Angst vor Vorträgen überwinden – Coaching für mehr Gelassenheit vor Gruppen

 

Wenn Sie die Angst vor Vorträgen überwinden möchten, müssen Sie gelassen bleiben, wenn Menschen Ihnen Aufmerksamkeit schenken. Sie müssen die Fähigkeit „Aufmerksamkeit aushalten“ trainieren, denn Sie können ihr bei Ihren Vorträgen nicht entfliehen.

Angst vor Vorträgen überwinden

Inhaltsangabe

Im Mittelpunkt stehen
Der Angst vor Vorträgen hinter die Kulissen geschaut
Authentizität löst die Angst vor Vorträgen auf
Diese Fähigkeiten brauchen Sie, um die Angst vor Vorträgen zu überwinden
7-Punkte-Programm für mehr Spaß vor der Gruppe
Intensiv-Coaching bei Angst vor Vorträgen

Angst vor Vorträgen Medikamente
Angst vor der Klasse zu reden
Angst vor Präsentationen Schule
Wie kann ich besser vor Leuten sprechen
Redeangst Therapie
Redeangst überwinden Seminar
Angst vor Präsentation Uni
Vor Publikum sprechen lernen

F&Q
Was tun gegen Angst vor Vorträgen?
Was tun bei Angst vor Vorträgen?
Was kann man gegen Angst vor Vorträgen machen?
Was tun, wenn man Angst vor Vorträgen hat?

Ist Ihnen diese panische Angst vor Vorträgen auch vertraut?

Der Termin steht, der Vortrag ist auf dem Papier bestens vorbereitet und so mancher Satz muss auch schon gar nicht mehr abgelesen werden. Und trotzdem steigt bei vielen eine panische Angst vor Vorträgen, je näher der Termin rückt. Und am entscheidenden Tag macht die Panik vor der Präsentation auch den besten Vorsätzen den Garaus. Die Sprechangst lähmt die Stimme, der Kopf scheint leer, man fällt wie in ein schwarzes Loch. Und aus dem Loch findet man keinen Weg heraus. Die Panik vor Vorträgen scheint ein fester Bestandteil meines beruflichen Lebens geworden zu sein.

Ist die Angst vor öffentlichen Auftritten wirklich ein Teil meiner Persönlichkeit?

Ist es möglich, meine panische Angst vor Präsentationen zu überwinden?

Und wenn ja, wie kann man die Angst vor Vorträgen überwinden?

Die Angst vor Vorträgen ist weit verbreitet

Die sogenannte Redeangst ist weiter verbreitet, als zunächst geglaubt wird. In vielen Gruppen gibt es mindestens einen, wenn nicht gar mehrere Teilnehmer, die von solchen Ängsten berichten oder diese immer wieder sehr stark erleben. Bei Redeangst handelt es sich nicht um eine schnell vorübergehende Erscheinung, die sich von selbst auflöst. Auch oftmals empfohlene Rhetorikkurse sind kaum der richtige Weg, um die Angst vor Vorträgen aufzulösen und eine erforderliche Selbstsicherheit zu schaffen.

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Der Angst vor Vortraegen hinter die Kulissen geschaut

Etwa 90 Prozent von allem, was wir täglich tun, läuft gesteuert durch unser Gehirn ohne unser aktives Zutun ab. Atmen, laufen, Stoffwechsel und viele andere Prozesse erledigen wir quasi ohne ständig darüber nachdenken zu müssen. Anders verhält es sich mit Situationen, in die wir uns eher selten begeben. Hier denken wir meist intensiv darüber nach, wie wir auftreten und wirken wollen und was wir tun müssen, um die gewünschte Wirkung zu erreichen. Genau das trifft auch auf die mehr oder minder öffentliche Rede zu. Wenn Sie nicht ständig in dieser Situation leben, kann die Vortragsangst regelrecht erdrückend werden. Dabei ist diese Form der Sprechangst nicht mit Lampenfieber zu verwechseln.

Menschen sind soziale Wesen, sie brauchen persönlichen Kontakt und Austausch. Diese Tatsache nimmt in der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt eine besondere Stellung ein. Stellen Sie sich vor: Sie haben umfassende Informationen für Kollegen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte. Welchen Kanal nutzen Sie? E-Mail, gedruckte Mappen oder präsentieren Sie die Neuigkeiten persönlich?

Angst vor Vorträgen überwinden - 7-Punkte-Programm

Technik kann Menschen nicht völlig ersetzen

In manchen Situationen ist ein Vortrag unausweichlich. In anderen Fällen haben Sie es in der Hand, die Form der Kommunikation zu bestimmen. Dabei sollten Sie bedenken: E-Mails ersetzen nicht den zwischenmenschlichen Kontakt. Moderne Unternehmen brauchen Mitarbeiter, die sich engagieren und ihr Potenzial ausschöpfen. Ein zentraler Punkt dafür ist die Bindung und Identifikation mit dem Team, der Abteilung und dem Betrieb. Diese Bindung entsteht vor allem über regelmäßige soziale Kontakte.

 

Gelassen vor Gruppen stehen
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Es ist nicht sinnvoll, direkte Kommunikation durch scheinbar effizienteren Austausch über Medien weitestgehend zu ersetzen. Vorträge und Präsentationen sind ein guter Anlass, Mitarbeiter und Vorgesetzte persönlich zu treffen und Zeit für Diskussionen und Austausch mit einzuplanen. Überkommt Sie beim Gedanken an eine Präsentation Angst? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, diese zu bekämpfen und mit Freude Vorträge zu halten, denen Ihre Zuhörer gerne folgen.

Angst vor Präsentation überwinden

(c) kasto – fotolia.com

Im Mittelpunkt stehen: Freude oder Panik?

Die Angst, sich bewusst zu präsentieren und im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, ist weit verbreitet. Menschen, die vor einem Vortrag oder einer Präsentation in Panik geraten, ängstigen sich meist nicht wegen des Vortrags an sich. Nervosität vor einer Präsentation hat immer etwas mit der Anwesenheit von Menschen zu tun.

Wie lässt sich diese Angst vor Menschen überwinden? Klienten, mit denen ich ein Redeangst-Coaching durchführe, zählen mir ihre körperlichen Symptome auf, die sie vor und während ihrer Vorträge verspüren. Dazu zählen vor allem:

Die Symptome sind Teil einer normalen Angstreaktion des Körpers. Zusätzlich berichten meine Klienten von negativen Gedanken und Bildern. Ein Teufelskreis: Die körperliche Erregung wird sorgenvoll beobachtet; meist gesellen sich negative Bewertungen hinzu. Diese steigern ihrerseits die körperliche Erregung.

Ein Beispiel: Eine Führungskraft spürt kurz vor einer Rede starkes Herzrasen und Schwindelgefühle; außerdem schwitzt sie stark. Sie befürchtet, die Vorgesetzten könnten diesen Zustand bemerken und ihn als Zeichen für mangelnde Kompetenz oder verminderte Belastbarkeit deuten. Die Gedanken verstärken das Schwindelgefühl. Der Manager gerät in Panik. Er verliert den Glauben an seine Fähigkeiten und bekommt Angst, dass die Präsentation misslingt. Die Panik nimmt weiter zu und beeinträchtigt seine Konzentration. In seiner Phantasie steht der Manager schwitzend und sprachlos vor dem Vorstand.

Menschen, die Angst vorm Präsentieren haben, sind dieser Angst nicht hoffnungslos ausgeliefert. Es gibt alternative Strategien, um dieser Panik zu begegnen und sogar mit Freude in einen Vortrag zu gehen.

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Angst vor Vorträgen: Ursachenforschung ist nicht notwendig

Laut Dipl.-Psychologin Antje Müller wurzelt die Redeangst bei den meisten Menschen in der Schulzeit. Damals riefen die Lehrer ihre Schüler gerne unerwartet auf und die gesamte Klasse blickte den jeweiligen Klassenkameraden erwartungsvoll an. Für Kinder ein sehr unangenehmer und angsteinflößender Moment. Diese Erkenntnis ist nett, hilft aber wenig weiter, nicht wahr?

Die Redeangst von Erwachsenen basiert auf einem Konflikt zwischen Vernunft, die mit dem Frontalhirn assoziiert wird und Gefühl. Emotionen entstehen in einem komplexen Zusammenspiel unter anderem im limbischen System.

Die Angst vor Vorträgen überwinden: die ersten Schritte

Die Suche nach einer Lösung beginnt mit einer Frage: Was müsste anders sein, damit Sie Vorträge und Präsentationen mit Spaß und Freude halten, anstatt unter Stress zu stehen?

Nicht alle Menschen empfinden Vortragsangst. Was zeichnet solche Personen aus? Was können wir von ihnen lernen? – Sie verfügen in jedem Fall über eine funktionierende (unbewusste) Strategie und über eine starke Ressource. Beides ist extrem wichtig, um gelassen vor einem Publikum zu sprechen.

Äußerlich zeichnen sich Menschen mit Freude an öffentlichen Auftritten durch folgende Punkte aus:

  • sicheres Auftreten
  • wenig bis keine Nervosität
  • viel freie Rede, wenig Manuskript
  • Sie genießen die Aufmerksamkeit.

 

Diese Spezies taucht häufig auf der politischen Bühne auf. Politiker gehören zu den Menschen, die über belanglose Dinge reden und reden und reden. Sie können stundenlang reden, ohne wirklich etwas zu sagen. Sie besitzen sogar die Fähigkeit, andere Menschen mit ihren Vorträgen zu Tode langweilen zu können. Trotzdem haben sie keine Angst vor ihren Reden und Auftritten. Politiker genießen es regelrecht, im Mittelpunkt zu stehen; von Nervosität keine Spur.

Was machen Menschen, die ihren Vortrag oder ihre Präsentation ohne Angst halten anders? Hören sie sich möglicherweise selbst gern reden und haben deshalb Spaß daran, vor Menschen aufzutreten? Oder mögen sie Aufmerksamkeit und lieben es deshalb, im Mittelpunkt zu stehen?

Stellen Sie sich vor, Sie würden mit Spaß an Ihre Vorträge und Präsentationen herangehen – wie ein Politiker. Sie könnten viel selbstbewusster auftreten, nicht wahr? Wäre es nicht wunderbar, vor einem Vortrag oder einer Präsentation Freude zu empfinden, anstatt panische Angst zu bekommen?

Intensiv-Coaching bei Angst vor Vorträgen

Bei Angst vor Präsentationen bietet ein gezieltes Coaching mit kognitiv-systemischen Ansätzen ein wirkungsvolles Instrument. Im Zentrum des Coachings steht die Integration von unbewussten Ressourcen mit der PPR-Methode. Während der gemeinsamen Arbeit entwickeln Sie Stück für Stück mehr Sicherheit, wenn Sie vor Gruppen stehen. Die Sicherheit im Vortrag erlaubt Ihnen, den Fokus auf die Inhalte der Rede oder Präsentation zu richten. Ihr Vortrag gewinnt an Qualität und sie begeistern damit Ihre Zuhörer.

Sie haben es in der Hand. Möchten Sie weiter vor Ihrem Vortrag Angst haben oder zukünftig lieber Redespaß genießen?

Authentizität löst die Angst vor Vorträgen auf

Ein Coaching unterstützt Sie dabei, den inneren Konflikt zwischen Vernunft und Gefühl zu lösen. Lernen Sie sich selbst kennen und anerkennen. Dabei unterstütze ich Sie zum Beispiel mit meiner PPR-Methode. Auf diese Weise nehmen Sie die Situation selbst in die Hand. Die Anerkennung durch das Publikum fällt nicht mehr so stark ins Gewicht. Sobald Sie authentisch werden, machen Vorträge mehr Spaß.

 

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Authentisch werden mit der PPR-Methode

Welcher Rednertyp sind Sie? Die PPR-Methode unterscheidet zwischen dem Politiker- und dem Professoren-Typus. Mischformen existieren ebenfalls. Grundsätzlich redet ein Politiker-Typ, weil er sich gerne reden hört. Für einen Redner vom Typ Professor zählt der Inhalt. In meinem Coaching lernen Sie diese beiden Muster kennen und wir erarbeiten, welcher Typ in Ihnen steckt. Damit aus einer unbewussten Eigenschaft eine bewusste Ressource wird! Dann können auch Sie Ihre Angst vor Vorträgen aufgeben und Spaß vor der Gruppe haben.

Diese Fähigkeit brauchen Sie, um die Angst vor Vorträgen zu überwinden

Wenn Sie die Angst vor Vorträgen auflösen wollen, müssen Sie gelassen bleiben können, wenn Sie im Mittelpunkt stehen. Sie müssen diese Fähigkeit trainieren, denn Sie können der Aufmerksamkeit von Menschen bei Vorträgen nicht entfliehen. Wenn Sie etwas vortragen, präsentieren Sie auch sich selbst. Sie stehen im Mittelpunkt, nicht der Vortrag. Und wenn Sie im Mittelpunkt stehen, sind Sie der Aufmerksamkeit der Anwesenden sozusagen ausgeliefert.

Wie kann man die Fähigkeit „im Mittelpunkt stehen können“ trainieren?

Wenn Sie authentisch sind, können Sie ohne Schwierigkeiten von anderen Menschen Aufmerksamkeit entgegennehmen. In diesem Zustand ist es keine Last, wenn Menschen Ihnen Zuwendung schenken. In einem 100-prozentigen authentischen Zustand können Sie vor der gesamten Menschheit stehen und haben Spaß dabei oder finden es zumindest spannend, dass die gesamte Weltbevölkerung vor Ihnen steht.

Wenn Sie zu einhundert Prozent authentisch sind, befinden Sie sich im Flow. Diesen Zustand werden Sie aber nicht ständig halten können. Begnügen wir uns deshalb mit etwas weniger als einhundert Prozent.

Sie können die Fähigkeit „Aufmerksamkeit ertragen“ mit mentalen Übungen trainieren. Anders ausgedrückt: Sie trainieren sie mit Ihrer Vorstellungskraft. Sie laden sozusagen Ihr Gehirn ein, etwas Neues zu lernen: nämlich Authentizität zu fühlen.

 

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Tricksen Sie Ihr Gehirn aus

Der Neocortex (in diesem Teil der Gehirne findet das Denken statt) ist nicht wirklich kooperativ. Deshalb werden wir einen kleinen Trick anwenden und ihn zu einer Zusammenarbeit überlisten. Der Trick besteht darin, dass Sie sich beim Lernen mit einem anderen Teil Ihres Gehirnes verbinden: mit dem limbischen Gehirn. Dieser Teil menschlicher Gehirne ist unter anderem auch zuständig für Emotionen (Angst ist eine Emotion).

Es gibt bei diesem Vorhaben nur ein kleines Problem: Das limbische Gehirn kann mit Ihrer Sprache nichts anfangen.

Es spricht nämlich eine besondere Sprache. Und die werden Sie in den mentalen Übungen verwenden. Diese Sprache ist nicht direkt, sondern eher indirekt.

Die mentalen Übungen erzeugen auf eine indirekte Art und Weise etwas Neues für Ihr Gehirn. Und das neu Gelernte kann Ihren Neocortex unterstützen, keine Panik mehr durch sein Denken im limbischen System zu erzeugen, sondern bei Vorträgen vor Menschen gelassen zu bleiben, weil er Aufmerksamkeit aushalten kann.

Anders ausgedrückt: Das limbische Gehirn „spricht“ mit dem Neocortex und sagt ihm so etwas wie: “Es ist alles gut, genauso wie es ist.“ Nur eben nicht direkt, sondern indirekt.

Wie bereits erwähnt, kommuniziert das limbische System nicht in Sprache. Es drückt sich körperlich aus. Es lässt Ihren Körper bei Vorträgen gelassen bleiben. Das möchten Sie doch, nicht wahr?

Das limbische Gehirn ist dafür verantwortlich, dass Sie Angst vor Vorträgen haben und empfinden können, weil es einen direkten Zugang zu Ihrem Körper hat. Der Befehl dazu kommt allerdings vom Neocortex, Ihrem Verstand.

Der Neocortex ist der Angst-Anstifter. Das limbische Gehirn macht sie als Angst vor Vorträgen spürbar.

Wenn Sie bei Vorträgen gelassen bleiben wollen, lassen Sie zukünftig nicht den „Angstanstifter“, sondern das limbische Gehirn „sprechen“.

Möglicherweise werden Sie sogar Spaß bei Ihren Vorträgen entwickeln. Wer weiß schon, was die Zukunft so alles zu bieten hat, nicht wahr?

Die mentalen Übungen für mehr Gelassenheit bei Vorträgen finden Sie hier:

Gelassen vor der Gruppe stehen

Weiterführende Links zu der Angst vor Vorträgen

Authentisch
Lampenfieber
Selbstbewusst
Redeangst
Was beim Sprechen im Kopf passiert

Aktualisiert am 22.09.2018

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