Sprechangst- die Angst (insbesondere) vor Gruppen zu reden

Für die krankhafte Angst vor Publikum zu reden, gibt es verschiedene Begriffe: Kanonenfieber, Redeangst oder Sprechangst. In der Fachsprache bezeichnet man diese Angst als Logophobie.

Sprechangst ist weit verbreitet

Angeblich sollen 40 % aller Menschen unter Logophobie leiden. Diese Krankheit gehört zu den sozialen Ängsten. Der Volksmund bezeichnet dieses Phänomen auch als Redeangst. Sprech-oder Redeangst hat nichts mit dem klassischen Lampenfieber gemeinsam. Lampenfieber kann nämlich durchaus sehr hilfreich sein, da es wie ein positiver Adrenalin-Stoß vor einem Vortrag oder Auftritt wirkt.

Sprechangst hingegen kann den Sprecher komplett blockieren. Betroffene berichten, dass sie ohne Schwierigkeiten Freunden etwas erzählen oder berichten können. Bei einem fachlichen Vortrag jedoch Tage oder Wochen vorher durchaus eine Panik entwickeln können, weil sie Angst haben sich zu blamieren. Auch wenn Menschen, die unter Sprechangst leiden, wissen, dass ihre Angst unbegründet ist, hilft ihnen das nicht weiter: Die Furcht vor dem Versagen ist stärker.

Betroffene geben unterschiedliche Ängste an:

  • sich nicht genau verständlich zu machen
  • zu stottern oder zu zittern
  • rot zu werden
  • nicht ernst genommen zu werden
  • ausgelacht zu werden
  • die Zuhörer zu langweilen
  • kritisiert zu werden
  • nicht anzukommen
  • kein Ton herauszubringen

 

Bei all diesen Befürchtungen spielt die Grundangst vor Ablehnung durch andere eine wesentliche Rolle. Selbst wenn die Betroffenen davon überzeugt sind, dass sie etwas Wichtiges zu sagen haben, fehlt ihnen das Vertrauen, es anderen Menschen auf eine verständliche Art und Weise mitzuteilen. Sie glauben daran, abgelehnt zu werden oder sich peinlich zu verhalten. Man spricht in diesem Zusammenhang von Glaubenssätzen. Die Betroffenen sind davon überzeugt: Ganz egal was Sie vortragen, sie stoßen auf Ablehnung.

Mein Coaching bei Sprechangst

Auf keinen Fall sollte eine Sprechangst medikamentös behandelt werden. Medikamente lösen das Problem der Sprechangst nicht und können allenfalls beruhigend wirken. Viel hilfreicher ist es, die Ursachen der Angst herauszuarbeiten und aufzulösen. In den meisten Fällen handelt es sich um einen unbewussten inneren Konflikt. Bewährt hat sich ein kognitiv-systemisches Coaching mit prozess- und ursachenorientierten Ansätzen.

 

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10 Kommentare

  1. Thomas Hoffmann

    das verdient ohne zweifel förderung!! danke!! Werde das sofort ausprobieren!

  2. Michael Kluge

    Mein Stottern ist mir schon oft zum Verhängnis geworden. Ist es möglich, da etwas dagegen zu machen?

  3. Lukas Rothstein

    springt richtig ins auge euer Kursangebot. Insbesondere der hier über Sprechangst hat es mir angetan. TOP

  4. Tobias Schiffer

    Vor Gruppen reden ist für mich ein no-go. Wäre schön, wenn ich das kurieren könnte?!?

  5. Leon Papst

    gottseidank, endlich mal etwas sinnvolles. surf hier schon beinahe den halben tag lang im netz aber soweit immer nur junk…. Dank an Uwe Hampel!

  6. Christian Hartmann

    verhältnismäßig durchdacht, diese Kurse, das muß man neidlos anerkenne. hat sich Uwe Hampel richtig mühe gegeben damit! Bravo!

  7. Florian Bayer

    das hat was, kann man nicht abstreiten… Sprechangst ist ein leidiges Thema bei mir. 🙁

  8. Sven Bayer

    sowas in der art würd ich gern künftig häufiger sehen hier, das wär schön. Vielleicht explizit anit-stotter-kurse oder etwas inder Art?

  9. Kristian Kappel

    Nun, ich fürchte ein Beratungsgespräch wäre da ohne zweifel keineswegs das falscheste!! Da sage ich nicht nein! 🙂

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