Authentisch werden wir, wenn unsere beiden Gehirne miteinander kommunizieren. Nicht gegeneinander.

Authentisch werden wir nicht im Neocortex. Vielmehr müssen wir unsere beiden Gehirne, den Neocortex mit dem limbischen Gehirn in Einklang bringen. Also das Kognitive mit dem Emotionalen verbinden.

Ein authentischer Mensch werden wir nicht im Neocortex

Viel von dem, was von uns selbst bei anderen Menschen ankommt, ist zuvor durch einen unbewussten Filter gelaufen. Wir unterdrücken oder verstecken Teile unserer Persönlichkeit, weil wir davon überzeugt sind, dass sie unangebracht, falsch oder verurteilenswert sind. Ein authentischer Mensch würde dies bei sich nicht zulassen.

Es kann ganz schön Angst machen, sich selbst vollkommen offen und ehrlich zu präsentieren – denn Kritik an unserem innersten Wesen trifft härter, als z.B. Kritik an unserem fachlichen Wissen. Daher verhalten wir uns gekünstelt nach den Werten, die wir als „richtig“ abgespeichert haben und halten unerwünschte Gefühlslagen und Überzeugungen unter Verschluss. Dabei vergessen wir jedoch auf einen essentiellen Aspekt in der Kommunikation mit Mitmenschen: Egal wie versiert wir dabei sind, uns zu verstellen – unser Tonfall und unsere Körpersprache verrät mehr über uns, als uns lieb ist. Dadurch senden wir widersprüchliche Signale an unser Gegenüber, der dadurch verwirrt oder gar abgestoßen wird. Wer sich jedoch entsprechend seinem Wesen verhält und dies auch auf allen Kanälen kommuniziert, der verhält sich kongruent. Das Gegenüber erhält auf allen Wegen dieselbe Botschaft. Man wird dadurch authentisch, was stets sympathisch und ehrlich wirkt und nicht nur zu mehr innerem Frieden, sondern auch zu mehr Erfolg führen kann. Denn wer authentisch ist, kann nicht nur seine Inhalte besser und nachhaltiger transportieren, sondern sich selbst auch besser „verkaufen“. Doch um dies zu erreichen, reicht es nicht, sich auf sein Denken zu fokussieren.

Gefühle als Schlüssel zu authentischer Kommunikation

Wer authentisch werden will kommt nicht daran vorbei, sich seinem Inneren zu stellen. Man muss sich den tief sitzenden Überzeugungen und Annahmen über sich selbst stellen, die teilweise schon sehr früh in der menschlichen Entwicklung geprägt werden. Wir wachsen alle mit einem bestimmten Bild auf, wie wir zu sein haben. Jede Abweichung davon wird als Mangel oder Fehler verurteilt. Das hindert uns nicht nur daran, zu sein, wie wir sind, sondern untergräbt auch unser Selbstbewusstsein. Die ständigen Selbstbewertungen führen dazu, dass wir uns selbst Vorwürfe machen und verstärken die Annahmen, dass unser individuelles Wesen versteckt werden muss. In einem ersten Schritt müssen diese Bewertungsmuster also analysiert werden, um sie dann in Folge zu konstruktiven Annahmen – eventuell sogar zu Stärken – umwandeln zu können. Auch unsere Gefühlswelt ist essentiell für eine kongruente und damit authentische Kommunikation. Denn so sehr wir uns auch bemühen, unsere nonverbalen Kommunikationskanäle verraten stets genug über unsere Emotionen, dass sie für das Gegenüber wahrnehmbar werden. Um unser Selbstbewusstsein stärken zu können und damit auch keine Angst mehr davor haben, uns offen zu zeigen, ist es notwendig zu lernen, unser Denken und unser Fühlen in Einklang zu bringen.

authentisch sein kann gelernt werden

In meinem Coaching widmen wir uns gemeinsam den unbewussten Annahmen, die Sie über sich selbst haben und bearbeiten sie auf konstruktive Weise. Dadurch lernen Sie sich selbst besser kennen und die verschiedenen Aspekte Ihres Charakters zu akzeptieren und sogar wertzuschätzen. Sie werden damit aufhören, sich selbst für das, was Sie sind, zu verurteilen und lernen, nach Ihren eigenen Werten und Emotionen zu handeln und zu sprechen. Dadurch werden sie mit der Zeit auch lernen, sich authentisch – also Ihrem Wesen entsprechend – zu verhalten. Sie werden merken, dass Authentizität sowohl Ihnen ganz persönlich gut tut, als auch Ihre Beziehungen zu Mitmenschen positiv beeinflussen wird. Gerne können Sie sich von mir und meinen Methoden ein Bild machen. Vereinbaren Sie dazu einfach ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch! Auch Sie können ein authentischer Mensch werden.

So werden Sie authentisch - Coaching mit Uwe Hampel

So werden Sie authentisch – lernen durch erleben!

Authentisch sein ist etwas, das nicht nur im Beruf, sondern auch im Privatleben hilfreich ist und uns dabei unterstützt, ein zufriedenstellendes und glückliches Leben zu führen. Denn wer authentisch ist, handelt nach seinen innersten Überzeugungen, Werten und Gefühlen. Die Voraussetzung dafür ist es, ein gesundes Selbstbewusstsein zu besitzen und an sich selbst zu glauben. Nur wer davon überzeugt ist, dass er gut so ist, wie er ist, hat auch den Mut, offen zu sich selbst zu stehen. Auch wenn das auf den ersten Blick ganz normal und natürlich klingt, fällt es doch sehr vielen Menschen sehr schwer. Denn im Laufe unserer Erziehung wurde uns antrainiert, uns anzupassen und unser innerstes Wesen zu verbergen. Kinder handeln von Natur aus so, wie sie sich fühlen und artikulieren ganz offen, was sie gut finden oder nicht mögen. Sätze wie: „Sei nicht so…“ oder „Das sagt/tut man nicht.“ haben viele Menschen in ihrer Kindheit oft gehört und führen dazu, dass wir den Wunsch nach Akzeptanz und Dazugehören vor alles andere stellen. So haben wir verlernt, uns unserem Charakter entsprechend zu verhalten und authentisch zu sein. Doch dieser Prozess ist umkehrbar. Es ist möglich, diese ursprüngliche Authentizität zurück zu erlangen.

Selbstbewusstsein – Kongruenz – Authentizität

Wer authentisch werden will, muss sich erst mit seinen – oft unbewussten – Selbstbewertungen auseinandersetzen. Negative Zuschreibungen, die wir uns aufgrund vergangener Erfahrungen selbst auferlegen oder auch von außen auferlegt bekommen, formen mit der Zeit ein fixes Bild von uns selbst. Dieses verhindert nicht nur, dass wir wachsen und uns verbessern, sondern untergräbt auch unser Selbstbewusstsein. Erst wenn wir uns dieser Glaubenssätze bewusst werden, können wir sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen und in konstruktive Annahmen über uns selbst umwandeln. Durch einen klaren Blick auf uns selbst wird es möglich, unseren eigentlichen Charakter mit all seinen Stärken und Schwächen wahrzunehmen und in einem weiteren Schritt auch zu uns selbst, unseren Überzeugungen, unserer Arbeit und unseren Gefühlen zu stehen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und macht es möglich, kongruent zu kommunizieren. Kongruenz beschreibt eine Harmonie zwischen den Botschaften, die wir auf den unterschiedlichen Sinneskanälen senden. Denn wir kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern auch mit unserem Körper und unserem Tonfall. Wenn wir nicht authentisch sind, kommen beim Empfänger unserer Kommunikation widersprüchliche Botschaften an, was dazu führt, dass wir als unehrlich oder unsympathisch wahrgenommen werden. Schafft man es jedoch, kongruent und damit authentisch zu werden, wird man merken, dass andere Menschen einen viel positiver wahrnehmen.

Erleben Sie, wie Sie authentisch werden.

In meinem Coaching werde ich Ihnen diese Zusammenhänge und Prozesse leicht verständlich und nachvollziehbar näherbringen. Durch gemeinsame Übungen und gezielte Fragestellungen können Sie Ihre Annahmen über sich selbst identifizieren und ihren Ursprüngen und ihrem Wahrheitsgehalt auf den Grund gehen. Sie erleben sich dadurch ganz neu und werden beginnen, Ihren Fokus auf Ihre Stärken zu legen. So wird es möglich, sich von hinderlichen Selbstbewertungen frei zu machen und ein ganz neues Bild von sich zu bekommen. Ihr Selbstbewusstsein wird merklich ansteigen. Durch konkrete Beispiele werden sie ganz hautnah erleben, was kongruente Kommunikation ausmacht und den Unterschied zwischen authentischem und gekünsteltem Auftreten kennenlernen. Durch ganz einfache Maßnahmen wird es Ihnen möglich sein, das Gelernte im Alltag umzusetzen und auf allen Kommunikationskanälen dieselbe Botschaft zu senden. Wagen Sie den Schritt und erleben Sie  sich selbst – authentisch!

Authentische Menschen spielen keine Rollen

Authentische Menschen spielen keine Rollen

Besonders im Berufsleben steht man immer wieder vor der Herausforderung, Reden halten oder etwas Präsentieren zu müssen. Für einige Menschen ist das kein Problem, sie wirken locker und entspannt wenn sie eine Präsentation halten und kommen beim Publikum stets gut an. Häufiger ist es jedoch, dass man eine starke Angst vor Vorträgen und Sprechangst empfindet. Diese verhindert, dass man sich kompetent, authentisch und selbstbewusst präsentiert. Man versucht, gut gemeinte Tipps und Tricks anzuwenden, oder gar trotz seiner Unsicherheit selbstsicher zu wirken. Doch wir kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern auch mit indirekten Signalen wie z. B. Körpersprache und Stimmlage. Diese indirekte Kommunikation kann nur äußerst schwer beeinflusst werden. Das Resultat ist, dass man nicht authentisch wirkt und damit beim Publikum Ablehnung hervorruft. Eine Rolle überzeugend zu spielen sollte man daher Schauspielern überlassen, denn um Redeangst überwinden zu können, muss man sich trauen, man selbst zu sein.

Zu sich selbst zu stehen erzeugt Authentizität

Ein authentischer Mensch wirkt auf andere sympathisch und ausgeglichen. Doch was versteht man unter Authentizität eigentlich genau? Das Wort selbst stammt aus dem Griechischen und bedeutet „echt“. Authentisch sein heißt also, dass die Wahrnehmung der Außenwirkung eines Menschen mit dessen echtem, eigentlichen Sein übereinstimmt. Dieses beinhaltet sämtliche Aspekte, die den Charakter bestimmen: Werte, Emotionen, Gedanken, Überzeugungen und Bedürfnisse. Dabei werden grob vier Bereiche definiert, die Authentizität bestimmen:

  • Bewusstsein: Authentische Menschen sind sich ihrer selbst mit all ihren Stärken und Schwächen bewusst und kennen ihre Handlungsmotive.
  • Ehrlichkeit: Um authentisch zu sein, muss man sich selbst gegenüber ehrlich sein.
  • Konsequenz: Das unbedingte Handeln nach den eigenen Werten und Überzeugungen ist ein wichtiges Kriterium für Authentizität.
  • Aufrichtigkeit: Damit ist die Bereitschaft gemeint, sich der Außenwelt genau so zu zeigen, wie man ist.

Um diese Kriterien zu erfüllen, ist es also unbedingt notwendig, sich und seine inneren Prozesse zu verstehen. Lampenfieber und Angst vor Präsentationen wird durch einen eben solchen inneren Prozess begründet, der meist unbewusst ist und von negativen Eigenbewertungen bestimmt wird. Diese Selbstverurteilungen können durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit hervorgerufen worden sein, oder schlicht unwahre Zuschreibungen von Außen sein, die man als wahr verinnerlicht hat. Dadurch entstehen Ängste, die sich in Erwartungen manifestieren: Man erwartet unbewusst, wieder zu versagen und sich lächerlich zu machen. Nur durch einen ehrlichen Prozess der Selbstreflexion kann man diesen Teufelskreis durchbrechen und lernen zu sich selbst zu stehen.

Das Selbstbewusstsein stärken

Um negative und hemmende Selbstannahmen zu identifizieren, ihre Herkunft zu verstehen und sie in wahre Annahmen über sich selbst zu verwandeln, ist ein objektiver Blick von Außen sehr hilfreich. Gemeinsam gehen wir daher Ihrer Angst vor dem frei Reden auf den Grund und analysieren Ihre Stärken und Schwächen. Durch das neu gewonnene Verständnis für Ihre Gefühle und Verhaltensweisen wird es für Sie leichter, sich selbst mit allen positiven und negativen Aspekten zu akzeptieren. Sie werden Ihre destruktiven Eigenbewertungen ablegen und zu einem objektiveren, positiveren Bild von sich selbst kommen. Wir üben in einem sicheren und verständnisvollen Setting die Situation, eine Präsentation zu halten. Dadurch können wir Ihr Selbstbewusstsein Schritt für Schritt stärken und Sie zu einem authentischen Menschen machen, der nicht mehr davor zurückschreckt, anderen zu zeigen, wer er ist. Vereinbaren Sie einfach ein unverbindliches und kostenloses Gespräch in dem Sie mich auf Herz und Nieren testen können!

Selbstbewusst und authentisch sein ist der sichere Weg zum Erfolg

Nur wer selbst an seine Prämissen, Werte, Meinungen, Träume, Ideale und Arbeit glaubt, kann diese selbstbewusst und authentisch nach außen hin vertreten. Nur so kann man Letzen Endes glaubwürdig sein und andere Menschen begeistern oder überzeugen.Sie möchten selbstbewusst und authentisch sein? Dann hören Sie damit auf, sich selbst zu bewerten.

Nur wer selbst an seine Prämissen, Werte, Meinungen, Träume, Ideale und Arbeit glaubt, kann diese selbstbewusst und authentisch nach außen hin vertreten. Nur so kann man Letzen Endes glaubwürdig sein und andere Menschen begeistern oder überzeugen.

Wer von seinem Handeln selbst nicht überzeugt ist, wirkt unglaubwürdig und ist nicht authentisch – im schlimmsten Fall wirkt eine solche Person falsch, verlogen und nicht vertrauenswürdig.

Das Selbstbewusstsein zu stärken ist für unser seelisches Wohlbefinden ebenso wie für unsere persönlichen Beziehungen und unser Berufsleben wichtig.

Authentisch sein – wie Sie es als Kind sicher waren

Als Kinder waren wir alle authentisch. Ein Kind stellt sich von Natur aus nicht selbst in Frage. Es sagt, was es meint und tut was es denkt. Erst im Verlaufe der Erziehung – also gewissermaßen durch äußere Einflüsse, ändert sich dieses natürliche, angeborene Verhalten. „Das sagt man nicht“, „das tut man nicht“, „du musst stillsitzen“, „behalt deine Meinung besser für Dich selbst“ sind nur einige der Sätze, mit denen wir unseren Kindern die Spontanität und Authentizität nehmen. Zudem werden Kinder und Jugendliche in zunehmendem Alter immer mehr davon beeinflusst, was andere denken könnten. Jeder möchte „reinpassen“, nicht auffallen und dazugehören – oft um jeden Preis.

Wichtig ist, authentisch sein zu können mit einem Gespür für Grenzen im Verhalten, das Kindern naturgegebener Maβen noch fehlt, weil sie erst ihre Erfahrungen machen müssen. Selbstbewusstsein stärken, und sich nicht von den Meinungen andere abhängig zu machen, ist ein wichtiger Schritt zum persönlichen Wohlbefinden.

Selbstachtung und Eigenliebe als Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein

Ein Mensch, der sich selbst nicht liebt, akzeptiert und achtet, kann nicht davon ausgehen, dass seine Mitmenschen ihn respektieren und achten.

Also sollte man sich selbst und seine Bedürfnisse durchaus in den Mittelpunkt stellen, und sich nicht auf die Bedürfnisse, Meinungen und Probleme anderer fokussieren.

Dies hat überhaupt nichts mit Arroganz und Egoismus zu tun. Vielmehr geht es darum, seinen eigenen Wert zu erkennen und korrekt zu beurteilen, und sich so anzunehmen und zu akzeptieren, wie man ist – und dementsprechend authentisch zu handeln.

Selbstbewusst und authentisch werden in Beruf und Leben

Mitmenschen respektieren und Synergien ausbauen

Selbstbewusste Menschen sind sich stets im Klaren darüber, dass sie ihre Bedürfnisse ernstnehmen und sich selbst in den Mittelpunkt stellen. Statt es allen anderen rechtmachen zu wollen, achten sie stets auch auf sich selbst. Das bedeutet jedoch auf keinen Fall, andere Menschen und ihre Bedürfnisse zu ignorieren, diese auszunutzen oder respektlos zu behandeln. Sie erkennen vielmehr, dass sich durch den Ausbau von Synergien, unter Beachtung der jeweiligen persönlichen Eigenschaften und Meinungen, die besten Resultate erzielen können. Authentische Menschen begeistern und motivieren ihre Mitmenschen/Mitarbeiter und helfen ihnen, erfolgreich zu sein, indem sie ihre Fähigkeiten und Talente fördern und deren Selbstbewusstsein stärken, statt es zu sabotieren.

Das Selbstbewusstsein stärken, und zu lernen wieder authentisch zu sein, ist ein wichtiger Schlüssel zum persönlichen und beruflichen Erfolg! Mit der Gedanken- Gefühls-Balance kann es auch Ihnen gelingen.

Ein authentischer Mensch werden wir nicht im Kopf

Du möchtest authentisch werden – dann hör auf, dich zu bewerten!

Oftmals haben wir Überzeugungen und Annahmen über uns selbst, die uns daran hindern, unser wahres Potential zu entfalten. Mit dieser Blockade können wir nicht authentisch werden.

Es gibt Menschen, die können vor Publikum ganz frei und gelöst sprechen und dabei auch noch absolut natürlich und authentisch wirken. Für Menschen mit Angst vor Präsentationen ist es unverständlich, wie diese Leute das bewerkstelligen. Denn wer unter Lampenfieber und Sprechangst leidet, wirkt meist alles andere als entspannt, verliert seinen Faden, stottert, schwitzt und kommt beim Publikum meist gar nicht gut an. Es gibt viele gut gemeinte Tipps, wie man seine Angst vor Vorträgen und dem Präsentieren überwinden kann. Doch wirklich authentisch werden kann man erst, wenn alle Ebenen der Kommunikation die gleiche Botschaft senden und man sich von hinderlichen Selbstbewertungen loslöst.

Der innere Kritiker

Selbstkritisch zu sein, ist kein Fehler. Es hilft uns, uns stetig zu verbessern und unser Verhalten zu reflektieren. Doch viele Menschen tragen Überzeugungen und Annahmen über sich selbst in sich, die sie daran hindern, ihr wahres Potential zu entfalten. Oft haben diese ihren Ursprung in früheren, schlechten Erfahrungen oder einfach nur in Aussagen von anderen Menschen, die man als wahr angenommen und verinnerlicht hat. Soll man eine Rede halten, erinnert man sich – bewusst oder unbewusst – vielleicht an ähnliche Situationen, in denen man versagt hat, sich lächerlich gemacht hat oder sein Publikum enttäuscht hat. Daraus entsteht die destruktive Annahme, dass es auch dieses Mal genau so sein wird. Das verstärkt die Unsicherheit und man läuft Gefahr, eine „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ herauf zu beschwören. Da helfen auch die besten Tipps zum Redeangst überwinden nichts. Denn wir kommunizieren auf unterschiedlichen Ebenen: der Zuhörer nimmt sowohl das gesagte Wort, als auch Tonfall, Mimik und Körpersprache wahr. Sind diese Kommunikationswege nicht miteinander im Einklang, nennt man das Inkongruenz. Diese bewirkt beim Zuhörer ein unbehagliches Gefühl und lenkt von dem Gesagten ab. Man wirkt unauthentisch. Ein einfaches Beispiel: Beantwortet jemand die Frage nach seinem Befinden mit: „Mir geht es sehr gut, danke!“ und sitzt dabei aber zusammengekauert und mit einem traurigen Gesichtsaudruck auf seinem Stuhl, wird man ihm seine Worte nicht abkaufen. Ebenso verhält es sich, wenn man versucht, selbstsicher und authentisch zu wirken, obwohl man nervös und ängstlich ist. Der innere Konflikt zwischen Wollen und Sein sorgt dafür, dass wir nicht kongruent kommunizieren. Doch es gibt eine Möglichkeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und zu lernen, erfolgreich Reden halten zu können.

Durch Coaching gezielt das Selbstbewusstsein stärken und authentisch werden

Die destruktiven Annahmen über uns selbst vermindern unser Selbstbewusstsein und erschweren es uns, frei reden zu können. Als Coach helfe ich Ihnen dabei, Ihre inneren Selbstannahmen freizulegen und Ihnen auf den Grund zu gehen. So wird es einfacher, diese destruktiven Eigenbewertungen in positive Überzeugungen umzuwandeln. In einem sicheren Setting üben wir gezielt die Situation, eine Präsentation halten zu müssen und legen dabei den Fokus auf Methoden, die Ihre bereits vorhandenen Stärken zum Vorschein bringen. Wir analysieren zusammen die Kongruenz Ihrer Kommunikation und sehen uns Ihre Körpersprache und Ihren Tonfall genau an. Sie werden sehen, dass dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt wird und Ihre Nervosität abnehmen wird. So können Sie Ihrer nächsten Präsentation entspannt entgegensehen.

Vertraute Muster lassen Sie nicht authentisch sein

Wenn Gedanken, Gefühl und Verhalten synchron laufen, können Sie kongruent und authentisch sein.

Für ein selbstbewusstes Auftreten müssen Sie authentisch sein. Wenn Gefühl und Denken nicht im Einklang sind, werden diese Inkongruenzen von Ihnen auch kommuniziert. Hören Sie also auf, sich selbst zu bewerten.

Vermutlich sind Sie auf dieser Seite gelandet, weil Sie unter Angst vor Präsentationen und Lampenfieber leiden. Dann kennen Sie bestimmt die Auswirkungen davon: Sie sind schon Tage zuvor nervös und malen sich all die fürchterlichen Situationen aus, in die sie kommen werden. Sie fürchten, sich lächerlich zu machen, den Faden zu verlieren, zu stottern, inkompetent zu wirken und vom Publikum verurteilt zu werden. Mit dieser Angst sind sie nicht alleine. Viele Menschen leiden unter Sprechangst und haben Probleme mit dem frei Reden. Der Ursprung dieser Angst liegt, wie bei vielen anderen Ängsten auch, in unbewussten Denkmustern und destruktiven Annahmen über sich selbst. Diese entstehen einerseits durch negative Erfahrungen in der Vergangenheit, andererseits durch das Selbstbild, das man von sich hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Bild der Wahrheit entspricht oder nicht – es wird oftmals durch Fremdzuschreibungen geprägt, die wir als wahr annehmen und zu Eigenzuschreibungen machen. So entstehen unbewusste Denkmuster, die unsere Gefühle und unser Handeln beeinflussen und positive Veränderung verhindern. Doch es ist möglich, diese vertrauten Muster zu überwinden.

Unbewusste Denkmuster als Hindernis für Verbesserung

Um erfolgreich eine Präsentation halten zu können und das Publikum zu begeistern, muss man authentisch sein. Sobald Gefühl und Verhalten nicht im Einklang sind, nimmt das Publikum diesen Widerspruch – auch Inkongruenz genannt – wahr und wird negativ darauf reagieren. Um das zu verhindern ist es nötig zu akzeptieren, wer man ist: Mit all seinen Stärken und Schwächen. Dazu gehört auch das Identifizieren und Bewusstmachen von destruktiven Verhaltens- und Denkmustern. Erst wenn wir diese inneren Prozesse verstehen, wird Veränderung möglich. Doch warum ist es so schwierig, eingespielte Verhaltensmuster abzulegen? Wir lernen aufgrund von Erfahrungen und bauen bestimmte Denkmuster und Verhaltensweisen auf, die automatisch abgespult werden, wenn wir wieder in ähnliche Situationen kommen. So kommt es dazu, dass unser Verhalten nicht dem entspricht, wie wir uns gerne verhalten würden. Dennoch sind wir gut mit diesen Mustern vertraut und fühlen uns damit wohl. Das klingt erstmal unlogisch, denn warum sollten wir an etwas destruktivem Festhalten, das uns daran hindert, uns so zu verhalten, wie wir das gerne möchten? Der Grund dafür ist, dass bei den meisten Menschen die Angst vor einem unbekannten Übel noch viel schwerer wiegt, als die Angst vor bekanntem Übel. Lieber verharrt man in einer vertrauten, negativen Situation, als sich einer neuen, unbekannten Situation auszusetzen. Es ist weniger beängstigend, erneut zu versagen, wenn man etwas präsentieren muss, als etwas gänzlich Neues zu wagen. Dieser Schritt erfordert Mut und den Willen zu Veränderung. Ich kann Ihnen dabei helfen, ihn zu gehen.

Authentisch und selbstbewusst sein – durch erleben lernen

In meinem Coaching arbeiten wir gemeinsam daran, die unbewussten Muster Ihrer Angst vor Vorträgen zu ergründen. So wird es möglich, blockierende Denkmuster freizulegen und in konstruktive Selbstannahmen zu verwandeln. Wir fokussieren uns auf Ihre Stärken und arbeiten daran, dass Sie auch Ihre – ganz menschlichen – Schwächen zu akzeptieren und eloquent damit umzugehen lernen. Außerdem üben wir die beängstigende Situation, Reden halten zu müssen, in einem sicheren und konstruktiven Setting, um neue Denkmuster und Handlungsweisen zu festigen. Dadurch können wir zusammen Ihr Selbstbewusstsein stärken und Ihr Gefühl mit Ihrem Handeln in Balance bringen.