Angst vor Präsentationen überwinden – alles spielt sich im Kopf ab

Angst vor Präsentation überwinden

Angst vor Präsentationen? Diese unbegründete Angst ist mit unbewussten Prozessen verknüpft. Sie entsteht oft durch negative, einschränkende Vorstellungen und hemmende unbewusste Kommunikationsmuster, die sich negativ auf das Selbstbewusstsein auswirken. Diese Denkmuster können aufgedeckt und verändert werden. Dadurch lernen Sie Ihre Grundpersönlichkeit kennen und stärken Ihr Selbstwertgefühl. Sie werden authentisch und können Ihre Angst vor Präsentationen überwinden.

Angst vor Präsentation – der Ursprung findet im Kopf statt

Fundiertes Fachwissen und langjährige Erfahrung ermöglichen einen beruflichen Aufstieg und führen zum Erfolg. In diesem Prozess kommt man meist nicht darum herum, eine Rede zu halten oder etwas zu präsentieren. Hierbei wird eine Vielzahl von Experten mit einem erheblichen Problem konfrontiert. Viele Menschen leiden unter Lampenfieber, Sprech- und Präsentationsangst.

Der Ursprung der Angst vor Präsentationen geht oftmals auf bewusste oder unbewusste Ängste zurück. Sobald man im Mittelpunkt steht, spielen sich im Kopf schlimmste Szenen ab: Man vergisst seinen Text, man wirkt lächerlich, das Publikum findet den Vortrag langweilig, man ist nicht in der Lage, Fragen zu beantworten. Man wird sich selbst so verrückt machen, dass als Folge davon die „selbsterfüllende Prophezeiung“ eintritt. Dadurch bewahrheiten sich die negativen Gedanken und diejenigen Szenen, vor denen man sich gefürchtet hat und treten ein. So kann man beispielsweise absolut sicher sein, dass man stottern wird, dass man dies bei der Präsentation dann auch wirklich tut.

Ein weiteres mögliches Szenario ist, dass man es nicht schafft, von den Notizen abzuweichen, wodurch man sich verkrampft und nicht selbstbewusst und locker wirken kann, wie man es gerne möchte. So verläuft der Vortrag nicht nach Plan und bleibt sowohl dem Redner als auch dem Publikum in schlechter Erinnerung. Dadurch sollte man sich aber nicht einschüchtern lassen, denn frei Sprechen kann man lernen.

Mit der Verwendung der richtigen Methoden wird man mit dem nötigen Werkzeug ausgestattet und kann souverän eine Rede halten und die Präsentationsangst überwinden.

Angst vor Präsentation bedeutet auch:
Das Individuum hat Angst im Mittelpunkt zu stehen.

Angst vor Präsentation – gut gemeinte Tipps helfen eher selten weiter

Präsentationsangst ist die Angst, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Menschen zu stehen. Die Ursache für eine Angst vor Vorträgen lässt sich oft in einer inneren Überzeugung finden, dass man scheitern oder sich blamieren könnte. Dadurch schafft man es nicht, entspannt zu wirken. Man stottert, schwitzt, oder man vergisst, was man sagen wollte. Das Angstgefühl verstärkt sich, wenn man merkt, dass man beim Publikum nicht gut ankommt.

Angst vor Präsentation überwinden

(c) kasto – fotolia.com

Gut gemeinte Tipps zum lockeren und freien Reden nützen dabei wenig, denn die Ursachen sind vielschichtig und komplex. Unsere Kommunikation verläuft auf unterschiedlichen Ebenen. Beim Sprechen nimmt der Zuhörer nicht nur das Gesagte, sondern auch den Tonfall, die Mimik und die Körpersprache wahr. Wenn diese Kommunikationswege nicht miteinander im Einklang sind, wird das als Inkongruenz bezeichnet. Als Folge dessen entsteht beim Zuhörer ein unangenehmes Gefühl und er wird vom Gesagten abgelenkt. Dadurch wirkt man nicht echt. Dies geschieht zum Beispiel, wenn man sich bemüht, selbstbewusst und authentisch zu wirken, obwohl man aufgeregt ist und Angst hat. Dies verursacht einen inneren Konflikt zwischen dem, was man sein will und dem, was man ist und verunmöglicht uns, kongruent zu kommunizieren und authentisch zu wirken.

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Dabei ist Authentizität unsere größte Ressource. Doch man kann etwas gegen die Angst vor Präsentationen tun. Mit dem Aufdecken der unbewussten Denkmuster und dem Kennenlernen der eigenen Stärken und Schwächen wird das Selbstbewusstsein gestärkt. Man kann erst authentisch werden, wenn man sich von negativen und hinderlichen Selbstbewertungen befreit und ermöglicht, dass alle Kommunikationsebenen die gleiche Botschaft senden. Um authentisch sein zu können, müssen Verstand und Emotionen kongruent miteinander kommunizieren.

Während beim Verstand der frontale Kortex eine wichtige Rolle spielt, sind die Emotionen im limbischen System angesiedelt. Dieser evolutionär alte Teil des Gehirns oder unser „emotionales Gehirn“ muss demnach kongruent mit dem „rationalen Gehirn“ kommunizieren. Dadurch kann der Teufelskreis durchbrochen werden. Man kann die Präsentationsangst überwinden und lernt, mit Erfolg Präsentationen zu halten, ohne dabei Angst zu haben.

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Oftmals stellen sich Betroffene immer wieder vor, was geschehen könnte, wenn sie eine bestimmte Handlung ausführen. Sie entwerfen Bilder oder Filme von Katastrophen, die eintreten könnten. Dadurch halten sie ihre Schwierigkeiten aufrecht und können sich nicht mehr alleine davon befreien. Es ist interessant, dass Verhaltensmuster und Gefühle zu über neunzig Prozent auf der unbewussten Ebene entstehen. Deshalb ist es äußerst sinnvoll, auf dieser Ebene zu arbeiten, um die einschränkenden unbewussten Prozesse, die zu einer Sprech- und Redeangst führen, erfolgreich zu beseitigen.

In meinem Coaching passe ich mich an meinen Klienten an. Ich nehme jeden Kunden als einzigartig wahr. Deswegen fließt das subjektive Empfinden des Klienten in meinen Coaching-Prozess mit ein. Mein Redeangst-Coaching hat das Ziel, den Verstand, das Gefühl und das Verhalten so zu synchronisieren, dass sich eine ausgewogene Gedanken-Gefühls-Balance entwickelt. In diesem Coaching stehe ich Ihnen zur Seite und helfe Ihnen, die unbewussten Denkprozesse zu finden, die Ihre Gedanken lähmen, und diese in konstruktive Gedanken umzuwandeln.

Angst vor Präsentation überwinden – es gibt dabei mehrere Methoden. Mit der PPR-Methode erhalten Sie Zugang zu Ihren unbewussten Ressourcen. Diese Methode ist an die beiden gegensätzlichen Archetypen des Professors und des Politikers angelehnt. Während der Professor Inhalte vermittelt, indem er rationale Argumente verwendet und dabei den Verstand anspricht, setzt der Politiker auf Rhetorik und bedient sich dabei der Sprache der Schönredner. Wir werden zusammen herausfinden, zu welchem Typ Sie gehören.

Darauf aufbauend werden wir Ihre Fähigkeiten gezielt und individuell verbessern. So lernen Sie, selbstsicher, souverän und locker zu werden. Dadurch überwinden Sie Ihre Sprechangst, wirken authentisch und können gelassen und sicher präsentieren. Es gibt auch eine Möglichkeit, die Redeangst schnell und effizient zu verlieren. Dies kann innerhalb von einem Tag erreicht werden.

Mit Ansätzen aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) helfe ich Ihnen, Ihre Sprechangst in drei Schritten aufzulösen:

  1. Im ersten Schritt hole ich zusammen mit Ihnen unbewusste Angstprozesse ins Bewusstsein.
  2. Im zweiten Schritt verändern wir die einschränkenden Denkmuster und ersetzen komplexe, dysfunktionale Muster mit nützlicheren.
  3. Im dritten Schritt werden schließlich mithilfe von mentalen Übungen Situationen erlebt, in denen Sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, diesmal aber mit positiven Gedanken.

Ihr Gehirn kann so neue Lernerfahrungen machen, die jetzt mit positiven Gefühlen verknüpft werden.

Mit der Erkenntnis, dass Authentizität die stärkste Ressource ist, und dass Verstand und Emotionen kongruent miteinander kommunizieren müssen, um entspannt Präsentationen halten zu können, sind Sie mit dem nötigen Wissen ausgestattet. Damit können Sie Ihre Angst vor Präsentationen überwinden.

Angst vor Präsentation – Firma verliert einen millionenschweren Kundenauftrag, weil der Mitarbeiter die Präsentation in den Sand setzt.

Was für ein großer Mist! Schwitzend und aufgewühlt und sooooo klein mit Hut flüchte ich aus dem Büro von Dr. Reifenfeld, Inhaber der Firma InnoTech mein Chef und wenn ich so weiter mache bald mein Exchef. Nicht weil er sich zur Ruhe setzt, nein, weil ich, Michael, Ingenieur für Kunststofftechnik und leidenschaftlicher Entwickler innovativer Technologien, gerade einen Millionendeal hab platzen lassen und eine deftige Abmahnung kassiert habe, mit dem Hinweis auf Kündigung im Wiederholungsfall und dem Ultimatum, mein Problem in den Griff zu bekommen bis zur nächsten Präsentation.

Was war passiert? – In jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit hatte ich gemeinsam mit meinen Mitarbeitern eine neue Technologie zur Kunststoffextrusion entwickelt. Als Projektleiter hatte ich das Konzept zur Serienreife geführt und gestern war der große Tag der Präsentation vor einem, nein dem, wichtigen Kunden gewesen und ich hatte, wie von mir befürchtet, versagt.

Die Unterlagen hatte ich im Powerpoint akribisch vorbereitet, alle Zahlen, Daten und Fakten überzeugend zusammengestellt. Daran lag es nicht, sondern wie immer stand mir meine Angst vor Präsentationen im Weg. Bei den kleineren firmeninternen Präsentationen hatte ich sie noch einigemaßen überspielen können, aber die alles entscheidende Präsentation hatte ich vor lauter Angst komplett in den Sand gesetzt. Die Reihenfolge der Unterlagen in meiner Angst und Nervosität komplett vertauscht, die Zahlen durcheinandergewirbelt und am Ende gar vor Verzweiflung den Raum verlassen und die Kunden sich selbst überlassen. Sie verließen brüskiert nach mir den Konferenzraum und ließen meinen Chef wissen, dass ein derart unprofessionelles Verhalten keine Geschäftsverbindung zuließ.

Nun steh ich zwar hier wie ein Häufchen Elend, aber trotzdem fest entschlossen, etwas zu ändern, und erinnere mich an die Empfehlung eines Kollegen, der seine Präsentationsangst mithilfe eines Coaches in den Griff bekommen hat. Dieser hatte ihm Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, indem er Selbstreflexion und Bewusstsein meines Kollegen gefördert hatte und ihm so zu dem nötigen persönlichen Wachstum verhalf, um seine Ängste zu überwinden und die Herausforderung sogar zu genießen.

Ich werde noch heute einen Termin zur professionellen Unterstützung vereinbaren, damit ich meine Angst vor Präsentationen überwinden kann.

Redespaß statt Angst vor Präsentationen

Menschen tendieren dazu, sich auf das zu fokussieren, was offensichtlich nicht zu funktionieren scheint. Sie denken darüber nach, was alles passieren könnte. Oder machen sich Bilder von bestimmten Situationen und produzieren Filmszenen von den Schwierigkeiten, mit denen sie sich befassen, vor ihrem inneren Auge. Das verstärkt ihre Angst vor Präsentationen.

Stell Dir das mal vor!

An einer Hochschule ist ein neues Forschungsprojekt an den Start gegangen. Verschiedene Studenten haben nun die Aufgabe, das Projekt voranzutreiben und ihre Ergebnisse in einem Vortrag zu präsentieren. Am späten Nachmittag wird deshalb im Vorlesungssaal eine Präsentation veranstaltet. Jan-Paul ist Mitglied des Studententeams und soll über den aktuellen Stand des Forschungsprojektes berichten. Inzwischen ist jeder Stuhl im Saal besetzt und die Zuhörer warten neugierig und gespannt auf seinen Vortrag.

Ein Student verlässt noch einmal seinen Platz und drückt den quietschenden Griff eines Fensters herunter, um es zu schließen. Die Geräusche der vorbeifahrenden Autos vor der Hochschule klingen jetzt gedämpft und beinahe so, als müsste die Welt draußen warten.

Es wird immer ruhiger im Saal. Die Gespräche werden leiser und verstummen schließlich ganz. Jemand hustet noch rasch in die Stille und dann tritt Jan-Paul vor die Anwesenden, um seinen Vortrag zu halten. In diesem Moment „genießt“ er die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Zuhörer.

Er genießt die Aufmerksamkeit? –  Wohl eher nicht, denn Jan-Paul leidet unter Redeangst und hat in diesem Moment nur noch den Wunsch, den Raum zu verlassen. Er spürt den Druck, der auf ihm lastet und sieht sich dazu gezwungen, das Richtige zu sagen. Was aber ist das Richtige? Jan-Paul kann sich kaum noch auf seine Worte konzentrieren, denn die Aufregung scheint ihn zu beherrschen: „Was“, fragt sich Jan-Paul aufgeregt, „wenn ich jetzt keinen Ton mehr heraus bekomme?“ Und während er versucht, sich auf seine Sätze zu konzentrieren, kriecht die nächste Bewertung in sein Bewusstsein: „Was, wenn ich jetzt das Wesentliche vergesse oder nicht auf den Punkt bringen kann?“ Mit der nächsten Frage, die sich Jan-Paul stellt, gerät er vollständig aus dem Konzept: „Was, wenn ich meine Kommilitonen weder informieren noch überzeugen kann?“

Die sorgfältig vorbereiteten Informationen sind aus seinem Gedächtnis verschwunden und Jan-Paul fühlt sich, als hätten seine noch unausgesprochenen Worte nun eine schmale Lücke im soeben geschlossenen Fenster gefunden. Hinaus in die Welt, die um so vieles einfacher zu ertragen wäre als die Welt im Vorlesungssaal, in dem Jan-Paul nichts mehr zu sagen hat, da die Erwartung seiner Zuhörer nun zu einer unerträglichen Erwartung an sich selbst geworden ist.

Diese Erwartung an sich selbst bei Vorträgen ist für Jan-Paul während seines Studiums ein vertrautes Szenario geworden, das er sich immer wieder vorstellt und auf diese Weise ins Bewusstsein holt. Jan-Paul kennt bereits jedes Detail seiner Vorstellungen so genau, dass er ohne Schwierigkeiten ein Drehbuch über sein Versagen schreiben könnte.

Das Phänomen

Es ist ein Phänomen, dass Menschen dazu tendieren, sich auf das zu fokussieren, was offensichtlich nicht zu funktionieren scheint. Sie denken darüber nach, was alles passieren wird oder passieren könnte. Sie machen sich Bilder von bestimmten Situationen oder produzieren Filmszenen von den Schwierigkeiten, mit denen sie sich befassen. Und meistens machen sie das alles sogar sehr gut. Und sie machen das immer wieder und wieder und  wieder; so oft, bis sie es nahezu perfekt beherrschen. Sie werden sozusagen wahre Meister in den Dingen, die nicht funktionieren.

Und sie befassen sich mit Symptomen. Es werden sogar ganze Listen von Symptomen angefertigt, die dann auch noch im Detail beschrieben werden. Damit die Betroffenen sich die Möglichkeit schaffen, ihre Schwierigkeiten an den Symptomen festmachen zu können. Auch Jan-Paul tut das. Die körperlichen Symptome, bei seinen Vorträgen und Präsentationen kennt er sehr gut.

Was sich Menschen eher seltener fragen, ist: „Was genau müsste anders sein, damit es funktioniert?“

Auch Jan-Paul hat sich diese Frage bislang noch nicht gestellt. Er hat sich nie gefragt: „Was genau fehlt eigentlich, damit ich Spaß bei meinen Vorträgen und Präsentationen haben kann? Was müsste anders sein, damit ich meine Präsentationen genießen kann?“

Die Angst vor Präsentationen mit einer neuen Sichtweise betrachten

Wer sich auf einer Redner-Bühne sicher fühlen will oder Spaß bei Vorträgen und keine Angst vor Präsentationen haben möchte, braucht etwas extrem Wichtiges: eine RESSOURCE.

Eine „Res-source“ bringt Dich als Redner sozusagen zu Deiner Quelle zurück. Ressourcen sind ein Gegenpol zu dem, auf das sich Menschen meistens fokussieren. Was genau eine Ressource sein kann, ist sehr individuell und hängt von dem Rednertyp ab, wie wir später noch sehen werden.

Auch Jan-Paul könnte mit geeigneten Ressourcen seine Präsentationen genießen und richtig Spaß dabei haben.

Damit Du auf die Suche nach Deinen individuellen Ressourcen gehen kannst, solltest Du zunächst herauszufinden, welcher Redner-Typ Du bist. Es gibt zwei Typen:

1.)        den Politiker-Typus

2.)        den Professoren-Typus

Der Politiker-Typus hat meistens als Kind schon gern geredet. Deshalb ist er oder sie z. B. einem Rednerklub beigetreten, in dem man gern redet. Was dort gesagt wird, steht nicht primär im Vordergrund. Der Inhalt hat für den Redner keinen wirklichen Wert und ist eher sekundär, er will nichts mitteilen. Wichtig für ihn ist das Reden an sich und im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen zu können. Er redet gern, weil er sich gern reden hört. Und weil er sich gern reden hört, redet er gern. Die wichtigste Ressource des Politikers: Er hört sich gerne reden und steht gern im Rampenlicht.

Der Redner vom Typ „Professor“ ist das genaue Gegenteil des Politiker-Typus. Er hat etwas zu sagen. Und das, was er sagen möchte, kann unterschiedliche Qualitäten haben. Im Vordergrund steht bei ihm aber der Inhalt und nicht die „Verpackung“. Das, was er sagen möchte, ist ihm wichtiger als die Wahl der Worte. Damit unterscheidet er sich vom Politiker-Typus auch in der Ressource. Seine Ressource kann z. B. Wissen sein, das er den Teilnehmern seines Vortrages weitergeben möchte. Es kann sich aber auch um eine Botschaft handeln, die er einer Gruppe mitteilen möchte.

Professor oder Politiker?

Wenn Du zum Typ Professor gehörst: Stelle Dir selbst aus einer Meta-Position heraus folgende Fragen und beantworte diese auch. Tu bei der Beantwortung der Fragen so, als ob Du Deinen Vortrag halten, Deine Präsentation durchführen oder auf der Bühne stehen würdest.

Für wen ist das gut, was ich mache?

Was hat meine Familie davon? (Wenn es eine gibt.)

Was hat die Hochschule davon?

Was hat die Gesellschaft davon?

Frage dich weiter:

Was für ein Selbstverständnis hast Du?

Wie verstehst Du Dich selbst?

Als was für einen Menschen erlebst Du Dich?

Wer bist Du?

Welche Aufgabe oder Mission hast Du?

Mit welchen Menschen, Ideen, Überzeugungen bist Du am allermeisten verbunden?

Extrem wichtig ist dabei: Du musst Dich mit Deinen Antworten identifizieren.

Wenn Du zum Politiker-Typus gehörst: Gehe in eine Meta-Position und betrachte Dich selbst bei Deinem Auftritt. Stell Dir folgende Fragen und beantworte sie diesmal aus der Meta-Position heraus:

Was könnte ich noch verbessern an meinem Auftreten?

Wie gut ist meine Rhetorik?

Sollte ich Schauspielunterricht nehmen, um meinen Ausdruck zu verbessen?

Wie kann ich die Menschen mit meinen Worten beeindrucken? (Wenn Du das möchtest.)

Extrem wichtig ist auch hier: Du musst Dich mit der Art und Weise, wie Du auftrittst, identifizieren.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, zu welchem Typus Du wirklich gehörst oder gehören möchtest, probiere einfach beide Varianten aus. Es kann natürlich auch sein, dass du Anteile von beiden Typen hast. Wie dem auch sei, entscheidend ist, dass Dir Deine Identität bewusst wird. Denn das ist die Ressource, die Du auf jeden Fall benötigst, wenn Du richtig Spaß bei Deinen Vorträgen und Auftritten haben möchtest.

Angst vor Präsentation – Weiterführende Links

Redeangst überwinden
Gelassen vor der Gruppe stehen
Angst vor Gruppen zu sprechen kann sogar eine Panik auslösen
Professor oder Politiker?

Aktualisiert am 09.07.2018

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