichkeit der sexuellen Beziehung immer zwischen den Beiden stehen?

Vertrauen, intensives Kennen, Zuneigung, eine gewisse Art von Liebe… doch keine Körperlichkeiten. So fühlt sich eine platonische Beziehung an. Sexuelle Anziehung gibt es nicht oder spielt keine Rolle. Es gibt keinerlei Körperlichkeit oder zärtliche Berührungen. Diese Art der Partnerschaft kann von beiden gewollt sein, aber auch nur von einem, während der andere darunter leidet. Sind Frau und Mann damit einverstanden, kann eine tiefe und innige Freundschaft entstehen. Der Begriff platonische Freundschaft ist ebenfalls üblich; häufig auch gekennzeichnet durch eine Art Seelenverwandtschaft. Kann dies für die Partner möglicherweise wertvoller als eine körperliche Liebe sein?

Auch wenn in dieser Form der Beziehung die körperliche Komponente fehlt, muss es nicht eine Beziehung ohne Nähe sein.

Platonische Beziehungen – Beziehung ohne körperliche Nähe


Stress in der Ehe

Paare heiraten aus verschiedenen Beweggründen. Die Zuneigung füreinander spielt für die Entscheidung immer die größte Rolle. Alle Menschen möchten in einer harmonischen und glücklichen Beziehung leben, in der die Partner füreinander da sind und sich gegenseitig unterstützen.

Leider scheitern viele Ehen schon nach wenigen Jahren. Der Grund dafür ist immer eine „kranke“ Kommunikation. Wünsche und Bedürfnisse werden nicht offen angesprochen: dadurch entstehen Beziehungsprobleme, die nicht selten zu echten Krisen mutieren. Zank und sinnlose Streitigkeiten stehen dann auf dem Tagesplan und irgendwann ist die Anspannung so groß geworden, dass die Liebe daran zerbricht.

Um Stress in der Ehe zu vermeiden, sollten Sie als Ehemann einerseits lernen, was ihre Frau sich wirklich wünscht und andererseits einige Kommunikationstechniken beherrschen, weil eine glückliche Beziehung eine offene und ehrliche Kommunikation benötigt.

Mehr über Stress in der Ehe


Toxische Beziehung

Liebe, Hass, Streit, Harmonie, Distanz, Nähe! In einer toxischen Beziehung gibt es oftmals nur Extreme. Es ist wie eine Berg- und Talfahrt zwischen schönen und schrecklich Momenten. Ob eine toxische Partnerschaft Ihnen schadet, wie Sie davon loskommen und warum eine Trennung trotzdem schmerzlich sein kann. Toxische Beziehung erkennen: loslassen, beenden oder weiterkämpfen?

Siehe auch: Beziehung zu einem Narzissten